Im Wettbewerb der deutschen Parteien um den Titel des widerwärtigsten Israel-Hassers liegt die „Linke“ im Moment eindeutig vorn. Die Vernünftigen treten entsetzt aus. Antisemitismus ist das Hauptprofil der umbenannten SED.
Wer Israel nicht mag, wird diesen Text nicht mögen. Ich halte das aus. Jeder Journalist sollte es aushalten, wenn einige seiner Leser die Welt anders sehen. Andernfalls ist man im falschen Beruf. Vielleicht auch im falschen Leben.
Aber wie viel Sympathie für Israel hält Deutschland noch aus?
Der neueste Kronzeuge
Andreas Büttner ist Antisemitismusbeauftragter des Landes Brandenburg. Gerade ist er aus der „Linken“ ausgetreten. Denn die Partei, die keine Gelegenheit auslässt, hinter jeder Ecke alte oder neue Nazis zu entdecken, ist selbst zum idealen Biotop für genau jene düsteren anti-israelischen und antisemitischen Neigungen geworden, die sie angeblich bekämpfen will.
Für Büttner hat ein Beschluss des Landesparteitags der „Linken“ in Niedersachsen das Fass zum Überlaufen gebracht. Darin lehnt die Partei den „heute real existierenden Zionismus“ ab, wirft Israel „Genozid“ – also Völkermord – im Gazastreifen vor und bezeichnet den jüdischen Staat als Apartheidregime.
Das ist nicht Kritik an einer konkreten Regierungspolitik, die in einer Demokratie selbstverständlich wäre. Das ist Rütteln am Existenzrecht Israels. Man erklärt nicht einzelne Entscheidungen für falsch, sondern bezweifelt die politische Grundlage des jüdischen Staates insgesamt als moralisch fragwürdig.
Der niedersächsische Antisemitismusbeauftragte Gerhard Wegner nennt das völlig zutreffend antisemitisch und einen Angriff auf die Existenz Israels. Selbst der ansonsten so unsäglich laue Josef Schuster, aus unverständlichen Gründen immer noch Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, wacht auf und spricht von einer Missachtung des Selbstbestimmungsrechts des jüdischen Volkes.
Andreas Büttner redet nicht nur. Er ist aus der „Linken“ ausgetreten.
Man sollte sich das auf der Zunge zergehen lassen. In jeder halbwegs gesunden Partei müsste der Antisemitismusbeauftragte ein angesehenes Mitglied sein. Doch bei der „Linken“ war Büttner über Monate hinweg Ziel miesester Angriffe von „Parteifreunden“. Gegner beantragten ein Parteiausschlussverfahren, weil er sich mit Israel solidarisierte und real existierenden Antisemitismus auch dort benannte, wo die eigene Partei ihn lieber im Nebel der „Komplexität“ verschwinden lassen wollte. Neun Mitglieder aus mehreren Landesverbänden wollten ihn loswerden.
Ein Antisemitismusbeauftragter als unerwünschter Störenfried in einer Partei, die sich antifaschistisch nennt: Da kann keine Satire mehr mithalten.
Das Zentrum für antisemitische Schönheit
Bei uns wächst eine fundamental fehlgeleitete Schicht. Diesen Leuten reicht der gewöhnliche sozialistische Radikalismus nicht mehr. Sie halten Israel für den eigentlichen Störenfried der Welt. Sie benutzen wohlige Vokabeln wie „Menschenrechte“, „Antikolonialismus“ und „Israelkritik“.
Aber „Antizionismus“ ist in Wahrheit nur der linke Code für Antisemitismus.
Die „Linke“ arbeitet mit einer fast rührenden Verlässlichkeit daran, sich genau für dieses Publikum attraktiv zu machen. Und mit Erfolg, nicht nur in Niedersachsen. Die Verhältnisse in Berlin – wo sonst? – sind noch schlimmer. Dort hat es schon im Herbst 2024 gekracht. Da gaben gleich mehrere prominente Politiker nach einem Eklat um Antisemitismus und um den Umgang mit Israel ihr Parteibuch zurück.
Dazu gehörte auch der frühere Bürgermeister und Kultursenator Klaus Lederer. Der Mann war immerhin mehr als neun Jahre Landesvorsitzender der Berliner „Linken“. Auch die frühere Sozialsenatorin Elke Breitenbach, der Ex-Stadtentwicklungssenator Sebastian Scheel, der frühere Fraktionsvorsitzende Carsten Schatz sowie der Ex-Abgeordnete Sebastian Schlüsselburg verließen die Partei.
