Triumph der Democrats – zwei Jahre Kongress gegen Präsident beginnen

Fünf Folgen einer Wahl, die Trumps Ehrgeiz kaum zügeln wird. Denn er möchte als Friedensstifter und Bewahrer der freien Welt in die Geschichtsbücher eingehen. Aber der Gegenwind wird heftig.

picture alliance / photothek | Florian Gaertner

Donald Trump hatte sich für seine Republikanische Partei in den Wahlkampf geschmissen wie kaum je ein US-Präsident bei Zwischenwahlen zum Kongress zuvor. Er beschwor auf den 30 Großveranstaltungen im ganzen Land die Bürger: „Stimmt ab, als ob ich auf dem Wahlzettel stehen würde!“

Die Wähler haben seinen Wunsch offensichtlich erfüllt. Die Republikaner müssen mit einer der bittersten Wahlschlappen der jüngeren Geschichte fertig werden, die Democrats triumphieren. Zu groß war offenbar die Unzufriedenheit der Bürger, insbesondere wegen hoher Benzinpreise und des höchst unpopulären Irankriegs.

Die letzten beiden Jahre seiner Amtszeit werden für Trump nun sehr viel unerfreulicher und härter, als es bisher mit republikanischen Mehrheiten im Repräsentantenhaus und im Senat war. Die Democrats, die nun in beiden Häusern bequeme Mehrheiten haben, werden dem Präsidenten vor allem innenpolitisch das Leben schwer machen, ihm Gelder verweigern, Reformen sabotieren, wichtige Personalentscheidungen verhindern oder erzwingen, wahrscheinlich unbequeme Untersuchungsausschüsse einrichten und sogar wohl versuchen, ihn mit einem Amtsenthebungsverfahren („Impeachment“) noch vor 2028 aus dem Weißen Haus zu jagen.

Trump hält an seinen ehrgeizigen Zielen fest

Die Schadenfreude über die schwere Niederlage Trumps ist auch in Deutschland und Europa enorm, das belegen schon die ersten Medienreaktionen. Hoffnungen allerdings, dass nun auch die US-Außenpolitik Trumps sich gravierend ändert und europäische Sichtweisen in Washington an Gewicht gewinnen, scheinen allerdings verfrüht.

Denn der 80-Jährige will nach wie vor als ein großer Präsident, als Friedensstifter und Bewahrer des freien Westens in die Geschichtsbücher eingehen. Trump, der entgegen aller Unkenrufe seiner Feinde, er würde eine Wahlniederlage nicht akzeptieren, die Rechtmäßigkeit der Wahl verleugnen oder gar einen Putsch vorbereiten, hatte schon in der Wahlnacht die Niederlage der Republikaner anerkannt.

Das enttäuschende Wahlergebnis traf das Weiße Haus einem Bericht des „Wall Street Journal“ zufolge keineswegs völlig unvorbereitet. Es gibt wohl Pläne und Strategien, wie Trump seine nach wie vor ehrgeizige Politik trotz widriger Umstände in Washington fortsetzen kann.

Hier sind fünf der wichtigsten Folgen des Urnengangs in den USA, dessen Ausgang für den 80 Jahre alten Milliardär im Weißen Haus recht unerfreulich sind.

1. Trump am Pranger: Skandale, Korruption und „Impeachment“

Für Donald Trump kommt es nun auch persönlich knüppeldick: Die Democrats werden mit Untersuchungsausschüssen die zahlreichen Anschuldigungen gegen den Präsidenten aufgreifen. Frauen werfen ihm Vergewaltigung und andere sexuelle Übergriffe vor, Trump soll tief in die Sexskandale von Jeffrey Epstein verwickelt sein, der aus Sicht der Staatsanwaltschaft einen Ring zur sexuellen Ausbeutung junger Frauen und auch Minderjähriger unterhalten hatte.

Mindestens so gravierend sind die Vorwürfe, Trump nutze seine Präsidentschaft, um sich und seine Familie massiv zu bereichern. In der Tat wuchs nach Recherchen seriöser Medien das Vermögen des Unternehmers und seines Clans um mehrere Milliarden seit seinem Amtsantritt im Januar 2025. Dabei geht es um Immobiliengeschäfte, vor allem in der Golfregion, Geschäfte mit Kryptowährungen sowie um präsidiale Veranstaltungen, in die man sich mit hohen Summen einkaufen konnte. Möglicherweise sind all diese Geschäfte nicht einmal illegal, anrüchig für ein Staatsoberhaupt sind sie allemal. Untersuchungsausschüsse würden das ständig thematisieren und für Schlagzeilen sorgen.

