Wie auf TE berichtet, brannte ein Postautobus im freiburgischen Kerzers komplett aus – sechs Menschen verloren ihr Leben. Jetzt hat sich bestätigt: Es war ein Feuerattentat, der Täter konnte identifiziert werden.
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Was als ganz normale Busfahrt begann, endete nur Minuten später in einer Tragödie: Wie von Tichys Einblick berichtet, brannte ein Postautobus im freiburgischen Kerzers komplett aus – sechs Menschen verloren ihr Leben. Jetzt hat sich bestätigt: Es war ein Feuerattentat, der Täter konnte identifiziert werden.
Das ist bisher von der Chronologie des Feuerdramas bekannt: Gegen 17.45 Uhr hält der Linienbus der Postauto-Linie 122 an der Bushaltestelle in Düdingen im Kanton Freiburg. Fahrgäste steigen ein und aus – Routine für Fahrer und Passagiere. Unter ihnen befindet sich auch ein etwa 60-jähriger Mann aus dem Kanton Bern.
Zu diesem Zeitpunkt wirkt noch alles wie eine gewöhnliche Fahrt. Der Bus setzt seine Route fort, fährt Haltestelle für Haltestelle an und nimmt weitere Passagiere auf. 45 Minuten passiert nichts Ungewöhnliches.
Doch wie sich später herausstellt, trägt ein Fahrgast offenbar einen Behälter mit Benzin bei sich, berichtet dazu die Schweizer Zeitung „Blick“. Die Behörden gehen davon aus, dass der Mann bereits beim Einsteigen in den Bus einen schrecklichen Plan hatte.
Sekunden, die alles verändern
Um 18.25 Uhr übergießt sich der Fahrgast dann mit Benzin. Nach bisherigen Erkenntnissen der Ermittler zündet er sich sofort selbst an.
Innerhalb von Sekunden breiten sich die Flammen aus. Zeugen berichten später von einem Feuer, das sich rasend schnell im Bus ausbreitete. Videos und Augenzeugenberichte zeigen meterhohe Flammen, die aus den Fenstern schlagen, während dichter schwarzer Rauch aufsteigt.
Gleichzeitig gehen bei der Einsatzzentrale der Kantonspolizei Freiburg mehrere Notrufe ein. Anrufer berichten von einem brennenden Bus, panischen Passagieren und Menschen, die aus dem Fahrzeug fliehen. Einige Fahrgäste schaffen es, sich ins Freie zu retten – andere werden von den Flammen eingeschlossen.
Jüngstes Opfer war erst 17 Jahre alt
Sofort werden Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienste alarmiert. Wenige Minuten später treffen die ersten Einsatzkräfte ein, doch zu diesem Zeitpunkt steht der Bus bereits vollständig in Flammen.
Ambulanzen und Rettungshubschrauber werden noch zusätzlich alarmiert, um Verletzte schnell in Krankenhäuser zu bringen. Drei der Opfer erleiden schwere Verbrennungen, weitere Menschen werden vor Ort medizinisch versorgt.
Für mehrere Insassen kommt jedoch jede Hilfe zu spät. Insgesamt sechs Menschen sterben bei dem Brand – darunter auch der mutmaßliche Täter selbst. Die Opfer waren zwischen 17 und 65 Jahre alt.
Ermittlungen zu Täter und Ablauf
Am Tag nach der Katastrophe nennen die Behörden erste Informationen zum Feuerdrama. Generalstaatsanwalt Raphaël Bourquin erklärt, dass derzeit keine Hinweise auf ein terroristisches Motiv vorliegen. Vielmehr beschreiben Ermittler den mutmaßlichen Täter als „psychisch belastete Person“, die am Rand der Gesellschaft gelebt habe.
Nach Informationen der Behörden war der Mann zuvor von Angehörigen als vermisst gemeldet worden. Medienberichte deuten außerdem darauf hin, dass er kurz zuvor aus einer medizinischen Einrichtung verschwunden sein könnte.
Die Ermittler versuchen nun, den genauen Ablauf der Katastrophe zu rekonstruieren. Dabei spielen auch Videoaufnahmen aus dem Bus eine wichtige Rolle. Eine zentrale Frage lautet: Warum konnten nicht mehr Passagiere rechtzeitig entkommen?
Experten untersuchen unter anderem, ob die Position der Türen oder die Geschwindigkeit der Flammenausbreitung eine Rolle gespielt haben könnten. Die Fahrgäste im hinteren Teil des Busses hatten kaum Fluchtmöglichkeiten.


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An die Jüngeren:
Auch wenn man euch etwas anderes erzählt, noch vor 15 Jahren gab es so etwas in Europa nicht.
Schreckliche Anschläge passierten schon, aber in anderen Teilen der Welt.
Deutschland, Österreich, die Schweiz waren sichere Länder ohne Merkel-Poller, ohne Messerverbotszonen, ohne Security in Krankenhäusern, ohne Angst vor Anschlägen.
Schaut euch die Bilder der Berliner Love-Parades bis 2003 oder des Sommermärchens 2006 an !!
Was hat Europa in den letzten 15 Jahren so verändert?
Mein Auto hat vier Fluchtwege – zu beiden Seiten zwei.
Mir tun die Opfer doppelt leid.
Homizid-Suizid. Das kommt bedauerlicher Weise in allen Kulturen und Ethnien vor.
Auch diese Tragödie zeigt: Wir haben in Europa leider genug eigene Verrückte und Gewalttäter. Es besteht keinerlei Bedarf an zusätzlichen Importen.
früher hatten die Busse vorne und hinten eine Tür, inzwischen ist die hintere Tür in die Mitte gewandert, warum auch immer.
„psychisch belastete Person“ verschwindet aus der „medizinischen Einrichtung“.
Der Bürger, wir, sind der Politik hilflos ausgeliefert ❗
Sowas kann immer und überall in der europäischen Union, sekündlich, minütlich, stündlich passieren.