Kirche als Jesus-Christus-Mogelpackung

Die Bezeichnung „Christ“ kommt von Jesus Christus. Darum ist die zentrale Frage für jeden Christen und für jede christliche Kirche: Wie verstehen sie Jesus Christus? Was macht Jesus Christus so zentral, dass man sich nach ihm benennt? Im letzten Vorwort zum Sonntag nahm Pfarrer Zorn die politische Niveaulosigkeit der Kirche unter die Lupe, in diesem die theologische.

picture alliance/dpa | Rolf Vennenbernd

Ein Mitarbeiter der Missionsgesellschaft „Open Doors“, die sich weltweit für verfolgte Christen einsetzt, kommt als Gast in eine evangelische Kirche. Da nimmt ihn der Pfarrer vorab beiseite und sagt zu ihm: „Bitte reden Sie von Gott und nicht so viel von Jesus Christus, denn unsere Gemeinde ist spirituell nicht so einseitig festgelegt.“ Der Missionar ist sichtlich verwirrt: „Was könnte ich von Gott sagen, wenn ich Jesus Christus nicht kennen würde? Ohne Jesus Christus wäre ich Agnostiker oder Atheist.“

Heinrich Bedford-Strohm und Reinhard Kardinal Marx besuchen als Repräsentanten der beiden größten deutschen Kirchen 2016 die Klagemauer in Jerusalem. Beide haben ihr jeweiliges Bischofskreuz abgelegt. Seine christliche Grundhaltung sei nicht, das Kreuz „demonstrativ vorneweg zu tragen“ und dadurch „Zwietracht zu säen“, sagte Bedford-Strohm; „ich habe als Repräsentant einer Religion die Aufgabe, friedensstiftend zu wirken. Wenn ich das nicht tue, werde ich meiner Verantwortung nicht gerecht.“ Die jüdischen Gastgeber sind über diese Aussage sichtlich verwirrt und weisen zurück, dass sie das Ablegen des Kreuzes gewünscht hätten. Man wird kaum Frieden stiften und einen echten Dialog führen können, wenn man seine eigene Identität dermaßen ichschwach versteckt, wie das die beiden Bischöfe getan haben. Oder ist das die Identität der deutschen Großkirchen, Jesus Christus als Erlöser und als Zentrum des Gottesverständnisses hinter sich zu lassen, um sich ganz dem Frieden, der Ökologie, der Politik oder anderen Lieblingsthemen widmen zu können?

Neben solchen offensichtlichen Christusverleugnungen gibt es eine noch tückischere Art der Nichtung des christlichen Glaubens: Man hängt Jesus Christus als Zeitenwende zwar ins Schaufenster, aber de facto entthront man ihn, indem man ihn lediglich als Chiffre für allgemeingültige moralische Appelle missbraucht.

Thorsten Latzel ist Präses der zweitgrößten evangelischen Landeskirche in Deutschland. Bei seinem „Präsesbericht“ (16. Januar 2026) zu Beginn der Landessynode meiner Evangelischen Kirche im Rheinland zeigt er, wie eine solche Verdrehung des Glaubens aussieht:

Zu Beginn seiner Rede zitiert Latzel zentrale Christusbekenntnisse der Kirchengeschichte:

  • 325 n.Chr. bekennen die Christen in Nizäa: „Jesus Christus ist Gott von Gott, Licht vom Licht, wahrer Gott vom wahren Gott (…) eines Wesens mit dem Vater.“
  • 1563 wertschätzen die Protestanten Jesus Christus im Heidelberger Katechismus: „Was ist dein einziger Trost im Leben und im Sterben? Dass ich […] Jesu Christi eigen bin.“
  • 1934 formuliert die Bekennende Kirche auf der Barmer Synode: „Jesus Christus, wie er uns in der Heiligen Schrift bezeugt wird, ist das eine Wort Gottes, das wir zu hören, dem wir im Leben und im Sterben zu vertrauen und zu gehorchen haben.“

Ich war hocherfreut, dass mein Präses hier so klar und eindeutig Jesus Christus groß gemacht hat. Doch sogleich kam die bittere Enttäuschung. Bei seiner Auslegung dieses Christuszentrums geht Latzel Wege, die heute in der evangelischen Kirche weit verbreitet sind, die aber den Aussagen dieser altbewährten kirchlichen Bekenntnisse konträr entgegenstehen.

