Das nächste Berliner Stadtoberhaupt kommt ziemlich sicher von der umbenannten SED. Elif Eralp führt in den Umfragen. Sie selbst setzt auf Enteignungen und Mietendeckel – ihre Partei auf Antisemitismus und Antifa.
picture alliance/dpa | Bernd von Jutrczenka
Der Sozialismus erobert die Rathäuser des Westens. New York ist bisher nur das größte Beispiel. Dort ist Zohran Mamdani Bürgermeister geworden mit der Forderung nach Mieten-Stopp, Horror-Steuern für „Reiche“ und staatlichen Supermärkten.
Als Nächstes fällt Berlin.
Die deutsche Hauptstadt wählt am 20. September ein neues Abgeordnetenhaus, so heißt das Landesparlament an der Spree. So gut wie alle Umfragen sehen die SED-PDS-„Linke“ mit rund 20 Prozent entweder auf Platz eins oder zwei (entweder hinter der AfD oder der CDU). Und alle Umfragen – alle – sehen im künftigen Parlament eine absolute dunkelrot-grün-rote Mehrheit aus „Linke“, Grünen und SPD.
Da die „Linke“ von diesen drei Parteien sehr sicher die stärkste sein wird, wird Elif Eralp – wenn nicht noch ein Wunder geschieht – die nächste Regierende Bürgermeisterin von Berlin. Sie wird also Nachfolgerin von Ernst Reuter, Willy Brandt und Richard von Weizsäcker.
Man weiß wirklich nicht, ob man da nun laut lachen soll oder einfach nur weinen.
Was deins ist, ist auch meins
Die „Linke“ mit der 45-jährigen Juristin an der Spitze will Berlin zur „roten Metropole“ machen. Klar, das hat ja schon einmal so richtig prima geklappt.
Wohnen, Nahverkehr, Pflege und Gesundheit sollen Stück für Stück in öffentliche Hand zurück – durch „Rekommunalisierung und Vergesellschaftung“, steht im Wahlprogramm, vulgo: Enteignung.
Auch das hat bei den weniger demokratie-affinen politischen Strömungen in der deutschen Geschichte ja durchaus Tradition.
Bei rund 400.000 landeseigenen Wohnungen wollen Eralp und ihr Club die Mieten erst einfrieren – und danach Erhöhungen bei einem Prozent jährlich deckeln. Seit der Wiedervereinigung ist die Jahresinflationsrate im Durchschnitt ungefähr doppelt so hoch. Vermieter dürften also noch nicht einmal die allgemeine Preissteigerung auf den Mietzins draufschlagen. Neuvermietungen sollen unterhalb der ortsüblichen Vergleichsmiete liegen (kein Schreibfehler). Dazu kommen so charmante Ideen wie Räumungsstopp auch bei chronischen Mietschulden sowie ein „Landesamt für Mieterschutz“.
Wo der Markt versagt, kennen Elif Eralp und ihre „Linken“ nur eine Arznei: mehr Staat. Und wo der Staat versagt, wollen sie auch da mit derselben Arznei hantieren: mehr Staat.
Hausbesetzungen will die Partei „entkriminalisieren“. Im Klartext: Die illegale Aneignung fremder Immobilien soll de facto erlaubt werden. Klar, die Hausbesetzerszene ist ein wichtiges Wählerreservoir der „Linken“. Wenig verwunderlich, sollen Besetzer bei längerem Leerstand denn auch ein dauerhaftes Bleiberecht erhalten können.
Statt „Rechtsstaat“ heißt es künftig also: Nehmt euch einfach den Schlüssel.
Abwanderungsermunterungsprogramm
Die Berliner Dunkelroten meinen das todernst. Tatsächlich sehen sie New York als Vorbild.
Der bekennende Sozialist (und gläubige Muslim) Mamdani verkauft maximalen staatlichen Zugriff auf die Privatwirtschaft ebenfalls als menschenfreundliche Fürsorge. Allerdings hat er gerade feststellen müssen, dass die Leistungsträger seiner Stadt es nur bedingt lustig finden, wenn der Herr Bürgermeister sie erst öffentlich als Gierlappen beschimpft und sie dann mittels Mondsteuern um ihr hart erarbeitetes Vermögen bringen will. Und sie wehren sich einfach mit den Füßen:
Sie verlassen die Stadt.
