UN – A Torrent of Faces

Mit diesem Beitrag von Tomas Spahn starten wir eine längere Serie zum Thema Bevölkerungspolitik (TE). Dieser Tage befassten sich drei Studien mit der Zukunft der Menschheit. Eine entstand in der UN, eine bei der EU und eine wurde vom Club of Rome beigesteuert. Gemeinsam betrachtet wirken sie wie der Generalplan einer grundlegenden Umstrukturierung der globalen Menschheitsgesellschaft, getrieben vom Diktat der Statistik und dem kollektiven Versagen in den vergangenen Jahrzehnten.

Als ich 1981 daran ging, mich auf der Grundlage der Überlegungen des Club of Rome mit der eigentlichen Menschheitsproblematik zu beschäftigen, gab es auf diesem Planeten um die 4,4 Milliarden Menschen. Heute, im Jahr 2016, sind es bereits 7,4 Milliarden.

Schon 1970, als der Club of Rome noch von unter vier Milliarden ausging, hatte die Menschheit eine erstaunliche Entwicklung hinter sich gehabt. Als vor rund 500 Jahren die Europäer ihren Fuß in die neue Welt setzten, tummelten sich auf diesem Planeten ungefähr 550 Millionen Menschen. Schätzungen zufolge fielen knapp zehn Prozent dieser Menschen als indianische „Ureinwohner“ seinerzeit dem Wüten und mehr noch den eingeschleppten Krankheiten der Invasoren aus Übersee zum Opfer.

Die Zahl der dann lebenden rund einer halben Milliarde Menschen war immer noch eine, die im wesentlichen seit Jahrhunderten die Erde besiedelt hatte. Zur Zeit des Römischen Reichs wird die Anzahl auf geschätzte 300 Millionen angesetzt. Tausend Jahre später, als im Mittelalter mehr noch Seuchen als Kriege die Bevölkerungsentwicklung im Zaum hielten, lag die Menge der Menschen auf ähnlichem Niveau. Das biblische „Seid fruchtbar und mehret Euch“ war damals nichts anderes als die notwendige Aufforderung zum Arterhalt. Hohe Kindersterblichkeit und geringe Lebenserwartungen hielten die Anzahl der Menschen auf diesem Planeten in einer Größenordnung, die zwar bereits in einigen Ballungsgebieten zu humanitären Katastrophen führte, aber das natürliche Gleichgewicht nicht entscheidend beeinträchtigen konnte.

Der Fluch des Fortschritts

Erst als die Menschheit ihr Mittelalter überwand und Medizin wie Lebensmittelversorgung neue, ungeahnte Qualitäten entwickelten, gingen die Zahlen in die Höhe. Bis zum Ende des 18. Jahrhunderts  war die Anzahl der Menschen auf rund eine Milliarde angestiegen – die erste Milliarde seitdem Adam einst Afrika verließ, um sich die Erde untertan zu machen.

Innerhalb von einhundert Jahren hatte sich die Menschheit an Zahl verdoppelt. Die zweite Milliarde war trotz des Blutzolls, mit dem sich die Industrienationen jener Zeit zwischen 1914 und 1918 selbst reduzierten, rund 130 Jahre später erreicht. 1927 zählte die Menschheit zwei Milliarden Köpfe. Dann brauchte sie gerade noch einmal 33 Jahre, um die nächste Milliarde zu knacken. Wieder lag nicht nur ein verheerender Krieg dazwischen – der industrialisierte Massenmord an ganzen Völkern und die Vernichtung in den Lagern der Despoten oder durch Hunger als Waffe hatten die Bevölkerungsexplosion nur abgefedert. Für die vierte Milliarde dann brauchte die Menschheit nur noch 17 Jahre. Irgendwann im Jahr 1974 tat der 4-milliardenste Erdenbürger seinen ersten Schrei.

Ab jetzt dämpfte sich die Vermehrung. Für die fünfte Milliarde brauchte die Menschheit zwar nur noch 13 Jahre, doch pendelte sich die Rate nun ein. Nach den fünf Milliarden im Jahr 1987 war die sechste Milliarde 1999 erreicht. 2011 trat Mensch Nummer 7 Milliarde auf den Plan. Ungefähr zwölf Jahre brauchte die Menschheit nun, um die nächste runde Marke zu erreichen. Geht es in diesen Zeitabständen weiter, dann liegen wir 2023 bei acht, 2035 bei neun, 2047 bei zehn und 2059 bei elf Milliarden.

