Der Politkrimi um 75 Millionen Euro Bargeld und neun Kilo Gold aus der österreichischen Raiffeisenbank ist beendet: Polizei-Spezialeinheiten stoppten Anfang März zwei gepanzerte Geldtransporter auf ihrem Weg von Wien nach Kiew nahe Budapest – jetzt gibt Ungarn die Riesensumme an die Ukraine zurück.
picture alliance / NurPhoto | Emmanuele Contini
Die ungarische Anti-Terror-Einheit (TEK) und die Steuer- und Zollbehörde (NAV) hielten am 5. März zwei gepanzerte Fahrzeuge der ukrainischen Staatsbank Oschadbank auf der Autobahn (M0/M5) bei Budapest an. Die unauffälligen Geldtransporter kamen aus Wien und sollten absolut geheim Bargeld – 40 Millionen US-Dollar und 35 Millionen Euro – sowie neun Kilo Gold in die Ukraine bringen. Sieben ukrainische Begleiter, darunter ein ehemaliger Geheimdienstmitarbeiter, wurden wegen Verdachts auf Geldwäsche vorübergehend festgenommen.
Nun hat die Ukraine die beschlagnahmten Vermögenswerte zurückerhalten, Präsident Wolodymyr Selenskyj spricht von einem „wichtigen Schritt“ für die Verbesserung der Beziehungen zu Ungarn.
Transport war angeblich absolut legal
Nach Angaben der ukrainischen Oschadbank waren die Geldsummen und die Goldbarren Teil eines regulären Banktransfers von Wien nach Kiew. Die Lieferung soll von der österreichischen Raiffeisen Bank International vorbereitet worden sein und sei nach ukrainischer Darstellung vollständig dokumentiert und zollrechtlich genehmigt gewesen.
Doch auf der Ringautobahn bei Budapest kam es am 5. März plötzlich zu Szenen wie in einem Actionfilm: Wie Beteiligte später schilderten, wurden die Fahrzeuge zunächst von gewöhnlichen Polizeistreifen angehalten. Kurz darauf rückte die ungarische Anti-Terror-Einheit TEK mit gepanzerten Fahrzeugen und schwer bewaffneten Beamten an. Die Geldtransporter wurden blockiert, die ukrainischen Begleiter aus den Wagen geholt und voneinander getrennt. Ein Mitglied des Teams berichtete später, einigen Männern seien Säcke über den Kopf gezogen worden, andere hätten blickdichte Sturmhauben aufgesetzt bekommen. Die ukrainischen Begleiter wurden anschließend stundenlang verhört.
Besonders brisant wurde die Affäre durch die Festnahme eines Ex-SBU-Agenten im Konvoi: Hennadiy Kuznetsov, ein ehemaliger hochrangiger Funktionär des ukrainischen Inlandsgeheimdienstes SBU, war früher Stabschef des Antiterrorzentrums des Geheimdienstes und galt lange als gut vernetzt innerhalb der ukrainischen Sicherheitsstrukturen. Ungarische Regierungsvertreter und Medien spekulierten deshalb, der Transport könne mit geheimen politischen Operationen oder verdeckten Finanzstrukturen in Verbindung stehen.
Tatsächlich ist Kuznetsov in der Ukraine vorbelastet: Frühere Korruptionsvorwürfe und interne Ermittlungen hatten ihn bereits in den vergangenen Jahren in die Schlagzeilen gebracht, es gab jedoch nie eine Verurteilung. Dennoch betonte die ukrainische Seite, er habe lediglich „Sicherungsaufgaben“ beim Transport übernommen. Beweise für Geldwäsche oder illegale Aktivitäten präsentierten die ungarischen Behörden trotz wochenlanger Ermittlungen nicht.
Die Geldtransporter-Affäre verstärkte die politischen Spannungen zwischen Kiew und Budapest unter dem damaligen ungarischen Premierminister Viktor Orbán: Ungarn hatte bekanntlich EU-Hilfen für die Ukraine blockiert und Kiew wegen des gestoppten russischen Öltransits über die Druschba-Pipeline scharf kritisiert. Ukrainische Vertreter bezeichneten die Beschlagnahmung der Geldtransporter deshalb als „Staatsterrorismus“ und „Geiselnahme“.
Geldtransport-Crew bereits in Wien überwacht
Zusätzliche Brisanz erhielt der Fall durch Medienberichte, wonach ungarische Sicherheitsbehörden die Geldtransporte bereits seit Wochen observiert haben sollen – möglicherweise sogar auf österreichischem Staatsgebiet. Demnach hätten ungarische Ermittler Hotels ukrainischer Sicherheitskräfte in Wien überwacht und Bewegungsprofile der Transporte erstellt, ohne österreichische Behörden offiziell einzubinden. Das österreichische Bundeskriminalamt erklärte später, es habe kein Amtshilfeersuchen aus Ungarn gegeben.
Nach dem Regierungswechsel in Budapest wurden die beschlagnahmten Geldwerte nun an die Ukraine zurückgegeben, vermutlich auch als Signal der Entspannung vor einem geplanten Treffen zwischen Wolodymyr Selenskyj und dem designierten neuen ungarischen Ministerpräsidenten Péter Magyar.
Einige Fragen bleiben aber noch immer offen: Warum benötigt die Oschadbank in Kiew derart hohe Summen an Bargeld in US-Dollar und Euro? Und warum wurde eine wesentlich längere Route für den Geldtransport gewählt? Auch der Verdacht, dass dieser gestoppte Geldtransport nur einer von vielen war, steht weiterhin im Raum.