Das sind keine Hinterbänkler und Amateure, die aus schlechtem Kaffee oder zu wenig Redezeit eine Grundsatzfrage machen. Wenn solche Leute nicht wegen Differenzen in der Steuerpolitik, sondern wegen Antisemitismus und Israel aus einer Partei fliehen, ist das keine qualmende Pfanne in der Kombüse. Es ist ein Brand im Maschinenraum.
Selbst Gregor Gysi, immer noch die Lichtfigur der „Linken“, ist für den harten Anti-Israel-Kern nicht mehr unantastbar. Die Bundesarbeitsgemeinschaft „Migrantische Linke“ wirft dem Mann – ohne den es die Partei vermutlich schon längst nicht mehr gäbe – „rassistische Narrative“ vor: Weil er in einem Interview die unbequeme Wahrheit aussprach, dass Antisemitismus eben auch über bestimmte Migranten in die Partei getragen wird.
Doch es kann nicht sein, was nicht sein darf.
Die „Linke“ nimmt Antisemitismus nur noch dann wahr, wenn er Springerstiefel trägt. Verkleidet sich derselbe Judenhass aber als „Antizionismus“, benutzt er postkoloniales Vokabular und nimmt er eine antiimperialistische Pose ein, dann wird plötzlich differenziert. Es wird eingeordnet, relativiert, historisiert, kontextualisiert – kurz: Es wird verharmlost.
Der alte Hass auf Juden wird als moderner Hass auf den jüdischen Staat umetikettiert. Und alle tun so, als sei das eine besonders anspruchsvolle Form moralischer Weltdeutung.
Der klassische Antisemit sagte einst: „Die Juden sind an allem schuld.“ Der moderne, universitär geschulte und in NGO-Seminaren hirngewaschene Antisemit sagt: „Der Zionismus ist das Problem.“ Das Ergebnis ist dasselbe. Nur die Verpackung ist besser, das Publikum vermeintlich gebildeter und das Gewissen sauberer. Man trinkt Fair-Trade-Kaffee, benutzt die richtigen Pronomen und dämonisiert nebenbei den einzigen jüdischen Staat der Welt.
Das ist der Fortschritt, wie ihn nur die westliche Linke hervorbringen kann.
Judenhass im Staatssender
Und leider, leider: Die „Linke“ liegt damit voll im Trend.
Die „Deutsche Welle“ (DW) darf als offizieller Auslandssender der Bundesrepublik – qua Gesetz und durch höchstrichterliche Urteile bestätigt – als einziges Medium des Landes aus Steuergeld finanziert werden.
Der deutsche Steuerzahler finanziert damit systematischen Antisemitismus.
Eben gerade deckt die BILD-Zeitung auf, dass DW-Reporter den Hamas-Terror gegen Israel ganz offen bejubelt, das iranische Mullah-Regime unterstützt und die Auslöschung des jüdischen Staates gefordert haben.
Amal Saqr, eine Irak-Korrespondentin bei der DW, nannte am 7. Oktober 2023 – dem Tag des Hamas-Blutbads an Juden – den damaligen US-Präsidenten Joe Biden auf Facebook „zionistischen Hund“. Dann teilte sie eine Landkarte, auf der es Israel nicht mehr gab: Das Gebiet war als palästinensisch markiert. Im Februar 2026 stellte sich die Dame hinter das brutale Regime im Iran.
Mohammed Al-Kahlout, DW-Reporter im Gazastreifen, teilte auf seinem Instagram-Account mehrfach Inhalte, in denen islamistische Terroristen als „Freiheitskämpfer“ bezeichnet oder anderweitig glorifiziert werden. Auch bei ihm fanden sich Landkarten, auf denen Israel fehlt.
Die DW-Führung tut das, was sie immer tut: Sie laviert und wiegelt ab. Amal Saqr sei nur freiberuflich für den Sender tätig. Die DW werde sie nun „bis auf Weiteres“ nicht beauftragen. Bis auf Weiteres. Aha. Auch Al-Khalout sei ja nur freiberuflich tätig. „Wir prüfen den Sachverhalt eingehend. Während dieser Prüfung wird Mohammad A. nicht beauftragt.“ Danach womöglich aber schon.