Latzel fragt nicht mehr wie der berühmte mittelalterliche Theologe Anselm von Canterbury: „Warum wurde Gott einmalig und einzigartig in Jesus Christus Mensch?“ Latzel fragt: „Warum wird Gott Mensch?“ Präsens! Und er kommt zu der erstaunlichen Aussage: „Meistens wird Gott ganz leise Mensch, wenn Menschen zu Menschen werden.“ Aus der einzigartigen Menschwerdung Gottes in Jesus Christus wird die Allerweltsmenschwerdung Gottes in jeder Mitmenschlichkeit. Es geht Latzel darum, dass „Menschen füreinander da sind“ und „mitgeschöpflich leben“. Überspitzt ausgedrückt: Die Einmaligkeit Jesu Christi wird ersetzt durch die Poesiealbum-Moral, dass wir alle nett miteinander sein sollen, dass es um die Bewahrung der Schöpfung geht und dass wir alle tolerant sein sollen; am Ende steht ein Moralglaube, der sein eigenes religiöses Herz amputiert hat.

Nach Latzel „wird“ Gott Mensch (wieder grammatikalisch das Präsens!), „damit wir das mit unserer Menschwerdung auf die Reihe bekommen“. Es geht Latzel offenbar nicht mehr zentral um Gotteserkenntnis, um Erlösung und Trost, um Befreiung von Sünde und Tod durch Kreuz und Auferstehung Jesu Christi, sondern um die Optimierung des Menschen. Es geht zentral um den neuen Menschen, der erst noch werden muss.

„Also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen Sohn für uns dahingegeben hat, damit wir nicht verloren gehen, sondern das ewige Leben haben“ (Johannes 3,16). In den biblischen Evangelien steht Jesus Christus im Mittelpunkt, der den Menschen aus seiner Verlorenheit erlöst und ihn beschenkt mit Liebe und ewigem Leben. Und das verändert alles, ohne dass die Veränderung des Menschen zum Zentrum des christlichen Glaubens werden darf. Denn was würde meine Tochter sagen, wenn ich ihr erzählen würde: „Ich liebe dich, aber nur damit du das mit deiner Menschwerdung auf die Reihe bekommst – wobei ich als Vater natürlich genau weiß, wie deine Menschwerdung auszusehen hat“? Ich hoffe, meine Tochter würde mir bei solch tückischer Liebe den Vogel zeigen.

„Seid Menschen!“ Passend zu seiner Menschwerdungstheorie endet Latzel seinen Präsesbericht mit dieser Aufforderung. Und Latzel meint natürlich genau zu wissen, wie diese Menschwerdung konkret auszusehen hat. Sein Präsesbericht trieft nur so vom politisch stromlinienförmigen rotgrünschwarzen Idealmenschen.

„Seid Menschen!“ – so Präses Latzel.

  • Nicht mehr Jesus Christus steht im Zentrum als das klare Fenster in Gottes Herz hinein (so das Christusbekenntnis von Nizäa).
  • Nicht mehr Jesus Christus steht im Zentrum als der große Trost im Leben und im Sterben, selbst wenn mir das mit der Menschwerdung völlig misslingen sollte (so der Heidelberger Katechismus, Frage 1).
  • Nicht mehr Jesus Christus steht im Zentrum, der mir die Freiheit schenkt, gegen eine kirchliche Gleichschaltung mit einer parteipolitischen Ideologie zu kämpfen (so die Barmer Theologische Erklärung).

„Seid Menschen!“ – bei Latzel ist eine Ethik der Menschwerdung nach eigenen gesellschaftspolitischen Vorstellungen ins Zentrum des christlichen Glaubens gerückt.

Jesus Christus ist in manchen evangelischen Kirchen immer noch eine dekorativ genutzte Schaufensterpuppe. Aber im Laden gibt es oftmals nur noch Moral und Menschenkunde, Politik und Poesiealbum. Vielleicht wäre es für solche Kirchen ehrlicher und authentischer, das kirchliche Kreuz nicht nur an der Klagemauer in Jerusalem abzulegen.


