London: Palästina-Mob jagt Marineoffiziere bis vor das Verteidigungsministerium

In London drängt ein Palästina-Mob bis an das Verteidigungsministerium und auf Marineoffiziere los, die Polizei ist völlig überfordert. Der Vorfall steht für eine Entwicklung, die in den großen Städten Westeuropas immer häufiger auftreten: sich steigernde, aggressive Machtdemonstrationen der Neubürger - im engen Verbund mit Linken.

Screenprint via X

Was sich in London vor dem Ministry of Defence abspielte, war keine bunte Kundgebung. Vor dem Sitz des britischen Verteidigungsministeriums drängte ein Pro-Palästina-Mob auf das Gebäude zu und versuchte nach Berichten, Royal-Navy-Offiziere zu bedrängen, als diese das Haus betreten wollten. Das Sicherheitspersonal reagierte mit den Schutzvorrichtungen des Ministeriums. Wer dort Blast Doors hochfahren muss, weil eine Menge auf Militärpersonal losgeht, erlebt keinen demokratischen Meinungsaustausch, sondern den sichtbaren Verlust staatlicher Autorität.

Die Bilder sind deshalb so verheerend, weil sie den ganzen Kern der westlichen Selbsttäuschung offenlegen. Über Jahre wurde jeder gewachsene Unmut über importierte Konflikte, aggressive Straßenmobilisierung und die Radikalisierung bestimmter Milieus immer wieder als Übertreibung, Hysterie oder Fremdenfeindlichkeit abgetan.

Und dann steht da plötzlich eine aufgebrachte Menge vor einer zentralen Verteidigungseinrichtung eines westlichen Staates und versucht, Offiziere der Royal Navy einzukesseln. Die Polizei vor Ort musste sich erst hastig neu sortieren, eine Schutzlinie bilden und die Demonstranten zurückdrängen, damit die Marineangehörigen überhaupt unbehelligt ins Gebäude kamen. Das ist ein Offenbarungseid.

Besonders aussagekräftig ist dabei nicht nur die Aggressivität der Szene, sondern die offenkundige Schwäche des Staates. Nach Darstellung von GB-News-Reporter Mark White war die Polizeipräsenz zu gering, weshalb die Einsatzkräfte der bedrohlichen Lage hinterherliefen. Zuvor hatte sich der Demonstrationszug bis nach Whitehall bewegt und den Verkehr blockiert.

Genau so sieht der Mechanismus des Kontrollverlusts aus: Erst lässt der Staat den Raum preisgeben, dann rennt er hektisch hinter der Eskalation her und ist am Ende schon dankbar, wenn aus dem Einkesseln von Militärpersonal kein größerer Sicherheitsvorfall wird.

Der frühere Bürgermeister Andrew Fox brachte es auf den Punkt. Wer Dienstkräfte umringt und bedrängt, die ihren Auftrag erfüllen, überschreitet eine ernste Grenze. Er sprach ausdrücklich von Einschüchterung und warnte vor dem Sicherheitsrisiko, das entsteht, wenn militärisches Personal gefilmt und dieses Material verbreitet wird, weil so Identitäten und Routinen offengelegt werden könnten. Das ist der entscheidende Punkt. Diese Menge wollte nicht bloß gesehen werden. Sie wollte Macht zeigen, Druck erzeugen und den Staat vor laufender Kamera vorführen.

Und genau hier treffen die Bilder aus London auf eine Warnung, die viele in Deutschland weiter nicht hören wollen. Die Journalistin Liv von Bötticher schreibt auf X: „Im Sommer 2024 erzählte mir ein hochrangiger Beamter einer NRW Ausländerbehörde, in seinem Verwaltungsbezirk lebten mehr als 10.000 Syrer, ‚von der Größe her eine Armee‘. Seine Sorge damals: was passiert, wenn diese gesammelt auf die Straße gehen? Etwa, weil Sozialleistungen ausbleiben oder die Rückführung droht? Unter sicherheitspolitischen Aspekten ist das kein Alarmismus – es ist schlicht die Betrachtung der Realität und ihrer potenziellen Konsequenzen. Die Bilder aus London, sind erschreckend – sie zeigen, wie sich große Gruppen bündeln um teilweise gewaltsam ihre Ziele zu erreichen.“

