Ruhe vor dem Sturm? – 400 km durch Armenien zur iranischen Grenze

In den Bergen Südarmeniens, nur einen Steinwurf von der iranischen Grenze entfernt, herrscht gespenstische Ruhe. Keine Flüchtlingsströme, keine sichtbaren Truppenbewegungen – obwohl Bomben auf Teheran niedergehen und der Iran zurückschlägt. Reporter Christian Witt ist vor Ort und berichtet. Eine Gemeinschaftsproduktion von TichysEinblick und Alexander Wallasch

© Christian Witt 2026

Nach Deutschland zu telefonieren ist hier nirgends ein Problem. LTE und 5G scheinen in Armenien überall gut ausgebaut zu sein. Selbst hoch oben in den Bergen habe ich immer guten Empfang gehabt.

Auch habe ich mir für dieses Abenteuer zum ersten Mal eine eSIM-Karte geholt – eine internationale, sodass ich beim Länderwechseln nicht für jedes Land am Flughafen eine neue Karte besorgen muss. Funktioniert gut, ist aber im Vergleich durchaus teurer. Die Verbindungen in Armenien sind besser als in Mecklenburg oder zwischen Harz und Heide, aber das erfahren Deutsche ja in den allermeisten Ländern der Welt.

Mein Ziel war die armenisch-iranische Grenze, der einzige offene Grenzübergang bei Agarak im Südosten. Hingefahren bin ich mit einem dieser Sieben- bis maximal Zehn-Personen-Busse vom Busbahnhof Jerewan aus. Fast 400 Kilometer für umgerechnet 14 Euro bei sieben bis acht Stunden Fahrt. Landschaftlich eine wunderschöne Strecke entlang hoher Berge. Hier ist alles schneebedeckt, steinig, felsig, alpin – kurz: wildromantisch. Zwischendurch entdeckt man Seilbahnen, die zu irgendwelchen Klöstern führen. Zu einer anderen Jahreszeit ist das hier ein wunderschönes und spannendes Urlaubsgebiet.

Aber ich bin hier, weil die US-Amerikaner und Israel einen Krieg gegen den Iran begonnen haben – und Armenien grenzt mit einer 40 Kilometer langen Grenze unmittelbar an den Iran. Bis Teheran selbst sind es aber immer noch weitere 800 Kilometer, bis ans südliche Ende des Iran noch einmal ein Vielfaches dessen.

Militär habe ich bis auf drei Soldaten im Tarnfleck, die mit mir gestern schon bis zur Grenze gefahren sind und dort wohl ihren Grenzdienst machen, keines gesehen. Aber diese Grenzschützer sind nicht sonderlich präsent. Sichtbar ist eher die Border Patrol, die Grenzkontrolle des Föderalen Sicherheitsdienstes der Russischen Föderation (FSB), die bereits seit 1992 Teile der armenischen Grenzsicherung übernommen haben bzw. mindestens personell helfen.

Zwar las man zuletzt, die Armenier wollten sich hier unabhängiger von Russland machen, aber noch sind die russischen Grenzer vor Ort. Polizei patrouilliert hier und dort. Der private Grenzverkehr in diesem Dreiländereck zwischen Armenien, dem Iran und Aserbaidschan ist ruhig und eher überschaubar. Es kommen zwar vereinzelt auch Privatpersonen über die Grenze, diese Grenzgänger sind aber sehr verschlossen gegenüber Gesprächen oder gar Videointerviews. Hier hält man sich bedeckt.

Und der Grund ist erklärbar: Im vergangenen Jahr hatten viele Iraner nach ihrer Rückkehr Probleme bekommen, weil sie wohl zeitlich unmittelbar nach dem Einsatz gegen die Atomanlagen aus dem Land ausgereist waren. Diese Rückkehrer seien zum Teil inhaftiert worden unter dem Verdacht bzw. Vorwurf, dass sie irgendetwas damit zu tun gehabt haben könnten – dies zumindest erfuhr ich gestern in einem Gespräch mit französischen Journalisten, die hier bereits eine Woche auf „spektakuläre Ereignisse“ warten. Die aber sind bisher noch nicht eingetreten.

Die mehrstündige Fahrt an die armenisch-iranische Grenze war dank endloser Serpentinen auch begleitet von Anflügen von „Seekrankheit“. Die endete erst abends bei Ankunft im grenznahen Dorf Meghri, in dem ich eine Unterkunft über Booking.com gebucht hatte. Zwanzig Euro die Nacht in einem einfachen, aber ansprechenden Hostel ganz oben in den Bergen mit schönem Blick auf Bach und Tal. All das ist hier möglich.

