Steht Syrien vor dem nächsten Exodus?

In Syrien bestätigt sich das, wovor viele gewarnt haben: Machthaber Ahmad al-Scharaa hält wenig von Demokratie und Minderheitenschutz. Jetzt geht er gegen die Kurden vor. Die Grünen, die mit Annalena Baerbock den Sturz von Assad begrüßt hatten, gerieren sich nunmehr als Kritiker der zögerlichen Bundesregierung.

picture alliance / AA/photothek.de | Florian Gaertner

Ahmad al-Scharaa kommt nicht nach Deutschland. Dabei war sein Besuch für den vergangenen Montag und Dienstag von Politik, Medien und Öffentlichkeit mit großem Interesse erwartet worden – denn Syrien ist für Deutschland ein Schlüsselland. Dass es dem Bundeskanzler dabei in erster Linie um Abkommen zur langfristigen Rückführung von syrischen Migranten gehen sollte, war ein offenes Geheimnis. Noch klarer war dagegen, dass al-Scharaa sich dieses Vorgehen vergolden lassen würde.

Offiziell wurde das Treffen abgesagt, weil es zu einer neuen Eskalation in Nordsyrien gekommen war. Das ist euphemistisch ausgedrückt. Bereits seit Jahresende lieferten sich Regierungstruppen und kurdische Milizen der Syrian Democratic Forces (SDF) heftige Gefechte. In Aleppo, so berichtet Christian Solidarity International (CSI), kamen auch Christen zwischen die Fronten. Die Stadt war nach dem Sturz von Baschar al-Assad aufgeteilt worden. Die Kurden dominierten bis dahin zwei Viertel, von dem eines auch von der verbliebenen christlichen Minderheit bewohnt wurde.

Zwar hatte es zwischenzeitlich einen Waffenstillstand gegeben – der war aber schon beim anberaumten Merz-Besuch wieder passé. Eine Vereinbarung zwischen den kurdischen Behörden und der Regierung in Damaskus sollte eigentlich bis zum Jahresende 2025 umgesetzt werden, um einen langfristigen Frieden und Stabilität zu ermöglichen. Al-Scharaa hat jedoch immer wieder gezeigt, dass Minderheitenschutz, Demokratie und Verträge nur so lange taugen, wie es ihm passt, um seine Ziele durchzusetzen.

Al-Scharaa: Dschihadist im Herrenanzug

Wundern sollte man sich darüber nicht. Es ist die Taktik, die viele Islamisten in der Vergangenheit eingesetzt haben, um zuerst die Macht zu erringen, zu behalten und dann voll zur Geltung zu bringen. Die radikalen Muslimbrüder, die kurzzeitig die Macht in Ägypten errungen hatten, gingen exakt so vor. Sie waren „demokratisch“ an die Macht gekommen, um dann ihr Programm durchzusetzen. Das säkulare Militär putschte die legitime Regierung weg – der Westen duldete das, und auch in der Bevölkerung hatte sich die Stimmung verbreitet, dass man die Muslimbrüder loswerden musste.

In Syrien sieht die Sache anders aus. Denn Zweifel sind angebracht, wie lange der „Übergangspräsident“ al-Scharaa zu regieren gedenkt. Über ein Jahr ist es her, dass der Anführer der dschihadistischen HTS-Milizen und einstiger Gründer der dschihadistischen al-Nusra-Front die Macht erobert hat. Er kann sich weiterhin auf diese paramilitärischen Truppen stützen. Wie effektiv sie sind, hat sich diese Woche gezeigt, als offizielle Regierungstruppen und die HTS die kurdisch kontrollierten Gebiete in einem blitzkriegartigen Manöver überfallen haben. Vor einem Monat noch kontrollierte die kurdische SDF ein Drittel Syriens. Nach einem Waffenstillstand am Dienstag haben sich die Kurden auf ihre traditionellen Gebiete im türkischen Grenzgebiet zurückgezogen. Die Stadt Kobane, die durch ihren Widerstand gegen den Islamischen Staat Berühmtheit erlangt hat, ist isoliert.