Die Democrats haben der US-Zeitschrift Forbes zufolge ihre Untersuchungsvorhaben schon längst vorbereitet. Mit den neuen Mehrheiten können sie die Ausschüsse kontrollieren und die Herausgabe von Unterlagen sowie Zeugenaussagen wesentlich energischer betreiben.

Am gefährlichsten für Trump aber werde drohende Amtsenthebungsverfahren. Senator Ted Cruz prognostizierte schon in der Wahlnacht, dass die Democrats Trump und seine Familie ins Visier nehmen und auch gegen US-Kriegsminister Pete Hegseth ein Amtsenthebungsverfahren einleiten werden. Auch wenn es für ein „Impeachment“ im Senat eine Zwei-Drittel-Mehrheit braucht, die die Democrats auch künftig nicht haben werden, wird Trump gezwungen sein, sich auch gegen sehr hässliche, persönliche Angriffe zu erwehren. Washington stehe vor zwei Jahren eines „unbarmherzigen Parteikriegs“ und „unerbittlicher Amtsenthebungsverfahren“, so Cruz.

2. Kongress will keine Fortsetzung des Irankriegs

Die Democrats wissen, dass ein guter Teil ihres Erfolgs auch der breiten Ablehnung des Irankriegs in der Bevölkerung zu verdanken ist. Zum einen wird der gemeinsame Waffengang mit Israel zu Recht für die teuren Spritpreise verantwortlich gemacht; zum anderen hatte Trump im Präsidentschaftswahlkampf seine Ablehnung von amerikanischen Kriegen in der ganzen Welt erklärt, die nicht im unmittelbaren Interesse der Amerikaner liegen würden.

Mit dem Irankrieg, bei dem keine US-Bodentruppen eingesetzt wurden, wurden aus Trumps Sicht elementare Interessen der USA und des freien Westens wahrgenommen. Schließlich würde ein nuklear bewaffnetes, militärisch hoch gerüsteter Iran in der Hand eines aggressiven islamistischen Regimes nicht nur Israel („den kleinen Teufel“, wie die Ayatollahs predigen), sondern letztendlich auch die USA bedrohen (den „großen Teufel“).

Allerdings sieht eine Mehrheit der Amerikaner das anders, sogar konservative Politiker und Kommentatoren fürchten, dass Trump sich zu stark von Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu beeinflussen lasse. Auch jetzt steht wohl zwischen Jerusalem und Washington die Frage im Raum, ob der Iran erneut angegriffen werden müsse. Die Democrats würden wenig dagegen tun können, wenn Trump einen Angriff befiehlt.

Auch der Ukraine-Krieg ist zwischen Trump und den Democrats heftig umstritten. Sie werfen dem US-Präsidenten vor, die Ukraine zu wenig zu unterstützen, stattdessen viel zu stark die Interessen des russischen Präsidenten Waldimir Putin zu vertreten. Zumindest was die Haushaltsmittel angeht, werden die Democrats versuchen, den Kurs im Ukraine-Krieg massiv zu beeinflussen – was die Europäer freuen würde.

Ein demokratisch dominierter Kongress kann die militärische Handlungsfähigkeit Trumps behindern, die Bewilligung zusätzlicher Mittel verweigern und versuchen, mit Gesetzen und bestehenden Rechtsmitteln weitere Einsätze auszuschließen. Das alles aber wird nur begrenzt Trumps außenpolitische und militärische Entscheidungen beeinflussen können – allerdings könnten die innenpolitischen Schwierigkeiten Trumps Verbündete an seiner Zuverlässigkeit zweifeln lassen.

3. Linke und Linksradikale bei den Democrats im Aufwind

Zahlreiche linksradikale Kandidaten der Democrats haben die Republikaner veranlasst, Videoclips für den Wahlkampf zu erstellen, in denen die Gefahr einer kommunistisch-stalinistischen Machtübernahme in den USA an die Wand gemalt wurde. Nun sind Democrats wie der New Yorker Bürgermeister Zohran Mamdani oder der Senats-Kandidat Abdul El-Sayed (Michigan), der jetzt bei der Wahl gewann, explizit sozialistische und auch Islam-freundliche Politiker mit gefährlichen freiheits-feindlichen, auch antisemitischen Vorstellungen, aber noch sind die USA nicht in der Gefahr eines revolutionären Umsturzes und der kommunistischen Machtübernahme.