Das Wahlprogramm der Berliner „Linken“ ist eine einzige Aufforderung an jeden fleißigen Menschen mit einem Hauch Restverstand, dasselbe zu tun. Flieht, möchte man diesen Menschen zurufen, solange ihr noch könnt.
Judenhass als Statussymbol
Bei einer Wahlkampfveranstaltung der Neuköllner „Linken“ vor ein paar Tagen sang ein Rapper „Yalla, Yalla Intifada“ und „Death to the IDF“ (Tod der israelischen Armee). Die Zuschauer klatschten; anwesende Parteipolitiker der „Linken“ griffen nicht ein.
Man würde so gerne glauben, dass das ernst gemeint ist.
Aber wenn sich Frau Eralp heute, ein paar Wochen vor der Wahl, als Kämpferin gegen den Antisemitismus inszeniert, dann ist das das Gegenteil von glaubwürdig. Denn das Problem mit dem Judenhass hat die frühere SED schon ewig. Im Jahr 2024 gab es eine regelrechte Austrittswelle hochkarätiger Spitzenpolitiker:
- Klaus Lederer, Ex-Bürgermeister, Ex-Senator, Ex-Landesvorsitzender und dreimal Spitzenkandidat der Partei bei Landtagswahlen
- Elke Breitenbach, Ex-Senatorin
- Sebastian Scheel, Ex-Senator
- Carsten Schatz, Ex-Fraktionsvorsitzender und Ex-Landesgeschäftsführer
- Udo Wolf, Ex-Fraktionsvorsitzender
- Sören Benn, Ex-Bezirksbürgermeister
- Sebstian Schlüsselburg, Ex-Abgeordneter.
Sie alle warfen der Berliner „Linken“ Versagen im Kampf gegen linken Antisemitismus vor. Sie alle zogen – teilweise nach Jahrzehnten der Mitgliedschaft – die persönlichen Konsequenzen und verließen die Partei.
Elif Eralp blieb.
Sie sagte dann noch, man solle sich nicht zu sehr auf „linken Antisemitismus“ konzentrieren. Worauf denn sonst, möchte man fragen: Der Antisemitismus in Deutschland ist spätestens seit 2015 eine durch und durch linke Veranstaltung.
Frau Eralp folgt dem typischen linken Beschwichtigungsmuster. Antisemitische Parolen werden kommentarlos geduldet, bis ein Vorgang öffentlich wird. Dann plötzlich, huch, ist man moralisch entrüstet.
Definiere „Heuchelei“.
Zohran Mamdani in New York hat sich in seinem Wahlkampf zunächst geweigert, den Slogan „Globalize the intifada“ klar zu verurteilen. An seinem ersten Tag im Rathaus versprach er scheinheilig den „Schutz jüdischen Lebens“; gleichzeitig hob er die offizielle Anerkennung der Antisemitismus-Definition der International Holocaust Remembrance Alliance (IHRA) durch die Stadtverwaltung per Dekret auf.
Wie wahrscheinlich ist es wohl, dass die Berliner „Linke“ ihrem New Yorker Vorbild auch beim Antisemitismus folgt?
Denn das ist die Berliner Variante der Methode Mamdani: Linke Identitätspolitik und islamistische Interessen treffen sich beim Israel-Hass und beim gemeinsamen Feindbild, dem westlichen Kapitalismus. Frauenrechte, Queer-Politik und religiöser Fundamentalismus passen zwar nicht zusammen. Aber es reicht, um gemeinsam gegen Israel und gegen die bürgerliche Gesellschaft zu kämpfen. Vorläufig jedenfalls.
Antifa, die neue SA
Das Schöne an einem politischen Vorfeld ist ja, dass es einem hilft – ohne dass die Helfer einen Mitgliedsausweis der Partei haben. Dadurch kann man von ihren Aktionen profitieren und sich bei Bedarf gleichzeitig von ihnen distanzieren.
Die SED, die nicht mehr so heißt, verteidigt die Gemeinnützigkeit der „Roten Hilfe“. Die Bundesregierung bezeichnet diesen Verein als größte und wichtigste Gruppierung des deutschen Linksextremismus. Sie gibt, so der Vorwurf, Straftätern politischen, sozialen, juristischen und finanziellen Rückhalt und schafft einen Legitimationsrahmen für Gewalt.