Beim Vorrücken der al-Scharaa-Kräfte sind laut Berichten tausende ehemalige IS-Kämpfer befreit worden. Zugleich ist die humanitäre Lage in den kurdischen Restgebieten katastrophal. Bereits im syrischen Bürgerkrieg hatten türkische Einheiten die kurdischen Gebiete von der Wasserversorgung abgeschnitten. In drei „Spezialoperationen“ hat türkisches Militär im syrischen Bürgerkrieg interveniert – Interventionen, die nichts anderes als völkerrechtswidrige Angriffskriege waren, die aber der Westen komplett ignoriert hat.

Demokratische Firnis und falsches Spiel der Türken

Zusätzlich unterstützte Ankara das Vorrücken der HTS-Truppen von al-Scharaa Ende 2024. Auch deswegen ist die Türkei der heimliche Hegemon in der Region – das neue Regime in Damaskus ist ein installierter Parteigänger. Deutschland, das wie zahlreiche andere Staaten des „Westens“ den Assad-Sturz mit Demokratie und Menschenrechten zu legitimieren suchen, hofieren heute einen Islamisten im Anzug. Es wird kolportiert, dass al-Scharaa dem Dschihadismus abgeschworen hätte. Der Nahostexperte Fabrice Balanche sieht dafür keinen Anlass. Vielmehr sei Syrien auf dem Weg in die Islamische Republik, die über kurz oder lang ihre Minderheiten eliminieren werde.

Im Westen gilt al-Scharaa als Stabilisator. In Wirklichkeit könnten neue Fluchtbewegungen bevorstehen. Die Kurden sind dabei nur ein Beispiel. Im März wurden tausende Alawiten massakriert. Im Sommer griffen sunnitische Stämme drusische Stellungen an. Damaskus ist nicht direkt in diese Vorgänge involviert. Aber es lässt die Extremisten gewähren. Der Knackpunkt bleibt: Drusen und Kurden können sich nicht auf die Regierung verlassen. Bei der „Parlamentswahl“ – die nur indirekt erfolgte – waren die Drusen- und Kurdengebiete ausgeschlossen. Außerdem ernannte al-Scharaa gleich ein Drittel des neuen Parlaments selbst.

Das ist der Zustand der syrischen Demokratie, wie sie vor über einem Jahr noch von Annalena Baerbock begrüßt wurde. Mittlerweile haben die Grünen – auch ohne Baerbock – eine ihrer berüchtigten 180-Grad-Wenden vollzogen. Nachdem man Assad unbedingt ersetzen wollte, sprechen die Grünen nun in der Opposition von einem islamistischen Regime in Damaskus und kritisierten die Einladung von Friedrich Merz an al-Scharaa. Man könnte diesen Sinneswandel loben. Es bleibt der fade Beigeschmack, dass die menschenrechtliche Dimension hinter innenpolitischen Interessen zurücksteht. Es geht weniger um al-Scharaa als um ein Argument gegen die Bundesregierung, um mögliche Rückführungen zu verhindern.

Bundesregierung: Menschenrechtliche Lage habe sich „verbessert“

Als geradezu absurd kann man die Position der Bundesregierung bei der Stabilisierung Syriens ansehen. Wie angesprochen sind die Milizen derzeit die einzige Möglichkeit, dass die ethnischen und religiösen Minderheiten sich gegen ein islamistisches Regime absichern können. In einer Antwort der Bundesregierung auf eine Frage der Grünen-Fraktion schreibt das Auswärtige Amt:

„Es ist von zentraler Bedeutung für die Stabilität Syriens, dass das staatliche Gewaltmonopol allein bei den syrischen Sicherheitsbehörden liegt und dass sich diese an menschenrechtliche Standards halten. Die Bundesregierung begrüßt diesbezüglich die Verhandlungen der syrischen Regierung mit den im Land verbliebenen Milizen, die unter anderem zur Etablierung eines landesweiten Gewaltmonopols führen sollen.“

