Frontex darf nicht liefern: EU sperrt Schleuserdaten vor der Polizei

Es ist ein Skandal sondergleichen: Die EU blockiert die Weitergabe von Frontex-Daten über Schleuser an die Polizei. Brüssel hält damit wertvolle Hinweise unter Verschluss. Diese Sabotage verlangt schonungslose Aufklärung darüber, welche Kräfte in der EU die wirksame Bekämpfung illegaler Massenmigration gezielt ausbremsen.

Das Online-Magazin Euractiv beschreibt einen Vorgang, der den ganzen Verfall der europäischen Migrationspolitik auf engstem Raum zeigt. Beamte von Frontex befragen illegale Migranten regelmäßig und erhalten dabei wertvolle Hinweise auf Schleusernetzwerke, Mobiltelefone, Aufenthaltsorte und Wege der Einreise nach Europa. Diese Informationen könnten Polizeibehörden der Mitgliedstaaten nutzen, um Schleuserrouten zu zerschlagen, Boote noch vor der Überfahrt zu stoppen und die kriminellen Strukturen hinter dem Geschäft anzugreifen.

Genau das geschieht laut Euractiv nicht. Frontex darf diese Erkenntnisse aus den Befragungen nicht an die Polizei weitergeben.

Der Befund ist verheerend. Die europäische Grenzagentur sammelt Material über organisierte Kriminalität und wird im entscheidenden Moment stillgestellt. Aus Grenzschutz wird Datensammlung ohne Durchgriff. Während Schleuser an Europas Außengrenzen Milliarden verdienen, hält Brüssel genau jene Informationen zurück, mit denen man ihren Betrieb empfindlich treffen könnte. So geht allerdings niemand vor, der ernsthaft daran interessiert ist, illegale Massenmigration wirklich wirksam einzudämmen. Also was geht hier vor?

Nach Euractiv lag der Bruch im Jahr 2024. Damals untersagte der Europäische Datenschutzbeauftragte die Weitergabe dieser Daten. Seitdem überwachen sogenannte Grundrechtebeauftragte die gesammelten Informationen und beschränken ihre Übermittlung. Der korrumpierte Apparat schützt damit zuerst seine eigenen Dogmen. Europas Grenzen und Sicherheit kommen später bzw. gar nicht. Brüssel sitzt auf Wissen über kriminelle Netzwerke und behandelt dieses Wissen, als wäre seine Weitergabe das eigentliche Problem.

Die Europaabgeordnete der AfD Mary Khan spricht von „Absurdität“ und trifft damit den skandalösen Kern noch sehr, sehr höflich. In ihrer Reaktion auf den Bericht von Euractiv erklärt sie: „Diese Enthüllungen legen die Absurdität des EU-Ansatzes in der Migrationspolitik offen: Selbst auferlegte Einschränkungen durch ,Grundrechte‘ werden routinemäßig missbraucht, um die Abschiebung illegaler Migranten zu behindern.“

Khan zieht die Schraube anschließend noch fester an. „Jetzt ist klar, dass dies auch dazu benutzt wird, Maßnahmen gegen Menschenhändler zu behindern. Während kriminelle Netzwerke unsere Grenzen ausnutzen, legt sich Brüssel mit seiner eigenen Bürokratie Handschellen an, anstatt unsere Bürger zu schützen“, so Khan.

Euractiv schreibt: „Die EU hat ihre Bemühungen zur Bekämpfung der irregulären Migration verstärkt – insbesondere durch die Umsetzung ihres Migrationspakts und der Rückführungsverordnung –, doch diese Ambitionen werden durch die Realität vor Ort für Frontex, die europäische Grenzschutzagentur, und ihre Beamten untergraben.“

Hierbei handelt es sich um einen Skandal sondergleichen. Die EU kennt die Wege, sie kennt die Muster, sie kennt die Werkzeuge der Schleuser. Sie hat eine Agentur, die diese Informationen einsammelt. Und im selben Atemzug blockiert sie deren Nutzung. Hier muss zwingend weitere und schonungslose Aufklärung erfolgen: Welche Ideologen innerhalb Brüssels sabotieren auf diese Weise Aufklärung und die effiziente Bekämpfung illegaler Massenmigration in den EU-Raum? Welche Brüsselbeamte betätigen sich damit an der weiteren Schleusung in die EU?

Auch Khans Schlussfolgerung sitzt. „Es ist klar, dass wir eine vollständige Überarbeitung brauchen: weniger EU-Beschränkungen, stärkere nationale Autorität und eine Migrationspolitik, die die Europäer an die erste Stelle setzt.“ Das ist die politische Konsequenz, die sich aus dem Euractiv-Befund zwingend ergibt.

Wer Schleuserkriminalität ernsthaft bekämpfen will, braucht Zugriff, Härte und staatlichen Willen. Brüssel liefert das komplette Gegenteil und betreibt damit indirekt die weitere Schleusung hunderttausender illegaler Migranten in die EU. Brüssel liefert Regeln gegen den Grenzschutz, Aufseher gegen die Weitergabe von Schleuserwissen und eine Migrationsordnung, die den Rechtsbruch verwaltet.

Frontex und die EU scheitern nicht an fehlenden Erkenntnissen. Sie scheitern an einer Ideologie, die Europas Grenzen verachtet, den Staat lähmt und den Schleusern freie Arbeitsbedingungen verschafft. Brüssel hat aus Grenzschutz eine Farce gemacht. Die Schleuser danken es der Union jeden Tag.