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Kommentare ( 123 )

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123 Comments
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Fralarovi
1 Monat her

„Bitte entwerten Sie Ihre Argumente nicht durch Unterstellungen, Verunglimpfungen oder inakzeptable Worte und Links. Solche Texte schalten wir nicht frei.“
Ich denke, dieser Tatbestand ist im Falle einiger Kommentare gegen das Christenum und die Christen gegeben.

Ferdi Genuege
1 Monat her

Der Artikel von Herrn Zorn wäre noch pointierter gewesen, wenn die entsprechenden Überzeugungen des Bruders des Präses, nämlich Pastor Olaf Latzel von St. Martini in Bremen als Gegenpol zitiert worden wären.

Evero
1 Monat her

Prima! DAS ist es, was ich bei den Amtskirchen und insbesondere bei den Spitzen dieser Kirchen beklage: sie entfernen sich nimmer mehr vom Wort Gottes. Sie legen es zeitgenössisch aus und benutzen es für ihre weltliche Götzenanbetung. Sie sind Materialisten, die dem wahren Geist der christlichen Lehre abgeschworen haben und den Christusglauben in den Dienst von linken Ideologien stecken. Diese lauen Brüder biedern sich dem materialistischen Globalismus an.
Allen einen schönen und gesegneten Sonntag.

Fralarovi
1 Monat her
Antworten an  Evero

Vielen Dank für diese so wichtige Botschaft.
Ich empfehle dazu folgendes Video:

Verleihung des jungen Freiheitspreises an Leonard Jäger – YouTube

Laurenz
1 Monat her
Antworten an  Fralarovi

Jäger wurde durch seine „Bekehrung“ zu einem Antik-Marxisten, ein herber Verlust für unser Land.

Fralarovi
1 Monat her
Antworten an  Laurenz
Laurenz
1 Monat her
Antworten an  Fralarovi

Jemand, der sich freiwillig unter Ihrem himmlischen Stalin versklavt, kann niemanden befreien. Er denkt, wie ein Sklave, ist ein Sklave & will nichts anderes sein, als ein Sklave.

Retlapsneklow
1 Monat her

Wenn die Christen um 325 n.Chr. bekennen, dass Jesus mit Gott identisch und damit die Differenzierung zwischen Gott und Jesus hinfällig wurde, was soll daran falsch sein, gleich von Gott zu reden anstelle der differenzierten Benennung, zumal Gott so der so der zu würdigende Urheber ist? Was ist ein Monotheismus, der eine Dreifaltigkeit formuliert, zu der auch noch der heilige Geist kommt? Eine Drei-Götter-Wirtschaft und doch keine? Eine unfertig gedachte Sache? Eine Quadratur des Kreises? Was soll daran falsch sein, sich wie Latzel Gedanken über das Funktionieren religiösen Verfahrens zu machen, anstatt nur aufgegabelte Worte und Phrasen in den Ring… Mehr

Last edited 1 Monat her by Retlapsneklow
verblichene Rose
1 Monat her
Antworten an  Retlapsneklow

Kennen Sie die Situation, in denen Sie etwas ganz bestimmtes kochen wollen, aber einige notwendige Zutaten fehlen?
Natürlich kann man dann versuchen, etwas zu „zaubern“, aber dann ist das Ergebnis halt Mist!

Retlapsneklow
1 Monat her
Antworten an  verblichene Rose

Was zur Nuhr’schen Empfehlung führt: Wer keine Ahnung hat und noch nicht einmal merkt, wenn jemand zumindest denkt (denken ist so wenig zaubern wie können), sollte einfach mal die Klappe halten.

Wer immer gleich fertig Perfektes will, wird nie dazu kommen. Er fängt noch nicht einmal an, zu erwägen, was richtiger wäre, ob als Verfahrensweg oder erst mal als Erkenntnis. Phrasen und (womöglich kontextbefreite) Zitate arbeiten an dieser Stelle nicht. Sie sollen aber wie Erkenntnis erscheinen. Bekommen hat man indessen nichts.

