Ein Stuttgarter „Tatort“, der lieber Elendsfantasien über "Reiche" pflegt, als nur einen Hauch der Realität abzubilden. Reiche als Monster, Arme als moralische Instanz, Identitäten als Baukasten. Viel Haltung, wenig Logik. Ein Krimi, der noch nicht einmal einen klitzekleinen Moment aus dem Neckar der Klischees auftauchen kann.
Gewalt, Terror und Messerangriffe lassen auch im neuen Jahr nicht auf sich warten. Auch mehrfache Gewalttäter werden oft nicht abgeschoben – im Heimatland könnten sie schließlich Gewalt erfahren.
Die trotzige Reaktion von Wirtschaft und Politik auf Donald Trumps Zollstrafe im Grönland-Konflikt zeugt von einer bemerkenswerten Realitätsverweigerung. Es wird immer deutlicher, dass man in Brüssel und Berlin eher bereit ist, erhebliche Kollateralschäden im Streit mit den USA in Kauf zu nehmen, als nach rationalen Lösungen zu suchen. Es ist höchste Zeit, die eigenen Schwächen offen anzuerkennen.
Ein „Beben in der deutschen Hospitality-Wirtschaft“ nennen es Branchen-Fachmedien. Die Berliner Revo Group betreibt europaweit 260 Hotels, allein bei uns 125 Häuser mit 5.500 Mitarbeitern. Jetzt ist kein Geld mehr da.
39 Menschen starben bisher in Folge des Zusammenstoßes zweier Züge in der Nähe von Córdoba. Spanien steht für ein hochqualitatives, sicheres und pünktliches Bahnnetz. Dessen Ruf steht jetzt auf dem Spiel.
Die Regierungen in Europa haben die ersten zwölf Monate von Trumps zweiter Amtszeit oft als so etwas wie einen politischen Orkan in den USA und weltweit wahrgenommen, begleitet von heftigen ökonomischen Nebenwirkungen. Die aktuelle Empörung über Trumps Grönland-Ansprüche belegt erneut die unterschiedlichen Vorstellungen.
3 Milliarden Euro Steuergeld gibt die Regierung Friedrich Merz aus, um den grünen Wunschtraum der Elektromobilität durchzusetzen. Vieles spricht dafür, dass CDU, CSU und SPD damit vor allem die chinesische Wirtschaft beleben – zu dem Punkt kann der zuständige Minister nur stammeln.
Wenn bestimmte Organisationen Musik spielen, zahlt im kleinsten Flächen-Bundesland künftig der Staat die GEMA-Gebühr. Das Saarland ist zwar nun wirklich fast komplett pleite – aber wofür gibt es den Länderfinanzausgleich?
Der Konflikt um den Iran erinnert ebenso an das Great Game wie an den Kalten Krieg. Auch heute geht es aus Sicht vieler nur um imperiale Macht und Ressourcen. Ein Konflikt der Systeme, der letztlich um Werte wie die Freiheit des Einzelnen geht, wird Trump kaum zugetraut. Das könnte ein Fehler sein.
Nach dem schriftlichen Dividieren wurden nun auch Goethe, Schiller und Lessing entsorgt. Berlins Gymnasien kapitulieren vor den eigenen Aufgaben und unterrichten Klassiker in „leichter Sprache“. Das Abitur schrumpft zur betreuten Lesehilfe.
Beim Neujahrsempfang der IHK Halle-Dessau bezeichnete der Bundeskanzler den Atomausstieg als großen Fehler. Um das Energienetz vor dem grünen Flatterstrom abzusichern, will die Bundesregierung künftig massiv in Gaskraftwerke als Backup investieren. Reflexe aus einem Paralleluniversum.
Mit seiner Ablehnung des Mercosur-Abkommens isoliert sich Frankreich zunehmend. Für die EU wird das zum Problem. Sie musste eine Abwägung zwischen Agrarwirtschaft und Industrie treffen. Die Handelspolitik ist indes nicht das einzige Thema, bei dem Frankreich für die EU zum Hemmklotz wird. Frankreichs Finanzen befinden sich in einem dramatisch schlechten Zustand.
Trumps Griff nach Grönland und die Frage, ob vielleicht die ganze NATO mit in die Gletscherspalte rutscht. Caren Miosga, frisch aus der Winterruhe gerissen, geht der Sache gewohnt holprig auf den Grund. Große Weltpolitik und seichtes Berliner Studiogetue – der vertraute Mix startet unverändert ins Jahr 2026. Von Brunhilde Plog
Die Staats- und Regierungschefs der EU wollen in dieser Woche über eine Reaktion auf die Zoll-Drohungen des US-Präsidenten beraten. Im Kampf um die 56.000-Einwohner-Insel Grönland könnten bereits vorbereitete Gegenzölle in Kraft treten – und einen dramatischen Wirtschaftskrieg auslösen.
Ob und wie die üblichen Regierungsvorleute Zwischen Paris, London und Berlin ihren Grönland-Feldzug in Davos am Rande der Trumpshow des WEF fortsetzen, wird zur Wochenmitte klar sein – wie Trump im Iran agieren wird, später.
Am Mittwoch, dem 21. Januar wird die „Special Address by Donald J. Trump, President of the United States of America“ – ab 14:30 Uhr erwartet für etwa 45 Minuten. Aber wer will Trump vorhersagen?
Ab sofort jeden Tag ab 6 Uhr morgens: Tichys Börsenwecker. Weltreporter Philipp Mattheis analysiert die Trends aus den Handelsplätzen von New York, Tokio, Shanghai, Seoul und das globale Wirtschaftsgeschehen – mit Blick auf die deutschen und europäischen Börsen. Vorab mehr wissen!
Der TE-Wecker erscheint montags bis freitags – und bietet Ihnen einen gut informierten Start in den Tag. Ideal für den Frühstückstisch – wir freuen uns, wenn Sie regelmäßig einschalten. An Wochenenden und Feiertagen erscheint der Wecker mit einer Schwerpunktsendung.
Es gehe nicht nur um ökonomische Reformen, sondern auch um eine Änderung grundsätzlicher Einstellungen, analysiert der Milei-Kenner Philipp Bagus im Interview. Heute folgten etwa 30 Prozent der Argentinier den Vorstellungen von Präsident Javier Milei und seien liberal respektive libertär.
Männer raus aus der Küche? Die feministische Kulturrevolution macht selbst vor der Sternegastronomie nicht halt. Wer einmal fällt, soll für immer erledigt sein – so das Credo von Cancel-Aktivistinnen, die Biologie und Realität durch Moralkeulen ersetzen. Von Georg Etscheit und aufgegessen.info


























