Während Großbritannien sich an einen möglichen Sieg von Reform UK bei den nächsten Wahlen gewöhnt, macht ein anderer Politiker von sich reden – zumindest online. Rupert Lowe fordert Reform von rechts heraus, beschwört die kulturelle Kontinuität im UK und fordert folglich eine negative Nettozuwanderung. „Restore Britain“ soll über reines Reformieren hinausgehen.
picture alliance / empics | Ben Whitley
Reform UK, die Partei hinter Nigel Farage, wird immer mehr zu einer verbesserten Version der Tories, und das kann man positiv oder negativ sehen. Unbestritten ist, dass Farage viel Personal aus der Konservativen Partei angezogen hat. Zu den neuesten Reform-Neuzugängen gehören der einstige Anwärter auf den Parteivorsitz Robert Jenrick und Ex-Innenministerin Suella Braverman, mit denen sozusagen die letzten bekannten Exponenten des rechten Parteiflügels zu Reform UK abgewandert sind.
Die beiden erhielten nun prominente Plätze in Farages Schattenkabinett: Jenrick als Schatten-Schatzkanzler (also Finanzminister in spe), Braverman als Schatten-Ministerin für Bildung – dieses Portfolio ist besonders wichtig für konservative Briten. So wird Reform in der „Mitte“ anschlussfähig.
Das geht nicht ohne Friktionen in der schon bestehenden Parteiorganisation einher. So sorgte Jenricks Beharren auf einem inoffiziellen Finanz-Kontrollgremium für Stirnrunzeln. Das Office for Budget Responsibility (OBR) gibt es eigentlich nur, weil das Schatzkanzleramt unter Gordon Brown verlernt hatte zu rechnen. Seitdem hat sich das Büro zu einer grauen Eminenz entwickelt, deren Abwicklung weit über die Grenzen der Partei gefordert wird.
Für Reform UK scheint die Macht in Westminster in greifbarer Nähe. Die Partei führt das Feld seit Monaten klar an, mit fünf bis zehn Prozentpunkten Abstand zum jeweils Zweiten. Der Grund: Labour und die Tories haben sich als unfähig – oder unwillig – zur Lösung der Probleme des Landes erwiesen. Die Wähler sind bereit für etwas Neues.
Gründe, um an Reform zu zweifeln, gibt es durchaus
Aber Rivalen um die Macht können nicht fehlen. Schon vor dem Erfolg von Reform hatte der Schauspieler Laurence Fox die Reclaim Party gegründet, die ohne durchschlagenden Erfolg blieb. Zum wichtigsten Reform-Konkurrenten könnte gerade Rupert Lowe mit seiner neuen Partei werden. Lowe hat die politische Bewegung „Restore Britain“ jüngst zur Partei erklärt, mit angeblich schon 80.000 Mitgliedern, und damit einige Online-Wellen geschlagen.
Das hängt mit verschiedenen Faktoren zusammen: Zum einen gibt es erste Zweifel an der Ausrichtung von Reform UK. So scheint umstritten zu sein, wie viele Abschiebungen es wirklich braucht, um das Land in den Stand zu versetzen, eine konstitutionelle Monarchie abendländisch-aufklärerischer Prägung zu bleiben. „Restore“ bedeutet wiederherstellen. Schon der programmatische Name der Partei geht also über das Ziel einer bloßen „Reform“ hinaus. Lowe stilisiert sich als Teil einer Anti-Establishment-Bewegung: „Bei den nächsten Parlamentswahlen werden wir Hunderte qualifizierter Kandidaten außerhalb des bestehenden politischen Establishments aufstellen.“ Weder „gescheiterte Minister“ noch überhaupt Politiker sollen darunter sein.
„Psychologische Kriegsführung“ gegen den Bürger
Dabei ist Lowe immer wieder entschieden im Ton – ein rechter „political firebrand“. So tweetet er dieser Tage, seine Partei werde „die Sicherheit britischer Frauen und Mädchen über die unzähligen Sex-Schädlinge aus der Dritten Welt stellen, die in unser Land eingedrungen sind“. Alle jene „third world sex pests“ will Lowe abschieben. Er stellt fest, dass weite Teil des Landes nicht mehr wie Großbritannien aussehen. In ganzen Straßenzügen werde fast kein Englisch mehr gesprochen. Parallelgesellschaften mit parallelen „Rechtssystemen“ hätten sich herausgebildet. Lowe sieht an diesen Stellen weder Multikulturalismus – weil immer nur eine Kultur vorwiegend sei. und sicher nur eine Religion, der Islam –, noch hofft er auf eine Integration der Einwohner. Auch ein Erwerbsleben sei dort nicht angesagt, stattdessen Sozialleistungen in staatlich finanzierten Sozialwohnungen.
