Eine derart klare Grenzziehung der Transgender-Ideologie würde auch Deutschland gut tun: US-Präsident Donald Trump warnte in einer aktuellen Rede Schulleitungen – wer einem Kind sage, es sei im falschen Körper gefangen, begehe Kindesmissbrauch.
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Bei einer „Back-to-School“-Feier im Rose Garden des Weißen Hauses erklärte Donald Trump vor Schülern, Eltern und Lehrkräften: „Jede öffentliche Schule in Amerika ist nun gewarnt: Wenn sie einem Kind sagt, es sei im falschen Körper gefangen, begeht sie Kindesmissbrauch.“ Die Worte sind eine Bestätigung der Linie der Trump-Regierung im Kampf gegen Gender- und Trans-Ideologie.
Neben Bildungsministerin Linda McMahon nutzte Trump die eigentlich als Schuljahresauftakt und Werbeveranstaltung für mehr Schulwahlfreiheit gedachte Zeremonie, um seine bildungspolitische Linie zu bekräftigen. Man wolle Eltern wieder in die Verantwortung setzen, die ihnen zukäme: „Sie sind diejenigen, die unsere Kinder lieben. Sie sind diejenigen, die das Sagen haben sollten.“
Der US-Präsident erinnerte an Executive Orders, mit denen seine Administration Critical Race Theory und Transgender-Ideologie aus öffentlich finanzierten Schulen verbannt sowie biologischen Männern den Zugang zu Frauensport und Frauenschutzräumen untersagt habe.
Bildungsministerin McMahon ging noch einen Schritt weiter und drohte mit finanziellen Konsequenzen: „Wenn sie Kinder radikalen Experimenten aussetzen und die Eltern an den Rand drängen, verlieren sie ihre Bundesmittel.“ Ihr Ministerium arbeite eng mit dem Justizministerium zusammen, damit kein Schulbezirk jemals mehr Macht über ein Kind habe als die eigenen Eltern.
Bereits im Juli hatte das Bildungsministerium konkrete Verfahren gegen die Anne Arundel County Public Schools in Maryland und die Ann Arbor Public Schools in Michigan eingeleitet. Dort sollen Schulen Informationen über die Geschlechtsidentität von Schülern vor den Eltern geheim gehalten haben – nach Ansicht der Regierung ein Verstoß gegen den Family Educational Rights and Privacy Act (FERPA).
Die aktuellen Aussagen sind Teil einer seit Amtsantritt 2025 konsequent verfolgten Linie: Schon 2024 im Wahlkampf und 2025 in einer Proklamation zum National Child Abuse Prevention Month hatte Trump die Vermittlung der Botschaft, Kinder seien „im falschen Körper gefangen“, als Form von Kindesmissbrauch gebrandmarkt. In mehreren Bundesstaaten – darunter Virginia, Kalifornien und Kansas – hat die Regierung seither Schulbezirke ermahnt, manche Distrikte lenkten bereits ein und änderten ihre Richtlinien.
Das LGBTQ-Magazin The Advocate reagierte auf die Aussagen des Präsidenten und warf Trump und McMahon vor, vor Schulkindern falsche Behauptungen über geheime Geschlechtsumwandlungen zu verbreiten.



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