Viel Sonne bedeutet viel Solarenergie, aber auch starke Schwankungen. Doch anstatt die Grenzen der Erneuerbaren in Sachen Energiesicherheit einzusehen, versucht man es mit einem argumentativen Ablenkungsmanöver.
picture alliance / CHROMORANGE | MICHAEL BIHLMAYER
Täglich werden wir mit Begriffen konfrontiert, die im Ergebnis einer als alternativlos gepriesenen Energiewende verwendet werden oder durch sie erst entstanden sind. Wir greifen auch Bezeichnungen auf, die in der allgemeinen Vergrünung in den Alltagsgebrauch übergehen – in nichtalphabetischer Reihenfolge.
H wie
Hitzeflaute, die
Die Energiewende, mit der wir Vorausreitende sein wollen, beschert uns einen neuen Spezialbegriff der Flaute. Flaute beschreibt Windstille oder sehr schwachen Wind, daraus wurde bei Dunkelheit die allseits bekannte Dunkelflaute. Die ist dem progressiven Ansatz abträglich, mit Licht und bewegter Luft die energetische Grundlage eines Landes zu sichern. Dann stellte sich heraus, dass auch das Gegenteil, die Hellbrise, der Versorgungssicherheit nicht zuträglich ist.
Aktuell erscheint bei hohen Temperaturen die Hitzeflaute, sie führt zu hohen Schwankungen im Stromangebot und zu hohen Preisen, zum Teil bis zum Zehnfachen des Durchschnitts. Die Photovoltaik (PV) wurde ausgebaut auf heute 122 Gigawatt (GW), das ist der eineinhalbfache Bedarf im Netz. Dieser Strom muss nach EEG zwingend abgenommen werden (Einspeisevorrang), egal, ob er gebraucht wird oder nicht. Das bringt Stress ins Netz, weil die Frequenz gehalten werden muss, der Sonnenstrom aber jeden Abend wieder verschwindet. Konventionelle Kraftwerke müssen ständig hin- und herregeln, einen erheblichen Teil regeln inzwischen Export und Import. Wir sollten unseren Nachbarn stets dankbar sein, ein deutsches Inselnetz wäre nicht mehr betreibbar oder nur mit kostenpflichtiger, stark gedrosselter Einspeisung der „Erneuerbaren“.
Tagsüber powern die PV-Anlagen ins Netz, wenn auch mit temperaturbedingtem schlechteren Wirkungsgrad. Kritisch ist die zweite Tageshälfte. Innerhalb von 10 Stunden (12 bis 22 Uhr) verschwindet dieser Strom aus dem Netz, von mittags etwa 55 GW auf null. Der Bedarf sinkt hingegen nur um 15 GW (Werte vom 25. Juni). Vor allem für Kohlekraftwerke lohnt sich der Stop-and-go-Betrieb nicht. Im Sommer befinden sich viele Kraftwerke auch in Revision und die meisten kraft-wärmegekoppelten Anlagen stehen wegen fehlendem Wärmebedarf ohnehin. Die Beschaffung des Ersatzstroms wird dann teuer. Auch dies ist Ergebnis einer fehlgesteuerten Wende, den Ausbau der Photovoltaik hätte man verpflichtend mit dem Speicherbau verbinden müssen.
Die Windkraftanlagen pausieren in einem großen Hochdruckgebiet. Verschärfend kommt hinzu, dass der Verbrauch höher ist als an normalen Sommertagen. Klimaanlagen und Ventilatoren in Haushalten, Handel und Industrie, mehr Betrieb von Trinkwasserpumpen, von Grundwasserpumpen zur Bewässerung und auch die abends beginnenden WM-Spiele sind die Ursache.
Nun ist es wieder Zeit für beflissene Energiewender, vom Problem abzulenken und auf Frankreich zu zeigen. Dort sind angeblich wegen der großen Hitze die Kernkraftwerke am Ende und wir sollten also glücklich sein, keine mehr zu betreiben. Schauen wir genauer hin:
Die Nachbarn betreiben 57 Kernreaktoren, von denen acht an Flüssen liegen und mit Durchflusskühlung betrieben werden. Sie müssen aus ökologischen Gründen die Leistung einsenken, wenn die Temperatur des Wassers zu stark steigt. Die Grenztemperatur des Flusses nach der Kühlwassereinleitung aus dem Kraftwerk sollte 25 Grad nicht überschreiten.
34 weitere Reaktoren stehen auch an Flüssen, verfügen aber über ein Rückkühlsystem in Form von Kühltürmen. Hier wird die Abwärme über die Verdunstung des umgewälzten Kühlwassers abgegeben, die Abhängigkeit von der Außentemperatur ist gering. 15 Reaktoren liegen an der Küste und werden durch Seewasser gekühlt.