Die DW ist ein hoffnungsloser Fall. Schon im Jahr 2022 war der latente Antisemitismus dort ein großes Thema. Da hatte eine externe Untersuchung schwere antisemitische und israelfeindliche Äußerungen in der arabischen Redaktion dokumentiert. Es half nichts.
Im Jahr 2025 warfen aktuelle und ehemalige Mitarbeiter dem Sender vor, in der Nahost-Berichterstattung systematisch gegen Pluralität, Neutralität und Unabhängigkeit zu verstoßen. Es werde einseitig über den Krieg nach dem Hamas-Massaker vom 7. Oktober 2023 berichtet; das Leid israelischer Geiseln und ihrer Familien komme deutlich seltener und weniger eindringlich vor als das Leid in Gaza. Zudem war von einem Klima der „latenten bis offenen Ablehnung Israels“ die Rede.
Beschwerden würden ignoriert, Beschwerdeführer schikaniert, antisemitische Kommentare in den sozialen Netzwerken der DW nur unzureichend moderiert. Kulturstaatsminister Wolfram Weimer forderte Aufklärung vom Sender. Das Ergebnis kann man jetzt besichtigen. Ausgerechnet im Auslandsrundfunk der Bundesrepublik – dem Medium, in dem Deutschland der Welt seine Werte erklären möchte – kann man Israel geradezu lustvoll als Quelle allen Übels zeichnen.
Auch unter ihrer neuen Intendantin Barbara Massing will die Deutsche Welle von einem grundsätzlichen Problem aber offenbar nichts wissen. Einzelfälle, subjektive Wahrnehmungen, blablabla. Das ist inzwischen das Standardritual überall dort, wo systematischer Antisemitismus entdeckt wird: erst bestreiten, dann prüfen, dann relativieren, dann Workshops anbieten.
Wie fühlen sich wohl die jüdischen Steuerbürger, die diesen ganzen Dreck auch noch bezahlen müssen?
Israel-Feindschaft als Staatsraison?
Die Deutsche Welle ist nur Teil eines Milieus, das immer größer wird. Es sind nicht nur ein paar schrille Aktivisten auf Parteitagen, über die sich der Pianist Igor Levit gerade so herrlich lustig macht:
Es ist ein gesellschaftlicher Aggregatzustand, in dem antiisraelische Erzählungen längst zum Grundrauschen gehören. Und die „Linke“ ist in diesem Konzert nicht bloß irgendein Instrument – sie spielt die erste Geige.
Die Partei inszeniert sich als Speerspitze gegen Diskriminierung, gegen Hass, gegen jede Form gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit. Ihre Frontleute halten Sonntagsreden über Minderheitenschutz und historische Verantwortung. Gleichzeitig werden Juden und Israel-Freunde angegriffen und verekelt.
Antisemitismus von rechts ist ein Skandal. Antisemitismus von links ist ein Debattenbeitrag.
Wer Israel für einen kolonialen Störfall hält, wer Zionismus als illegitime Ideologie betrachtet, wer jüdisches Selbstbestimmungsrecht nur als diskutable Option unter vielen sieht, wer antiisraelische Aggression für engagierte Weltverbesserung hält: Der ist bei der „Linken“ bestens aufgehoben.
Jeder echte Antifaschist kann sich dafür nur schämen.

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In meinen Augen sind die ganzen so genannten Israel Kritiker, die eigentlich die gewohnte dumpfe Antisemitenmasse darstellen, die schon immer im christlichen Deutschland präsent war, eigentlich nur gesellschaftliche und historischeLooser. Was sie alle vereint ist ihre Drittklassigkeit, bestenfalls Mittelmäßigkeit, die schon immer eines der Hauptmotive des Judenhass war. Denn wenn ein Volk selbst unter extremster Pressierung unfasslich erfolgreich ist, dann das Jüdische! 0,2 % der Weltbevölkerung 25 % der Nobelpreise. Die ganze arabische Welt gegen sie 1948 und dennoch ein Obsiegen. Ein den industriellen Judenmord organisierendes Volk der Deutschen – und dennoch Juden, die diesem Volk und Staat nach dem… Mehr
Wenn Israel im Persischen Golf einen Weltenbrand entfacht
dann ist das schädlich für die gesamte Welt.