Bei diesen Zahlen ist die Frage erlaubt, wie die UN 2015 auf die Vorstellung kam, dass erst im Jahr 2100 eine Zahl von 11,2 Milliarden erreicht sein werde.

Bedarfsdeckung als Priorität

Nun sind dieses erst einmal bloße Zahlen. Doch hinter diesen Zahlen steckt mehr als nur ein Problem.

Als ich 1981 bei rund 4,4 Milliarden Menschen die Problematik betrachtete, errechnete ich für das Jahr 2020 – je nach Wachstumsrate – eine Zahl zwischen 6,4 und 9,9 Milliarden Menschen. Wenn es jetzt knapp unter acht Milliarden sein werden, dann ist das erst einmal eine positive Nachricht. Denn sie zeigt, dass sich die Wachstumsraten abschwächen – ohne dabei allerdings die explosionsartige Vermehrung zu beenden.

1981 errechnete ich auf der Basis damals vorhandener Zahlen und Werte die „Tragfähigkeit“ unseres Planeten. Dabei wurde die Problematik, dass Menschen die Neigung haben, vorrangig dort zu siedeln, wo bei Agrarnutzung ein hoher Ertrag erwirtschaftet werden könnte, vorsätzlich ausgeklammert. Damals kam ich zu dem Ergebnis, dass bei dem gedachten Ziel, jeden Menschen auf dem damaligen Niveau der US-Amerikaner zu ernähren, die Grenze bei 3,6 Milliarden lag. Eine Zahl, die wir seinerzeit bereits überschritten hatten und die heute allein schon deshalb nicht mehr zutreffen wird, weil damals ein Bedarf von 13 KiloJoule (Kj) pro Mensch und Tag angesetzt wurde, während heute beispielsweise in Deutschland 15 Kj verbraucht werden.

Unter der Maßgabe, jeden Menschen tagtäglich mit 11 Kj zu versorgen und damit gleichzeitig das Problem der Fettleibigkeit in den Industrienationen in den Griff zu bekommen, ergab sich ein Maximalwert von acht Milliarden. Heute wird der notwendige Durchschnittsbedarf bei 8 Kj angesetzt – Unterernährung beginnt bei 6 Kj pro Mensch und Tag.

Eine deutliche Steigerung ist seit 1981 bei den landwirtschaftlich nutzbaren Flächen festzustellen. Wurden diese seinerzeit mit rund 32 Millionen Quadratkilometern angesetzt, so wird heute von 49 Millionen qkm ausgegangen. Damit allerdings soll die Grenze des Möglichen weitgehend ausgereizt sein. Auch die Ertragszahlen industrialisierter Landwirtschaft sind gestiegen – allerdings gilt dieses nicht dort, wo, wie in Asien und Afrika, traditionelle Kleinbauernwirtschaft mühselig dem Land Getreide und Gemüse abtrotzt.

Unabhängig davon, dass die Nahrungsmittelproduktion auch weiterhin in überschaubarem Rahmen steigerungsfähig bleiben wird, muss man kein Prophet sein um zu wissen, dass die Erde eine natürliche Grenze hat, um ihre Bevölkerung zu ernähren selbst dann, wenn wir nach und nach jeden Nahrungskonkurrenten aus dem Feld schlagen, die Meere überfischen und mit artungerechter Massentierhaltung Eiweißbedarfe bedienen.

Irgendwann wird Schluss sein. Zwangsläufig. Ob bei acht Milliarden oder erst bei achtzehn – das ist dann im Zweifel eine Frage, die jene Generation beantworten kann, die den Zusammenbruch erleben wird. An der Tatsache, dass dieser Zusammenbruch kommen wird, und dass dieser nicht nur den Untergang der uns bekannten Zivilisation, sondern bei entsprechender Härte und Waffeneinsatz auch den Untergang der Gattung Mensch selbst bedeuten kann, führt kein Weg vorbei, solange nicht von Vermehrung auf Stagnation und behutsamen Rückgang umgeschaltet wird.