Zwar fuhren besagte drei Soldaten mit mir im Bus, aber wenn überhaupt, über Zeichensprache kommt man nicht hinaus, wenn man weder Russisch noch Armenisch spricht. Es kann kaum jemand wirklich Englisch, alles ist hier – mindestens sprachlich – noch sehr russisch orientiert. Russisch ist auch hier am Südzipfel des alten Sowjetreichs immer noch die tatsächliche „Lingua franca“.

Ich bin dann die letzten Kilometer zur Grenze zu Fuß gegangen. Bei Kilometer fünf wurde ich unvermittelt kontrolliert. Nach der ersten Zivilstreife kam die offizielle russische Grenzpatrouille. Den Umständen nach verlief dieses Kontrolliertwerden sehr freundlich. Ich wurde abschließend gebeten, in direkter Grenzzaunnähe nicht zu Fuß unterwegs zu sein. Ich kam dann per Anhalter direkt zur Grenzstation.

Abends zurück in Meghri, dem größeren grenznahen Ort hier in diesem armenischen „Ende der Welt“, wurde mir zum kühlen armenischen Bier eine schmackhafte Pizza serviert. Bei der Bierbestellung in versuchtem Russisch wurde ich überrascht: Mein Versuch, auf Russisch „Bier“ zu sagen, wurde von der Bedienung auf Deutsch beantwortet. Mein Akzent muss fürchterlich und maximal verräterisch gewesen sein.

Die freundliche junge Frau ist in besagtem Grenzort groß geworden. In der Schule habe sie sich für Deutsch entschieden. Dass das hier kurz vor dem Iran in einer kleinen Dorfschule angeboten wird, ist für mich fast noch erstaunlicher als ihre Wahl selbst. Sie hatte die Vorstellung, Deutsch könne sie einmal touristisch nutzen. Tat sie ja nun auch.

Deutschland, das ist hier beliebt. Berlin und Hamburg sind durchaus Reiseziele für Armenier, erfahre ich weiter. Es gibt also eine freundliche Verbindung ins „ferne“ Mitteleuropa.

Es bleibt an diesen zwei Tagen ein rares Gespräch. Die Armenier treten mehrheitlich verschlossen auf. Man kann es als „gesichtsneutral“ beschreiben. Bis hier irgendwer lacht, auf einen zugeht oder freundlich ist – selbst im Hostel –, kann schon einige Zeit vergehen. Mein erster Eindruck: Der Armenier taut nur sehr langsam auf. Meine Gastgeberin im Hostel hat erst am nächsten Morgen genauer nachgefragt, was ich eigentlich mache, und zu meiner Freude auch einmal (fast) gelächelt. Was wäre unsere Welt ohne Lächeln und Zwinkern?

Was ich den Armeniern aber ohne Zögern bescheinigen kann: Sie sind sehr fair im Umgang, sehr höflich und professionell. Vor allem mit Fremden. Eine überschwängliche italienische Freundlichkeit wird man aber hier wohl vermissen. Ich zumindest.

Eine „Sorge vor dem Kriegsgeschehen“ im Nachbarland nehme ich als Außenstehender hier nirgends wahr. Und auch in den Gesprächen mit den Journalistenkollegen aus Frankreich wird mir davon nicht berichtet. Es sind auch keine offenkundigen Militärbewegungen oder Militärpatrouillen zu sehen.

Ich traf am Grenzübergang ein französisches Fernsehteam, das schon eine Woche vor Ort verbringt. Die Franzosen sind eher gelangweilt und fast ein bisschen frustriert, dass es hier nicht wirklich etwas Aufsehenerregendes gibt. Vorgestern war wohl ein bekannter französischer Kriegsreporter da, der einen kurzen Beitrag gesendet hat, aber dann auch gleich wieder abgereist ist. Aus Sicht seiner französischen Kollegen beneidenswert effektiv.

Außer normalem Grenzverkehr ist hier mit Blick hinüber zum Iran nichts zu erkennen. Was hinter der Grenze passiert, bleibt im Verborgenen. Niemand weiß, ob dort gefiltert wird, ob die Leute abgehalten werden, zu reisen oder zu flüchten. Denn auch solche Fluchtbewegungen sind einer der Gründe, warum ich mich hier für Wallasch und Tichy umschaue. In den Iran hinüber gibt es keine Telefon- und Internetverbindungen. Mein Versuch, im Grenzgebiet ein iranisches Netz zu erwischen, ist mir nicht gelungen.