Dies zu beschreiben und zu erkennen,
mag Anlass sein, antizionistisch zu werden.
Antisemitisch ist das nicht.
Israel hat ein Recht auf gesicherte Eigenstaatlichkeit.
Es hat kein Recht, die Welt in Brand zu setzen.
Gestern hatte Merz im Bundestag noch großspurig posaunt, dass er mit Antisemitismus von links und rechts nicht zu tun haben will, obwohl seine eigene Partei in Berlin Flugblätter finanziert auf denen Israel bereits von der Lantkarte getilgt ist, und er bereits mit der antisemitischen Volksfront der Linken paktiert. PFUI !
Es wäre hilfreich, erstmal Volk Israel und Staat Israel zu recherchieren, bevor Sie Kritik am Staat antisemitisch nennen.
Danke, dass sie mit ihrem Kommentar offenbaren, welche Geisteshaltung sie haben und wie wenig Kenntnis dazu. Am Ende der ein halbes Jahrtausend andauernden osmanischen Herrschaft an der südlichen Mittelmeerküste haben die westlichen Staaten, insbesondere Frankreich und England überhaupt erst die arabischen Staaten geschaffen. Die es vorher historisch niemals gab. Und der ebenfalls damals im Rahmen des Prozesses vorgesehene Staat Israel hat von der insgesamt zur Verfügung stehenden Fläche 22.000 km² abbekommen. Das sind ziemliche exakt 0,6 %. Und die entsprechen noch nicht einmal der historischen nachgewiesenen Siedlungsfläche Judäa und Samaria, in der die ansässigen Juden durch zahlreiche Eroberer des heiligen… Mehr
> Dann teilte sie eine Landkarte, auf der es Israel nicht mehr gab: Das Gebiet war als palästinensisch markiert. Dafür zeigt Netanjahu gerne eine Karte mit einem „Groß-Israel“, wo es im Nahen Osten fast nur noch Israel gibt. Wenn man halbwegs pragmatische Politiker und Generäle wegbombt, soll man sich nicht beklagen, dass radikalere nachrücken: >>>“Krieg gegen den Iran: Der Energiekrieg bewegt sich von Störung zu Zerstörung – uncut-news.ch„<<< > „… Israel und die USA setzen ihre Ermordungskampagne gegen iranische Amtsträger fort. Heute wurde bestätigt, dass Ali Larijani, der Leiter von Irans Oberstem Nationalen Sicherheitsrat, bei einem israelischen Luftangriff auf das… Mehr
„Bin ich „Antisemit“, wenn ich mich glasklar für meine eigenen Interessen entscheide?“
Das ist gar nicht, worum es bei Ihnen geht. Sie wissen schlichtweg nicht, was überhaupt in Ihrem Interesse ist und was nicht.
„Wer Israel für einen kolonialen Störfall hält, wer Zionismus als illegitime Ideologie betrachtet, wer jüdisches Selbstbestimmungsrecht nur als diskutable Option unter vielen sieht, wer antiisraelische Aggression für engagierte Weltverbesserung hält: Der ist bei der „Linken“ bestens aufgehoben.“ Sorry, aber das ist mir nun wirklich zu platt. Bestimmte Strömungen innerhalb des Zionismus kritisch zu sehen, halte ich für genauso angebracht, wie es ein sehr großer Teil der Juden in Israel und woanders tut. Gibt es „Antizionisten“, die im Kern Antisemiten sind? Natürlich, leider viel zu viele. Aber nicht jeder Kritiker der jetzigen israelischen Politik ala Netanjahu und seines Dunstkreises ist ein… Mehr
> wer jüdisches Selbstbestimmungsrecht nur als diskutable Option unter vielen sieht
Was ist mit dem arabischen Selbstbestimmungsrecht der ursprünglichen Bewohner eroberter Gebiete? Bloß unverbindliche Völkerrecht-Empfehlung?