Laut Lowe geht es um Orte wie Bradford, Luton, East London, Rochdale, Birmingham, Blackburn, Leicester oder Bolton. Die Bürger hätten erleben müssen, wie „sich ihre Gemeinden auf dramatische Weise verändert haben, doch wenn sie Sorgen äußern, werden sie als Rassisten abgestempelt“. Das nennt Lowe „psychologische Kriegsführung“. Zu den Veränderungen, die ihn und andere aufbringen, zählt er: „palästinensische Flaggen an jedem Haus“, „Pubs, die zu Halal-Metzgereien wurden“, „endlose Vape-Shops und ausländische Mini-Märkte“. Lowe schließt: „Die Leute sind zu Recht wütend, ich bin wütend. Wir sind alle wütend.“
Mit Lowe ist ein Vertreter des „tiefen Landes“ in die Politik geraten, der nicht nur theoretisch von Jagd und Landleben fasziniert ist, sondern sich konkret mit einem 16-Punkte-Plan für die Landwirtschaft einsetzt.
Lowe gilt als harter Arbeiter. In den Parlamentsakten finden sich bereits mehr als 2.200 schriftliche Fragen des Abgeordneten, wo Nigel Farage nur 20 gestellt zu haben scheint. Das ist charakteristisch für Lowe, der sich durch Interventionen, Fragen, Stellungnahmen an den Zuständen abarbeitet und so bei vielen Themen Akzente setzt. Dagegen hat sich Farage als politischer Stratege bewährt, doch bisher immer als Spieler aus der Opposition, erst in der Brexit-Kampagne, nun in der Phase des Niedergangs der beiden alten Parteien. Ob er es schafft, seine Politik in eine konsistente Regierungspolitik zu verwandeln, bleibt vorerst offen.
Lowe stimmte als einziger für ein Burkaverbot
Lowe steht noch an einem sehr viel früheren Punkt seiner politischen Karriere. Derzeit macht der Restore-Chef durch seine eigene „Rape Gangs Inquiry“ auf X Schlagzeilen, mit schockierenden Einblicken in die Vergewaltigungsindustrie pakistanischstämmiger Banden: weiße Mädchen, die betäubt von Drogen, in Käfigen gehalten werden! Das klingt fast unglaublich. Ebenso schwer zu verdauen sind die Berichte von „cop nights“ mit Vergewaltigungsopfern: Polizisten gehörten demnach zu den Tätern und nutzten die Opfer für erschreckende Vorlieben. Die BBC ignoriert Lowes Enthüllungen derweil vollständig. Nigel Farage hat durchblicken lassen, dass er nicht vorhat, sämtliche Rape-Gang-Täter aus dem Königreich abzuschieben, weil einige von ihnen in Großbritannien geboren sind.
Lowes Engagement an dieser Front erregt daneben erneut die Aufmerksamkeit von Elon Musk, der einst gesagt hat, dass Nigel Farage nicht habe, was es braucht, um Großbritannien auf einen besseren Weg zu bringen. Damit zielte Musk auf ein Zitat von Farage, man könne Muslime nicht generell als Wähler links liegen lassen. So bekomme man keine Mehrheit zustande. Auch die Rolle von Muslimen im Reform-Führungsteam ist umstritten, auch wenn sich der designierte Reform-Innenminister Zia Yusuf für massenhafte Abschiebungen und 40.000 Kirchen in England und Wales vor der Umwandlung in Moscheen schützen will.
Aber ist es wirklich glaubwürdig, dass ein muslimischer Innenminister Großbritannien wieder zu einem christlichen Land machen will? In London tritt derweil Laila Ahmed Cunningham, Tochter ägyptischer Einwanderer, als die Reform-Kandidatin um das Rathaus an. Reform ist nicht für ein Burka-Verbot, wie Yusuf klargestellt hat, während Farage sich „eine Debatte“ über das Thema wünscht. Man denke sich: Die neue, große Rechts-Partei Großbritanniens steht – nicht anders als die Tories – nicht für ein Verbot der islamischen Gesichtsverschleierung. Sie beugt sich der politischen Korrektheit.