Ihre Aussage benennt nüchtern das, was Bürger seit Jahren in westeuropäischen Städten und Vororten wie Paris, Brüssel, Amsterdam, Rotterdam, London, im Ruhrgebiet, in Berlin, in München, in Wien, in Rom, Mailand oder Florenz – kurz: in allen westlichen größeren Städten mit hohem Migrationsanteil – immer fassungsloser beobachten und was Politiker und Medien immer noch weichzeichnen oder ganz unterdrücken: Große, politisch aufgeladene Gruppen sind unter bestimmten Bedingungen eben nicht nur Publikum, sondern ein deutlich wachsender Machtfaktor. Aber wenn es nicht gerade rechte Demonstranten sind, die die Treppen des Bundestags hochrennen, finden Sie dazu herzlich wenig in der deutschen links dominierten Medienlandschaft. Im Gegenteil: brüllendes Schweigen. Da stellt sich die Frage, inwiefern linke Redaktionen konkret an der Delegitimierung des Staates arbeiten.

Die Empörung vieler Kommentatoren zu dieser jüngsten Machtdemonstration in Großbritannien kommt nicht von ungefähr. Martin Daubney nannte die Szenen ungeheuerlich und verwies auf den besonderen Kontext: britische Streitkräfte sind aktuell im Zusammenhang mit Einsätzen im Nahen Osten in erhöhter Bereitschaft oder Unterstützung gebunden. Dass ausgerechnet vor diesem Hintergrund Uniformierte auf dem Weg in das Verteidigungsministerium von einem aggressiven Mob bedrängt werden, zeigt, wie tief die Hemmschwelle bereits gesunken ist. Hier wurde nicht gegen abstrakte Politik demonstriert. Hier wurde direkt an die Schwelle staatlicher Gewaltmonopole herangerückt.

Die politische Lehre daraus ist hart und eindeutig. Wer über Jahre jede Warnung vor importierten Loyalitätskonflikten, Massenmobilisierung auf der Straße und dem Einschüchterungspotenzial radikalisierter Protestmilieus als unanständig diffamiert, steht irgendwann genau vor solchen Bildern. Diese werden sich häufen, die Aggressivität gegen Einheimische und gegen staatliche Institutionen zunehmen. Das ist keine maliziöse Prognose, sondern die Extrapolation der neuen aufbäumenden Machtverhältnisse in westeuropäischen Ländern.

Dann fahren die Tore eines Verteidigungsministeriums hoch, weil der Staat seine eigenen Offiziere vor einer Menge abschirmen muss. Das ist das Ergebnis einer Politik, die Konflikte der ganzen Welt importiert und in die Herzen ihrer Metropolen verpflanzt, Autorität abbaut und jedwede Warnung und Kritik daran moralisch unterdrückt.

Nicht der Mob ist die Überraschung. Die eigentliche Überraschung ist nur, dass Regierungen immer noch so tun, als hätten sie mit diesen Zuständen nichts zu tun.

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Kommentare ( 140 )

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bemili
1 Monat her

Meine Frage an Tichy (dieses Mal OHNE! Einblick), den Verfasser des Artikels, an die Leser und die „Schwenker der Israel Flaggen“ wer bitte ist hier der -Mob – „

ekki
1 Monat her

warum sieht man auch viele israel flaggen?

Der Person
1 Monat her

Männer wie Baschar al-Assad wussten, wie man mit solch gewalttätigen Abschaum umzugehen hat. Aber ihn und andere hat der Wertewesten beseitigt und sich den Mob ins eigene Land geholt. Geliefert wie bestellt.

Michael W.
1 Monat her

die unfähigen Politiker

Die sind nicht unfähig, die wollten das so. Diesbezüglich sind die sogar sehr fähig, vor allem zu allem!

RMPetersen
1 Monat her

Nach Darstellung von GB-News-Reporter Mark White war die Polizeipräsenz zu gering …“
Oder schon mit gegnerischem Personal besetzt?

Michael W.
1 Monat her

Einfach mal in die Menge ballern, immer und immer wieder. Bei jedem aggressiven Aufzug dieser Invasoren. So lange, bis die freiwillig wieder nach Syrien und Pakistan abhauen. Aber nicht mit einem Pistölchen, mit Maschinenpistolen mal die Magazine leerschießen. Und in einer großen Menge schießt man nicht daneben. Die Wachsoldaten in ihren schmucken roten Uniforman haben geladene Sturmgewehre, keine Attrappen! Und vor allem die ganzen linken Hetzer einsammeln. Wie wäre es mit den Falklandinseln? Soll schön sein dort. Es gibt aber auch noch jede Menge anderer Inselchen, die zum UK gehören. Einige davon sogar ganz unbewohnt, da könnten die ihren kommunistischen… Mehr

Britsch
1 Monat her
Antworten an  Michael W.