Die ideologische Blase um Netanjahu in Kollusion mit der ideologischen Blase um Trump wähnen sich in einem messianischen Endkampf. Das mag für viele hier unglaublich klingen, aber es ist ein wesentliches Motiv (nicht das einzige!) für das, was gerade kräftig aus dem Ruder zu laufen droht. Leider wissen in Deutschland nur wenige um den Einfluß der evangelikalen Zionisten in den USA und der Chabadisten in Israel auf ihre Regierungen. Genausowenig wie sie um die fatalen ideologisch spirituellen Vernetzungen dieser beiden millenaristischen Glaubensrichtungen wissen. Ohne Kenntnis dessen kann man aber den gesamten Nahost-Kontext schlichtweg nicht verstehen. Informationen hierüber kann man leicht… Mehr
Aus dem Ruder läuft hier einzig das diktatorische Regime im Iran! Oder glauben Sie, dass sich die Mullahs dort ändern? Heucheln und Lügen ist das einzige, was sie können!
Erobert? Sie meinen aber jetzt nicht die vor 120-130 aus Ägypten und Saudi-Arabien eingewanderten arabischen Tagelöhner, die für den Eisenbahnbau der Briten ins Land gekommen sind? Die „Palästinenser“ als „Volk“ sind eine Erfindung aus 1967 von Arafat, der daraus aus den ganzen UN-Geldern eine Gelddruckmaschine für sein privates Bankkonto genacht hat. Die wieder heimgekehrten Juden haben nichts anderes getan, als IHR Land ZURÜCK zu erobern, das dem jüdischen Volk schon seit Jahrtausenden gehört. Und zum Thema „Völkerrecht“. Der Begriff kann inzwischen in die Tonne. Und die UNO auch. 56 muslimische Staaten rotten sich zusammen, und beschliessen gemeinsam mit einigen Links-Woken… Mehr
Bevor Israel gegründet wurde gab es dort eine vorwiegend arabische Bevölkerung mit einem bis dahin in friedlicher Koexistenz lebenden minoritären Anteil jüdischer Menschen. Die „Palästinenser“ als ethnisch abgrenzbare Gruppe gab es nicht, noch viel weniger natürlich einen „palästinensischen Staat“, aber es gab ein territoriales Palästina mit einer durchaus etabliert dort ansässigen arabischen Bevölkerung. Platz genug wäre auch nach Israels Gründung prinzipiell für alle gewesen. Danach aber ging es dahin, woran die Pläne der früheren Kolonialmächte einen starken Anteil hatten. Aber nicht nur sie. Ideologisch-religiöse sowie ethno-kulturelle Inkompatibilitäten führten zu dauerhaftem Mord und Totschlag. Die Funktionalisierung des Palästinaproblems durch die Großmächte… Mehr
„Sorry“ oder „Das muss an dieser Stelle nicht auch noch sein“?
Ihnen würde ich mit Verlaub als einer der Ersten zutrauen, zu erkennen was hier gerade abläuft.
Frage: Welche Israel-Politik hätten Sie denn gerne? Solche, wie sie Merz in Deutschland betreibt? Viel reden und nichts sagen! Und vor allem: nicht handeln?
Handeln per se ist a priori weder gut noch schlecht. Es kommt auf Art und Ziel des Handelns an.
Das Privileg ,verbrecherischer Angriffskrieg , genießt nur Herr Putin .Er könnte sich dann auch ein Königreich von Euphrat bis zum Nil wünschen ,in Venezuela für „Ordnung“ sorgen oder auf Kuba die Kerzen ausblasen ? Und Iran ? Putin darf einen Monat Öl und Gas verkaufen .Und wir ,tolerieren alle Religionen ,egal wie menschenfeindlich sie agieren und kaufen Öl und Gas nur bei den „Guten“ .Wenig Feinde ,Putin ,vielleicht Temu ,aber viele ,viele Freunde die uns als Nettozahler schätzen .
Intersiert sie auch, warum es zum diesen Krieg gekommen ist, oder sind sie nur ein Konsument von ÖR. Was war in Donbass als die „guten“ Ukrainer die ukr. Russen masakrieret hatten?
Was genau haben Putin und Religionen mit diesem Artikel zu tun?