Aus der sommerlichen Temperatur-Abhängigkeit der acht flusswassergekühlten Reaktoren meinen unsere Anti-Atom-Bewegten eine grundsätzliche Untauglichkeit der Kernkraft zu sicherer Versorgung ableiten zu können. Das ist die typische Ablenkungsdiskussion von den Unzulänglichkeiten des eigenen Systems. Als ich kürzlich einen Vortrag zur Windkraft hielt, war der erste Einwand einer SPD-Landtagsabgeordneten: „Sie haben gar nicht über die Braunkohletagebaue gesprochen.“
Es wird nicht gelingen, unser Noch-Industrieland mit Strom aus Licht, Luft, Kompost, Müll und etwas fließendem Wasser zu versorgen. Dunkelflaute, Hellbrise, Hitzeflaute und Kälteflaute (durch ein stationäres Hochdruckgebiet im Winter) werden uns bei weiterem unkontrolliertem Zubau von Wind- und Solaranlagen zwingen, unser Leben wie im Mittelalter nach den Launen der Natur zu richten.
Der grüne Wasserstoff soll künftig helfen. Ein Fragezeichen scheint angemessen. Hier eine nicht abschließende Aufzählung bisher gescheiterter Wasserstoffprojekte:
- ArcelorMittal verfolgt das Thema grüner Stahl nicht mehr.
- Uniper „streckt“ seine Projekte.
- LEAG stoppt sein grünes H2-Projekt in Boxberg.
- HH2E stoppt Projekte in Lubmin und Borna.
- Die H2-Produktion am Klärwerk Hannover ist gescheitert.
- Das Projekt in Schwäbisch Gmünd ist gescheitert.
- enviaM zieht sich aus dem Projekt Green Bridge zurück.
- Die Wasserstofffabrik am Kraftwerk Fenne (Völklingen) wird nicht gebaut.
- Das Projekt Sines (Portugal) ist gescheitert, damit kein H2-Export.
- Eon zieht sich nach 3 Jahren aus einem australischen H2-Projekt zurück, BP ebenso.
- Das Wasserstoffprojekt Hyphen in Namibia verläuft nicht wie geplant, Rückzug von RWE, Einheimische wehren sich gegen 700 Windkraftanlagen im Nationalpark.
- Hadag beendet ein Projekt für H2-Schiffsantriebe.
- Das Westküstenprojekt in Schleswig-Holstein ist gescheitert.
- Der Bau einer H2- Pipeline von Dänemark nach Schleswig-Holstein wurde verschoben.
- Zahlreiche Wasserstofftankstellen wurden wieder geschlossen.
Die vorgesehenen 10 GW Elektrolyseurskapazität bis 2030 werden wir nicht erreichen, derzeit gibt es eine Kapazität von 0,18 GW. Solange es keine belastbaren Angaben gibt zu Lieferterminen, -mengen und -preisen sollte man den Ball sehr flach halten und nicht noch weitere Milliarden an Geld den flüchtigen Wasserstoffprojekten hinterherwerfen.
Mit neuen Begriffen wie der Hitzeflaute bereichern wir die Welt. Die Dunkelflaute hat es bereits wie auch Kindergarten und Blitzkrieg in den englischen Sprachraum geschafft. Auch die Übernahme der „Hitzeflaute“ wäre denkbar, die Erklärung in englischer Sprache wäre nicht schwer. Anderen Energiewende-Beiträgen zur Sprachbereicherung wie Biotreppe, Referenzertragsmodell oder Kraftwerksstilllegungsanzeigenliste dürfte hingegen mangels schwieriger Übersetzung, vor allem aber wegen globaler Irrelevanz der Weg in andere Sprachräume verwehrt bleiben.
Wir werden mit den verschiedenen Flauten und Brisen leben müssen. Frühling. Sommer, Herbst und Winter sind das heutige Extremwetter und werden noch deutlicher unser tägliches Leben bestimmen.