Die apokalyptischen Katastrophen

Doch es ist nicht nur das Ernährungsproblem, welches die Menschheit fast schon zwangsläufig in die Katastrophe führen wird. Wie 1974 von Meadows vorausgesagt, sind diesem Kollaps globale Verteilungskämpfe vorgeschaltet. Wir befinden uns längst mittendrin. Die Russen und andere schielen auf die Ressourcen im Eismeer. Die Chinesen haben die Seeterritorien ihrer südlichen Nachbarn im Visier. Vorrangig China kauft sich weltweit in Agrarflächen ein – und es wird sie, wenn der Hunger global wird, mit allen Möglichkeiten zu verteidigen wissen.

Europäische Großunternehmen wie Bayer arbeiten daran, Agrarmöglichkeiten für die Zukunft zu entwickeln, die deutlich höhere Erträge bringen sollen. Ob das am Ende ein Segen für die Menschheit sein wird oder ob es die Agonie nur verschiebt oder vielleicht sogar, wie Kritiker der Gentechnologien befürchten, in eine evolutionäre Katastrophe führen wird, kann bei dieser Betrachtung vernachlässigt werden.  Denn all das wird bei jedem technischen Fortschritt am Ende nur funktionieren, wenn die Wachstumskurve menschlicher Reproduktion in absehbarer Zeit auf Rückgang gestellt wird.

Wie das geschehen kann? Dafür gibt es zahlreiche Szenarien. Nur eines davon kann den Anspruch erheben, als humane Möglichkeit betrachtet zu werden.

Die wahrscheinlichste Variante sind globale Kriegsauseinandersetzungen, gegen die sich jene bislang über 400.000 Toten des Syrienkrieges wie eine Fußnote ausnehmen werden.

Die zweite Variante sind großräumige Hungerkatastrophen. Es ist sarkastisch, dieses festzustellen: Doch Hunger hat in der Vergangenheit zumindest die Wachstumsraten dämpfen können. Denn er verursacht hohe Kindersterblichkeit und hält somit die Zahl jener in Grenzen, die später selbst zur Vermehrung beitragen können.

Die dritte Möglichkeit sind Wiederholungen der spätmittelalterlichen Seuchenszenarien. Wollte man von einem göttlichen Plan ausgehen, der die Natur etwas bewirken lässt, so könnte man zu der Überzeugung gelangen, dass AIDS, Ebola und Zika-Virus erste Versuche sind, die menschliche Überproduktion einzudämmen. Naheliegender ist es, davon auszugehen, dass der seit Jahrmillionen währende Prozess der Evolution beständig neue Varianten von Lebensformen schafft, die sich gegenseitig bedrängen und im Falle von Viren und Bazillen letztlich eher zufällig auf Wirte stoßen, die ihnen besonders gute Vermehrungsmöglichkeiten bieten. Große Populationen auf engem Raum sind hierfür prädestiniert – die alljährliche Grippewelle demonstriert das regelmäßig auf letztlich harmloser Ebene.

Der humane Weg

Die vierte – und einzig humane – Variante wäre jene, die in Folge Meadows angedacht wurde, bislang aber unter anderem daran scheiterte, dass die Übergangsphase zu lang ist. Die Entwicklung der Industrienationen hat gezeigt, dass Wohlstand zur Reduzierung der Nachwuchsmengen führt. Die medizinisch garantierte, hohe Wahrscheinlichkeit, dass ein in der Industriegesellschaft geborenes Kind gesund erwachsen wird, senkt in Verbindung mit Möglichkeiten der Empfängnissteuerung die Vermehrungsrate. Die Vielkinderfamilie reduziert sich auf zwei – was statistisch den Bestandserhalt garantiert – oder sogar auf ein Kind. Diese gezielte Rücknahme der Vermehrungsrate geht – oder sollte zumindest gehen – mit dem Aspekt der ständig steigenden Förderung der immer weniger Kinder einher. Im klassischen Sinne könnte hier der Spruch von der Qualität statt Quantität greifen – und damit an philosophische Überlegungen aus dem neunzehnten Jahrhundert anknüpfen, wie sie Friedrich Nietzsche mit seinem Bild des idealen homo sapiens als „Übermensch“ zeichnete. Es kann nicht falsch sein, dieses Bild auch heute noch und wieder in den Mittelpunkt des Denkens zu stellen, wenn wir über den schmalen Tellerrand des Jetzt hinaus blicken wollen.

