Ob Massenzuwanderung 951.000 Euro oder 900.000 Euro pro Zuwanderer kostet, ändert wenig: Gesundheits- und Sozialsysteme der europäischen Nationen werden überlastet. Ebenso steigen die Kosten für Exekutive, Justiz und für das Bildungssystem massiv.
Die Daten aus der nun auf X und Facebook oft genannten finnischen Migrations-Studie provozieren emotionale Reaktionen: Ein einziger somalischer Zuwanderer soll die Steuerzahler fast eine Million Euro kosten – auf seine Lebenszeit in Finnland gerechnet. Die Daten sind aber nicht ganz neu. Und es gibt auch andere Zahlen.
„Jeder Finne zahlt 3.400 Euro dafür, dass ein somalischer Migrant in ihre Heimat einwandern konnte“, wird aktuell auf X zu der immer wieder zitierten Studie „Immigrations and Public Finances in Finland Part II: Life Cycle Effects on Public Finances of Asylum Seekers and Refugees“ von Samuli Salminen gepostet.
Der Wissenschaftler ist ein finnischer Statistiker, der vor allem durch seine umfangreichen Studien zu den haushaltspolitischen Auswirkungen der Migration in Finnland bekannt geworden ist.
Der größte Aufreger in dieser bereits im März 2019 publizierten Studie wird nun – sieben Jahre später – wieder auf den Social-Media-Plattformen diskutiert, da ja auch die Migrationskosten pro Zuwanderer in Deutschland oder Österreich nicht viel anders aussehen dürften: Für Asylbewerber und Flüchtlinge aus Somalia, die im typischen Alter von 20 bis 24 Jahren einreisen, ergibt sich ein erwarteter negativer Saldo von minus 951.000 Euro pro Person – ohne Berücksichtigung der eigenen Kinder.
Werden die fiskalischen Effekte der in Finnland geborenen oder früh zugewanderten Nachkommen des Somaliers einbezogen, steigt die Belastung auf durchschnittlich minus 1,343 Millionen Euro. Zum Vergleich: Für irakische Migranten derselben Altersgruppe errechnete die Studie Kosten von 690.000 beziehungsweise 844.000 Euro.
Diese Ergebnisse spiegeln vor allem die bislang schwache Arbeitsmarktintegration vieler somalischer Zuwanderer wider. Unabhängige Untersuchungen des staatlichen Forschungsinstituts VATT bestätigen, dass Personen aus Somalia und dem Irak auch zehn Jahre nach der Ankunft deutlich niedrigere Beschäftigungsquoten und Einkommen aufweisen als Einheimische oder andere Migrantengruppen. Viele bleiben langfristig auf Transferleistungen angewiesen; die zweite Generation zeigt in manchen Studien Ausschlussquoten, die sechs- bis achtmal höher liegen als bei Finnen.
Empfehlung: Keine Zuwanderung mehr
Der Think Tank Suomen Perusta zieht aus den Zahlen den klaren Schluss: Aus rein haushaltspolitischer Sicht sollten keine weiteren Asylbewerber aus Ländern mit ähnlich ungünstigen Integrationsprognosen aufgenommen werden. Der Think Tank ist der rechtskonservativen Finnland-Partei (Perussuomalaiset) nahestehend – ein Umstand, der Kritikern als Hinweis auf eine politische Agenda dient.
Asyl-Befürworter werfen den Studien-Autoren vor, sie basiere auf relativ alten Daten und berücksichtige mögliche Verbesserungen durch bessere Sprachförderung, Qualifizierungsprogramme oder eine veränderte Zuwandererzusammensetzung nicht ausreichend. Neuere aggregierte Studien, etwa der Diakonia-Hochschule von 2025, kommen für alle ausländischsprachigen Personen in Finnland zusammen sogar zu einem leicht positiven Steuersaldo von 225 Millionen Euro im Jahr 2023.
