10,6 Millionen Euro Nebeneinkünfte für Bundestagsabgeordnete, zum Beispiel Gysi, der innerhalb der letzten 15 Monate rund 220.000 Euro eingenommen haben soll. Er arbeite eben viel, so der Linkenpolitiker. Fast die Hälfte der Abgeordneten ist mit Stiftungen, Vereinen oder Interessenvertretungen, also der „Zivilgesellschaft“, verbandelt. Zufall – oder Geschäftsmodell?
IMAGO / dts Nachrichtenagentur
Noch müssen die Abgeordnete ihre Nebeneinkünfte offenlegen, doch das könnte demnächst als rechtspopulistischer Anschlag auf unsere Demokratie verboten werden. Gäbe es in Deutschland noch Kabarett und nicht zumeist Häme der da oben, zwangsgebührenfinanziert, über die da unten, würde sicher ein Kabarettist darauf aufmerksam machen, dass die Politiker-Diäten die einzigen Diäten sind, durch die man zu- anstatt abnimmt.
Laut Spiegel haben die Abgeordneten des Deutschen Bundestages seit Beginn der Legislaturperiode insgesamt mehr als 10,6 Millionen Euro an Nebeneinkünften deklariert. Der SPIEGEL schreibt: „In den Angaben der Abgeordneten finden sich besonders oft Funktionen in gesellschaftspolitischen Vereinigungen und Interessenvertretungen, wie eine Auswertung nach Branchen mit Daten von North Data zeigt. Dazu gehören etwa Stiftungen im Bildungs- und Kulturbereich, aber auch Wirtschaftsvereinigungen im Parteiumfeld wie der Wirtschaftsrat der CDU oder das Wirtschaftsforum der SPD. Bei Sozialdemokraten, Grünen und Union weisen mehr als die Hälfte der Abgeordneten eine solche Verbindung aus.“ Man versteht, weshalb die Streichung von Zuwendungen für NGOs und für Stiftungen im Bildungs- und Kulturbereich unter Abgeordneten der Linken, der Grünen und der SPD nicht eben populär ist.
Edelkommunist Gregor Gysi, der das Parteivermögen der SED vor den Ostdeutschen gesichert hat, weshalb die Linke rechtsidentisch mit der SED ist, hat, laut Spiegel, innerhalb von 15 Monaten „bereits 73 bezahlte Auftritte absolviert, etwa als Vortragsredner, Talkgast, Moderator, Gesamteinnahme: 214.424,59 Euro“. Bei den Abgeordneten, die höhere Nebenverdienste angemeldet haben, stammen diese aus Einkünften aus Unternehmensbeteiligungen, wie die von der Spitzennebenverdienerin des Deutschen Bundestages Ophelia Nick von den Grünen laut Welt mit 2.723.720 Euro.
Seine Rechnung ist einfach: Wenn er sich nicht mit so bedeutenden Persönlichkeiten, wie hießen sie gleich nochmal, ach ja wie Guttenberg, Olli Dittrich, Juli Zeh und Axel Hacke auf irgendwelchen Bühnen produziert, dann verdient er kein Geld. Ganz im Gegensatz zum Deutschen Bundestag. Die Diäten fließen, auch wenn er nichts dafür tut, auch wenn er nicht anwesend ist. Ein wahrer Kommunist und durch und durch gerechter Idealist, er nahm, um Heiner Müllers „Hamletmaschine“ zu zitieren, alles nur von allen.
In Berlin erinnert man sich noch, wie schnell Gysi den Job als Wirtschaftssenator hingeworfen hatte, als er merkte, dass er für sein Gehalt auch arbeiten musste. Um den Soziologen Helmut Schelsky zu zitieren: „die Arbeit tun die Anderen“. Oder wie der Titel weiter lautet: „Klassenkampf und Priesterherrschaft der Intellektuellen“. Rote Priester wie Gregor Gysi halt.
Hatte Merz nicht gepoltert, es würde in Deutschland zu wenig gearbeitet? Vielleicht beginnt der Herr Kanzler mit seiner Schelte mal beim Deutschen Bundestag.