Waehler 21
1 Monat her
Antworten an  Retlapsneklow

Die Antwort lautet: Dogmen sind menschlich, Inspiration göttlich!

Fralarovi
1 Monat her
Antworten an  Waehler 21
Laurenz
1 Monat her
Antworten an  Fralarovi

Falsch, Jesus kam nicht ob der Wahrheit auf die Erde, denn er log ja, wie gedruckt. Daran ändern auch keine Ideologen, wie Peter Hahne auch nur irgendetwas. 2.000 Jahre Christentum haben was gebracht? Nur Not & Leid.

Fralarovi
1 Monat her
Antworten an  Laurenz

Der christliche Glaube und seine positiven Auswirkungen in der Geistesgeschichte werden leider oft unter den Tisch gekehrt oder entstellt. Manche machen sich die ziemlich veraltete und in den letzten Jahrzehnten von vielen Wissenschaftlern widerlegte religionskritische Sicht von „Aufklärern“ wie Diderot, Gibbon und Voltaire zu eigen. Diese ließen sich in ihrem Geschichtsverständnis des 18. Jahrhunderts von ihrem Hass gegen die Kirchen und dem Blickwinkel ihrer Zeit leiten. Sie haben die Antike verherrlicht, das christlich beeinflusste Denken des Mittelalters ignoriert oder abgewertet, die Mär vom „dunklen Mittelalter“ erfunden, um die Renaissance als erhabene Wiedergeburt der Antike und die eigene Epoche als das… Mehr

Laurenz
1 Monat her
Antworten an  Fralarovi

Es gibt keine Gleichheit der Menschen, schon gar nicht vor Gott oder warum ist Gott gerade in Afrika unterwegs, um AIDS an Säuglinge zu verteilen? Das Verbot der Ungleichheit ist zutiefst links marxistisch & daher unmenschlich. Ihr Gott kann mich kreuzweise, verstehen Sie. Und das geht jedem vernunftbegabten Menschen so. Mit Ihrem trivialen & primitiven Hirtenkult löschen Sie auch jeden positiven Ansatz. 10 Mio. kurze Jahre der Kambrischen Explosion werden mittlerweile bezüglich der Fauna als Kreation angesehen. Aber, nur, weil wir nicht wissen, wer da kreiert hat, mit Ihrem Wüstenräuberhauptmann angeschissen zu kommen, schlägt dem Faß den Boden aus.

Fralarovi
1 Monat her
Antworten an  Retlapsneklow

Wir brauchen Jesus für Zeit und Ewigkeit, für uns als Person und für uns als demokratische Gesellschaft.
Jesus Christus verbindet uns durch Sein Kreuz und Seine Auferstehung mit Gott, so dass wir auch in Verwantwortung vor Gott und den Menschen leben könnnen – siehe Präambel unseres Grundgesetzes.

Peter Hahne – Warum allein Jesus? – YouTube

Peter Hahne – ERFÜLLTE PROPHEZEIUNGEN AUF JESUS #endzeit #peterhahne – YouTube

Waehler 21
1 Monat her
Antworten an  Fralarovi

Das Kreuz ist nur ein Stück Holz. Wäre Jesus Christus gesteinigt worden, würden wir dann Steine anbeten?
Für mich ist sein Leben , seine Botschaft das Licht und die Hoffnung in der Not. Und Ja! Auch wenn es mir gut geht.

Last edited 1 Monat her by Waehler 21
Fralarovi
1 Monat her
Antworten an  Waehler 21

Natürlich ist Sein Kreuzestod gemeint, durch den JESUS CHRISTUS die Schuld der Welt trug.

Warum sollten Christen das Kreuz anbeten?

Joh. 3,16: „Denn so hat Gott der Welt seine Liebe gezeigt: Es gab seinen einzigen Sohn dafür, dass jeder, der an ihn glaubt, nicht ins Verderben geht, sondern ewiges Leben hat.“

Laurenz
1 Monat her
Antworten an  Fralarovi

Johannes hatte gelogen.