Finnland hat in den letzten Jahren seine Asylpolitik deutlich verschärft, Abschiebungen ausgeweitet und stärker auf qualifizierte Zuwanderung gesetzt. Die Studie von Samuli Salminen liefert keine fertigen politischen Antworten, unterstreicht aber ein grundsätzliches Dilemma westlicher Wohlfahrtsstaaten: Bei niedriger Qualifikation und kulturell bedingten Integrationshürden können humanitäre Aufnahmen langfristig erhebliche Kosten verursachen.
Auch wenn die nun oft zitierte Studie etwas älter ist: Sie ist jedenfalls ein Beleg dafür, dass die Massenzuwanderung von schlecht ausgebildeten Menschen in europäische Nationen für die Steuerzahler eine enorme Belastung darstellt. Ob diese nun 951.000 Euro oder 900.000 Euro pro Zuwanderer ausmacht, ändert wenig am Problem: Gesundheits- und Sozialsysteme der europäischen Nationen werden überlastet, ebenso steigen massiv die Kosten für Exekutive, Justiz und für das Bildungssystem.




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Die beste neuere Studie nach Raffelhüschen (5,4 Billionen, wenn es schlecht geht, bis zu 20 Billionen) ist die holländische
Borderless Welfare State
https://demo-demo.nl/wp-content/uploads/2023/06/Borderless_Welfare_State-2.pdf
Wenn hierzulande von 20-50 Mrd. für Asylbewerber pro Jahr die Rede ist, werden die indirekten Kosten konsequent ausgeblendet.
Auch ein Asylbewerber braucht eine öffentlichen Infrastruktur, also Behörden, Krankenhäuser, Schulen, Straßen, etc.. er zahlt aber i.d.R. keine oder zumindest viel weniger Steuern und Sozialabgaben. Die Differenz zum durchschnittlichen Einheimischen ist also den direkten Kosten hinzuzurechnen, und das ist eine Menge, die leider nicht in den offiziellen Statistiken auftaucht.
Das die Kosten für die Zuwanderung von Kriegs- und Wirtschaftsflüchtlingen die möglichen Erträge aus der Zuwanderung dieses Personenkreises übersteigen, war mir von Anfang an klar. Dazu braucht es eigentlich keine Studien. Der gesunde Menschenverstand reicht. Anders ist es allerdings bei kontrollierter Zuwanderung von Arbeitskräften, die für sich und ihre Familien selbst sorgen können und wollen. Diese Menschen sind eine wirkliche Bereicherung für das aufnehmende Land, sowohl materiell als auch immateriell. Die illegale Migration von Menschen, die großteils völlig andere Werte haben und eine kulturelle Prägung, die der der aufnehmenden Bevölkerung widerspricht, ruiniert die westlichen Gesellschaften nicht nur finanziell, sondern auch… Mehr
Bei uns werden kommen doch neben Menschen mit Pass aus aus Eritrea, Marokko etc. noch geschätzt 65000 Kinder aus Scheinvaterschaften pro Jahr plus ihre Familie.
Da vermuten die Behörden einen Schaden in dreistelliger Millionenhöhe.
Seltsam. Dabei gilt Zuwanderung offiziell doch als eintrâglich für die Gesellschaft.
Das Gesetz zur Bekämpfung dieses Sozialbetrugs steht übrigens schon seit Jahren vor der Verwirklichung, seit 2008 will man dagegen vorgehen.
Komisch, bei anderen Gesetzen geht das innerhalb von Tagen.
https://www.tagesschau.de/inland/kabinett-scheinvaterschaften-100.html
Bernd Raffelhüschen hatte ähnliche Berechnungen für die BRD angestellt: 5.4 Billionen Kosten über den Lebenszyklus der seit 2015 zugewanderten „Flüchtlinge“. Für 80% der deutschen Wähler scheint das kein Problem zu sein und Rot-Grün skandiert gemeinsam mit den Kirchenchören ohnehin: „Nobody is illegal! Deutschland ist ein reiches Land, wir haben Platz!“ Bonjour Tristesse!