Und was den Einsatz der Kurden in diesem Krieg angeht: Die meisten Journalisten sind in diesen Stunden wohl tatsächlich in Erbil im Nordirak auf der Suche nach Bildern, Texten und Dokumentationen. Auch die türkische Grenze ist möglicherweise ein interessantes Durchgangsgebiet. Hier im armenischen Grenzgebiet zum Iran kann man ausschließen, dass die USA und Israel an irgendeiner Stelle mit Armenien irgendeinen Deal hätten. Hier passiert: nichts.

Armenien gilt historisch als ein Vorposten Russlands. Und nachdem Russland als Schutzmacht Armeniens nicht in den Dauerkonflikt mit Aserbaidschan eingegriffen hatte, habe eine gewisse Entfremdung stattgefunden. Eine weiterhin sehr hohe wirtschaftliche und energetische Abhängigkeit von Russland bleibt hier spürbar, auch sind nach dem Ukraine-Konflikt viele Russen nach Armenien gekommen.

Jetzt heißt es für mich, weitere Stationen anzufahren. Ob Erbil noch mit auf meiner Strecke liegt, bleibt auszuloten. Aber jetzt geht es im Hostel in Jerewan erst einmal daran, meine filmischen Eindrücke zusammenzutragen für Alexander-Wallasch.de, und am späten Nachmittag meldet sich noch Holger Douglas, um für den Morgenwecker bei Tichys Einblick Eindrücke aus Armenien abzuholen.

Gemeinschaftsproduktion von alexander-wallasch.de, Christian Witt und Tichys Einblick

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Kommentare ( 33 )

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Mngela Aerkel
1 Monat her

Lieber Christian Witt, danke für diesen Beitrag. Objektiv und sachlich und ehrlich – selbst auf den von mir sehr geschätzten Seiten von Tichys Einblick sticht Ihr Artikel überaus positiv hervor.

Sonny
1 Monat her

Vielen Dank für diese Eindrücke.
Armenien ist für mich ein „weißes“ Land – ich weiß so gut wie nichts darüber.
Leider erfährt man ja so gut wie nichts davon, was die Armenier über die allgemeine Lage so denken.
Wäre gut, sich einen Dolmetscher mit Russisch-Kenntnissen zu besorgen, dass würde der Reportage einen ordentlichen Schub geben.

Haba Orwell
1 Monat her

Böses Medium gestern: „Ein Tor zur Hölle: Wie der Krieg gegen den Iran dem Westen schaden wird“ von Michael von der Schulenburg. > „… In der westlichen Welt finden sich heute erschreckend viele Politiker und Medien, die den militärischen Angriff der Vereinigten Staaten und Israels auf die Islamische Republik Iran rechtfertigen oder sogar begrüßen. Getragen von jener uns so vertrauten Selbstgerechtigkeit glauben viele, die USA stünden hier erneut für das Gute im Kampf gegen das Böse. … Gerade deshalb wäre es dringend notwendig, innezuhalten und nachzudenken. Denn mit diesem Krieg begehen die USA und Israel ein Verbrechen von gewaltigem Ausmaß… Mehr

Andres
1 Monat her

„Nach Deutschland zu telefonieren ist hier nirgends ein Problem.“
Dort nicht. Aber das Gespräch muss in der deutschen Digitalwüste auch ankommen.

Sonny
1 Monat her
Antworten an  Andres

Das stimmt. Hier in Niedersachsen gibt es etliche „blinde Flecken“, aber laut unserer Bürgermeisterin gelten wir im Deutschlandnetz als „zu 100% erschlossen“. Was definitiv nicht stimmt. Ein oder zwei Balken sind bei uns hier Realität. Mehr ist nur an ganz bestimmten Standorten möglich.
Ein weiterer Ausbau wird, laut Auskunft der Landesregierung, in unserer Region nicht stattfinden.
Digitalwüste Deutschland. Glückwunsch an diejenigen, die mehr Glück hatten als wir.