Die „Rote Hilfe“ unterstützt ihrerseits Aktivisten der „Antifa Ost“. Die unter anderem wegen gefährlicher Körperverletzung verurteilte Lina E. trat dort bei einer Jubiläumsveranstaltung als Hauptrednerin auf. Die Berliner Ortsgruppe veröffentlichte einen Text des später verbotenen Netzwerks „Samidoun Palestinian Prisoner Solidarity Network“. Das ist eine international agierende Organisation, die als Vorfeldorganisation der terroristischen Volksfront zur Befreiung Palästinas (PFLP) gilt.
Die Berliner „Linke“ mit Elif Eralp an der Spitze profitiert von einer linksextremistischen und tendenziell gewaltbereiten Unterstützungsstruktur. Das radikale und wenig zimperliche Vorfeld erzeugt Druck auf der Straße – mit welchen Mitteln auch immer. Die Partei übersetzt das in parlamentarische Initiativen und Wahlergebnisse.
Anders hat die SA damals auch nicht angefangen.
Im Januar legten Linksextremisten mit einem Brandanschlag mehr als 45.000 Berliner Haushalte tagelang lahm. Bereits 2025 registrierte das BKA allein in Berlin etwa 15 massive Sabotage-Akte gegen Stromnetze. Der Generalbundesanwalt ermittelt wegen Terrorverdacht gegen die sogenannte „Vulkangruppe“.
Das ist das Vorfeld der Partei der Elif Eralp.
Rechtes Auge Adler, linkes Auge Maulwurf
Die AfD in Sachsen-Anhalt gilt als „gesichert rechtsextremistisch“. Der Berliner Landesverband der „Linken“ dagegen ist nicht als „gesichert linksextremistisch“ eingestuft.
Warum nicht?
Der klassische Medienbetrieb starrt ausschließlich nach rechts. Das Fantasiemagazin „Spiegel“ macht aus Ulrich Siegmund, dem Spitzenkandidaten der AfD in Sachsen-Anhalt den „gefährlichsten Mann Deutschlands“. Es fehlt nur noch das Fahndungsfoto.
Aus Elif Eralp macht derselbe irre Medienbetrieb eine engagierte Mieteranwältin. War da was mit Enteignungsplänen, Unterstützung der „Roten Hilfe“, Islamistenkontakten und antisemitischen Parolen ihrer Partei? Bedauerliche Einzelfälle. Bitte gehen Sie weiter, hier gibt es nichts zu sehen.
Nach New York steht nun Berlin vor der Übernahme durch Hardcore-Sozialisten. Zohran Mamdani hat gezeigt, wie man ein Rathaus erobert. Elif Eralp versucht, ihn zu kopieren. Es könnte gelingen.
Sie ist die gefährlichste Frau Deutschlands.







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Berlin ist selbst (häufiger) SPD- oder (seltener) CDU-regiert bislang immer völlig am Allerwertesten und kostet uns mehr als es wert ist.
Wenn dort die SED 3.0 jetzt mal so richtig zeigt, was sie verkörpert , dann hat das seinen eigenen Wert.
Die Welt wird nicht bedroht von den Menschen, die böse sind, sondern von denen, die das Böse zulassen.“ Albert Einstein
Wobei wir jetzt schon einen Schritt weiter sind.
Unlängst noch konnte man das Ergebnis einer Wahl dem unangemessenen Stimmverhalten des Wählers anlasten.
Mittlerweile ist es e g a l was oder wen der Bürger wählt.
In der Zauberurne digital gesteuerter Software wird immer das der Regierung angenehmste Wahlergebnis zusammengebraut. 😁
Trotz dieses oft so augenscheinlichen Betrugs, wehrt sich der Wähler nicht.
Noch nicht.
„Den Sozialismus in seinem Lauf, hält weder Ochs noch Esel auf.“
Was haben wir damals über Erich gelacht.
FREIHEIT (und Wohlstand) oder Sozialismus.
40 Jahre Mietpreisbremse und Kollektivismus/Gleichschaltung haben nicht gereicht, um das zu verstehen?
Und die vermerkelte CDU? Sie ist so rückgratlos, wie ein nasses Handtuch.