Gilt Kritik an Epstein und Banken als „Antisemitismus“? >>>“Epstein als Organisator in der Bankenszene„<<< > „… ESC beschreibt in einem Substack-Artikel welcher Rolle Epstein bei dem US-Bankriesen JP Morgan Chase spielte. Er sei so eine Art Telefonvermittler gewesen. Bekannt wurde diese Geschichts nicht durch die Veröffentlichungen der Epstein-Akten vom US-Justizministerium. Im Jahr 2023 war JPMorgan Chase im Rahmen einer von seinen Opfern angestrengten Klage gezwungen, seine eigenen internen Unterlagen zu Jeffrey Epstein herauszugeben. Die Anwälte der Bank erstellten eine 23-seitige Zusammenfassung ihrer Erkenntnisse. Diese sollte dazu dienen, das rechtliche Risiko einzuschätzen. ESC hat sie analysiert. Die Unterlagen zeigen jedoch, dass Epstein eine… Mehr
Die Zahl der nach islamischem Recht geschlossenen Kinderehen geht weltweit zwei- bis dreistellig in die Millionen. Sagt Unicef, falls Sie mir nicht glauben. In manchen Ländern ab 6, in anderen ab 9 Jahren. Wer das nicht zuerst kritisiert, braucht mir gar nicht mit Epstein zu kommen.
> Die Zahl der nach islamischem Recht geschlossenen Kinderehen geht weltweit zwei- bis dreistellig in die Millionen.
Wirklich brisant sind hier nicht so sehr die sexuellen Exzesse, sondern dass die Beteiligten bis heute das westliche Finanzsystem kontrollieren. Mit einer Agenda wie „… bis hin zu den 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung …“ – auch als Great Reset bezeichnet.
Die Exzesse diesen nur dazu, sich das Personal hörig zu machen.
Nun; gerade auch, wo es um Kontrolle und Hörigkeit geht, um diktatorischen Zwang und totalitäre Macht, ist der Islam als Staatsstruktur zuvorderst zu nennen. Insbesondere das Finanzwesen unterliegt in islamischen Ländern ausnahmslos rigider religiös-staatlicher Kontrolle. Das ist Fakt.
Was Sie hier aber anführen, ist bestenfalls noch leichtfertige Fehlinterpretation – ich vermute aber mutwillige Verschwörungstheorie. Und ja: Es klingen da durchaus antisemitische Vorurteile von „damals“ an, Sie wissen schon, welche ich meine.
»Wie viel Sympathie für Israel hält Deutschland noch aus?« Schon ab den 1960ern hielt ‚Deutschland‘ nicht sonderlich viel Sympathie für Israel aus. Man gucke dazu auf die ‚Neue Linke‘ (68er, APO, K-Gruppen) und auf SPD-Mitglieder, die ‚Palästinenser‘ als ‚Freiheitskämpfer‘ bezeichneten. Nach den Morden an israelischen Sportlern durch ‚Palästinenser‘ 1972 in München hielt ‚Deutschland‘ noch weniger Sympathie für Israel aus. Mit der massenhaften Ansiedlung von Korangläubigen [Eigenbezeichnung ‚Muslime‘] ab den 1970ern und dem ebensolchen massenhaften Bau von islamischen Bethäusern und Moscheen in Deutschland festigte man Hass auf Israel. Dass nun auch (neue, überwiegend ‚westdeutsche‘) Mitglieder der Partei Die Linke solch einen… Mehr
Sie haben es sehr treffend beschrieben. Leider sind inzwischen – wie in Deutschland, so auch in den Leserkommentaren – zu viele M&M (Mohammed & Marx) – Anhänger, als dass man noch allzu viel Vernunft erwarten könnte.
> Es ist ein gesellschaftlicher Aggregatzustand, in dem antiisraelische Erzählungen längst zum Grundrauschen gehören.
Es gibt auch Milieus, wo antirussische, antichinesische oder antiiranische Erzählungen längst zum Grundrauschen gehören. Da es 150 + 1460 + 90 und nicht bloß 8-10 Millionen betrifft – sollte man sich nicht damit weit mehr beschäftigen?
Nun, es gibt Kritik, mitunter harsche Kritik, an Russland, China und dem fundamentalen Islam (in Ihrer Aufzählung vertreten vom Iran).
Die vollständige Auslöschung dieser Nationen und Völker – analog zu „From the river to the sea“ – fordert allerdings niemand.
Im Übrigen wundere ich mich, warum Sie bei all Ihrer offenkundigen Abneigung immer noch hier, im kapitalistischen Westen, auf kapitalistische Weise ihr Einkommen erwirtschaften. Könnte es damit zusammenhängen, dass es schlichtweg auch für Sie die lukrativste Art ist, das zu tun?