Quantität statt Qualität – die Ware Mensch

Ein weiterer, unverzichtbarer Bestandteil beim Wandel von Quantität zu Qualität ist die soziale Absicherung. In Regionen, in denen es keine gesellschaftlich organsierten Maßnahmen der Sozialvorsorge wie Arbeitslosenunterstützung und Alterssicherung gibt, ist eine hohe Kinderzahl die Überlebensversicherung für deren Erzeuger. Es ist eine kleinräumige Form der Sozialversicherung – häufig gekoppelt an patriarchalische Strukturen, denn die Selbstbestimmung des Kindes als Individuum könnte dieses veranlassen, seine individuell definierten „Pflichten“ gegenüber der älteren Generation als überflüssig zu erachten. Klassische, religiös präsentierte Gesellschaftskonzepte wie beispielsweise der Islam bedürfen deshalb der Idee eines allmächtigen, gestrengen Übervaters – im Himmel wie auf Erden. Der unanfechtbare Patriarch im Haus stellt sicher, dass das System funktioniert. Strafe und Androhung von ewigen Höllenqualen dienen so auch dem Zweck, die Alterssicherung innerhalb eines gesellschaftlich unorganisierten Sozialgefüges zu garantieren.

Mit der natürlichen wie religiös verordneten Überproduktion von Menschen gehen weitere Probleme einher. Um es ökonomisch zu formulieren: Der Wert der Ware Mensch sinkt in dem Maße, wie sie die Bedarfe übersteigt. Ausbeutung von Menschen nicht nur in südasiatischen Kleidungsfabriken ebenso wie martialische Strafen beispielsweise in China kann sich eine Gesellschaft nur leisten, wenn jeder Ausfall eines Individuums umgehend zu ersetzen ist. Es ist dabei zweitrangig, ob Mensch als Produktionsfaktor oder einfach nur als Teil der Masse begriffen wird – der humanistische Wert eines Individuums hängt maßgeblich davon ab, dass es, wie das deutsche Grundgesetz es formuliert, in seiner „Würde unantastbar“ ist. Wo das Leben würdelos wird und der Einzelne der Masse entbehrlich ist, bleibt die Würde des Menschen eine hohle Phrase, die auf der Geisteswelt der Hochkulturen des 19. Jahrhundert beruht  und sich in den Massenkulturen der Gegenwart verliert.

Kollektivierung statt Individualität

Die Dynamik von Massen, die der Franzose Gustave LeBon bereits im 19. Jahrhundert beschrieben hat – zu einer Zeit, als von Mensch als Masse kaum die Rede sein konnte – entwickelt nun eine politische Dimension, die bislang kaum einer Untersuchung wert schien. Während die europäischen Kulturen sich immer noch der Idee der durch das Individuum geprägten Demokratie der Selbstbestimmung hingeben, scheint die aktuelle Entwicklung zunehmend mehr darauf hinaus zu laufen, die in ihrer Individualität unkontrollierbare Masse diktatorisch zu lenken. Im modernen China war das zu keinem Zeitpunkt anders – und die chinesische Führung kann angesichts der von ihr zu versorgenden und zu kontrollierenden Menschenmengen dem menschenrechtlich erhobenen Zeigefinger europäischer Gäste nur ein mitleidiges Lächeln abgewinnen. In Russland oder der Türkei sind ähnliche Tendenzen unübersehbar: Kleine Herrschaftseliten schaffen sich die Instrumentarien, mit denen sie diktatorisch ihre Völker zu lenken gedenken. Der Widerspruch des Einzelnen, sein Aufbegehren gegen die Allmacht der Eliten wird zum Störfaktor – er selbst zum im Zweifel zu beseitigendem Element.

Schauen wir genau hin, so ist auch in der Bundesrepublik dieser Trend unübersehbar. Der Staat entwickelt sich zu einem Organ der Reglementierung des alltäglichen Lebens und des Denkens. Widerspruch gegen diese Entwicklung wird stigmatisiert und durch das Einhämmern von simplen Denkschablonen ausgegrenzt.

