Was stimmt im Streit um Kiews Erdöl-Lieferstopp an Ungarn und die Slowakei?

Ungarn beschuldigt die Ukraine, über eine Ölblockade Ungarns Wirtschaft zu sabotieren, und bittet die EU um Hilfe. Doch die stellt sich auf die Seite der Ukraine.

IMAGO

Am 27. Januar stoppte die Ukraine die russischen Erdöllieferungen an Ungarn und die Slowakei über die Druzhba („Freundschaft”)-Pipeline, die durch die Ukraine führt. Daraus erwuchs eine politische und wirtschaftliche Krise, die mittlerweile die Beziehungen zwischen Ungarn, der Ukraine und der EU an den Bruchpunkt führt. Es ist auch ein Informationskrieg, ein Krieg der Narrative: Kiew, Brüssel und Budapest behaupten alle unterschedliche Dinge, alle beschuldigen einander der Erpressung und feindseligen Verhaltens. Was stimmt?

Das ukrainische Militär selbst hatte diese Pipeline und ihre Abzweigungen in der Vergangenheit systematisch angegriffen, mit dem Ziel, den russischen Ölexport in die EU zum Erliegen zu bringen. Eine politisch wohl auch erwünschte Folge dessen waren zeitweise Lieferstopps für Ungarn und die Slowakei, die als einzige EU-Länder weiterhin billiges russisches Öl beziehen, wofür sie Ausnahmeregelungen bei den EU-Institutionen aushandelten. Ansonsten hat die EU den Kauf von russischem Öl prinzipiell als Sanktion gegen Russland untersagt.

Im Januar, Februar, August, September, November und Dezember 2025 (dabei teilweise mehrere Angriffe pro Monat) trafen ukrainische Langstreckendronen verschiedene Elemente dieses Pipeline-Systems auf russischem Gebiet, was zu diplomatischen Schritten Ungarns führte. Nachdem zwei ukrainische Angriffe im August zu einem vorübergehenden Lieferstopp in Richtung Slowakei und Ukraine führten, forderte Ungarns Außenminister Péter Szijjártó die Regierung in Kiew auf, solche Angriffe in Zukunft zu unterlassen, da sie die Energiesicherheit Ungarns gefährdeten. Zugleich bat er die EU, auf die Ukraine einzuwirken, da es zu den vertraglichen Pflichten der EU-Kommission gehört, die Energiesicherheit ihrer Mitglieder zu gewährleisten. Beide Demarchen blieben ergebnislos.

Der Unterschied zur jetzigen Lage ist, dass die Pipeline nach ukrainischen Angaben auf dem eigenen Staatsgebiet durch einen russischen Dronenangriff beschädigt wurde. Deswegen fliesst seit dem 27. Januar kein Öl mehr. Seither herrscht große Unklarheit über die Faktenlage.

– Die Ukraine hat erklärt, die Schäden durch den russischen Angriff verhinderten bislang eine Wiederaufnahme der Lieferungen.

– Ungarn behauptet, die Schäden seien mittlerweile voll repariert, die Ukraine unterbinde den Transit aus politischen Gründen, um in Ungarn vor den Parlamentswahlen am 12. April eine Wirtschaftskrise auszulösen. Um das zu verhindern hat Ungarn ein Drittel seiner strategischen Ölreserven freigegeben. Das deckt den Bedarf für einen Monat.

– Über Ursprung und Ausmass der Schäden an der Pipeline gibt es keine öffentlich dokumentierte Information. Der luxemburgische Außenminister Bruno Bettel versuchte sich als Vermittler und schlug seinem ukrainischen Amtskollegen Andrii Sybiha vor, ungarischen und slowakischen Fachleuten zu erlauben, die Schäden an der Pipeline zu untersuchen. Sybiha erwiderte, er müsse dazu seine Regierung konsultieren.

– Die Slowakei forderte die EU auf, europäische Fachleute zu entsenden, um zu prüfen, ob die ukrainische Regierung die Wahrheit sagt. Die EU ging darauf bislang nicht ein.

– Ungarn und die Slowakei liefern unterdessen keinen Dieselbrennstoff mehr in die Ukraine (11 Prozent des ukrainischen Imports), bis de Ölliferungen wieder aufgenommen werden. Der Treibstoff wird in ungarischen und slowakischen Raffinierien aus dem russischen Öl hergestellt, dass über die Druzhba-Pipeline kommt.

– Die Slowakei hat erklärt, ab Montag, 23. Februar keinen Notstrom mehr an die Ukraine zu liefern, solange kein Öl kommt. Sowohl den Diesel-Ausfall als auch den fehlenden Strom wollen Polen und Rumänien ausgleichen.