Allerdings sollte man die linken Democrats auch nicht als eine Variante von europäischen Sozialdemokraten verharmlosen. Zumal sich die linken Democrats angesichts einer Reihe von Wahlerfolgen nicht zu Unrecht im Aufwind fühlen: Vor allem der Sieg des Muslim Abdul El-Sayed können sie als Bestärkung der dezidiert kapitalismus-kritischen und meist stark Israel-feindlichen Fraktion in der Partei betrachten.

Bei der Wahl zum Repräsentantenhaus konnten sich linke Democrats wie Darializa Avila Chevalier, Claire Valdez (beide New York), Melat Kiros (Colorado), Chris Rabb (Pennsylvania) und Donavan McKinney (Michigan) durchsetzen. Sie alle werden von der offen linksradikalen Organisation „Democratic Socialists of America“ unterstützt. Die Linken fordern meist die Abschaffung der Einwanderungsbehörde ICE und ein vollständiges Waffenembargo gegen Israel, Chevalier beschuldigte Israel sogar des „Völkermords“.

Die Linken werden weiter versuchen, ihre Machtpositionen in der Partei auszubauen, um vor allem bei der Aufstellung des Präsidentschaftskandidaten für 2028 ein gewichtiges Wort mitreden zu können. Dabei streben manche durchaus einen Systemwechsel an: Die „Democratic Socialists of America“ verlangen in ihrem 2026 beschlossenen Programm eine neue Verfassung für die USA und eine „demokratisch-sozialistische Republik“, große Unternehmen und wesentliche Industrien sollen in öffentliches Eigentum überführt, der Senat als zweite Kammer abgeschafft werden.

Würden sich die Linken mit ihren Forderungen nach mehr Staat und weniger Markt durchsetzen, wäre das bei den Republikanern wohl hochwillkommen. Zum einen sind die Amerikaner sehr freiheitsbewusst, zum anderen wäre der Wahlkampf ein Selbstläufer im Kampf gegen die „Commies“, die Kommunisten.

Allerdings dominieren die Linken noch nicht die Democrats. Eine Reihe von Democrats, die als gemäßigt oder gar konservativ gelten, gewann jetzt teilweise mit großem Vorsprung die Wahl. Beispielsweise der Texaner Henry Cuellar, der eine strenge Grenzsicherung fordert und Abtreibung grundsätzlich ablehnt. Oder Roy Cooper, der in North Carolina dem republikanischen Amtsinhaber Michael Whatley den Senatssitz abknöpfte. In Kansas besiegte für die Democrats der methodistische Pastor Adam Hamilton den republikanischen Senator Roger Marshall.

4. Nahostpolitik und Unterstützung Israels auf dem Prüfstand

Die Israelis wissen schon seit langem, dass der parteiübergreifende Rückhalt in den USA weiter erodiert. Besonders krass zeigt sich das an den Universiäten, im Kultur- und Filmsektor. Aber Umfragen zeigen, dass die Skepsis gegenüber Trumps Nahostpolitik gewachsen ist. Sowohl im Senat als auch im Repräsentantenhaus gibt es immer weniger Unterstützung für Waffenlieferungen nach Israel. Im Senat wollten Democrats sogar die Lieferung von Bulldozern an Israel verhindern.

Trump hat sich auch seit seinem Amtsantritt als „größter Freund Israels im Weißen Haus, den es je gab“, erwiesen, so wie Netanyahu das einmal sagte. Das muss nicht so bleiben, nicht zuletzt, weil Trump gerade wegen seiner Nähe zum jüdischen Staat auf erhebliche Ablehnung bei vielen Amerikanern stößt, natürlich auch in den muslimischen US-Gemeinden.

Der US‑Präsident kündigt am Tag der Wahl an, Israel die Militärhilfe in Höhe von vier Milliarden Dollar jährlich ab kommendem Jahr zu streichen, obwohl das in einem Zehn-Jahres-Programm eigentlich bis 2028 vorgesehen war. Das Geld blieb aber meist in den USA, weil mehr als 90 Prozent an US-Rüstungsunternehmen gezahlt wurden.