PaulKehl
1 Monat her

Leider erwähnt der Artikel nicht die guten Beziehungen zwischen Armenien und Persien. Die Perser fahren dort zum S#ufen und zum Glücksspiel hin. In Persien gibt es auch eine große armenische Gemeinde. Dies für die Foristen, welche berufsbeleidigte Sunniten und Schiiten in einen Topf werfen. Hinzuweisen ist noch auf die Aktivitäten der VS in Armenien, die dort stark präsent sind. Hinzu kommt die enge Verbindung von Azerbeidschan zu Israel. Israel hat seine Militärtechniik den Azeris beim letzten Berg Karabach-Krieg zur Verfügung gestellt und hat sich logischerweise an der Grenze zu Persien etabliert. Deshalb auch der Angriff auf Nachitschewan vor einer Woche.… Mehr

Haba Orwell
1 Monat her
Antworten an  PaulKehl

> Also legen Sie Ihre wertewestliche Brille mit den Flüchtlingsströmen ab und schreiben Sie noch einmal neu. Es gibt durchaus westliche Journalisten, die den Krieg kritisch sehen – sogar sehr prominente: https://anti-spiegel.ru/2026/trumps-iran-bumerang/ > „… Die Journalistin Megyn Kelly sagte: „Was denken Sie, macht es Sinn, zu behaupten, der Iran habe einen Präventivschlag gegen uns und unsere Bürger geplant? Der Iran, der genau weiß, welche Streitkräfte in der Region zusammengezogen sind, all die Flugzeugträger und so weiter. Das ist völliger Unsinn.“ … Die Fernsehmoderatorin Megyn Kelly gehört zu den MAGA-Anhängern, die Trumps 180-Wende der israelischen Lobby zuschreiben. Der Journalist Tucker Carlson… Mehr

PaulKehl
1 Monat her
Antworten an  Haba Orwell

Ich finde jeden Krieg „kritisch“. Leider haben die Autoren nur eine Sause gemacht und sich vorher nicht einmal im IT informiert. Die VS haben sich im Kaukasus enorm breit gemacht. Es geht auch um den Korridor von Azerbeidschan durch Armenien nach Nachitschewan. Alles in Sichtweite der iranischen Grenze. Dazu Israels Zusammenarbeit mit den Azeris. Israel und Armenien sind sich nicht grün, wer den schlimmeren Völkermord erlebt hat. Dazu die aggressive armenische Diaspora in Frankreich und VS. Alles interessante Themen für Journalisten. Sogar das Relotius-Medium weiß Bescheid. – Wie ich schon schrieb: die Jungs haben zuwenig ges#ffen.

Haba Orwell
1 Monat her

Angekommen ist der Krieg mittlerweile in der German Deindustrialisierung – und dennoch finden sich unter den Michels (die zu 1/3 Grün:inne mit dem Suizid wählen) welche, die auch noch diesen Suizid-Weg bejubeln: „Nächste Welle der Deindustrialisierung rollt an“ > „… In der Untersuchung der Autoren Galina Kolev-Schaefer, Thomas Obst, Thomas Puls und Samina Sultan gehen sie von zwei Alternativszenarien aus – verglichen mit einem Basisszenario von rund 60 US-Dollar pro Barrel Brent-Öl:Bei einem Ölpreis von 100 US-Dollar pro Barrel sinkt das reale Bruttoinlandsprodukt (BIP) 2026 um 0,3 Prozent und 2027 um 0,6 Prozent. Das entspricht einem kumulierten realen Verlust von etwa… Mehr

Dundee
1 Monat her

An den Grenzen zwischen Deutschland und Polen bzw Tschechien oder Österreich ist mehr los. Tanktourismus weil der Sprit doppelt so teuer ist als noch vor zwei Wochen. Würde mich nicht wundern wenn im Iran in Wahrheit gar nichts passiert, sondern alles nur KI generierter Fake ist – um uns abzuzocken. Die deutschen Gassspeicherfüllstände z.B. fielen bis Ende Februar in dramatischer Weise auf 20%. Doch seitdem bleiben sie dort. Seit „dem Krieg“ sinken die Füllstande nicht, sondern steigen leicht. Also kommt Gas! Aber woher, wenn die Pipeline aus Russland zerstört ist und die Schiffe aus Katar nicht mehr kommen? Teurer wird… Mehr

Last edited 1 Monat her by Dundee
Michael M.
1 Monat her
Antworten an  Dundee

Sprit also doppelt so teuer als noch vor 2 Wochen und im Iran alles KI generierter Fake 🤯🤡🤦‍♂️, manch einer hier spürt/merkt/checkt/kapiert/hört/sieht offensichtlich gar nichts mehr ‼️

PaulKehl
1 Monat her
Antworten an  Dundee

Es würde mich auch nicht wundern, wenn NS 1 und 2 gar nicht gesprengt wurden.