– Ungarn hat in letzter Minute den bereits vereinbarten EU Kredit für die Ukraine in Höhe von 90 Milliarden Euro blockiert und will erst zustimmen, wenn das Öl wieder fliesst. Die EU droht Ungarn deswegen mit Sanktionen wegen Verletzung der Pflicht zu „loyaler Zusammenarbeit” – ein schwammiger Begriff, den die EU erst in den letzten zwei Jahren zur rechtlichen Waffe gegen Ungarn umfunktioniert hat.

– Die Ukraine hat der Slowakei, aber nur der Slowakei mitgeteilt, dass die Öllieferungen am 21. Februar wieder aufgenommen würden. Das wurde dann aber auf den 23., 24., 25. und nun 26. Februar verschoben. Die ungarische Ölgesellschaft MOL teilte mit, keinerlei Informationen über eine Wiederaufnahme der Lieferungen bekommen zu haben. Was das bedeutet: Da das Öl über dieselbe Pipeline fliesst, wäre eine einseitige Lieferung an die Slowakei ein klarer Beweis, dass Kiew Ungarn aus politischen Gründen nicht beliefert.

– Ungarn und die Slowakei haben die EU aufgefordert, Druck auf die Ukraine auszuüben, da der Lieferstopp die Energiesicherkeit beider Länder gefährde. Es ist vertragliche Pflicht der EU, die Energiesicherheit der Mitgliedländer zu gewährleisten.

– Die Antwort der EU war atemberaubend: Die Energiesicherheit Europas sei in keinem der Mitgliedländer gefährdet, hieße es, schließlich hätten Ungarn und die Slowakei ja ihre strategischen Ölreserven. Die Reparaturen an der Pipeline gingen langsam voran, wegen der „fortwährender russischer Angriffe”. In den Medien sind seit Wochen keine russischen Anfriffe auf die Druzhba Pipeline in der Ukraine dokumentiert. Da kann man die EU-Aussage fast so interpretieren, dass Ungarn potentiell so lange kein Öl bekommt, wie der Krieg andauert.

– Ungarn kann das russische Öl reich technisch auch auf Umwegen über die Adria-Pipeline bekommen, die über Kroatien führt. Auch nach EU-Recht ginge das, da Ungarn eine Ausnahme genießt von den EU-Sanktionen gegen russisches Öl. Kroatien hat allerdings gesagt, das Land würde nur nicht-russische Öl passieren lassen (also sehr viel teurer).

– Ungarn erhält russisches Öl auch über die „South Stream” Pipeline, über die Türkei, via Serbien. Deren Kapazität ist allerdings ausgereizt. Das neueste Element in diesem Thriller: Die russische Seite hat Budapest wissen lassen, dass laut Geheimdienstinformationen die Ukraine nun plant, auch diese Pipeline (auf russischem Gebiet) mit Dronen anzugreifen.

– In Ungarn selbst ermittelt die Polizei gegen Manager der Ölgesellschaft MOL, das die Gesellschaft den Ausall der Pipeline zunächst nicht bekanntgegeben hatte, während führende Manager ihre MOL-Anteile veräußerten. Der Kurs sinkt, seit die Krise ausbrach.

– Ungarn schickt Soldaten an kritische Punkte um seine Energie-Infrastruktur vor ukrainischen Sabotageakten oder Dronenangriffen zu schützen.

Der Gesamteindruck, der sich nach Meinung mehrerer Experten ergibt, ist, dass die Ukraine Ungarn in Absprache mit der EU im Würgegriff halten will, um vor den Wahlen die ungarische Wirtschaft zu schädigen, die Preise steigen zu lassen, und so auch die Regierung von Ministerpräsident Orbán entscheidend zu schwächen.

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Kommentare ( 65 )

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Willm
1 Monat her

Es ist doch offensichtlich das die EU und Die Ukraine die Wahlen in Ungarn entsprechend hingegen wollen.
Nach der Wahl mit gewünschten Ergebnis
Wird wieder Öl in Massen fließen.

Logiker
1 Monat her
Antworten an  Willm

Falsch!
Dann wird nie wieder Öl fließen.