Galt in den Hochkulturen des 19. Jahrhundert noch das hehre Ziel, den Menschen zur Selbstbestimmung und Eigenverantwortung durch Intellekt und Leistung zu befähigen, so befinden wir uns seit gut einem Jahrhundert in einem Stadium schleichender Kollektivierung und Ent-Individualisierung. Das logische Ende solcher Kollektivierungen, die scheinbar einem sozialistischen Gleichheitsgebot folgen, ist unvermeidbar der Führungsstaat, in dem eine kleine Elite über das Schicksal der Masse bestimmt. Es spielt hierbei am Ende keine Rolle, ob diese Kollektivierung ethno-nationalistisch oder internationalistisch begründet wird – die dahinter stehende Philosophie ist in beiden Fällen identisch.

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Kommentare ( 5 )

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Schraubenberny
2 Jahre her

Somit ist alles gesagt. Die Mächtigen der Welt wissen um ihr Dilemma. Diesen gordischen Konten kann weder eine UN, EU noch Nationalstaaten lösen.Es wird auf Verteilungskämpfe ,Hungersnöte, Kriege, kurzum auf die Apokalypse hinausgehen. Es spielt letztlich auch keine Rolle,welche Menschenmassen die UN wohin auch immer ansiedeln wird. Die Menschen kommen mit und ohne Siedlungsprogramm dahin,wo es etwas zu holen gibt. Gefragt oder ungefragt spielt keine Rolle. Niemand kann der Apokalypse entkommen,alle sind dabei,die sogenannten „Eliten“ etwas später. Nordamerika wird sich länger halten können,allerdings nur solange die Waffen an den Grenzen sprechen. Australien ist weitab,sie haben eine kleine Chance. Die Landmasse… Mehr

Hartmut Pilch
3 Jahre her

Ich konnte die jetzigen Damen und Herren vom CoR mal kennen lernen und habe bei denen den Eindruck, dass die mit dem ursprünglichen CoR nicht viel zu tun haben sondern eher eine sündenbockfrömmlerische Moralpredigergruppe aus GB sind, die sich den Ruf des CoR für die übliche naive Predigtmission zunutze macht. Wie das die SündenbockfrömmlerInnen nicht erst seit 1968 tun müssen, weil ihre Impulse ihnen das so vorgeben. Und ähnlich sieht es bei den UNO-Beamten wie Guterres oder den Leuten im Bundesfamilienministerium aus. Da ist die Lernbereitschaft längst abtrainiert, weil sie dem eigenen Fortkommen hinderlich ist. Zugleich muss man mit Druck… Mehr

treu
3 Jahre her

Wie schrieb ein kluger Mann: „Welche Möglichkeit hat eigentlich Ikarus, wenn seine Flügel schmelzen und er in die Tiefe hinabstürzt? Er kann die Augen schließen und so lange schreien, bis die See ihn verschlingt. Er kann aber auch die Augen geöffnet halten und die erhabene Aussicht genießen, solange sie sich bietet.“

B. Krawinkel
4 Jahre her

Ich muß bei Ihnen Abbitte leisten, Herr Spahn. Ich gebe zu, daß ich Ihre Beiträge wegen ihrer doch sehr stark polarisierenden Sichtweise bezüglich Rußland oder der AFD in letzter Zeit ignoriert habe. Das war mir einfach alles zu offensichtlich und polemisch. Sie haben für meinen Geschmack die Fakten dort beharrlich nach Ihrer persönlichen Einstellung gesammelt. Der Beitrag hier, den ich eigentlich nur zufällig im Nachhinein gefunden habe, weil Herr Goergen ihn zu einem Leserkommentar verlinkt hat, halte ich dagegen für einen der besten, den ich hier auf Tichys Seite gelesen habe. Sehr sachlich gehalten, fundiert und präzise argumentiert und von… Mehr

Harry James mit Armbrust
4 Jahre her

Es wird anders kommen 🙂

Denn, „Mutter Erde“ „wehrt“ sich auf ihre Art. Der tatsächlich existierende Klimawandel wird alle Statistiken durcheinander wirbeln. Die Menschengemachten Reaktionen auf den natürlichen Klimawandel werden für Blackouts beim Strom sorgen, eine Folge davon werden großflächige Aufstände sein, die in Bürgerkriegen enden können. Am Ende werden die gewaltbereiten Zuwanderer und ein paar wirkliche Denker übrig bleiben. Zurück auf Anfang. …