Das parasitäre Gleichstellungs-Prinzip Feministische Politik ist kein Kampf um Rechte, sondern ein dreister Raubzug durch die Privilegien-Kammer der Gesellschaft, bei absolutem Haftungsausschluss. Es ist die kalkulierte Kunst, maximale Beute einzustreichen und die Lasten beim Mann abzuladen. Wo Geld und Prestige warten, wird die Quote erpresst. Wo Dreck, Gefahr und Knochenarbeit regieren, herrscht plötzlich biologische Arbeitsverweigerung. Diese Ideologie fordert die totale Macht, verhält sich beim Bezahlen der Rechnung aber wie ein hilfloses Kleinkind. • Sesselpupser-Gleichheit: Frauenquoten werden nur für klimatisierte Vorstandsetagen erpresst, für die Kanalreinigung oder den Straßenbau ist den Damen der Dreck zu tief. • Feigheit an der… Mehr
Wenn Berlin eine Koalition aus Blutrot, Doofrot und alles erstickendem Unkrautgrün haben möchte ist diese demokratische Entscheidung so zu akzeptieren. Akzeptieren heisst aber nicht finanzieren..
Alles in allem eine sehr schöne Entwicklung für den Reichshauptslum, hoffentlich zündet sie den Turbo für Armut, Verwahrlosung und weiteren beschleunigten Niedergang. Nur schade, dass sie nicht die Eier hat, den dritten Weltkrieg anzuzetteln. Aber vielleicht reicht es ja für einen ordentlichen Bürgerkrieg. Ich wünsche Ihr von Herzen viel Glück, dass all Ihre Entscheidungen in eine Katastrophe münden.
> Aber vielleicht reicht es ja für einen ordentlichen Bürgerkrieg.
Wenn selbstgebastelte Raketen niedergehen – zählt das bereits als Bürgerkrieg oder noch nicht? >>>Anschlag in Brandenburg: Wie verwundbar Deutschlands Stromnetz ist<<< (TE)
Das hat der Sänger Leonard Cohen schon vor fast vierzig Jahren vorausgesehen: First we take Manhattan then wie take Berlin.
> New York ist bisher nur das größte Beispiel. Dort ist Zohran Mamdani Bürgermeister geworden mit der Forderung nach Mieten-Stopp, Horror-Steuern für „Reiche“ und staatlichen Supermärkten.
Scharia und öffentliche Auspeitschungen auf dem Times Square würden NY diese gewisse Zentralasien-Note geben. Ist niemand neugierig, wie Dysotopien in der Praxis funktionieren würden? Wenn ausprobieren, dann sehr weit weg.
Papi und Sohn Soros werden aber nicht enteignet?
Wenn ich Dennis Villenueve glauben soll, im Jahr 10191 soll es bei den Imperialen Sardaukars Menschenopfer-Rituale geben (Dune I): >>>Dune 4K HDR | The Imperial Army – The Sardaukar<<< Kommt es auch in NY nächste Zeit? Wenigstens interessante Nachrichten in der Glotze im Alter.
Am Ende läuft es doch darauf hinaus, dass viele Vermieter hinschmeißen und dann kommen die Investoren mit harten Dollars.
Das läuft auf Weltmarkt-Hauptstadt-Mietpreise raus und die allermeisten Berliner können dann Sachsen-Anhalt beleben.
Man sollte bewußt der Versuchung widerstehen, bezüglich der Titelgestaltung einem der wirkmächtigsten Propagandamedien nachzueifern.
Niemand ist die gefährlichste Person…“. Vielmehr sind es die Wähler, von denen die Gefahr ausgeht. Wobei jene die Konsequenzen ihrer Wahlentscheidung tragen müssen. Allein die Frage nach der Zeit ist offen.
»Demokratie ist ein Verfahren, das garantiert, daß wir nicht besser regiert werden, als wir es verdienen.« George Bernard Shaw
Mit anderen Worten: Wenn eine Mehrheit eine annähernd gleichverteile Armut einem individuellen Wohlstand vorzieht, ist dem demokratisch nichts entgegenzusetzen, sondern „hilft“ nur auswandern.