Selenskyj stoppt Öl durch die Drushba-Pipeline und verweigert Inspektionen. Gleichzeitig droht er Orbán unverhohlen in einer inakzeptablen Ganovensprache. Brüssel schweigt dazu, verspricht aber neue Milliarden.
IMAGO / ABACAPRESS
Zwar verrutschte Selenskyj die Maske, doch blicken sie in Berlin und Brüssel schamhaft daran vorbei. Der große in Odessa geborene Schriftsteller Isaak Babel, den Stalin am 26. Januar 1940 von dem berüchtigten Wassili Blochin erschießen ließ, hatte in seinen „Geschichten aus Odessa“ von dem König der Gangster, von Benja Krik erzählt, der allerdings einer war, wie man ihn nicht mehr findet, denn er besaß ein soziales Gewissen. Eine ganz andere Geschichte erlebt der Beobachter in diesen Tagen, nicht weniger grotesk, doch wesentlich bizarrer.
Der slowakische Ministerpräsident Robert Fico schrieb auf X, dass die Ukraine die technische Unmöglichkeit des Transports des Erdöls behauptet, gleichzeitig aber Inspektionen verweigert, zumal laut slowakischen Geheimdiensterkenntnissen die Pipeline funktionsfähig ist. Viktor Orbán schrieb daher am 3. März an Ursula von der Leyen:
„Wie kürzlich veröffentlichte Satellitenaufnahmen bestätigen, gibt es keinen technischen oder betrieblichen Grund, der eine sofortige Wiederaufnahme des Normalbetriebs der Pipeline verhindern würde.
Die mangelnde Bereitschaft der Ukraine, die Druschba-Pipeline wieder in Betrieb zu nehmen, ist rein politisch motiviert und zielt darauf ab, den laufenden ungarischen Wahlkampf zu beeinflussen. In der vergangenen Woche haben wir gemeinsam mit der Slowakei versucht, auf diplomatischem Wege eine Lösung zu finden. Unter anderem schlugen wir eine Erkundungsmission mit Experten aus Ungarn und der Slowakei vor, um den Zustand der Pipeline in der Ukraine zu beurteilen. Alle unsere Bemühungen wurden abgelehnt …
Ich appelliere daher an die Europäische Kommission, Ungarn bei der Neutralisierung der von der Ukraine eingesetzten Energiewaffe zu unterstützen. Ich erwarte von der Europäischen Kommission, den politischen Druck auf die Ukraine zu erhöhen, damit diese die Energiesicherheit Ungarns und der Slowakei nicht gefährdet. Zudem erwarte ich von der Europäischen Kommission, die einschlägigen Bestimmungen des Assoziierungsabkommens EU-Ukraine durchzusetzen. Wir können ausländische Einmischung in unsere demokratischen Prozesse nicht dulden und werden alle derartigen Versuche zurückweisen. In diesem Sinne möchte ich Sie darüber informieren, dass ich, solange die Ukraine nicht zur Normalität zurückkehrt, keine Entscheidung der Europäischen Union unterstützen kann, die der Ukraine zugutekommt.“
Vor ein paar Tagen drohte Selenskyj, als wäre er im Moldawanka Viertel in Odessa am Anfang des 20. Jahrhunderts, Orbán mit den Worten: „Wir hoffen, dass niemand in der Europäischen Union die 90 Milliarden Euro blockiert, oder zumindest nicht die erste Tranche, damit die ukrainischen Soldaten bewaffnet werden können. Andernfalls geben wir die Adresse dieser Person an unsere Streitkräfte weiter – an unsere Leute, damit sie ihn anrufen und in ihrer Muttersprache mit ihm kommunizieren können.“
Das Baerbock-Wadephul-Ministerium, das eigentlich gern erzieht, war bis heute nicht in der Lage, auf einfache TE-Frage zu antworten: Welche Haltung nimmt die Bundesrepublik Deutschland angesichts der militärischen Drohung gegen einen Mitgliedsstaat der Europäischen Union, gegen Ungarn, ein?
Dafür überraschte Ursula von der Leyen heute mit dem Post auf X: „Nach den erneuten russischen Angriffen am 27. Januar auf die Drushba-Pipeline, die zu einer Unterbrechung der Rohöllieferungen nach Ungarn und in die Slowakei führten, haben wir intensive Gespräche mit den Mitgliedstaaten und der Ukraine auf allen Ebenen aufgenommen, um die Ölversorgung Ungarns und der Slowakei wiederherzustellen. Die EU hat der Ukraine technische Unterstützung und finanzielle Mittel angeboten.“
Fassen wir zusammen: Am 27. Januar soll laut Selenskyj der russische Angriff stattgefunden haben. Bisher gestattete der ukrainische Präsident niemandem aus der EU, den Schaden zu inspizieren. Anderthalb Monate später zeigt sich Selenskyj bereit, dass die „Ölversorgung Ungarns und der Slowakei“ wiederhergestellt wird. Allerdings, nachdem die EU Selenskyj „technische Unterstützung“ und vor allem wohl „finanzielle Mittel“, die natürlich noch auf die 90 Milliarden oben draufkommen, zugesagt hat. Selenskyj barmte vor kurzem, dass Ungarn die Ukraine erpresse. Doch blickt man auf die Chronologie und darauf, dass von der Leyen Selenskyj noch mehr Geld der europäischen Steuerzahler in Aussicht stellt, erhebt sich die Frage, wer hat hier wen erpresst. Das heißt, mit einem Blick auf von der Leyens Statement stellt sich die Frage eigentlich nicht mehr.
In den Geschichten aus Odessa von Issak Babel war die Welt zwar zuweilen grotesk und seltsam, aber auf ihre Art noch in Ordnung.