Heißt übersetzt: Langfristig müssen die Drusen und Kurden entwaffnet werden, damit die Islamisten in Damaskus die Menschenrechte durchsetzen können. Die religiösen Aspekte spielen überdies offenbar gar keine Rolle. Die Bundesregierung kennt nur soziale und wirtschaftliche Motive. Der islamische Extremismus des neuen Regimes ist offenbar ein Nebenproblem.

Damit nicht genug. Trotz der erwähnten Eskalationen im Vorjahr, inklusive eines blutigen Anschlags auf eine Kirche in Damaskus, behauptet Berlin, die Situation in Syrien sei besser als unter dem Assad-Regime. Martin Giese, Sprecher des Auswärtigen Amtes, betonte, man werde die „Syrerinnen und Syrer auf dem Weg zu Frieden und Stabilität unterstützen“. Dabei sei die Regierung von al-Scharaa „zentraler Ansprechpartner“.

Die neue Regierung in Damaskus habe zugesichert, „den politischen Übergangsprozess unter Einbindung aller gesellschaftlichen Gruppen zu gestalten“. Giese behauptete zudem: „Wir stellen fest, dass sich die politische und auch die menschenrechtliche Lage insgesamt in Syrien trotz aller Schwierigkeiten verbessert hat. Auch im wirtschaftlichen und humanitären Bereich verbessert sich die Lage langsam, aber stetig.“

Gegenstimmen aus Linkspartei und AfD

Man sieht: Nicht nur in der Energie- oder Migrationspolitik bleibt der Morgenstern-Spruch bestehen: Es kann nicht sein, was nicht sein darf. Während die Bundesregierung den Sand in den Kopf steckt, agiert nur die Opposition auf dem Boden der Tatsachen. Im Auswärtigen Ausschuss wurde der Tagesordnungspunkt zur Lage in Nordostsyrien von den Vertretern der Regierungsfraktionen abgeschmettert. Darüber berichtete die Linken-Abgeordnete Cansu Özdemir.

Dass die Linkspartei in ihrer Geschichte stark mit der kurdischen Bewegung verknüpft war (und ist), führt zu einem deutlich authentischeren Einsatz für deren Rechte – insbesondere auch für die Frauen, die unter einer kurdisch-säkularen Verwaltung ein besseres Leben haben als unter Islamisten. Dass aber auch im selbstverwalteten „Rojava“ nicht alles so rosig lief, wie häufig dargestellt, sieht man im schnellen Vorstoß der arabisch-dschihadistischen Truppen. Die sahen häufig in den Kurden einen lästigen Besatzer, der das syrische Öl aus Deir ez-Zor ins Ausland verkaufte. Ähnlich wie bei den Alawiten gibt es hier ein toxisches Gemisch aus ethnisch-religiösen Vorurteilen, historischen Feindschaften und Rachegelüsten.

Die Linkspartei schreibt in einer Pressemitteilung, dass die kurdische Selbstverwaltung ein Dorn im Auge von Islamisten und ihren Sponsoren aus Ankara und Riad sei. „Schon jetzt exekutieren die islamistischen HTS-Milizen kurdische Kämpferinnen. Zudem können massenhaft IS-Kämpfer aus den zuvor von den Syrischen Demokratischen Kräften (SDF) bewachten Gefängnissen entkommen. Somit fördern die syrischen Machthaber um Präsident al-Scharaa ganz aktiv den Wiederaufstieg des Islamischen Staates.“