Wenn man die Zahlen jeden Tag in der Zeitung lesen könnte und die auch noch fortgeführt würden – wie der Medaillenspiegel bei Olympia – ja, dann gelänge es auch dem Deutschen zu erkennen, dass das geforderte Soll das vorhandene Haben lange übersteigt. Wird aber nicht. Stoppte die Zuwanderung mit Veröffentlichung der Studie, was nicht der Fall ist, sähe die Rechnung, wie auch immer zustande gekommen, so aus – was heißt: wir schaffen das nie und nimmer: „Ergebnis: OHNE Zuwanderung läge die Finanzlücke für die Steuer- und Sozialsysteme bei 13,4 Billionen Euro statt 19,2 Billionen Euro – also 5,8 Billionen Euro… Mehr
Der für Finnland genannte Betrag von 951k Eur stimmt ziemlich überein mit 800k Eur, welche der Migrationsforscher van de Beek für Holland ermittelt hat. Den Forschungsauftrag hatte ihm übrigens eine Kommission des holländischen Parlaments erteilt. In Kufnukistan wäre es doch undenkbar, daß der Bundestag die Kosten für die Invasoren ermitteln will. Van de Beek hat übrigens den Auftrag erst erhalten, nachdem System-Wissenschaftler ihn wg. peinlicher diskriminierender Fragen an die Invasoren abgelehnt hatten.
>>>“und berücksichtige mögliche Verbesserungen durch bessere Sprachförderung, Qualifizierungsprogramme oder eine veränderte Zuwandererzusammensetzung nicht ausreichend.“<<<
Kann doch nur heissen, dass diese Mehrkosten noch gar nicht berücksichtigt sind.
Nix neues, schon 2014 gab es die Studie „Der Beitrag von Ausländern und künftiger Zuwanderung zum deutschen Staatshaushalt“ von Holger Bonin. Dort wurde (auch) zuerst die Lüge verbreitet, dass Ausländer den Sozialstaat entlasten würden, Zitat Seite 1: „Rechnet man alle Sozialtransfers […] gegen die Steuern und Abgaben, die diese Gruppe [der 6,6 Millionen Ausländer] im gleichen Jahr [2012] dem Staat überwiesen hat, bleibt dem Staat ein Nettogewinn von 3.300 Euro pro Kopf.“ Diese Lüge wurde dann auch entsprechend medial weiterverbreitet, liest man sich das Pamphlet allerdings bis zum Ende durch, kommt dann doch die Wahrheit ans Licht, Zitat Seite 56:… Mehr
> Bei niedriger Qualifikation und kulturell bedingten Integrationshürden können humanitäre Aufnahmen langfristig erhebliche Kosten verursachen.
Besonders humanitär wäre, USrael mit dem ewigen Bomben nicht mehr zu unterstützen. Dann aber auch keinen mehr ohne fest zugesagten Job reinlassen.
In Rom wurde es mittlerweile dysotopisch: >>>“„So können wir nicht mehr weiterleben!“ – Anwohner fordern Maßnahmen, während die mit Migranten in Verbindung stehende Gewalt im römischen Stadtteil San Lorenzo eskaliert – uncut-news.ch„<<< Schnell auf die Google-Karte geschaut – letztes Jahr (und paarmal früher) wohnte ich im Urlaub gleich auf der anderen Seite der Bahngleise, in der Nähe von Santa Maria Maggiore. > „… Die Bewohner berichten, dass das Viertel mittlerweile von Gruppen von Obdachlosen beherrscht wird, die oft betrunken oder unter Drogeneinfluss stehen und regelmäßig untereinander kämpfen, aber auch wahllos Passanten angreifen. … „Das Problem ist, dass sie nicht nur… Mehr
Ähnliche Studien gibt’s in Dänemark, den USA, UK und den Niederlanden. Ich such bisher immer noch vergeblich eine einzige Studie welche die Migration aus 3. Welt Shitholes in westliche Staaten als wirtschaftlich positiv identifiziert. Gibt’s einfach gar nicht.