Fralarovi
1 Monat her
Antworten an  Laurenz

Auf der Grundlage der christlichen Botschaft, der Hinwendung des Einzelnen zu dem redenden, persönlichen Gott durch Jesus Christus, gestützt auf seine absoluten Werte, die nicht von Menschen erfunden wurden, um andere zu unterdrücken, könnte unser Land aufblühen. Die gesellschaftliche Verantwortung hätte in der Tendenz dann einen hohen Stellenwert ebenso wie die Wertschätzung des einzelnen Menschen. Ostern 2000 erschien in der international weltweit vertriebenen Wochenzeitschrift Newsweek ein mehrseitiger, gut recherchierter Artikel über 2000 Jahre Jesus. In der Ausgabe vom 10. Mai entdeckte ich folgende Leserzuschrift von George Chua aus Singapur:  „Ihr Artikel betont den historischen Aspekt des Christentums. Da ich in… Mehr

Laurenz
1 Monat her
Antworten an  Fralarovi

Jesus starb am Kreuz & log danach. Wir kann man über Lügner positive Artikel schreiben, ohne zu lügen. Die christliche Botschaft ist marxistische Botschaft. Und Marxismus funktioniert nicht, kann also auch nie etwas leisten. Sie phantasieren.

Fralarovi
1 Monat her
Antworten an  Laurenz

Prägnanter als Dr. Markus Krall kann ich die absolute Notwendigkeit des christlichen Menschenbilds für das Streben nach Freiheit, Frieden, gleichem Recht für alle vor dem Gesetz, nach Rechtsstaatlichkeit, nach Wohlstand für alle und Demokratie nicht darstellen.
Krall christlich – – Video-Suchergebnisse

Auch Prof. Dr. Hockertz analysiert die Ursache der jetzigen Situation als Naturwissenschaftler und Christ:
Corona, WHO, Christenverfolgung – Prof. Stefan Hockertz spricht Klartext – YouTube

Laurenz
1 Monat her
Antworten an  Fralarovi

Markus Krall ist eine Krämerseele, die von Ihrem Sklavenherrn aus dem Tempel getrieben wurde & nie Eingang in Ihr Langweiler-Paradies erlangen wird. Diese Leute, wie Krall, stört es nur, daß die gottlose Linke an der Macht ist & sie selbst von dieser vertrieben wurden, alles Pharisäer.

usalloch
1 Monat her

„Seine christliche Grundhaltung sei nicht, das Kreuz „demonstrativ vorneweg zu tragen“ und dadurch „Zwietracht zu säen“. Sie sind die typischen Verleugner. „Da dachte Petrus an das Wort, das Jesus gesagt hatte: Ehe der Hahn kräht, wirst du mich dreimal verleugnen. Und er ging hinaus und weinte bitterlich“. (LUT)

Fralarovi
1 Monat her
Antworten an  usalloch

Das Kreuz ist die Grundlage des Christentums.

Verrat am Kreuz – Der Untergang des Abendlandes – YouTube

Laurenz
1 Monat her
Antworten an  Fralarovi

Das Kreuz bedeutete den Untergang des Abendlandes.

Heinrichg
1 Monat her

Eines Tages wird sich jeder vor Gott verantworten. Daran glaube ich. Dann möchte ich nicht in der Haut der deutschen Priester und der sie verehrenden stecken. Für einen Christen ist der Kirchenaustritt Pflicht.

Laurenz
1 Monat her
Antworten an  Heinrichg

Wieso soll sich jemand vor einem Gott verantworten, der die Anhänger gar nicht als Follower will, sondern sie von vorne bis hinten ablehnt?

Nazarener
1 Monat her

Jesus Christus hieß Yeschua ben Yoseph (ha-Nozri), wurde nicht von YHWH gezeugt, sondern war der leibliche Sohn von Josef und Maria, und wurde bei seiner Taufe von YHWH adoptiert und als Messias angenommen. Er wurde wie Henoch und Elia entrückt, weil er keine Sünde hatte, starb also nicht am Kreuz. Die Kreuzigungsgeschichte ist der Wunsch Satans, den Messias zu ermorden. Jeder Mensch stirbt für seine eigenen Sünden. Das Gesetz YHWHs, was für alle Menschen gilt ist weiterhin in Kraft. Jeder wird nach seinen Werken gerichtet. Das Christentum ist eine Gründung von Paulus, der exakt das Gegenteil von Yeschua predigte und… Mehr