Kassandra
1 Monat her
Antworten an  PaulKehl

„Das wirklich beängstigende am Totalitarismus ist nicht, dass er Massaker begeht, sondern dass er das Konzept der objektiven Wahrheit angreift. Er gibt vor, die Vergangenheit wie die Zukunft zu kontrollieren.“ Orwell . „Dieses ständige Lügen zielt nicht darauf ab, das Volk eine Lüge glauben zu machen, sondern darauf, dass niemand mehr irgendetwas glaubt. Ein Volk, das nicht mehr zwischen Wahrheit und Lüge unterscheiden kann, kann auch nicht zwischen richtig und falsch unterscheiden. Und ein solches Volk, das sich seiner Macht, zu denken und zu urteilen, beraubt sieht, ist auch, ohne zu wissen und zu wollen, dem Gesetz der Lüge vollständig… Mehr

Hieronymus Bosch
1 Monat her

Ja, und, was hat er jetzt gesagt? Keine Truppen, verlassenes Grenzgebiet! Habe ich etwas überlesen?

Kassandra
1 Monat her
Antworten an  Hieronymus Bosch

Wenn man alleine die Größenverhältnisse vergleicht – was soll da sein?
https://www.laenderdaten.info/laendervergleich.php?country1=IRN&country2=DEU
Der Iran hat bei einer fast gleichen Einwohnerzahl eine arg grob gerechnet 4 fach größere Landfläche als Deutschland.

Logiker
1 Monat her

Die westdeutsche Phobie gegen Russland und alles was gen Osten jenseits der alten innerdeutschen Grenze damit auch nur irgendwie zusammenhängt – außer der Ukraine als ideologisch-politisches Abstraktum – funktioniert nur bei und mit Unwissenden.

Derer gibt es – wie man immer wieder sieht und erlebt – genug im Westen, um den kalten Krieg wieder erfolgreich aufleben zu lassen.

Der „Werte-Westen“ funktioniert nicht ohne seine selbstgebastelten Feindbilder.
Nimmt man ihm diese durch die Realitäten wie eben in dieser Zeit weg, steht er fett, hilflos und nackt da.

Last edited 1 Monat her by Logiker
Logiker
1 Monat her

Ein sehr schöner Bericht für das überwiegend weltfremde TE-Publikum – selbst sagen sie wohl „konservativ“ zu diesem Manko ! „Reporter Christian Witt ist vor Ort und berichtet. Eine Gemeinschaftsproduktion von TichysEinblick und Alexander Wallasch“ Für mich macht das eher den Eindruck von „sich mit fremden Federn schmücken“, um nicht selbst die Komfortzone zu verlassen. Hat ein TE-Autor zu journalistischen Zwecken je seine Blase oder gar Deutschland verlassen und hier darüber geschrieben ? Herr Herles sitzt auch nur wegen höherer Gewalt auf dem Weg in den Urlaub in Dubai fest. Und selbst der Sohn vom Häuptling scheint das vom Vater angewärmte… Mehr

Last edited 1 Monat her by Logiker
Michael M.
1 Monat her
Antworten an  Logiker

Sie werden es vermutlich nicht glauben, aber es interessiert hier wirklich niemanden, wem sie die Treue halten oder auch nicht.

Logiker
1 Monat her
Antworten an  Michael M.

Sie werden es vermutlich nicht glauben, aber meine Aussage war nicht an Sie oder sonstwen im Auditorium gerichtet.

Chrisamar
1 Monat her
Antworten an  Logiker

Es ist doch eine Kostenfrage. Der Tichy Korrespondent muss mit dem Bus fahren.
Ein langjähriger Bekannter von mir, war Jahrzehnte als Fotograf in Krisen- und Kriegsgebieten unterwegs. Seine damaligen Auftraggeber hatten ein nahezu uneingeschränktes Budget.
Herr Herles könnte ja mal berichten von:
Dolmetschern, First Class Hotels, Security, militärisch geschultem Chauffeur, Spesen…
All den Aufwandsentschädigungen, die das Leben als Auslandskorrespondent begleiten.
Überweisen Sie die Aufwandsentschädigung und Tichy Junior wird die Reise antreten. Wenn Sie etwas mehr Aufwandsentschädigung überweisen, dann reise sogar ich mit Tichy Junior!
Jemand muss sich ja um den Jungen kümmern und ich mache tolle Fotos!

Last edited 1 Monat her by Chrisamar