Die Waffe des Mullah-IRGC-Gemischt-Regimes sind die woken Westmedien

Das Kriegsende am Golf wird nicht militärisch entschieden, sondern in den Westmedien, die auf Seiten des Mullah-IRGC-Gemischt-Regimes und der abgewählten Democrats stehen – kurz auf Seiten aller, die gegen die gewählte US-Regierung und gegen Israel sind.

IMAGO / MediaPunch

Zusammenfassung für den eiligen Leser: Die US-Börsen legten Donnerstag kräftig zu. Weil Trump den angesagten Angriff auf Teheran wieder abgesagt und ein Ende des Krieges schon am Wochenende in Aussicht gestellt hat. Der Ölpreis sank stark auf 89,08 US-Dollar, der Euro kostete 1,1581 US-Dollar, der Goldpreis stieg. – Die veröffentlichte Meinung hat es noch immer nicht begriffen. Der Meldungswechsel vom nahen Kriegsende und folgender Ölpreissenkung, Militärschlägen, Drohungen mit solchen und steigendem Ölpreis, Absagen von drohenden Militärschlägen und das ganze wieder von vorne ist der Poker zwischen Trump und IRGC-Teheran, wer es länger aushalten kann.

Das Kriegsende am Golf wird nicht auf dem Schlachtfeld entschieden, sondern in den Westmedien, die auf Seiten des Mullah-IRGC-Gemischt-Regimes stehen, auf Seiten der abgewählten Democrats, auf Seiten der Hamas, der Hizbollah, der Houthis – kurz aller, die gegen die gewählte US-Regierung und gegen Israel sind. Trump steht also nicht vor der Alternative, diesem Teheran zusammen mit seinen Feinden in America nachzugeben oder die Midterms zu verlieren, sondern die Ziele der National Security Strategy zu erreichen oder alles zu verlieren. Gewinnt er am Golf, gewinnt er auch die Midterms. Dem Sieger laufen die Leute nach, nicht den Appeasern.

Europa, wäre es denn bei Sinnen, müsste jeden Tag Bittgottesdienste für den Erfolg von Trump abhalten, denn mit dessen Nachgeben am Golf und in Washington D.C. verlöre Europa im Kulturkampf des Welt-Islam-Feldzuges der Muslim-Brüderschaft.

Die Thesen zum Weitergang im Iran stehen sich gegenüber. Die eine formulierte Shanaka Anslem Perera am 4. Juni auf seinem X-account:

»Der Iran hat Trumps Bluff entlarvt.

Sein Oberster Führer wurde ermordet. Seine Atomanlagen wurden bombardiert. Und er gewinnt den verbleibenden Krieg.

Washington ist in eine Falle mit drei verschlossenen Türen getappt. Trump kann keine Einigung erzielen: Ein brüchiger 60-tägiger Waffenstillstand stagniert seit einer Woche, während er Änderungen fordert, die der Iran ablehnt. Er kann nicht einfach aussteigen: Die Meerenge bleibt gesperrt, und die Gesetzesvorlage läuft weiter. Das Repräsentantenhaus hat gerade mit 215 zu 208 Stimmen für eine Eindämmung seiner Position gestimmt, der Senat liegt mit einer Stimme dahinter.

Doch die Tür, die er sich am wenigsten leisten kann zu öffnen, ist die Eskalation – und genau diese Gefahr unterschätzt jeder. Amerika greift auf zwei Reserven gleichzeitig zurück. Es hat seine strategische Ölreserve um 12 % auf 365 Millionen Barrel reduziert, um den Ölpreis niedrig zu halten, und es hat rund 1.100 Tomahawk-Marschflugkörper und 1.200 Patriot-Raketen abgefeuert – Waffensysteme, deren Ersatz Jahre dauern wird. Beide Maßnahmen laufen parallel. Beides füllt sich nicht schnell wieder auf: Die Ölreserven werden voraussichtlich erst 2028 wieder das Vorkriegsniveau erreichen. Und der Iran hat das alles im Blick.

Deshalb wird der Iran nicht nachgeben. Ein so angeschlagenes Land gewinnt den einzigen verbleibenden Wettstreit: den Wettstreit darum, wer es sich leisten kann zu warten.

Die Lage scheint ruhig. Brent notiert wieder über 100 Dollar. US-Aktien erreichten vor wenigen Tagen Rekordhochs. Doch diese Ruhe ist erkauft mit schwindenden Reserven und einem verbrauchten Arsenal, und beides wird sich erst in Jahren wieder erholen.

Trump nannte die Abstimmung bedeutungslos. Der Markt reagierte achselzuckend. Der Iran interpretierte sie als grünes Licht.