Peter Pascht
1 Monat her

„Gott ist Mensch geworden“ ??? Das ist blos Pfaffenlehre „Opium für das Volk“.
Der christliche Gott der „Vater im Himmel“ ist in der christlichen Lehre nie Mensch geworden.
J esus hat sich nie als Gott bezeichnet sondern als „Sohn Gottes“ seines „Vaters im Himmel“

Nazarener
1 Monat her
Antworten an  Peter Pascht

Exakt. Aber das wollen die Heiden nicht hören. Die wollen ihren dreieinen Götzen. Jesus wurde bei seiner Taufe adoptiert. Die Zeugung durch Gott, die Jungfrauengeburt, alles nachträglicher konstruierter Quatsch aus der griechischen Mythologie. Genauso die Präexistenzlehre in Johannes.

Laurenz
1 Monat her
Antworten an  Nazarener

Es bringt nichts, wenn Sie Märchen mit Märchen kontern wollen.

Peter Pascht
1 Monat her

Was für ein narzisstisch arroganter selbstbezug Unfug. Ob sie niemals Zugang zu zum christliche Glauben hatten sit der Welt aber soetwa von irelevant.

Fralarovi
1 Monat her
Antworten an  Peter Pascht

Wir verlieren dann das Konzept der unabhängigen Wahrheit. Dann haben wir dem Totalitarismus nichts mehr entgegenzusetzen.
Dann bestimmen die Mächtigsten, was „wahr“ und „gut“ sein soll.
Auf atheistischem, kommunistischem, islamischem, buddhistischem oder hindustistischem Boden ist noch nie eine Demokratie originär entstanden.

Mangalwadi Vortrag: Was ist nur los mit dem Westen? (Englisch/Deutsch) – YouTube

Laurenz
1 Monat her
Antworten an  Fralarovi

Der Westen wird von Ersatz-Christen, also modernen Linken beherrscht. Weil sich das Paradies im jenseits, Dank der Aufklärung, nicht mehr an die Werktätigen verkaufen ließ, verlegte es die moderne Linke ins diesseits. Mit der ewigen Parusie scheiterte Ihr Antik-Marxismus an seiner ökonomischen Schwäche, wie immer bei Linken.

Last edited 1 Monat her by Laurenz
Retlapsneklow
1 Monat her
Antworten an  Fralarovi

Die Demokratie geht aus dem Christentum aber auch nicht hervor.

(Ich erinnere mich, wie Herr Zorn das selber insinnuiert aber nie als Fehler bekannt und korrigiert hat, obwohl er darauf aufmerksam gemacht wurde. Er hat es seitdem lediglich nicht wiederholt, was noch keine belastbare Auskunft hergibt.)

Wer es trotzdem glaubt, hat das Vaterunser nicht geĺesen. Dort erfährt er etwas ganz anderes, nach wessen Willen es im Himmel wie auf Erden gehen soll. Das ist nicht der Wille einer demokratischen Wählermehrheit.

Last edited 1 Monat her by Retlapsneklow
Fralarovi
1 Monat her
Antworten an  Retlapsneklow

Die freiheitlich-demokratische Grundordnung basiert auf der Verantwortung vor Gott und den Menschen, siehe Präambel des Grundgesetzes. Alle Grundrechte basieren auf der Menschenwürde. Aus was sollte sich diese ableiten, wenn nicht aus der Gottesebenbildlichkeit des Menschen? Wollen wir uns in Europa wirklich um zweiten Mal vom christlichen Abendland verasbschieden? Genügt der erste Abschied in den unerträglichen Sozialismusversuchen von links und rechts nicht? Warum sollten wir das tun? Recht und Demokratie existieren historisch unbestreitbar auf der Grundlage christlicher Kultur. Die Goldene Regel, mit der Jesus Christus das Gesetz und die Propheten zusammenfasst, ist im Zusammenhang mit den Zehn Geboten die Grundlage fürdie… Mehr

Retlapsneklow
1 Monat her
Antworten an  Fralarovi

Daraus ergibt sich nicht, dass sich die Demokratie sui generis auf das Christentum berufen kann. Das Grundgesetz unterlag keiner Volksabstimmung. Demokratie, also der Mehrheitswille des Volkes, setzt noch nicht einmal Gläubigkeit voraus. Demokratie ist nicht wegen des Christentums entstanden. Würde Jesus Christus regieren, hätten wir gemäß Vaterunser einen Gottesstaat. Der Vatikan ist keine Demokratie. Das geht aus dem Christentum hervor.