Das alles hat ja nichts mehr mit friedlich demonstrieren zui tun, wie vieles in Deutschland schon lange nichts mehr, besonders von einem gewissen Klientelö, und ist eher Terror
Man hat aber schon viel zu la<nge das Kliemtel gewähren lassen und dadurch geradezu animiert imme krasser und unverschämter zu terrorisieren

Last edited 1 Monat her by Britsch
Edwin Rosenstiel
1 Monat her
Antworten an  Michael W.

Der Gedanke war mir auch gekommen, als ich das Kerlchen im Video gesehen hatte, das schrie: „Er hat mit der Waffe auf mich gezielt!“
Zum passenden Zeitpunkt würde der selbe Schreihals sicher nicht nur zielen, sondern auch schießen, siehe 7. Oktober 2023!
Ich hatte mich nur nicht getraut, das zu schreiben, und mich wundert, daß es durch die Moderation ging.
Aber vermutlich hätte man dann sehr schnell einen Bürgerkrieg an der Backe.
Denn der Mut, das bis zum Ende durchzuziehen, ist nicht vorhanden.

Skeptiker
1 Monat her

Im Prinzip wohl leider richtig.
Aber es ist kein BÜRGERKrieg, wenn BÜRGER sich gegen ZUWANDERER wehren.

Kassandra
1 Monat her
Antworten an  Skeptiker

Nutzen Sie „EROBERER“ oder „INVASOREN“ würde klarer werden, was läuft.
Es sind Okkupanten.
Man muss aufhören, sich in die eigene Tasche zu lügen – zumal Barbara Köster schon 2015 schrieb, dass die kommen der Ansicht sind, dass ihnen hier eh schon alles gehört – und sie es momentan nur noch nicht in Besitz nehmen können: https://www.tichyseinblick.de/gastbeitrag/merkel-und-die-hidschra-unbeabsichtigte-einladung-zur-eroberung/
Viele weitere Augen öffnende Artikel bei TE, wenn man nach dem Namen der Autorin sucht: https://www.tichyseinblick.de/?s=barbara+k%C3%B6ster

Rainer Schweitzer
1 Monat her

„Nicht der Mob ist die Überraschung. Die eigentliche Überraschung ist nur, dass Regierungen immer noch so tun, als hätten sie mit diesen Zuständen nichts zu tun.“

Es sind demokratisch gewählte Regierungen. Hätten die Bürger es anders gewollt, hätten sie anders gewählt.

Wise Otherwise
1 Monat her
Antworten an  Rainer Schweitzer

Das hätte „der Wähler“ möglichweise,
wenn er nicht durch Beschwichtigungen, falsche Versprechen, und mit tatkräftiger Unterstützung der zugehörigen Massenmedien betrogen worden wäre. Oder durch allerlei Repressalien eingeschüchtert, sobald er nahe daran ist, die Wahrheit aufzudecken.

Rainer Schweitzer
1 Monat her
Antworten an  Wise Otherwise

Niemand kann dem Wähler das eigene, kritische Denken abnehmen. Wenn der Wähler Beschwichtigungen und falsche Versprechen von Politikern oder die Propaganda der Massenmedien nicht mehr erkennt, hat das Land in erster Linie ein Problem mit dem Intellekt und der Bildung seiner Bürger. Sie haben sich verdummen lassen und jetzt zahlen sie im wahrsten Sinne des Wortes den Preis.

Kassandra
1 Monat her
Antworten an  Rainer Schweitzer

Was verlangen Sie von einer seit Jahrzehnten dumb gemachten Masse? Dass die merkte, dass die Brandmaurer alle eins sind – nur besser verborgen, als damals bei der sed?

Juergen P. Schneider
1 Monat her

Eine suizidale Politik führt zum Selbstmord einer ganzen Gesellschaft, wie überraschend. Eine feige Bürgermehrheit lässt die linken Gauner nebst ihrer mittelalterlich sozialisierten Komplizen einfach gewähren und applaudiert diesem Zerstörungwerk an den Wahlurnen. GB ist uns ein wenig voraus, aber unsere rot-grünen Gesellschaftsvernichter in Buntland holen mächtig auf.

U.S.
1 Monat her

In allen Armutsregionen unseres hoffnungslos überbevölkerten (8 Milliarden Menschen) Planeten insbesondere in Afrika und in IS lamistischen Ländern sitzen zig 100te Millionen (!) analphabetische Fachkräfte auf gepackten Koffern und warten auf ihre Schleusungen nach EU- ropa, insbesondere Germoney 💰💰💰