Rupert Lowe lässt keinen Zweifel an seiner Haltung. Er brachte einen Antrag zum Verbot von Burka und Niqab ins Parlament ein und erhielt nur seine eigene Stimme.
Das Muster ist bekannt
Man kann den Streit mit anderen Ländern vergleichen, in denen es auch immer wieder um die reine Lehre oder eine verbesserte Anschlussfähigkeit geht. In Frankreich hat Eric Zemmour versucht, das Rassemblement von rechts-konservativer Warte aus unter Druck zu setzen und diskursiv einiges bewirkt, an den Wahlurnen nicht. Seither hat sich Jordan Bardella in eine ähnliche Richtung bewegt. In Deutschland könnte man an Krah und Höcke als Rivalen denken. In Polen hat sich Grzegorz Braun mit der „Konföderation für die polnische Krone“ von der Konföderationspartei von Slawomir Mentzen getrennt und sechs Prozent bei den Präsidentschaftswahlen bekommen, Mentzen erhielt 15 Prozent.
Etwas ähnliches wird für Großbritannien befürchtet, wenn Lowe antritt. Laut einer von ihm beauftragten Online-Umfrage könnten sich zehn Prozent für eine Lowe-Partei zu stimmen. Allerdings ist der Bekanntheitsgrad des Parteichefs noch sehr niedrig, die Umfrage dürfte daher kaum repräsentativ sein.
Nun hat Farage ausdrücklich vor einem Erstarken des „Ethnonationalismus“ in Gestalt von Restore Britain gewarnt, die Partei gar mit der British National Party (BNP) verglichen. Journalisten unterstellen, dass Lowe viele junge Männer mit „sehr kurzen Haaren“ anziehe. Lowe hat der implizierten Wertung energisch widersprochen. aber das Engagement junger Briten in seiner Bewegung bestätigt.
Das Asylsystem abschaffen, den Betrug beenden
Die neue Partei bietet eine Gefahr und eine Chance: Sie könnte Reform-Siege in bestimmten Wahlkreisen verhindern. Auf der anderen Seite hat Lowe schon bisher als Kompass für Reform UK gedient. Auch Reform hat sich in die Richtung von massenhaften Abschiebungen bewegt, will in den ersten fünf Jahren der eigenen Regierung 500.000 bis 600.000 Migranten abschieben. Gewollt ist die Festnahme und Abschiebung aller illegal Eingereisten. Reform will außerdem die „kleinen Boote“ restlos stoppen und aus der Europäischen Menschenrechtskonvention, die Abschiebungen aus Gründen des „Familienlebens“ verhindert, austreten.
Lowe hat deutlicher formuliert und nicht ausgeschlossen, dass am Ende „Millionen werden gehen müssen“, wenn diese sich als nicht integriert herausstellen. Lowe fordert eine negative Zuwanderungsrate und die Abschaffung des Asylsystems: „Keine Asylbewerber mehr, der Betrug wird enden.“ Alle „Dritte-Welt-Kriminellen“ würden abgeschoben, „ohne Entschädigung, ohne Verzögerung, ohne Entschuldigung“.
Unter einer Reform-Regierung soll es außerdem keine Visa mehr für Diplomaten, VIPs, Arbeiter, Studenten und Touristen aus fünf überwiegend muslimischen Ländern geben. Und man fragt sich, ob das durchzuhalten ist: Ein pauschales Visa-Verbot für Diplomaten? Verkündet wurde auch das vom Schatteninnenminister Zia Yusuf. Die Maßnahme ähnelt den Einwanderungsstopps, die Donald Trump gegen verschiedene muslimisch geprägte Länder verhängt hat. Noch ist ungewiss, wie entschieden eine solche Maßnahme von Reform durchgesetzt würde.
Auf der anderen Seite wird Lowe dafür kritisiert, er sei bisher nur ein Vertreter der „Online-Rechten“ und noch kein sicherer Wählermagnet. Wie diese Wette ausgeht, wird sich erst in den kommenden Wochen und Monaten erweisen. Anfang Mai sollen Nachwahlen in einigen Wahlkreisen stattfinden, die Keir Starmer wiederum hatte verschieben wollen. Im Namen der Effizienz oder Sparsamkeit. Der Abbau der Demokratie in Großbritannien ist eine ständige Bedrohung, der allerdings auch immer mehr Oppositionsparteien, Medien und engagierte Bürger widersprechen. Bei allen Schwächen wird Reform UK wohl zunächst der Bannerträger des patriotischen Lagers bleiben, bis sich die Zeiten wandeln.

