Keir Starmer ist Geschichte. Großbritannien revoltiert gegen Migration, Denkverbote und Staatsversagen. Während Merz und Macron weiterwursteln, scheinen sich die Briten nicht mit der bleiernen Zeit abfinden zu wollen.
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Wir müssen jetzt mal einhalten mit dem Verächtlichmachen von Keir Starmer à la ‚he’s a wanker‘. Die Briten haben nun einmal einen kraftvollen Humor, und der macht keine Gefangenen, auch nicht, wenn es sich um Staatsoberhäupter handelt. Und so sehr wir die Briten in der Sache verstehen: Aus deutscher Perspektive ist Starmer ein Stern der Hoffnung, wir wollen ihn entsprechend rühmen und loben, er ist der Held der Woche, ein Vorbild, an dem sich Merz und Macron ein Beispiel nehmen sollten. Man muss auch mal loslassen können, wenn die Lage aussichtslos und kein Rettungsring in der Nähe ist. Also!
Großbritannien hat im Übrigen Erfahrung mit Rücktritten. Wie viele Premiers hat das Vereinigte Königreich schon verschlissen in den vergangenen Jahren? Liz Truss etwa hat es gerade mal 50 Tage in der Downing Street ausgehalten, trotz Chief Mouser Larry the Cat.
— Open Source Intel (@Osint613) June 22, 2026
Seit 2016 ist nun Keir Starmer der sechste, das schlägt das notorisch volatile Italien, in dem vor Meloni gerade mal vier den Hut genommen haben. Deutschland hinwiederum hätte es gut getan, wenn es statt Angela Merkel ein wenig Abwechslung gegeben hätte. Womit nicht Scholz und Merz gemeint sind. Wankers, all of them.
Was nun wird? Andy Burnham, Bürgermeister von Greater Manchester, kandidiert für den Parteivorsitz von Labour und will es zum Premier schaffen. Aber ob ihn die Briten mehr lieben werden als den, Pardon, Wichser? Denn im Vereinigten Königreich brennt die Luft. Die Briten gehen massenhaft auf die Straße – für die Bewahrung der nationalen Identität (darf man das in Deutschland überhaupt sagen?). Und wer Großbritannien ein wenig kennt, weiß, dass es die Briten niemandem einfach machen, ihr Bier und ihren Humor zu verstehen.
Das ist es, was sie derzeit auf die Straße treibt, etwa der Anspruch muslimischer Einwanderer auf Priorisierung ihrer kulturellen und religiösen Wünsche und die Angst der Sicherheitskräfte vor dem Rassismus-Vorwurf. Hinzu kommen Tötungsdelikte durch Migranten wie jüngst der Tod von Henry Nowak, der von einem Sikh angegriffen wurde, die Polizei ihn jedoch als Täter fesselte – und ihn zum Sterben auf der Straße liegen ließ. Und nicht zuletzt hat das brachiale Vorgehen bei „Meinungsdelikten“ das einstige Reich der Meinungsfreiheit demontiert.
Und wieso fürchtet man sich bei der Polizei so sehr vor dem Rassismus-Vorwurf, anstatt die Bevölkerung vor gewalttätigen Migranten zu schützen? Man denke an das skandalöse Verhalten der Ordnungsbehörden, was den Missbrauch von Tausenden von Mädchen durch überwiegend pakistanische Einwanderer betrifft, in Rotherham mindestens seit 1997. Also zur Regierungszeit von Tony Blair. Pikanterweise war damals Keir Starmer Leiter der britischen Strafverfolgungsbehörde (Crown Prosecution Service). Eine mit Privatspenden (!!!) finanzierte Untersuchung dokumentiert nun die tausendfachen Vergewaltigungen und das jahrzehntelange Wegschauen der Behörden.
Man war es im Vereinigten Königreich gewohnt, dass sich Labour und Tories jeweils abwechselten bei der Regierungsübernahme. Damit dürfte es vorbei sein. Zwei Parteien mit striktem Antimigrationskurs sind mittlerweile im Spiel, zum einen die einstige Brexitpartei von Nigel Farage, Reform UK, zum anderen die seines ehemaligen Mitstreiters Rupert Lowe, dem Farage nicht radikal genug ist und der deshalb Restore Britain gründete. Möglich, dass die beiden einander kannibalisieren. Möglich auch, dass sie vom explosiv ansteigenden Unwillen der britischen Bevölkerung gezwungen werden, sich zusammenzutun. Den neuesten Umfragen zufolge liegt Reform UK bei mindestens 29 Prozent in Unterhauswahlen.
Vorbild für Deutschland? Ja. Die Briten scheuen sich nicht, massenhaft auf die Straße zu gehen und die nationalen Fahnen zu schwingen. Doch es wird wohl noch eine Weile dauern, bis sich auch in Deutschland etwas regt. Spätestens dann, wenn nach Starmer auch die anderen Wankers wie Macron und Merz Geschichte sind.



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Es ist sicher eine Erleichterung, den „wanker“ losgeworden zu sein. ( Wobei er ja noch kommissarisch im Amt bleibt für ein paar Monate…).
Aber trotz der heftigen Proteste scheinen auch die Briten mehrheitlich nicht die schnellsten beim Denken zu sein, wenn gerade mal 29% für Reform stimmen würden.
Dieser Engländer ist einer der übelsten kriegstreiber überhaupt.
> Großbritannien revoltiert gegen Migration, Denkverbote und Staatsversagen.
Indem neulich bei einer Nachwahl ein Labour-Typ gewählt wurde, der noch einen Tick linker steht? Eher wurde noch mehr vom Gleichen gewählt.
Selbst der „Zauberberg“ ist mittlerweile ein Vorbild für Deutschland geworden.