An der StreitBar diskutieren Roland Tichy, Gerald Grosz und Roger Köppel über Deutschland nach Merkel. Ein „Regime der guten Gefühle“ sei aufgebaut worden, das sachliche Kritik unmöglich macht, ohne diffamiert zu werden.
Im englischen Oxfordshire am Flusslauf des River Cherwell wurde eine gigantische illegale Müllhalde entdeckt. Auf einer Länge von 150 Metern stauen sich Tonnen von Abfällen, die zu einer Gefahr für die Umwelt geworden sind. Kein Einzelfall in England, das sich nun mit den mafiösen Strukturen seiner Abfall- und Wasserwirtschaft auseinandersetzen muss.
Die einstige Schlüsselindustrie des deutschen Wohlstands bricht unter Energiepreisen, Regulierung und politischer Selbstsabotage weg, während China an die Spitze marschiert. Die Warnungen aus der Branche klingen wie ein Nachruf: Was jetzt verschwindet, kommt nicht mehr zurück. Von Jörg M. Schierholz
Demnächst findet im Bundestag die abschließende Haushaltsberatung zum Bundeshaushalt 2026 statt. Während sich der Haushaltsausschuss auf ein größeres Defizit einigt, erhöht Bundesfinanzminister Lars Klingbeil den Druck zur weiteren Aufweichung der Schuldenbremse. Eine Expertenkommission erarbeitet Schritte zur Modernisierung der längst geopferten Schuldenregelung.
Ursula von der Leyen führt die Europäische Union nur noch im Ausdruck ihrer eigenen Angst: mit immer neuen Kontrollapparaten, die über Medien, Meinungen, Chats herrschen bis zur Überwachung jeder Geldbewegung und einem EU-Geheimdienst. Dies ist das Endstadium einer überholten politischen Struktur.
Er vertrat Wolodymyr Selenskyj bei offiziellen Terminen, empfing Emmanuel Macron und trat mit Österreichs EU-Kommissar Magnus Brunner auf: Jetzt ist Vize-Ministerpräsident Oleksij Tschernyschow zur Verhaftung ausgeschrieben.
Die Deutschen haben sich die Selbstzerstörung auf die Fahne geschrieben. Hauptsache, der Niedergang gelingt klimaneutral. Während die schwerste Wirtschaftskrise seit Bestehen der Republik wütet, ist die Koalition nur zu minimalen Korrekturen ihrer Klimapolitik bereit.
Der TE-Wecker erscheint montags bis freitags – und bietet Ihnen einen gut informierten Start in den Tag. Ideal für den Frühstückstisch – wir freuen uns, wenn Sie regelmäßig einschalten. An Wochenenden und Feiertagen erscheint der Wecker mit einer Schwerpunktsendung.
Normalität ist laut Norbert Bolz „die größte zivilisatorische Errungenschaft. Sie ist der vorzivilisatorischen Welt abgetrotzt und hat die Selbsterhaltung des Menschen auf Dauer gestellt… Die vergessene Vorgeschichte der Normalität ist die Geschichte des Kampfes von Gesetz und Ordnung gegen das Chaos.“
Zukunftstechnologien im Bereich Digitalisierung und KI werden in Brüssel zu Tode reguliert. Doch nun soll es plötzlich schnell gehen: Im Eilverfahren soll der Datenschutz aufgeweicht werden. Das würde kurzfristig vor allem US-amerikanischen Firmen erleichtern, in Europa Fuß zu fassen.
Friedrich Merz legt vor laufender Kamera einen bizarren Auftritt hin und enttarnt sich als Kanzler der nicht eingehaltenen Ankündigungen. Besonders beim staatlich verordneten Aus des Verbrennermotors dreht sich die Politik seiner Regierung ins Absurde.
Die USA haben „Antifa Ost“ als Terrororganisation eingestuft – deren Mitglieder hierzulande von Medien und von Politikern wie Göring-Eckhard sowie weiteren Grünen und Linken verklärt oder hofiert werden. Was bedeutet die US-Einstufung als Terrororganisation für deren rotrotgrünen Sympathisanten in Politik, Medien und Zivilgesellschaft?
Hermann Binkert ist Deutschlands führender Meinungsforscher. Im Gespräch mit Wolfgang Herles gibt er Einblick in seine Arbeit: und erklärt, wie der Druck aufgebaut wird, um auch Umfragen politisch konform zu machen.
Friedrich Merz und seine Genossen rufen die Bevölkerung immer wieder zur Genügsamkeit auf – während sie selber prassen. Wollten sie die Bürger wirklich auf Reformen einstimmen, müssten sie Zeichen setzen. Doch in dieser Sprache sind sie Analphabeten.
Die kleine privat organisierte Buchmesse „Seitenwechsel“ zieht tausende Besucher an – und bringt damit den gesamten restlichen Meinungsbetrieb aus der Fassung. Dessen Vertreter reden sehr aufgeregt. Aber sie haben nichts mehr zu sagen.
Nochmal drei Milliarden für die Ukraine, 200 Milliarden Euro fürs Soziale und der Wunsch, sich den Aufschwung der Wirtschaft einfach zu kaufen. Lars Klingbeil und sein Kanzler Friedrich Merz wollen sich mit Haushalt und Koalitionsausschuss als Sanierer verkaufen – sind aber offensichtlich hilflos.
Harte Abrechnung von Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán mit der im Korruptionsskandal zerbröselnden ukrainischen Regierung: Es sei „Wahnsinn“, wenn die EU weiter Geld nach Kiew schicke.
SPD-OB Becher fürchtet Gewalt rund um die Gießener Messe. Dabei heizt er die Stimmung gegen die AfD noch an, erlaubt einen Antifa-Aufmarsch sondergleichen. Gewalt gegen Andersdenkende wird so wieder hoffähig – während Donald Trump die „Antifa Ost“ auf die US-Terrorliste setzt.
Einst wurde Sarrazin aus der SPD gejagt, weil er sagte, was heute bestätigt wird: Teile der SPD sind längst von islamistischen Netzwerken und linken Ideologen unterwandert. Fünf Jahre nach seinem vielbeachteten Interview mit Tichys Einblick zeigt sich – er hatte wieder einmal recht: Die SPD bekämpft nicht den Extremismus, sondern jene, die ihn benennen.
Der Klimakomplex ist der große Sieger des Koalitionsausschusses: Investitionen in den Ausbau der erneuerbaren Energien sollen gefördert werden. Dafür werden noch mehr Schulden aufgenommen. Der Industriestrompreis kommt. Es ist die ganz große Umverteilung. Anstatt falsche Politik aufzugeben, werden immer größere Summen aufgerufen, um falsche Politik voranzutreiben.






