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Da in Großbritannien Mehrheitswahlrecht herrscht, ist es noch wichtiger als in Ländern mit Verhältniswahlrecht, dass die Rechten in einer Partei vereinigt bleiben. Reform ist kurz davor, die Macht in Großbritannien zu übernehmen. Wer jetzt als Rechter in Wahlen gegen sie antritt, der gefährdet diese Machtübernahme, ohne einen Nutzen zu bringen. Wenn es diesem Lowe wirklich um rechte politische Inhalte geht, dann tritt er bei den Wahlen nicht an. Wenn er antritt, dann entlarvt er sich als – wahrscheinlich vom Establishment gekaufter – Gegner rechter Politik oder als unpolitischer Egomane. Dass er nicht seriös ist, darauf deutet der Ton seiner Verlautbarungen… Mehr
Farage wird nicht abschieben. Lowe angeblich schon.
Und jetzt?
Lowe wird schon deshalb nicht abschieben, weil seine Kleinstpartei keine Chance hat irgendetwas zu tun.
Farage ist ein Gegner der Migration, wie kommen Sie darauf dass er nicht abschieben wird?
Weil er es selbst sagt:
„Nigel Farage (Reform) won’t do mass deportations. Rupert Lowe (Restore Britain) will get it done.
Here are their two statements on the issue. https://x.com/WallStreetMav/status/2022839249125478458
Da steht nicht, dass Farage die Migration nicht bekämpfen will, da steht nur, dass Farage Massendeportationen für politisch nicht durchsetzbar hält – eine Binsenweisheit für eine Partei, die um die Mehrheit kämpft. Lowe ist nicht an politische Rücksichtnahme gebunden, er hat nur ein Ziel: Farage kleinzuhalten.
Für GB wie für D gilt: entweder es gibt einen harten Handel oder wir landen im Kalifat. Ich für meinen Teil weiß, was ich NICHT will.
Die Rothschilds sorgen schon dafür, dass jede Partei, die dort in GB an die Macht gelangt, deren Interessen vertritt. Da werden rechtzeitig die entsprechenden Figuren dort plaziert. Genau so, wie in Deutschland einst Mörkel plaziert wurde, um Deutschland nach SED-Modell herunterzuwirtschaften.
Ohne Zuarbeiter wäre sie gescheitert. Wer aber sind die, die solche Vorstellungen in die Breite tragen und Länder, ja die GesamtEU derart zurichten helfen, wie es jetzt betrachtet werden kann? Ind den USA wird nicht nur „SomaliFraud“ wie in Minnesota untersucht werden müssen – wo Tim Walz immer noch verdecken und verniedlichen will:Betrugsvorwurf: US-Regierung friert Gelder für Arme in Minnesota einhttps://www.gmx.net/magazine/politik/us-politik/betrugsvorwurf-us-regierung-friert-gelder-arme-minnesota-41942072 Minneapolis Mayor Jacob Frey struggles to eat a Somali meal. Does he look like he’s enjoying it? https://x.com/WallStreetMav/status/2026866619226435866 Somalis are by far the worst immigrants from anywhere in the world. They are the deadbeats on the welfare system no matter… Mehr
Nigel Farage kann ein paar Dinge besonders gut und das sind Aufmerksamkeit erzeugen und Dinge die schief laufen benennen. Er hat noch nie bewiesen, dass der jemand ist, der Dinge besser organisieren kann und dazu braucht er die abgehalfterten Torie-Ex-Größen wie Jenrick und Braverman. Die wissen wie der Deep State funktioniert und könnten das Tagesgeschäft übernehmenj. Leider hat sich Farage die letzten Tage mit Leuten gemein gemacht, mit denen Reform Wähler nichts gemein haben. Kemi Badenoch macht eine grundsolide konservative Politik, ohne große Aufmerksamkeit in den Medien. Sie kann froh sein, daß sich diese innerparteilichen, teils nicht einmal mehr ins… Mehr
Werbung für die Conservative Party? Sie wählen in Deutschland bestimmt die CDU.