Die andere Partei, die sich im Fall Syrien hervortut, ist die AfD. Bereits den Empfang des Machthabers al-Scharaa hatte der AfD-Abgeordnete Markus Frohnmaier kritisiert. Dieser mache Merz unglaubwürdig. „Wer ernsthaft glaubt, mit Wohlverhalten oder Entwicklungshilfe Einfluss auf politische Führer wie al Sharaa nehmen zu können, hat nichts aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt“, so Frohnmaier. Der menschenrechtspolitische Sprecher der AfD, Rainer Rothfuß, forderte die Bundesregierung nach den Ereignissen der letzten Tagen dazu auf zu handeln: „Aus dem Gefängnis al-Aqtan in Raqqa konnten, nach türkischem Drohnenbeschuss, 1500 der 5000 gefangenen IS-Kämpfer entkommen. Im Lager Al-Hol, wo deren Angehörige einsitzen, kam es zu einem Massenausbruch. Im ganzen Land kommt es zu mutwilligen Exekutionen und Entführungen an Kurden. Die alte Brutalität des Islamischen Staates ist zurück. Den Kurden in Nordsyrien droht nicht weniger als ein Genozid.“

Das Auswärtige Amt hat sich in den letzten Wochen damit begnügt, die vermeintlich verbesserte Situation in den Vordergrund zu stellen. Die Lage, so unterstrich das Amt in einer letzten Pressekonferenz am 21. Januar, sei „sehr dynamisch“. Man werde zu gegebener Zeit nachliefern. Außenminister Wadepfuhl ist derzeit auf Afrika-Reise. Der Waffenstillstand, den das al-Scharaa-Regime verkündet hat, wird an diesem Wochenende auslaufen. Was dann geschieht, weiß niemand.

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Kommentare ( 55 )

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55 Comments
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Soistes
1 Monat her

Zumindest Minderheitenschutz für die religiösen Minderheiten gab es während des Assad Regimes. Auch Frauenrechte gab es noch eher unter Assad. Aber diese Regierung wollte man ja unbedingt weg haben.

Lizzard04
1 Monat her

Himmel, wenn man das liest, müsste Deutschland sofort jegliche Einreise von Kurden und Systemen stoppen! Die Wahrscheinlichkeit, dass dabei militante, Gewalt affine, Islamisten einreisen, wäre nahezu 100 Prozent! Aber in Berlin merkt man ja schon lange gar nichts mehr! Da interessiert auch der Schutz der einheimischen Bevölkerung vor Islamismus und Terrorismus nicht! Und genau deshalb wird man uns erzählen, wir müssten weiter Hunderttausende aufgrund einer humanitären Notlage einreisen lassen! Wahnsinn!

Der Person
1 Monat her

„Der Waffenstillstand, den das al-Scharaa-Regime verkündet hat, wird an diesem Wochenende auslaufen. Was dann geschieht, weiß niemand.“ Doch. Das Morden wird weitergehen und aus Syrien wird ein wahhabitisches Kalifat. Die von Saudi Arabien und Katar finanzierten und von den USA trainierten und bewaffneten „Rebellen“ (darunter ein Drittel Ausländer) hatten alle von Anfang an das eine Ziel: die totale Islamisierung Syriens. Sie unterschieden sich nur in ihrer Ausführung: die „Gemäßigten“ hätten sich damit begnügt, alle Nichtsunniten zu enteignen und zur Ausreise zu zwingen, die Dschihadisten zielten dagegen von Anfang auf Massenmorde ab. Und Ahmad al-Scharaa IST Dschihadist. Was passierte und passieren… Mehr

yeager
1 Monat her

Ein weiteres gescheitertes Experiment in anderen Ländern die Demokratie und Menschenrechte herbeirevolutionieren zu wollen.
Es konnte sich jeder anhand all der vorangegangenen Beispiele (z.B. Lybien) ausrechnen wie das enden würde: Der furchtbare Diktator Assad wurde durch schlimmeres ersetzt.
Das kommt halt dabei raus, wenn man „gemäßigte Rebellen“, aka Islamisten unterstützt um eine blutige Revolution anzuzetteln.
Europa sollte sich raushalten und auch die Grenzen dicht machen. Wir hatten eh nie einen Überblick darüber wer da alles kommt, und die „Flüchtlinge“ waren gemäß der Genfer Flüchtlingskonventionen längst keine mehr als sie die Grenzen der EU erreichten.