Dieser Krieg wird nicht auf dem Schlachtfeld gewonnen. Er wird von demjenigen gewonnen, dessen Reserven den Gegner überdauern. Und zum ersten Mal ist das nicht Washington.«

Eine andere Sicht fand sich bei Zineb Riboua am 15. Mai (gekürzt):

»Als der Iran die Straße von Hormus besiegelte, glaubten seine genialen Strategen, die Trümpfe in der Hand zu halten. Der globale Energieschock sollte Washington zu Verhandlungen zwingen und die Golfstaaten die US-Kriegsführung zu stören. Als Trump Xi Jinping in Peking gegenüber saß, begannen die ersten Erklärungen zu enthüllen, wie gründlich Teheran die Situation falsch eingeschätzt hatte.
Die beiden Staatschefs waren sich einig,  die Meerenge müsse offen bleiben für den freien Energiefluss. Der Iran darf keine Atomwaffen haben. Vor dem Hintergrund der letzten Monate eine bedeutende chinesische Neupositionierung, die Teheran sofort bemerkt haben wird. Xi Jinpings Interesse an größerern Mengen US-Öl schärft das Bild.
Trumps Angebot von US-Energie an China hat immense Konsequenzen. China hat immer die billigste verfügbare Energie gesucht, um seine industrielle Basis zu versorgen, und iranisches Rohöl, das unter Sanktionen stark diskontiert ist, diente diesem Zweck jahrelang. Billige US-Energie bietet Peking eine Alternative, um sich vor US-Sanktionen zu schützen.
Noch wichtiger ist, dass jedes zukünftige Barrel, das China aus der westlichen Hemisphäre bezieht, ein Fass ist, das nicht durch die Einnahmequelle der IRGC fließt, und die Einnahmen nicht in Waffenprogramme und Proxy-Netzwerke.
Ob die Energieregelung zustande kommt, bleibt abzuwarten, aber das Angebot ist attraktiv für Peking. Operation Epic Fury schwächt bereits die wirtschaftliche Basis der IRGC, werden aber seinen strategischen Kurs nicht ändern. Was sie tun werden, ist die iranischen Isolation zu verstärken, X-Posts und Meme-Zyklen für die regionale Stimmung einzusetzen.«

Den I-Punkt auf die Lage setzt Adam Sturman auf Promethean (gekürzt):

»Am Donnerstag enthüllte der Präsident, das US-Militär hatte im vergangenen Monat heimlich Öltanker durch die Straße von Hormus begleitet mit mehr als 100 Millionen Barrel, über 200 Handelsschiffe, die sicher auf den freien Markt geliefert wurden.
Diese äußerst erfolgreiche Anstrengung liegt daran, dass die Vereinigten Staaten von AMERIKA die Straße von Hormus KONTROLLIEREN – NICHT der Iran. Ihr Militär ist besiegt, ihre Wirtschaft verloren. Für den Iran ist es vorbei (Trump, Truth Social, 10. Juni). Er nannte, was als nächstes kommt: Kharg Island – totale Kontrolle über die iranischen Öl- und Gasmärkte, das Venezuela-Modell. Dann gab Trump bekannt, der Deal sei auf höchster Ebene der iranischen Führung genehmigt und sagte geplanten Angriffe ab. Die Marineblockade bleibt bis zur Unterzeichnung in vollem Umfang in Kraft – „Zeit und Ort, die in Kürze bekannt gegeben werden sollen“. Er verknüpfte das $ 350 Milliarden Verteidigungsausgleichsgesetz mit dem Save America Act. Das braucht nur 51 Stimmen im Senat. Barbara Boyd zitierte Trump vom 12. Juni morgens: „Die einzige Waffe, die die Iraner noch haben, sind unsere Presse und die Democrats.“ Deshalb geht das Establishment All-in. Der Krieg im Ausland endet zu Trumps Bedingungen in einer Unterzeichnungszeremonie. Die letzte Front des Imperiums ist hier zu Hause: im Rechtsstreit, Medienpanik und den Briefwahlmaschinen

Mahyar Tousi: Es gibt kein Iran-Abkommen, nur eine potenzielle Vereinbarung, über die man verhandeln kann, falls es in Zukunft zu einem Abkommen kommt. Sowohl die Revolutionsgarden als auch die USA behaupten, das Abkommen entspreche ihren Bedingungen. Die kursierenden Entwürfe widersprechen sich jedoch.

Die Zahl der gegensätzlichen Fundstellen im Netz ist viel zu groß, um sie alle zu zeigen. Am Ende enthalten sie nur die alten Positionen beider Seiten, sind nur die letzten Variationen des fortgesetzten Pokers.

Das letzte Signal aus dem White House um 7:38 AM · Jun 13, 2026 lautet wieder auf Verhandlungsergebnis: »Iran ist bereit, ein Abkommen zu unterzeichnen. Derzeit wird über den Ort verhandelt. Das Weiße Haus deutet an, der Kampf sei entschieden, und Teheran weiß das. Die Propaganda der Medien bricht zusammen, und die Märkte reagieren.«

Schau‘ mer mal, dann seh’n mer scho.

Ihnen werte Leser ein gutes Wochenende, die Schafskälte, die sich die Natur gegen die Weisungen der Klimareligion erlaubte, ist zu Ende, der Sommer zurück und das politische Sommerloch in Deutschland und der EU setzt beider Dauer-Politikloch fort.

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Kommentare ( 1 )

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November Man
2 Stunden her

Die Westmedien interessieren weder die Israelis noch Trump. Die beiden Kriegstreiber machen weiter was sie wollen. Niemand traut sich diesen schlimmen Aggressoren Einhalt zu gebieten oder sie in ihre Schranken zu weisen. Was diese Tyrannen im Nahen Osten so alles treiben, da braucht sich niemand wundern, wenn es vernünftige Leute gibt, die sich berechtigt gegen Israel und gegen die USA wenden.