Trump betonte im TV-Sender Fox News, er habe sich mit Netanyahu schon vor Monaten darüber geeinigt. Israel sei erfolgreich und brauche kein Geld aus den USA, so der Präsident. Er betonte aber auch, dass Israel ein „großartiger Verbündeter“ sei. Trump beschuldigte die Democrats, die Hilfe für Israel als „schlechtes Reizthema“ und billige Wahlkampfrhetorik zu benutzen, dabei nannte er speziell Abdul El-Sayed.

Die weit verbreitete anti-israelische Haltung auch in den USA könnten für die Republikaner durchaus Grund sein, gegenüber Jerusalem härter aufzutreten und die eigenen Interessen in den Vordergrund zu stellen. Nicht einmal alle Konservativen in den USA teilen Trumps Überzeugung, dass Israel der derzeit am heftigsten umkämpfte Außenposten der freien Welt ist. Deshalb liege die Unterstützung des jüdischen Staates im ureigensten Interesse des Westens.

5. Neue Hürden beim Kampf gegen illegale Einwanderung

Schon jetzt hat der Widerstand gegen Trumps Einwanderungspolitik dazu geführt, dass zahlreiche US-Städte wie New York City, Los Angeles, San Francisco oder Chicago demonstrativ „Sanctuary Cities“ (Zufluchtsstädte), die Migranten, auch illegale, schützen wollen. Viele Dem-geführte Staaten, Städte und Kommunen im ganzen Land verweigern der Einwandererbehörde ICE fast jede Kooperation bei ihrer Suche nach illegalen Migranten. Trumps Regierung behauptet, inzwischen schon eine Million illegaler Einwanderer aus dem Land gewiesen zu haben, allerdings wird diese Zahl von Experten als zu hoch bewertet.

Bei den Midterms-Wahlen am Dienstag wurden auch lokale und regionale Parlamente sowie zahlreiche Positionen im öffentlichen Dienst – vom Gouverneur bis zu Sheriffs – neu bestimmt. Die „blaue Welle“ der Democrats, der Parteifarbe blau ist, und die neuen Machtverhältnisse in Washington macht es wahrscheinlich, dass die strikte Migrationspolitik Trumps aufgeweicht werden könnte. Die radikale Linke will ohnehin die Abschiebungen vollständig stoppen und auch alle illegalen Migranten legalisieren.

Auch die Bemühungen der Trump-Regierung, staatliche Einrichtungen zu verschlanken sowie die Existenz von Behörden und Ämtern auf den Prüfstand zu stellen, werden wohl einen Dämpfer erhalten. Trump hatte seinen Wählern versprochen, die Bürokratie abzubauen. Bisher wurden offiziellen Angaben zufolge etwa 300.000 Stellen beim Staat abgeschafft, etwa zehn Prozent aller Staats-Bediensteten.

Trump wird nicht locker lassen

Donald Trump wäre nicht Donald Trump, wenn er nicht nun versuchen würde, eine Verantwortung für die Wahlschlappe der Republikaner wegzuschieben. Hätte er selbst auf dem Stimmzettel gestanden, hätten die Republikaner gewonnen, meinte er gegenüber Fox News und gratulierte den Democrats zu ihrem Sieg. Er gestand ein, dass der Irankrieg wohl eine Rolle bei dem Wahlausgang gespielt habe, vor allem wegen der höheren Benzinpreise.

Der US-Präsident verteidigte den Krieg: Er sei historisch wichtiger als diese Wahlnacht. Iran dürfe keine Atomwaffe erhalten. Trump wusste wohl von Anfang an, dass er mit dem Angriffsbefehl auf Iran viele Amerikaner vor den Kopf stoßen würde, die der US-Kriege überdrüssig sind.

Das hat ihn nicht daran gehindert, den Krieg zu beginnen – vieles spricht dafür, dass er diese Linie beibehält, wenngleich unter widrigeren politischen Umständen. Offenbar ist er überzeugt, im Interesse der freien Welt und ihrer Führungsmacht, der USA, zu handeln. Selbst wenn diese Politik von sehr vielen Amerikanern abgelehnt wird und sie seinem Ansehen in den USA und in der Welt schadet. Das wäre dann wohl ein Beleg dafür, dass er weit weniger eigennützig, egozentrisch und unberechenbar ist, als viele seine Gegner behaupten.