giesemann
1 Monat her
Antworten an  yeager

Der furchtbare Diktator Assad wurde durch Schlimmeres ersetzt. So ist es. Gibt es noch Schlimmeres als verblendete Sunniten? Die Nazis jedenfalls fanden die gut, Muslime in der Waffen-SS: Im Auftrag Hitlers und des Propheten – WELT

CasusKnaxus
1 Monat her
Antworten an  giesemann

Mir reichen schon die in Berlin-Kreuzberg, Neukölln & Wedding oder Duisburg-Marxloh oder oder…

giesemann
1 Monat her
Antworten an  CasusKnaxus

Mir auch, aber die Sache geht noch weiter zurück: Dschihad für das Reich. Wie Deutschland im Ersten Weltkrieg den Islamismus befeuerte – Thomas Schmid und Das Kaiserreich und die islamische Welt – Dschihad made in Germany
Sage das für historisch Interessierte. Das Reich suchte damals nach Verbündeten gegen FR und GB. Da waren alle recht. Waren Sie mal in Jerusalem? Dormitio-Abtei – Wikipedia, Turm bei Nacht. In Jerusalem wird scherzhaft gesagt, Kaiser Wilhelm II. habe hier ein unfreiwilliges Selbstporträt geliefert, da die Kuppel an eine Pickelhaube erinnert, die Uhren an Augen und darunter sind Nase und nussknackerartiger Mund (2012)

Soistes
1 Monat her
Antworten an  giesemann

Linker Schwachsinn. Aber in Deutschland wird Schwachsinn traditionsgemäß ernst genommen.

giesemann
1 Monat her
Antworten an  Soistes

Was meinen Sie? Egal.

Soistes
1 Monat her
Antworten an  yeager

Man kann islamische Gesellschaften nur mit der Faust regieren. In Assads Gefängnissen sah es mit ziemlicher Sicherheit genau so aus, wie in den Gefängnissen anderer Staaten dieser Region.

Nibelung
1 Monat her

Die dominierende Macht in Syrien ist der Iran und dahinter stehen die Russen und alle zusammen werden tatfkräftig und unauffällig von den Chinesen gestützt, denn deren Plan der Seidenstraße ist noch längst nicht zu Ende und der Iran wird zum Drehkreuz als BRICS-Mitglied für weitere Distributionen und deshalb wird der Iran viel zu einseitig betrachtet. Der ist lediglich die Vorhut aller bedeutenden Länder des Ostens und vermutlich lassen die sich nicht von ihrem Vorhaben abbringen und könnte jedem Agressor blutige Nasen bescheren, denn der Iran ist gestrategosch zu betrachten und mit Fußtruppen nicht zu bezwingen, umgedreht aber schon, wenn es… Mehr

giesemann
1 Monat her
Antworten an  Nibelung

Nord-Korea und Vietnam sind bestimmt gottfroh, dass sie den Kommunismus haben, oder? Und Putin sehnt sich die SU zurück. Geostrategisch, wohlverstanden. Sie auch?

Memphrite
1 Monat her

Wenn die USA endlich die islamischen Staaten in Ruhe lassen würde und die Apartheids-Kolonie Israel endlich in die USA umsiedeln würde (die Klagemauer können diese gerne mitnehmen)und in irgendeiner US-Wüste aufbauen), dann wird es in den islamischen Ländern keine große Konflikte mehr geben.
Alle Konflikte der letzten 80 Jahre basieren auf Eingriffen Unterstützung durch die USA, CIA, MI6 und durch das brutale Vorgehen Israels.

