Der US-Präsident selbst sieht sich als „Nummer eins auf der Todesliste des Iran“ – nun könnte eine Warnung der israelischen Regierung diese akute Gefährdung bestätigen: Laut Wall Street Journal hat Israel detaillierte Hinweise auf einen von Teheran ausgearbeiteten Anschlagsplan.
picture alliance / NurPhoto | Morteza Nikoubazl
Die Warnung sei „neu und konkret“, im Gegensatz zu den zahlreichen allgemeinen Bedrohungen, die Washington regelmäßig erhält. Ein US-Beamter deutete gegenüber CNN an, die israelische Mitteilung könnte aber auch strategisch motiviert sein, um Donald Trump zu einem härteren Kurs gegen den Iran zu drängen. Israels Premier Benjamin Netanjahu hatte in der Vergangenheit wiederholt für eine aggressive Linie gegenüber Teheran plädiert, was zu einem Konflikt mit Washington geführt haben soll.
Netanjahu selbst hat Iran wiederholt vorgeworfen, Attentate auf Trump geplant zu haben – „zweimal durch Proxys“, wie er in einem Fox-News-Interview betonte. Trump sei für das iranische Regime „Enemy Number One“, weil er den Atomdeal gekündigt, General Qasem Soleimani getötet und eine harte Haltung gegen die iranische Atombombe eingenommen hat. Netanyahu rechtfertigt diese Bedrohungslage für seine eigenen Militärschläge gegen iranische Einrichtungen.
Mit konkreten Attentatsplänen gefährdeten US-Bürger den Präsidenten: Das FBI hat erst vor wenigen Wochen, Mitte Juni, kurz vor Donald Trumps 80. Geburtstag, einen Anschlag auf das Weiße Haus vereitelt. Fünf Männer aus vier Bundesstaaten planten, während der „UFC Freedom 250″-Veranstaltung in Washington Sprengstoff-Drohnen einzusetzen und fliehende Gäste mit Scharfschützen zu töten. Die Zielpersonen der Attentäter waren Trump, Vizepräsident JD Vance, Elon Musk und weitere VIP-Gäste. Die Tat sollte eine „Revolution“ auslösen. Die Gruppe war von anti-staatlichem Hass, Verschwörungstheorien und Elite-Feindbildern getrieben. Die Ermittlungen laufen, weitere Mittäter werden gesucht.



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Trump wird wohl auf etlichen „Todeslisten“ verschiedenster Akteure stehen.
„Ein US-Beamter deutete gegenüber CNN an, die israelische Mitteilung könnte aber auch strategisch motiviert sein, um Donald Trump zu einem härteren Kurs gegen den Iran zu drängen.“
QUATSCH ! Die Lage und die Gefährlichkeit der sog. „Revolutionsgarden“ ist viel zu ernst für solche „könnte, sollte“ Gedankenspielereien. Wenn man NICHTS weiß, dann verbieten sich solche Spekulationen.
Komisch, daß das jetzt kommt, wo offensichtlich die Verständigung zwischen dem per Haftbefehl gesuchtem Netanjahu und Trump nicht ganz so toll klappt. Vermutlich wurde Kennedy auch durch Iran ermordet. GANZ sicher.
Ja natürlich! – Jeder anständige Geheimdienst liefert bei Bedarf solche (unwiderlegbaren) „Informationen“. Überhaupt bin ich der Meinung, dass man Trump schon länger mit solchen Stories zu manipulieren versucht.