Kassandra
1 Monat her
Antworten an  Willm

Die Ukraine hat vormals die GesamtEU erpresst, indem sie durch die Pipelines nur fließen ließ, was wem auch immer genehm war – obwohl Transitgebühren berechnet wurden. Man kam ja nicht von alleine auf den teuren Bau von Nordstream I wie II – man wollte damit die Ukraine als Erpresser ausschalten. . Weshalb allerdings dahin jetzt Milliarden und Waffen aus der EU geschickt werden und weshalb Selenskyj immer noch in einer Position scheint, die solche Drohgebärden möglich macht, wenn seine „Forderungen“ nicht erfüllt werden – ich kann es nicht verstehen. Vertraglich sind wir weder als D noch als EU und schon… Mehr

Logiker
1 Monat her
Antworten an  Kassandra

Nimm der EU das Feindbild Russland und Deutschland das Feindbild AfD – dann haben die NULL Argumente mehr für irgendwas.

Aber es geht ja auch ohne.
Dafür sorgen schon 70 oder 80% der Wähler im Westen.
Sind die alle taub, blind und dumm?

karlotto
1 Monat her
Antworten an  Kassandra

Nicht nur die EU, auch Russnad.

T. Pratchett
1 Monat her
Antworten an  Kassandra

Gut, dass das mal wieder deutlich in Erinnerung gebracht wird.

Last edited 1 Monat her by T. Pratchett
Aladin
1 Monat her

Kroatien hat nach Rücksprache mit der EU Kommission (in Zagreb) den Adria Pipeline blockiert. Zufall kenne ich anders.

EinBuerger
1 Monat her

Der Gesamteindruck, der sich nach Meinung mehrerer Experten ergibt, ist, dass die Ukraine Ungarn in Absprache mit der EU im Würgegriff halten will, um vor den Wahlen die ungarische Wirtschaft zu schädigen, die Preise steigen zu lassen, und so auch die Regierung von Ministerpräsident Orbán entscheidend zu schwächen.“:
Sehe ich auch so. Die EU will sich in den Einzelstaaten Regierungen halten, die ihr genehm sind. Funktionieren tut das mit dem Geld und der Unterstützung Deutschlands.

Axel Haare
1 Monat her

Kein Öl und Gas für die renitenten EU-Staaten Ungarn und Slowakei ist doch ein hervorragendes Druckmittel, mit dem sich wuchern lässt. Entweder ihr stimmt dem 90 Mrd. EU-Hilfspaket zu, oder die Bude bleibt kalt und ohne Strom. So einfach ist das! Aus ukrainischer Sicht völlig richtig.

Kassandra
1 Monat her
Antworten an  Axel Haare

Weshalb aber fragt nie jemand danach, in welchem Interesse vdL Kiew derart protegiert? Und dass die beiden Hand in Hand jetzt gegen Ungarn ziehen – wo doch zumindest vdL „das Wohl Ungarns“ zuvorderst stellen müsste?

Lizzard04
1 Monat her

Das zu lesen macht einen erst sprachlos und dann wütend! Dass die Ukraine nach der Sabotage von Nordstream nun auch die Ungarn vom russischen Gas abschneiden will, mit oder ohne EU Absolution (wobei auch das zu vdL’s Brüssel passen würde), erscheint glaubwürdig. Daher stellt sich die Frage, was für ein System in Kiew wir da eigentlich unterstützen und dass sich Orban völlig zu Recht dagegen wehrt, anstatt die Sabotage der eigenen Energieversorgung durch Selensky einfach hinzunehmen und denen dafür auch noch einen dicken Scheck zu überreichen!

Aladin
1 Monat her
Antworten an  Lizzard04

Noch dringendere Frage ist: was für ein System wir in Brüssel unterstützen. So viel Wert ist deren Beistandszusage an die Mitglieder ?

1989
1 Monat her

Die Selenskyj-Ukraine macht nun offensichtlich mit im ungarischen Wahlkampf, denn ohne Orban als ungarischem Ministerpräsidenten würde die Ukraine in die geöffneten EU-Arme widerstandslos ‚hineingleiten‘!Und ein Orban, der die Energieversorgung seines Landes nicht effektiv schützen kann, steht politisch reichlich unter Druck.
Orban sollte alle diplomatischen Schritte einhalten und letztlich aus Gründen des Landesschutzes militärisch gegen die Ukraine vorgehen.

Kassandra
1 Monat her
Antworten an  1989

Verstehe ich Sie richtig, dass sie wollen, dass ungarische Truppen gegen Kiew vorgehen?
Der POTUS wird zwar wissen, was er von Selenskyj wie den Kombattanten in Kiew zu halten hat – aber das wird anders gelöst werden müssen.
Seltsam schon, dass sich hier keiner wehrt, dass erneut 90.000.000.000.00 Euro nicht eingenommene!!! Steuergelder an den Schauspieler überwiesen werden.

