Die Datensammelwut der Europäischen Union kennt tatsächlich keine Grenzen mehr. Jetzt werden Amateurfischer verpflichtet, im Meer geangelte Fische per App zu melden. Auch auf See ist niemand vor der Bürokratie sicher.
Jeder, der in Nord- oder Ostsee angelt, muss sich künftig erst mit einer App auf dem Smartphone registrieren – und seine Fänge elektronisch melden. Das gilt zwar nicht für alle Arten, aber für praktisch alle, die etwas seltener geworden sind: Aal zum Beispiel, Dorsch und Wildlachs.
Die entsprechende „Kontrollverordnung“ der EU gilt seit dem 10. Januar 2026. Ab 2030 wird die Meldepflicht dann auch auf andere Meeresfische ausgeweitet und gilt auch für Arten, deren Bestände nicht stark zurückgegangen sind – zum Beispiel für Schollen.
Man wolle die Fischbestände besser einschätzen, heißt es aus Brüssel. Aber danach versucht die EU erst gar nicht, die eigentliche Absicht hinter der neuen Regelung zu verbergen: Die App „RecFishing“ diene Kontrollzwecken, man wolle „die Angler besser im Blick behalten“. Das sei der Hauptgrund.
Die Verordnung ist ein typisches Produkt des Brüsseler EU-Raumschiffs, und so verwundert es nur wenig, dass die neuen Regeln zwar schon gelten – aber vieles noch völlig ungeklärt ist.
Zum Beispiel die Technik. Meeresangler sind in der Regel besonders naturverbundene Menschen, und vor allem viele Ältere haben überhaupt kein Smartphone für die App. Künftig wird Meeresangeln in der EU also nur noch erlaubt sein, wenn man auch ein Smartphone besitzt. „Derzeit ist RecFishing ausschließlich als mobile Anwendung zugänglich“, bestätigt die EU.
Doch selbst wenn der Angler ein Mobiltelefon hat: Geangelt wird nicht selten zwei Kilometer vor der Küste. Wer das mal selbst gemacht hat, der weiß: Da ist kein Netz. Kein Balken, gar nichts. Die Angler – also die, die ein Smartphone haben – werden sich gezwungenermaßen nach einem langen Tag auf dem Wasser zu Hause hinsetzen müssen, um ihren Fang nachzutragen.
Genau das allerdings schafft ein neues, eigenes Problem: Denn die neuen Regeln sollen durch die Fischereibehörden bei deren ganz normalen Fischereikontrollen durchgesetzt werden – also dann, wenn die Angler auch ihren Fischereischein vorzeigen müssen. Wie eine Kontrolle stattfinden soll, wenn Angler ihre Fänge erst im Nachhinein am Computer melden wollen, bleibt einstweilen offen.
Fragen über Fragen, Probleme über Probleme. Die App ist noch nicht verfügbar, auch in Deutschland noch nicht. Aber die Verordnung gilt schon.
Eine bedeutende und praxisrelevante Erkenntnis der Organisationssoziologie ist, dass jede Institution nach Ausdehnung strebt. Das tut erkennbar auch die EU: nach außen, indem sie sich immer mehr Territorien einverleibt; nach innen, indem sie immer mehr Vorschriften für immer mehr Lebensbereiche aufstellt.
Die EU ist eine zentralistische Bürokratie. Sie erzeugt unzählige Regeln: für den Anbau von Tomaten ebenso wie für den Betrieb von historischen Paternostern oder für die Produktion von Kondomen.
Mit dem Ergebnis, dass die Tomaten wegen der Holländer nach Wasser schmecken, die historischen Paternoster wegen der Griechen gar nicht mehr fahren dürfen und die Kondome wegen der Italiener zu klein sind.

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In Brüssel sitzen Leute die ihren Lebensunterhalt damit verdienen anderen vorzuschreiben wie sie zu leben haben. Was soll man von so einem Apparat anderes erwarten, als das immer kleinlichere Eingreifen in persönliche Freiheiten?
Machen wir uns einen Spaß und fordern von der EU-Fischereibehörde ein gedrucktes Formular in einfacher Sprache an, für Menschen mit Mobilfunkallergie und verminderter Sprachkompetenz.