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Immer mittemang, der Ukrainer:
Ukrainian President Volodymyr Zelensky has paid a visit to Armenia to participate in the European Political Community summit. https://x.com/visegrad24/status/2052401809788977212
Seit 2024 besitzt ein Boxer als derzeitiger Bürgermeister von Kiew eine Villa im Wert von geschätzten 5.000.000 Euro in Hamburg Othmarshen. Schlaues Kerlchen, sein Gehirn scheint nach Boxen halbwegs intakt. Dabei sind doch sogenannte „Oligarchen“ aus dem osteuropäischen Raum zu tiefst verpönt. Siehe russische Oligarchen oder Araber auf Einkaufstour in Deutschland. Solche Angegelegenheiten überlässt man besser geschulten Kräften in Sachen Geldwälsche und nicht dem Berliner Puppenhaus (Regierung). Es wird allerhöchste Zeit, den Begriff „Mafia“ neu zu definieren und entsprechende Staatsanwälte zu ermutigen, diese Aufgabe mit allen dazu gehörigen persönlichen Sicherheitsmaßnahmen in Angriff zu nehmen.
Wer ist denn „die Ukraine“?
Das Aussen-Innen-Kriegsministerium?
Selensky?
Wer hat seine Besitzansprüche auf welche Weise legitimiert, und wer unterzeichnet die Quittungen?
Das ist genau so nebulös wie unser Gaskraftwerk, das an „die Ukraine“ verschenkt wird. Geht das in Staatsbesitz über, oder bekommt das ein privater Energieversorger – möglicherweise letzten Endes im Besitz von Blackrock, die ja gross investiert sind in Selenskystan?
Ich würde mir an solchen Punkten eine genauere Berichterstattung wünschen.
Und wenn die Information unterdrückt wird, will ich wenigstens wissen, von wem.
Graichen hat doch da Wege gebahnt – vielleicht muss man bei Agora nachfragen – auch, wegen „Provisionen“?
Dieses System ist unausrottbar. Zu viele in entsprechenden Positionen haben Vorteile davon. Systeme bei denen Geld oder materille Vorteile eine Rolle spielen, sind seit Jahrtausenden nur sporadisch angreifbar und verfallen irgendwann immer in die gleichen Muster.
Je nachdem, in welcher Stückelung das Bargeld transportiert wurde, wiegen 75 Millionen Euro zwischen 165 KG (500€-Scheine) und 10,5 Tonnen (5€-Scheine)! Da man allerdings von einer banküblichen Menge ausgehen darf, sind das etwa 1,3 Tonnen. Und dann natürlich noch die 9KG Gold mit einem Wert von ca. 1,15 Millionen Euro…
Diese Menge Geld entspricht bundesweit übrigens 300 bezugsfertigen Sozialwohnungen. Wahlweise (dreiköpfige Familie) 16.400 mal „Malle“…….
Die dort rechnen in Bentleys.
Bauen ist dort wie fast alles andere sehr viel kostengünstiger als bei uns.
Wenn die Ukraine, wie hier auf einmal, so viele Werte, gewissermaßen verdeckt, aus dem Auslasnd holt, wie viel hat die Ukraine wohl insgesamt noch im Ausland? Wer selbst so viel hat, gewissermaßen vesteckt und Andere um Hilfen angeht, bevor das Eigene Vermögen aufgebraucht ist, ist unverschämt. Die Frage sollte dann immer auch lauten in wessen Taschen das Geld landet?. Die Ukraine will in die EU – doch wohl hauptsächlich um Sie noch besser ausnehmen zu können
Begriffe wie „unverschämt“ spielen in diesen Kreisen keine nennenswerte Rolle.
Ja es scheint so etwas ist in solchen Kreisen eine Grundvorraussetzung
Da hört man immer Bargeld hilft den Kriminellen, bald darf man nix mehr über 10’000 Euro bar bezahlen und dann werden 75 Millionen in bar in die Ukraine geschickt.
Ja ,ja aber nicht von uns, es sei denn sie verfügen über 75 Millionen.
Es lebe die Korruption auf beiden Seiten, deshalb will die EU den Krieg nicht beenden. Von wem kam das Geld und vofür? Deshalb musste der Herr Orban weg. Sie finden immer wege, die Unbeugsamen verschwinden zu lassen, den es geht um sehr viel Geld, das will sich niemand entgehen lassen.
Wie ich bereits beim ersten Bericht angemerkt habe:
Auf den veröffentlichten Fotos ist unschwer zu erkennen dass es sich NICHT um gepanzerte Werttransport Fahrzeuge handelte sondern um ganz normale „Sprinter“ wie sie von jedem beliebigen Kurierdienst gefahren werden.
Allein dieser Umstand lässt tief blicken …
Es gibt also keine Belege für illegale Aktivitäten der Ukrainer ,trotz Einsatz des ungarischen Geheimdienstes auf österreichischem Boden.
Und das obwohl die abgewählte Orban-Regierung ein propagandistisches Fest damit gefeiert hätte. Aber nichts zu finden was in irgendeiner Form beweisbar wäre. Nichts!
Und so verliert sich der Artikel in Mutmaßungen um etwas für das bis jetzt zumindest keine Belege gibt. Gebe es sie ,könnte der Autor ja seine Recherche veröffentlichen. Schwurbelei ist kein Journalismus ,sondern einfach nur Schwurbelei!
da hat die zutiefst korrupte EU nun doch der zutiefst korrupten Ukraine wieder die abgepressten Steuergelder der EU-Bürger zum verprassen zukommen lassen. Was sind wir EU-Bürger doch für Vorbilder für die ganze Welt…sozusagen ein idyllischer Garten der Demokratie 🙂
Ernsthaft,ich möchte mal wissen,wieviel % Kickback die EU-Vertreter und Wirtschaftsvertreter von den transferierten Milliarden bekommen