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Kommentare ( 72 )

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72 Comments
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Haba Orwell
26 Minuten her

Wird noch was aus MAGA? >>>Wie kann MAGA noch gerettet werden?<<< > „… Nur mit einer Reihe von großen Deals mit Russland, Iran und China kann Trump seine Bewegung retten. Dafür braucht es aber eine außenpolitische Revolution. Doch nur so kann Trump Energiepreisexplosion in den USA stoppen. …“ Erst einmal ist er wohl auf noch mehr Krieg gebürstet – in die Golfregion werden Waffen und Ausrüstung verlegt. > „… Trump wird nicht nur die Energieexporte nach Europa drosseln müssen, wenn MAGA überhaupt eine Chance 2028 haben soll, da eine Umlenkung auf den heimischen Markt die Kraftstoffpreise schneller senken würde. Auch… Mehr

Edward S.
31 Minuten her

Die Marionetten wechseln. Das System bleibt.

Nibelung
39 Minuten her

Sie sollten nicht so laut jubeln, denn Trump ist noch längst keine lame Duck, wenn man seine Energie und Einfallsreichtum betrachtet, denn über präsidiale Dekrete kann er immer noch über nahezu alle Behörden seinen Willen durchsetzen, unabhängig von der Entscheidung aller Volksvertreter und allenfalls könnte dann der Supreme Court sein Ansinnen stoppen, was aber durchaus fraglich sein könnte, bei der heutigen Besetzung. Seine Entscheidungen müssen in diesem Fall befolgt werden, während ein Nein des Senats und des Repräsentantenhauses in vielen Fällen nichts bewirkt und er auch bei jeder Gesetzgebung ein Vetorecht besitzt und außerdem ist er immun und unantastbar und… Mehr

ThomasP1965
2 Stunden her

Es ist so erbärmlich, dass die Autoren hier – von den Foristen ganz zu schweigen – offensichtlich nicht im Ansatz wissen, was Sozialismus ist. Genauso wir der Vorwurf des Kommunismus ist es nur ein Zeichen dafür, dass hier Ideologie Hirn und Wissen gefressen hat.

jwe
2 Stunden her

In der deutschen Presse und Politik tut man so, als wäre Trump besiegt und der europäische Green Deal mit links-grünem Öko-Wahn könne wieder richtig Fahrt aufnehmen. Aber man vergisst die Realität. Trump ist weiter Präsident, agiert weitgehend wie zuvor. Für die Europäer und gerade Deutschen wird sich so gut wie nichts ändern. Auch nach der ersten Trump-Zeit hatte man auf Rückkehr zu „alten links-grünen Gewohnheiten aus der Obama-Ära“ gehofft. Viele von Trumps Entscheidungen blieben auch bei Biden und den Demokraten bestehen.
Ein gefühlter moralischer Sieg hat nicht viel mit der Realität zu tun. Das wird man hier auch noch merken.

Sozia
3 Stunden her

Es ist das gleiche Problem wie in Deutschland. Die Parteien machen keine Politik für die Menschen, sondern Politik gegen andere Parteien. Die Verlierer sind dabei regelmäßig die Schwächeren der Gesellschaft. Sie werden plakativ für den Wahlkampf missbraucht und anschließend im Regen stehen gelassen, während die Parteien sich nur um ihr sinnloses Gezänk kümmern. Im Zeitalter des Internets sieht man leider besonders deutlich, wie armselig viele einschlägige Gestalten doch sind.

Koepenicker
3 Stunden her

Ich schätze die Analysen von Laszlo Trankovits normalerweise sehr, da sie oft erfreulich sachlich und wenig ideologisch sind. Umso bedauerlicher ist es, dass er in Punkt 3 in dieselbe Falle tappt wie die linken Mainstream-Medien: die inflationäre Nutzung von Kulturkampfbegriffen. Wer jeden linken oder kapitalismuskritischen Demokraten sofort als „linksradikal“ oder „stalinistisch“ framet, bedient genau die argumentative Verflachung, die man der Gegenseite beim reflexartigen Verteilen des „Rechtsextremismus“-Labels vorwirft. Die DSA oder Figuren wie Abdul El-Sayed verfolgen einen harten sozialistischen Kurs und eine fatale Nahostpolitik – ein „kommunistischer Umsturz“ im Kapitol ist das aber nicht. Solche rhetorischen Eskalationen schmälern die Qualität des… Mehr

Haba Orwell
21 Minuten her
Antworten an  Koepenicker

> und eine fatale Nahostpolitik

Was soll daran „fatal“ sein, wenn einer fordert, dass gewisse Entität mit dem Meucheln aufhört? >>> Die aktuelle Realität. <<<