1989
1 Monat her
Antworten an  Kassandra

Die Druschba (-Süd-) Pipeline gehört dem russischen Staatskonzern Transneft, befindet sich aber auf ukrainischem Territorium. Würde Orban hier militärisch aktiv, wäre er in eine Falle gegangen.In Ungarn hat Orban die militärische Präsenz zum Schutz der Energieversorgung verstärkt.

Vgl.:
Furcht vor ukrainischem Angriff in Ungarn: Viktor Orbán setzt Militär ein https://share.google/9y13OzHCckYJeQEyf

Jenseits dessen ist Ungarn NATO Mitglied. Würde Ungarn nachweisen, dass die Ukraine…..,

Konservativer2
1 Monat her

Und in den Medien steigt der moralische Druck spürbar, gefälligst auf der Seite der Ukraine zu sein, ohne wenn und aber. Dabei wird immer unverbrämter dargestellt, dass wir in diesen Konflikt immer weiter reingezogen werden, mit absehbaren Konsequenzen. Da erübrigt sich jeder weitere Kommentar.

Last edited 1 Monat her by Konservativer2
Kassandra
1 Monat her
Antworten an  Konservativer2

Ja. Jacques Baud scheint deshalb aus dem Verkehr gezogen, weil er solches kritisiert – wie Harald Kujat eben auch. Über youtube findet man beide: https://weltwoche.ch/suche/?q=baud
Die Schweizer UBS soll inzwischen auch Konten von Baud blockieren.

Erfurter
1 Monat her

Ganz wichtiger und notwendiger Beitrag. Wenn auch kein erfreulicher. Wie blöd ist Deutschland?

Manfred_Hbg
1 Monat her

Nun ja, weil ich natülich nicht neben der Druzhba-Pipeline am stehen bin, kann ich natürlich auch nicht beschwören wo hier etwas zerschossen ist und von wem verursacht wurde. Doch bekannt und zu lesen ist (s.u.), dass die Druzhba-Pipeline bei Leviv während den letzten russischen Raketenangriff durch eine Oreschnik-Rakete (auch) beschädigt wurde und das die Ukrainer mit der Reparatur wohl Probleme wegen russ. Drohnen haben. Weshalb die Ukraine schon am 21.Febr.26 als Ausweichmöglichkeit die Pipeline Odessa-Brody vorgeschlagen hatte(s.u). – – – – – Anbei auch noch kurz zu den beiden Regierungen in Ungarn und die Slowakei…..: Wenn sich hier vor allem… Mehr

Last edited 1 Monat her by Manfred_Hbg
BKF
1 Monat her
Antworten an  Manfred_Hbg

Weshalb die Ukraine schon am 21.Febr.26 als Ausweichmöglichkeit die Pipeline Odessa-Brody vorgeschlagen hatte“ Könnte man machen, dann müßten die russischen Tanker aber in Odessa anlegen und einspeisen. Soll der Vorschlag der Ukraine wirklich Ernst sein? Der Antransport mit dem Tanker nach Odessa gäbe auch sicher einen Preisaufschlag.

Manfred_Hbg
1 Monat her
Antworten an  BKF

Mhh, wie nun das Oel zur Pipeline Odessa-Brody und von dort weiter nach Ungarn gelangt, darüber habe ich mir offen gesagt bisher keine Gedanken gemacht und bin hier einfach davon ausgegangen, dass wenn von der Ukraine wegen der von Putin-Russland zerstörte „Hauptleitung“ öffentlich und an die EU gerichtet solche Vorschläge unterbreitet werden, dass das dann auch schon ehrlich gemeint ist und das es hier tatsächlich diese -vorübergehend ersatzweise- Möglichkeit geben tut. Und wenn, wie von Ihnen wohl richtig gesagt, das Oel in Odessa erst per Tankschiffe vorübergend angelandet werden müßte, dann wird das Oel für Ungarn sicherlich auch erst mal… Mehr

Holger Tuerm
1 Monat her

Ich glaube einfach keinem. Damit liegt man fast zu 100% richtig.

Aboriginal
1 Monat her

Hat sich eigentlich Ungarn nach der Sprengung der Nordstream Gasleitung genauso echauffiert und sich an die Seite Deutschlands gestellt? Ich kann mich nicht daran erinnern.

Kassandra
1 Monat her
Antworten an  Aboriginal

Sie wissen, dass so gut wie nur noch berichtet wird, was genehm ist?
Und weshalb hätte sich Ungarn einmischen sollen, wo doch selbst deutsche Politiker sich nicht „echauffierten“ – und auch nicht nach einer Untersuchung des Sabotageaktes nachfragten?
Zumal sie AKWs wie andere Kraftwerke im eigenen Land gerne in die Luft fliegen lassen – was uns noch teuer zu stehen kommen wird.