Da fährt dann ein Freizeitangler in Richtung untergehende Sonne auf die hohe See hinaus um zu angeln. Er meldet dann den Fang eines Wales (ich weiß, kein Fisch). Was geschieht dann?
Haben diese hoch bezahlten Bürokraten in Brüssel angesichts der politischen und wirtschaftlichen Lage, in der sich dieses Gebilde zur „Schaffung von Freiheit und Frieden“🤣 befindet, sonst keine schlimmeren oder eiligeren Sorgen auf ihrer Agenda?
Steht im Artikel: „Die App „RecFishing“ diene Kontrollzwecken, man wolle „die Angler besser im Blick behalten“. Das sei der Hauptgrund.“
Es geht ums Bürgerschikanieren, -drangsalieren und -schuriegeln um nichts Anderes.
Wie 99% des sonstigen EU-Bürokratie-Mülls.
Da bleiben eigentlich nur zwei Optionen:
1. Das ganze ignorieren.
2. Das System gegen sich selbst einsetzen. So wie es die Kunden an den KI-Drive-In Schaltern in den USA machen. Einfach 514.683.902 Fische eingeben. Täglich. Immer und immer wieder
Hab das für einen 1. April-Artikel gehalten. Dass die Strandangelei vom absoluten Fangverbot in der Ostsee noch verschont geblieben ist, war mit nicht entgangen.
Wegen der zunehmend in die Ostsee diffundierenden Munitionsbestandteile, incl. Giftgas, ist das ganze Umwelt- und Tierschutz-Theater nur eine Ablenkung davon, dass die Munition nicht durch die EU gehoben wird. Hier wird einfach weggesehen und es dem Kriegsschuldigen Deutschland auf die Nase gedrückt. Die Ostsee als Giftmülldeponie in wassriger Lösung.Aber eine „Angler-EU-App“!
Das ist doch nichts als Schwachsinn. Sollen die Boote durchsuchr werden, alle Fische nachgemessen und gewogen? Das Ergebnis wird doch absoluter Datenmüll sein. Viele machen gar keine Angaben, ander falsche. Diese Moloch muss einfach weg. Bürokraten schaffen sich Arbeit. Man kann ja nicht einmal ansatzweise einen praktischen Sinn darin erkennen.
Das ist kein problem siehe zb USA wo das sehr streng gehandhabt/überwacht und bestraft wird. Man muss ja nicht alle kontrollieren – würde ich ihrer logik folgen wären geschwindigkeitskontrollen sinnlos da man ja nicht alle überwache/kontrollieren kann.
Es gibt ja in der EU gerade keine anderen Probleme. Darum ist es natürlich nur folgerichtig, dass die Eurokraten sich jetzt endlich mal die Freizeitangler zur Brust nehmen.
Es wird Zeit, dass Deutschland aus der EU austritt und auch alle anderen Verträge kündigt, die unsere Souveränität an irgendwelche Organisationen abgegeben haben (WHO, UNO, usw.).
Dass es geht hat die USA vorgemacht.
Und diese umverteilung via EU muss auch ein ende haben – keine lust mehr für Ungarn und all die anderen nettoempfänger mrd an euros zu zahlen.
Die EUdSSR will alles wissen. Schließlich sinds moderne Stalinisten, die trauen keinem. Und wenn s nur ein kleiner Fisch ist. Aber lustig, wenn rotgrüner Windmühlenschrott illegal nach Tschechien entsorgt wird, wills von den Pennern keiner gewußt haben.
Wundert sie das! Das fing doch mit der aufnahme der osteuropäischen ländern an – warum zahlen wir heute und überhaupt mrd an euros an Ungarn, Polen usw? Sozialismus pure ist das doch.
Die jährlich zu zahlende Fischereiabgabe für Angler, wurde gerade von 10€ auf 20€ erhöht. Entsprechende Wertmarken gibt es auf dem Einwohnermeldeamt nicht mehr. Die gibt es nur noch auf digitalem Weg. Für 8€ hilft aber die nette Dame vom Amt und gibt es auf dem PC ein und druckt den QR-Code aus.
In Schleswig-Holstein braucht man dafür noch ein „Servicekonto Plus“ mit eID.