Aegnor
4 Stunden her

Dass die Oppositionspartei die Midterms, insbesondere in der zweiten Amtszeit eines Präsidenten gewinnt, ist der Normalzustand, keine Ausnahme. Bitter ist eher der Verlust der Regierung in Texas. Interessant dürfte eher die Frage sein, inwieweit Trump jetzt auf seinen republikanischen Nachfolger (Rubio, deSantis oder Vance) Rücksicht nimmt. Macht er im Iran und bei seinen Spezlgeschäften eine „Politik der verbrannten Erde“ nach dem Motto „jetzt erst Recht“ kann er damit die „blaue Welle“ (die in Nichts auf irgendeine Leistung der democrats zurückgeht, sondern zu 100% auf die Verärgerung der Trumpwähler von 2024), 2028 erst recht manifestieren. Und dann geht der linksradikale Obama-Schei…… Mehr

OJ
4 Stunden her

Das präsidiale Veto und das Verfehlen der Zweidrittelmehrheit degradieren die Fraktion faktisch zur lahmen Ente, gruppierte Handlungsunfähigkeit❗

moorwald
4 Stunden her
Antworten an  OJ

Die hier so schadenfroh Trump am Ende sehen, haben einfach keine Vorstellung von der außerordentlichen Machtfülle eines amerikanischen Präsidenten.
Er ist eben kein deutscher Bundeskanzler und kann auch ohne parlamentarische Mehrheit – wenn auch etwas mühsamer – regieren.
Auch noch wichtig: Wenn der Präsident gegen einen bestimmten Passus eines Gesetzes sein Veto einlegt und nicht überstimmt wird, ist damit das ganze Gesetz hinfällig. Da braucht es nicht einmal einen Kompromiß.

Last edited 4 Stunden her by moorwald
OJ
3 Stunden her
Antworten an  moorwald

Das wurde eindeutig und unmissverständlich in meinem Kommentar dargestellt, lesen und verstehen ist immer der Tenor❗

Haba Orwell
19 Minuten her
Antworten an  moorwald

> Er ist eben kein deutscher Bundeskanzler und kann auch ohne parlamentarische Mehrheit – wenn auch etwas mühsamer – regieren.

Das konnte Stalin genauso. In der „Demokratie“ spielt keine Rolle, wenn das Volk ganz andere Politik ohne Kriege will?

Hieronymus Bosch
6 Stunden her

Wenn in Amerika der Islamosozialismus weiter Fuss fasst, hat dieses Land für den Westen ausgespielt! Einige scheinen das noch nicht begriffen zu haben!

OJ
4 Stunden her
Antworten an  Hieronymus Bosch

Wieso schauen Sie nach Amerika, ein kurzer Blick nach Berlin reicht doch schon ❗

Schwabenwilli
3 Stunden her
Antworten an  OJ

Berlin, Wien, Amsterdam, Rom, Stockholm usw usf.
Von den ca 452 Millionen Einwohnern der EU sind wieviele Moslems?
Meine Schätzung >20%.

Kassandra
4 Stunden her
Antworten an  Hieronymus Bosch

Überall im Westen wird erobert.
Trump ist einer der wenigen, die sich dem entgegen stellen.
Die OstEU ist noch nicht befallen. Bislang.

pcn
3 Stunden her
Antworten an  Hieronymus Bosch

Ja…stimme Ihnen zu! Erschreckend die Zustände eines fortschreitenden linken Islamfaschismus, wie sie auch in Westeuropa zu sehen ist. Der Islam penetriert Stück für Stück die politischen Schaltstellen der Macht und gefährdet die gewohnte Freiheit der demokratischen Werteordnung des Westens. Viele Amerikaner verhalten sich wie der Frosch, dem man das Wasser langsam zum Kochen bringt und das nicht bemerkt. Dems und Islamismus (politischer Islam) sind einig im Geiste. Bei den Amerikanern scheint es noch nicht wirklich bewusst, dass der Islam keine Religion wie das Christentum ist, sondern ein gefährliches totalitäres, menschenverachtendes System, das sich zum Ziel gesetzt hat, die ganze westliche… Mehr

Chris Groll
2 Stunden her
Antworten an  Hieronymus Bosch

Nicht nur dieses Land, sondern der gesamte Westen.