CasusKnaxus
1 Monat her
Antworten an  Memphrite

Herrlicher Quatsch. Ich wette sie waren niemals im Libanon, oder mal in Jordanien oder Syrien oder Afghanistan?

Soistes
1 Monat her
Antworten an  CasusKnaxus

Die Wette gewinnen sie.

giesemann
1 Monat her

Doch, doch, es nutzt schon: „Wir werden immer mehr und beanspruchen Deutschland für uns.“ – plus X. Und wir Doof-Dhimmis bezahlen die Invasion, den #fdJ, auch noch; für die Invasoren rechnet sich das, aber hallo.
„Es ist eben nicht unsere Kultur“. Doch, doch, gerade gehen unendlich viele Waffen in die UA, damit die sich wehren können gegen ein waffenstarrendes Russland. Beide Seiten sind Europäer, unsere Kultur? Unsere Religion? Beide orthodox, mal russisch, mal ukrainisch, also rechtgläubig. Ja oder ja?
#Glossar: fdJ = finanziell-demografischer Jihäd

CasusKnaxus
1 Monat her

Ich wäre bei den Kurden sehr vorsichtig. Die haben sich immer wieder zum Spielball von Großmächten machen lassen. Es ist eine Terrorbande namens PKK, die sich immer mal wieder anders nennt. Die sind prokommunistisch. Aus Deutschland gingen seit Ende der 8oer Jahre mehrere zehntausend Leute „nach unten in die Guerilla“. Selbst eine ehemalige RAFTerroristin namens Andrea Wolf und Antifaterroristen aus Berlin (u.a. der Antifa Genclik- Messerstechermörder von Gerhard Kaindl) gingen nach „Kurdistan“, um sich hier der Strafverfolgung zu entziehen. Eine prokommunistische kurdische Terrorbande wurde dann von USA & GB etc plötzlich als ausbildungswürdig in Syrien erachtet, bloß weil man sie… Mehr

Lesterkwelle
1 Monat her
Antworten an  CasusKnaxus

Man erinnere sich an die ruecksichtslosen Autobahnblockaden durch Kurden in den neunziger Jahren….

Ralph Martin
1 Monat her

Es ist wie mit Russland und der Ukraine, dieser Konflikt geht uns nichts an. Warum machen die Hypernaiven aus Berlin fremde Konflikte zu unserer Sache. Man lese „Lawrence von Arabien“ und lerne, dass es dort schon immer so war: Jeder gegen Jeden.
Alle Syrer die vor Assad geflohen sind nun zu ihrem Steinzeitislamisten zurück zu schicken, ob sie wollen oder nicht.

CasusKnaxus
1 Monat her
Antworten an  Ralph Martin

PS Übrigens hat der Lawrence von Arabien danach ein interessantes Buch geschrieben: „Die sieben Säulen der Weisheit“

Soistes
1 Monat her
Antworten an  CasusKnaxus

Ich kenne das Buch. Die europäer hätten diese Region in Frieden unter türkischer Herrschaft lassen sollen. Klar waren die Türken nicht immer nette Herren. Aber du kannst im Nahen Osten nur mit der Faust regieren.

giesemann
1 Monat her
Antworten an  Soistes

Wieso, die Deutschen waren doch mit den Türken verbündet, was wollen Sie? Haben eben den WW I verloren – und dann war das Osmanische Reich auch weg. Da sind die Türken heute noch sauer, auf wen auch immer, mir egal. Die Araber hassen die Türken wie die Pest, bis heute. Deshalb haben sie auch mit Lawrence, also GB, gemeinsame Sache gemacht, gegen Türken&Deutsche, Stichwort Bagdadbahn. Und sie haben gewonnen, zusammen mit FR.

giesemann
1 Monat her
Antworten an  Ralph Martin

Ja, jetzt, wo sie doch alles haben, was sie wollen.

heinrich hein
1 Monat her

Hat eigentlich Frank-Walter schon gratuliert?