Es ist leider aehnlich wie in D: mehr als die Haelfte der Buerger profitiert vom oder ist abhaengig vom Staat und waehlt dementsprechend nur mehr oder weniger linke Parteien, die wenn’s hart auf hart kommt auch paktieren. Im Gegensatz zu den ‚Rechten‘, die es derzeit bevorzugen, ihre Riesenegos und Privatfehden in den Vordergrund zu stellen. Man muss aber auch sehen, dass Farage fuer viele ‚Rechte‘ unsympathisch bis toxisch ist (der Vergleich mit Hillary Clinton draengt sich auf: ABC) und dass er und Tice bei Covid komplett versagt haben, Fuer diejenigen fuer die Letzteres besonders wichtig ist und bleibt, war insbesondere… Mehr
Es würde mich nicht überraschen, wenn nicht Farage und Badenoch vor den den nächsten GE einen Pakt schließen und in den umkämpften Wahlkreisen nur den jeweils aussichtsreicheren Kandidaten aufstellen um am Ende eine Koalition schmieden zu können.
Hört sich schlüssig an. Aber nicht gut. Sie haben Recht, wie in Deutschland.
Was für ein verworrener Kommentar. Erst rufen Sie zur Einigkeit der Rechten auf und dann beginnen Sie, auf Farage herumzuhacken. Farage für Rechte toxisch wie Clinton? Absurd! Was glauben Sie, warum Reform so gut in Umfragen steht? Weil Reform „die auserkorene kontrollierte Opposition“ ist? Also der Maßstab für echte Opposition ist, dass sie schlecht in Umfragen abschneiden? Was für ein Unsinn. Das „laufende Versagen und Lächerlichkeiten“, die „Vorgeschichten“ etc. lassen sich übersetzen in: die Medien bauschen wie aus Deutschland bekannt jeden kleinen Fehltritt zu Skandalen auf. Das ist für mich eher ein Zeichen, dass Reform auf dem richtigen Weg ist.… Mehr
Farage ist nicht rechts. Er ist ein City Boy.
Natürlich würde er sowenig abschieben wie die CDU es tut.
Wenn man ein wenig Gespür hat kann man die Leute einschätzen.
Farage wird und will es nicht bringen.
Ebenso wenig wie Wilders oder Meloni.
Und bei Weidel antizipiere ich jetzt schon wie sich ihre Migrationsrhetorik abmildert sobald sie BK ist.
Lowe sieht auch nicht aus wie ein Kettenhund.
Spitzenidee, in einem Mehrheitswahlrecht kurz vor dem Wahlsieg einer vernünftigen Partei schnell eine Konkurrenzpartei zu gründen, damit genau das nicht passiert. Wenn er wirklich etwas umsetzen will, sollte er halt Reform UK beitreten. Ich wünsche diesem Restore Britain dasselbe Schicksal wie der Werte-Union.
Farage wird nicht abschieben – Lowe behauptet, dass er es angehen will. „Nigel Farage (Reform) won’t do mass deportations. Rupert Lowe (Restore Britain) will get it done. Here are their two statements on the issue. https://x.com/WallStreetMav/status/2022839249125478458 Nigel Farage and his Reform party are not going to fix anything in Britain. It will be more of the same. I think Rupert Lowe needs to launch a new party in Britain. He is the only leader who will do mass deportations. https://x.com/WallStreetMav/status/2018333325836898326 The EU has released new asylum guidelines for the member states which will make it easier for ISIS terrorists to receive… Mehr
Was glauben Sie, wie das Establishment rechte Bewegungen bekämpft? Indem sie sie spaltet. Besonders dann, wenn eine Partei kurz vor der Machtübernahme ist, kommt es zu einer Flut von Kritik an dieser Partei von besorgten angeblichen Rechten und zum Aufruf, diese Partei nicht zu wählen, weil sie – sowieso nichts ändert, viel zu viel ändert, korrupt ist, es etwas viel besseres gibt, etc etc.
Wer behauptet, unter Farage würde sich im Vergleich zu Starmer und Co nichts ändern, der ist ein politischer Analphabet.
Sie haben die Clips nicht betrachtet?
Farage erklärt deutlichst seinen Standpunkt.
Und ich glaube hinsichtlich der Politik nur das, was ich an „Taten“ in der Realität feststellen kann.
Und klar weiß ich, wie link sie mit BSW im Osten Deutschlands bei der letzten Wahl vorgingen. Dass Wagenknecht das nicht erkannt haben soll stelle ich infrage.