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Kommentare ( 21 )

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hansgunther
1 Tag her

Das ist schon länger so, dass das leibhaftige europäische Syndikat aus Linken, Woken und Kommunisten dieses Europa endgültig Geschichte werden lässt. Aber auch die „Konservativen“ sind nicht mehr wiederzuerkennen, da sie dieser Entwicklung defätistisch gegenüberstehen oder diese gar noch unterstützen. Selbstmord in seiner „schönsten“ Form ist offenbar die übereinstimmende Haltung einschlägiger politischer Kreise. Den Weg zur Dritten Welt zu ebnen und die Standards der Dritte-Welt-Staaten samt ihren theokratischen Systemen mit Islam und Scharia hier endlich einzuführen, es gibt keine andere Erklärung. Idoten wollen hier alles zunichte machen, was einmal europäische Kultur, Wissenschaft und Leistungskraft bedeutete. Dafür fördern sie die Rückkehr… Mehr

Axel Fachtan
1 Tag her

Die CDU CSU und SPD haben mit Merkel 2015 die unqualifizierte außereuropäische Massenmigration als Teilstrategie zur völligen kulturellen und wirtschaftlichen Zerstörung Deutschlands eingeführt. Das soll auch so bleiben. Von der Leyen war 2015 Ministerin bei Merkel. Diese Politik ist auch ihre Politik. Sie verdankt Merkel ihr Amt in Europa. Deshalb wird sie selbstverständlich auch die unqualifizierte außereuropäische Massenmigration in Merkels Sinne weiterbetreiben. Auch Merz, Dobrindt, Söder, Günther, Wüst, Wegner und viele andere angehörige der sozialistischen Einheitspartei stoppen das nicht, sondern machen dabei mit. Bisher jedenfalls hat niemand dafür gesorgt, dass die Migrationsverbrecherinnen Merkel und von der Leyen aus der Union… Mehr

luxlimbus
1 Tag her

Letztendlich handelt es sich hier um politische Kriminalität, die auch noch frech vom deutschen Steuer- / Schuldengeld mitfinanziert wird.

Manfred_Hbg
2 Tage her

Zitat 1: „Das Online-Magazin Euractiv beschreibt einen Vorgang, der den ganzen Verfall der europäischen Migrationspolitik auf engstem Raum zeigt.“ > Wie bitte; zeigt nur den „ganzen Verfall der europäischen Migrationspolitik“? Nein, es ist schlimmer und zeigt den „ganzen Verfall vom Leyen’schen Brüssel und der ganzen EU“. – – – – – Zitat 2: „Damals untersagte der Europäische Datenschutzbeauftragte die Weitergabe dieser Daten. Seitdem überwachen sogenannte Grundrechtebeauftragte die gesammelten Informationen und beschränken ihre Übermittlung.“ > Hahaha…. -wie cool ist das denn; „keine Weitergabe der (Frontex-)Daten“? Das ist dann ja nämlich im Grunde etwa so, als wenn ich eine Straftat begehe, von… Mehr

OJ
2 Tage her

Na, welche Kräfte sollen das schon sein ❓
Natürlich die Links-grün-woke Toxischen ❗

Lesterkwelle
2 Tage her

Verbrecher mit Hinweis auf „Datenschutz“ schuetzen, eigene Buerger zu Klarnamen zwingen und soziale Medien ueberwachen. Das ist halt die EU, wie sie leibt und lebt

BKF
2 Tage her

Vielleicht sind die profitierenden Schleuserorganisationen gerade die NGOs, welche ua von der EU mit Geld versorgt werden und das soll nicht dabei raus kommen?

PaulKehl
2 Tage her

Lt. wiki kommt der polnische EU-Datenschützer aus dem Tusk-Milieu und ist demnach ideologisch stramm auf Linie. – Innerhalb der EU gibt es durchaus Unterschiede in der Behandlung von invasiven Arten, einerseits DE im Jahr 1448, andererseits NL, welches vor 300 Jahren schon die Aufklärung hatte. Am 10.04.hatte ein Einmann in Rotterdam einen Busfahrer angegriffen. Schon heute steht sein Foto von der Überwachungskamera im Netz, „nu.nl – Mishandelde Rotterdamse buschauffeur….“ In DE würde die Staatsanwaltschaft doch schon gegen die zuständigen Polizeibeamten wg. einer Fernandez-Klamotte ermitteln und die Omis stünden mit Palituch am Brandenburger Tor. – Sowas B#ses wie die Omis gibt… Mehr

Philoktet
2 Tage her

Vielen Dank an Frau Khan von der AfD!
Die EU Verwaltung ist keine Demokratie und den Völkern Europas feindlich gesonnen.
Eine grundlegende Reform, ein Neustart ist dringend erforderlich.

babylon
2 Tage her

Es gibt in der verfilzten EU-Bürokratie massive Infiltration von Lobbyisten der Asylindustrie, auch via Einlussnahme von Vertretern bestimmter politischer Parteien, davon kann man augehen, sonst wären derartige Skandale, wie beschrieben, nicht möglich. Schonungslose Transparenz und Benennung von Personen und Organisationen ist angesagt, die derart agieren und nicht zuletzt hohe Geldsummen abgreifen.