Peter Pascht
1 Monat her

Evangheliche Kirche – Kirche?
Das Christentum ist ein Kind des Judentums.
Luthers geistige Verirrung zum Judenhass „Von den Jüden und ihren Lügen“ – ist nicht nur ein logischer Blödsinn, sondern entzeiht der Evanghelischen Kirche jedwelche Existenzberechtigung zum Christentum Jesus zu gehören.
Jesus war Jude und jin üdischer Religion erzogen. Er hat die jüdische Lehre auf ihre ethischen und moralische Wurzeln der Torab zurück geführt und reduziert und den jüdischen glauben von allen menschlich gemachten Ritualen und „Bigotterie“ befreit. Das war sein Programm. Das hat die weltliche Macht der Rabbi in Frage gestellt.

Fralarovi
1 Monat her
Antworten an  Peter Pascht

Nicht umsonst beziehen sich Verfassungen und Erklärungen auf Gott, um Menschenwürde und Menschenrechte anzustreben. Siehe z.B. die Unabhängigkeitserklärung der USA 1776, die von selbstverständlichen Wahrheiten spricht und von unveräußerlichen Rechten auf Leben, Freiheit und Streben nach Glück. Ohne den praktischen, verinnerlichten Bezug auf Gott wird dieses Papier wertlos, wie wir unschwer in der Geschichte erkennen können. Siehe auch die rheinland-pfälzische Verfassung, die sich auf Gott als Urgrund des Rechts bezieht, die bayrische Verfassung, die sich das Volk angesichts des Trümmerfelds gegeben hat, die eine gottlose Regierung über es gebracht hat, siehe auch das Grundgesetz, das in der Verantwortung vor Gott… Mehr

Peter Pascht
1 Monat her
Antworten an  Fralarovi

Sie haben wohl eine Überdosis „Opium für das Volk“ abbekommen.
Oder haben sie vergessen ihren Sermon als Glosse zu bezeichnen?
Oder wollten sie die Leser blos ihres Verstandes verspotten?

Last edited 1 Monat her by Peter Pascht
Fralarovi
1 Monat her
Antworten an  Peter Pascht

In seinem Buch „Warum Gott?“ beschreibt Tim Keller ein echtes Opium für das Volk. „Gott der Liebe   Ein richtender Gott kann kein Gott der Liebe sein   Im Christentum ist Gott beides – ein liebender und ein gerechter Gott. Viele Menschen haben damit ihre Probleme. Sie glauben, dass ein Gott der Liebe kein richtender Gott sein kann. Ich bin, wie wohl die meisten anderen Pastoren in unserer Gesellschaft, buchstäblich schon Tausende von Malen gefragt worden: „Wie kann ein Gott der Liebe zugleich ein zorniger Gott sein? Wenn er wirklich liebt und vollkommen ist, warum nimmt er dann nicht einfach alle… Mehr

Laurenz
1 Monat her
Antworten an  Fralarovi

Wann war Gott jemals gerecht? Sie phantasieren & belegen nichts.

Peter Pascht
1 Monat her
Antworten an  Fralarovi

„Viele Menschen haben damit ihre Probleme“?
Wenn hier jemand ein Problem hat, ein massives, so sind sie es.
Ich brauche keinen Tim Keller. meine viel umfassendere Bildung als seine und ihre zusammen, reicht mir aus.
Nur Menschen wie sie brauchen für alles einen Propheten um ihnen die Welt zu erklären.
Renken sie sich mal ein und gut ist. Schon ihr dauerndes Nachhacken belegt ihre religiöse Bessesenheit.

Last edited 1 Monat her by Peter Pascht