Ob das passiert, hängt wegen des Mehrheitswahlrechtes extrem vom Common Sense in den einzelnen Wahlkreisen ab. Restore hat in vielen Wahlkreisen keine ausreichend bekannten Persönlichkeiten. Es sollte möglich sein, sich zu arrangieren.
In erster Linie will Rupert Lowe den Misssbrauchsskandal aufarbeiten. Dazu hat er mittlerweile 600.000 GBP gespendet bekommen. Wenn er das Ding nicht irgendwie zu einem zufriedenstellenden Abschluß bringt, ist seine Bewegung tot.
Man kann nur hoffen, daß sich die konservativen Kräfte nicht gegenseitig zerfleischen. Davon werden nur die Versager profitieren. Deren Ablösung ist zum Greifen nahe. Es wäre essentiell für alle hier in Europa, wenns in GB klappen würde. Soviele Hoffnungen, soviel Potential für Veränderungen auch im Rest Europas. Man das kann doch alles nicht wahr sein…gibts denn schon wieder „Das Leben des Brian 2.0“?
„Look on the bright side of life“ wird zum Schluß „Look on the bright side of death“.
Stellen wir uns mal vor, in Pakistan hätten britische Einwanderer über Jahrzehnte zehntausende pakistanische Mädchen versklavt und vergewaltigt. Da gäbe es kein Vertuschen und Verschweigen, da gäbe es keine britischen Einwanderer mehr. Weil die Mehrheit der Briten von Pakistanis in Progromen umgebracht worden und der Rest geflohen wäre. Und das wäre in vielen anderen Ländern ähnlich.
Rupert Lowe dagegen will die Leute nur abschieben. Der Mann ist also gemäßigt.
Die Masse hier in der EU hat überhaupt noch keine Ahnung, was wir uns mit Menschen aus Drittweltländern angetan haben:
„10 men have been convicted for setting a mother and her daughter on fire in the mother’s own home in Stoke-on-Trent, UK.
The woman suffered life-threatening injuries and was in a coma for 2 months.“ https://x.com/visegrad24/status/2026662657902653586
Stimmt. Gegen das, was bei uns bevorsteht ist die Völkerwanderung ein Kindergeburtstag.
In Deutschland ist nicht einmal das möglich.
Die Aussichten in GB kann ich nicht beurteilen, melde aber grosse Skepsis an. Etwas weniger als in Schland, ähnlich wie in Frankreich. Je “ deutlicher“ die Rechtskonservativen zumindest im europäischen Wertewesten bestimmte “ nationale “ Positionen vertreten und vor allem ihre geplanten Massnahmen konkretisieren, desto massiver sind die Reflexe eines sehr grossen Teils der Bevölkerung. Ob man in GB von einem Volk ieS reden kann, ist wohl zweifelhaft. Anders formuliert: Der Transformationsprozess ist materiell und vor allem psychokulturell viel zu weit fortgeschritten, um gestoppt oder gar revidiert werden zu können. Vom Widerstand der Täter, ihrer Protegees und Helfer in Mio-… Mehr
> Rupert Lowe lässt keinen Zweifel an seiner Haltung. Er brachte einen Antrag zum Verbot von Burka und Niqab ins Parlament ein und erhielt nur seine eigene Stimme.
Offenbar sind die Ideen den Leuten doch zu radikal. Ich schreibe meiner Frau nicht vor, wie sie sich anziehen soll (das wäre vermutlich erst in der Umma aussichtsreich?)
Burka und Nikab sind keine „Kleidung“,sondern ein religioes-politisches Statement,das sich direkt gegen die Demokratie richtet
Und ein Symbol einer Herabwürdigung von Frauen zum ersetzbaren Haustier.
Wieso eigentlich -9 Stimmen. Haba Orwell schließt aus Absatz 1 doch nur, dass die englischen Parlamentarier keine Eier haben.
Solche Verkleidungen sind für mich das Statement der Trägerinnen, anders sein zu wollen als unsere Frauen. Sie manifestieren damit ihre Andersartigkeit, böse Menschen würden behaupten, sie wollen uns provozieren. Nun ja, das können sie gerne tun, aber bitte in den Ländern, wo sie hergekommen sind.
Sie ahnen nicht, wie tief der Graben zwischen Verhüllten und westlichen Frauen tatsächlich ist.
Und sind Sie versichert: nicht jede, die sich darunter zu verstecken hat, macht das freiwillig.