Randnotiz: Einer Meldung von Politico zufolge lehnt Österreich die Pläne zur Erhöhung der Ausgaben der Europäischen Kommission im kommenden langfristigen EU-Haushalt ab, nach der die EU-Kommission 2.000 neue Mitarbeiter in Brüssel im Rahmen des mehrjährigen Finanzrahmens einstellen will. Das dürfte der vielgepriesene Bürokratieabbau sein. Der österreichische Minister Bauer sagte jedenfalls: „Österreich und acht weitere Mitgliedstaaten verstehen nicht, warum die Kommission eine Erhöhung der Verwaltungskosten um 39 Prozent vorschlägt.“ Ohne Kommentar.




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Man muss es nüchtern sehen: Russland ist die Energie-Kammer Deutschlands und Europa. Eine Rückkehr zu Öl und Gas aus Russland ist der einzig vernünftige Weg aus der massiven, strukturellen Wirtschaftskrise, in der sich unsere Industrie nun befindet. Russland ist unser natürlicher, geopolitischer Partner. Sonst ist um uns herum nur weiter Ozean.
Umso schneller wir uns dessen gewahr werden, umso eher können wir das Schlimmste für unseren Wohlstand und letztlich unsere innere Stabilität abwenden. Die Amerikaner werden fluchen – aber nicht, weil wir den Russen Geld schicken, sondern sie als Zwischenhändler umgehen.
Welche Erpressung , der Auserwählte treibt ein.
> Ungarn blockiert die Auszahlung der ersten Tranche der 90 Milliarden Euro, die von den „Europäern“ euphemistisch Kredit genannt werden. Über die Korruption in der Ukraine blickt die EU-Kommission hinweg.
Es gibt kein „Anrecht“ auf Geldspenden – dafür aber auf die Einhaltung der Gastransit-Verträge.
Man kann nicht völlig ausschließen, dass die EU und ihre Präsidentin hinter der Sache stecken und Sensky ein gut bezahlter Handlanger der EU ist. Man kann sich nicht sicher sein, ob es wie behauptet die Russen waren die die Leitung beschädigt haben, es gar keine Beschädigung gibt oder ob die Ukrainer die Leitung absichtlich selbst gesprengt haben. Das Motiv liegt eindeutig bei der EU. Die haben einen Grund sich hinterhältigen in die Wahlen in Ungarn einmischen, die wollen einen Regime-Change in Ungarn herbeiführen damit Orban wegkommt und die Linksextremen an die Regierung kommen. Nur, es ist wie so oft, wir… Mehr
Der aktuelle politische Irrsinn wieder live im Bild.
Russland plant in 2026 einen radikalen Großangriff auf die elendige Ukraine. Dann ist das ukrainische Elend als Fass ohne Boden für uns Deutsche vorbei.
Auch ist das kriminelle agieren des Porno Darstellers dann vorbei.
Mindestens 92 Milliarden Euro, die unsere planlosen Spezialisten sinnlos für den fremden Krieg verballert haben sind endgültig verloren.
Dazu endlos viele Geld verloren für die Versorgung illegaler Ukrainer.
Es regiert hier ein deutscher Wahnsinn der Gutmenschen
Die gesetzlose „alternativlose“ Geldverschwendung mit hunderten Milliarden Euro verlorenem Steuergeld begann bei der alten Merkel und endet bei dem dürren Fritze.
Langfristig gesehen kann Ungarn eine Grenze zu Russland haben. Russland weis auch, das die Faschisten in der Ukraine, die EU zerstören werden, daher ist Selensky noch nützlich.
Die Frage ist nur noch, wie groß soll die Restukraine noch nach dem Krieg sein? Soll Liv unversehrt in die Hände der Polen kommen oder will man eine Megafluchtwelle lostreten?
Nach der „Töte den König Diplomatie“ wird es diese gar nicht mehr geben können, auch bei Putin wurde dies versucht.
Offensichtlich will Brüssel das Problem über die Hintertür lösen.
„Die EU-Kommission arbeitet weiterhin an einem Plan für den vollständigen Ausstieg aus den russischen Ölimporten, der in Kürze vorgestellt wird. Alle EU-Länder sollten sich darauf vorbereiten“, sagte Jørgensen auf die Frage nach den Forderungen Ungarns und der Slowakei nach einer schnellen Wiederaufnahme der russischen Öllieferungen über die Druschba-Pipeline.
Wo sind hier die Gerichte, die Handschellen und warum höre ich kein KLICKEN? Wie es Peter Hahne so schön zu sagen pflegt.
Die haben Narrenfreiheit, weil das Volk bereits vollkommen verblödet geworden ist. (Zwar kein richtiges deutsch – aber macht ja nichts – um die Ecke ist es nich schlechter)!!
Die sich globalistisch gebärdende EU hat sich entweder naiverweise oder um ihren unterdrückten Völkern einen Feind zu präsentieren, in eine fatale Abhängigkeit zu dem Kiewer Regime manöveriert.
Theoretisch könnte man mit kunstfertiger Diplomatie dieser Falle entkommen, praktisch ist ein desaströses Ende wahrscheinlicher.
Neben Individuen müssen auch Staaten für alles bezahlen, was sie in Anspruch nehmen. Nichts in der Welt ist umsonst. Außer Gottes Gnade…
Das Selenski mit der „Reparatur“ der Pipeline bis nach der ungarischen Wahl warten möchte, könnte auf Veranlassung UvdL geschehen sein. Wie die EU Einfluß auf Wahlen in einzelnen Mitgliedstaaten nimmt, konnten wir spätestens in Rumänien beobachen. Dass er mit der Drohung im Mafiajargon gegen Orban nicht zurechtgewiesen wird, zeigt nur den Charakter der EU auf. Es ist höchste Zeit, dieses faschistoide Konstrukt mit Namen EU zu zerstören.