Trompeten und posaunen Brandmauer-Politiker und Brandmauer-Medien derzeit unisono: „Alle müssen Opfer bringen“, so wartet man seit geraumer Zeit auf einen Vorschlag, wo und wie Politiker auch „Opfer bringen“, auch „beitragen“, wo doch jeder beitragen soll.
Aber wahrscheinlich haben „die da draußen“, die vor den Toren Neu-Versailles, unsere Demokratie nicht mit populistischen Forderungen zu stören, andernfalls wären sie, richtig, „Faschisten“.





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Wer der Meinung ist , dass Politiker bzw. Parteien die Probleme
eines Landes lösen können , der irrt !
Aber gewaltig !
Denn sie sind das Problem !
Gysi ist kein Kommunist, sondern ein Profiteur des Kombinats Parlamentarische Mast. Er fand sehr schnell geraus wie gut man sich in der BRD abfüttern lassen kann und wie schön sich alles miteinander verknüpfen lässt. Regierungsverantwortung nahm er schlappe zwei Jahre als Berliner Senator – freilich ohne irgend etwas zu bewirken; dann schnell zurück in den Bundestag. Auch Frau Wagenknecht vermied es tunlichst, irgendwo, und sei es als Bürgermeisterin, Verantwortung zu übernehmen; es lebt sich zu gut von Diäten, Vortrags- und Buchhonoraren. Kommunisten darf man Leute wie Liebknecht oder Thälmann nennen, oder auch den besessen arbeitenden Ulbricht, der sich weder bereicherte,… Mehr
Ein Land mit 80 mio Menschen zu reagieren ist für diese Überflieger bestenfalls ein Halbtagsjob: Es ist diese Arroganz, die mich am meisten anwidert.
Man wird ja in DE nicht Politiker um Verantwortung zu übernehmen, sondern um gut dotierte Posten zu übernehmen.
Die gleichen die heute vor „Weimarer Verhältnissen“ warnen gebärden sich wie die gleichen damaligen Roten Bonzen.
Ja diese Verlogenheit widert einen nur noch an!
Das sind entweder zusätzliche Versorgungsposten, also Posten unter politischer Kontrolle, deren Pfründe sich die Parteioligarchen gegenseitig zuschustern.
Oder es sind Posten, die die Politiker als Bestechung von Vertretern aller möglichen Interessen bekommen, für die sie als Gegenleistung „einen Fuß in der Tür der Politik“ bieten – in Form von Insider-Informationen oder Einflussnahme.
All die Zeit, die diese Politiker für diese Posten aufwenden (was sie müssen, es sei denn, dass es de facto Bestechungen sind), stehen sie nicht dem Dienst am deutschen Volk zu Verfügung. Irre.
Kakisto-…Ochlo-….Idio-….Büro…Info…und doch immer Kratie!. Unsere Kratie ist so divers…die beste halt.
Außer man sieht es aus einer anderen Perspektive: der der Gynarchie, die der Anarchie den Weg bereitet..
PS: Schelsky war hell- und weitsichtig, ein empirisch orientierter Soziologe aus der Zeit, bevor man die Soziologie als ideologische Legitimierungshure und Pseudoakademisierungsanstalt zu mißbrauchen begann.
Aber ihn heutzutage zu zitieren (was mich sehr freut) ist in unserer Kratie fast so heikel wie eine Jüngerlesung.
> Edelkommunist Gregor Gysi, der das Parteivermögen der SED vor den Ostdeutschen gesichert hat, weshalb die Linke rechtsidentisch mit der SED ist, hat, laut Spiegel, innerhalb von 15 Monaten „bereits 73 bezahlte Auftritte absolviert, etwa als Vortragsredner, Talkgast, Moderator, Gesamteinnahme: 214.424,59 Euro“
Ist das Geschäftssinn… Kommunisten voll in der Marktwirtschaft angekommen, wo sie ihre marxistischen Dienste gewinnbringend verkaufen. Gibt es eine Webseite, wo man Marxisten buchen kann?
Was ist denn nun aus den SED Milliarden geworden und wer kassiert die Zinsen ?
Müsste ja die LINKE alias SED bekommen.