Sie müssenangemeldet sein um einen Kommentar oder eine Antwort schreiben zu können
Bitte loggen Sie sich ein
Erst Dunkelflaute, jetzt Hitzeflaute. Was kommt als nächstes? Die Knabberflaute, das gefürchtete Phänomen am Abend, wenn der plötzliche Mangel an Chips und Schokolade zu einer emotionalen Unterversorgung führt und die lokale Speicherinfrastruktur (Kühlschrank) keine Alternativen bietet, was zu einer sofortigen Systeminstabilität auf dem Sofa führt? Weiter unten habe ich schon dargelegt, dass wir mit einer vergleichsweise moderaten PVA inklusive Batteriespeicher 8-9 Monate im Jahr quasi stromautark sind. Auf die Einspeisevergütung könnte ich locker verzichten. Die ist eh nur minimal. Der größte Kostenpluspunkt ist der eingesparte Strom. Dann kommt der Vorwurf: Ja und im Winter bei Dunkelflaute, wenn auch kein Wind… Mehr
Nur mal so zum Thema: Speicher sind großtechnisch keine Lösung. „verteilt“ man sie auf Millionen Haushalte, auch nicht. Die Rohstoffe für volkswirtschaftliche Größenordnungen sind nicht aufzubringen. Unten, Annahme: Ein einziges(!) Atomkraftwerk, Leistung ein Gigawatt, einen „knappen“ Dezembertag bei Flaute „ersetzen“. Zwecks Nachvollziehbarkeit, meine zwei Fragen an Chatgpt: 1.) Ein Speicher von 20 GWh- wie viele und welche Metalle bräuchte der? Antwort, Auszug, günstigerer Akku, LFP (kein Nickel, kein Kobalt!). Lithium: 14.000 Tonnen Eisen: 100.000 Tonnen Phosphor: 40.000 Tonnen Graphit: 30.000 Tonnen Kupfer: 20.000 Tonnen Aluminium: 30.000 Tonnen 2.) Wie viele Tonnen Rohstoff – Erz z.B., – wären dazu nötig? Kupfervorkommen mit… Mehr
Zu den Fakten der Solar- und Windparanoia in Deutschland. Es ist ein wunderbares Abzockgeschäft um Luftschlösser zu verkaufen. Die Sonne schickt bei voller Strahlung etwa 1000 Watt/m^2. Die billigen minderwertigen chinesischen Solarzellen die zu 80% in Deutschland verbaut sind liefern dann 280 Watt/m^2 – nicht mehr egal wie stark die Sonne scheint. – 3-Schicht Solarzellen deutscher Produktion liefern 350-450 Watt/m^2 Aber alle liefern nur sann Strom, nur wenn die Sonne scheint. Sie scheint aber nur 25% der Jahreszeit ausreichend in Deutschland um nutzbar zu sein. Mit Lügenpropaganda kann man keinen Herd heizen und kein Essen kochen – erst recht kein… Mehr
witzig über Luftschlösser zu reden und sie dann selbst zu bauen. 3-Schicht-Solarzellen mit 350-450W sind nichts anderes als Labor-Ratten die mit der Realität nichts zu tun haben. Sie existieren schlicht nicht und würden auch bei dem Preis niemals auf Dächern verbaut. Die angeblich so schlechten Chinesischen Module haben die Deutschen oder ihre kläglichen Reste davon längst überholt. Moderne Glas-Glas-Module von Aiko mit Rück-Kontaktierung sind nicht nur langlebig sondern auch optisch schöner als all das, was Deutschland vor seinem Solar-Bankrott jemals gebaut hat. Ganz zu schweigen davon dass sie mehr Watt pro m² erreichen als die deutsche Konkurrenz. Das Schwachlichtverhalten und… Mehr
witzig über Luftschlösser zu reden und sie dann selbst zu bauen. 3-Schicht-Solarzellen mit 350-450W sind nichts anderes als Labor-Ratten die mit der Realität nichts zu tun haben. – Warum musst du so einen Laien Schwachsinn posten? Ich weiß wovon ich spreche, du nicht. Es gibt in Heilbronn eine deutsche Firma die solche Solarzellen produziert wie ich sagte und produziert hat für den amerikanische Sateliten der voriges Jahr zum Saturn geflogen ist. Mein Sohn arbeitet da in der Entwicklung. – Sie produzieren für die Amerikaner und für die Russen, die ihre Sateliten Solarzellen von da beziehen – aktuell und schon seit… Mehr
Erstaunlich ist NICHT
die Binsenweisheit, dass installierte Leistung nicht Erzeugerleistung ist,
sondern dass aus 1 m² 350-450W/m² kommen sollen.
Solarleistung
Oberkante Atmosphäre 1370 W/m²
Albedo 30% -> 1370 x 0,7 = 1000W/m²,
eingestrahlt auf r² pi.
Kugeloberfläche Erde 4 r² pi ->
Max. Einstrahlung = 1000/4 = 250 W/m²
Ach Gottchen immer diese unwissenden Oberwisser.
Ihre Rechung ist nicht witzig sondern aberwitzig unwissend.
Die Einstrahlung erfolgt auf r² pi – ihre Umrechung auf 4 r² pi ist kokolores.
Dafür müsste die Sonne auch Nachts scheinen damit sie auf 4 r² pi einstrahlt. Bei ihnen scheint die Sonne auch Nachts.
„Täglich werden wir mit Begriffen konfrontiert, die im Ergebnis einer als alternativlos gepriesenen Energiewende verwendet werden oder durch sie erst entstanden sind. Wir greifen auch Bezeichnungen auf, die in der allgemeinen Vergrünung in den Alltagsgebrauch übergehen“ Es ist das typische Sprachmusster das man aus allen stalinistisch Totalitären Systemen kennt. – Auch die Sprache der kommunistischen Agitatorin Angela Merkel, die diese Sprachemuster in Deutschland eingeführt hat. „Freiheit stirbt nicht mit einem großen Knall, sondern durch das schleichende Verschwinden der Räume, in denen der Einzelne vor dem Zugriff des Staates sicher ist. Totalitarismus beginnt nicht mit Lagern, sondern mit der Zerstörung der… Mehr
Die Menschen bei uns sind einfach gutgläubig! Sie glauben nicht, dass Wissenschaftler auch nur Menschen wie Du und Ich sind, käuflich, eitel und anmassend. Die Journalisten sind teilweise zu unbedarft um diesen Menschen mal auf den Zahn zu fühlen ob ihrer Argumente, weil sie von diesen immer leicht abgebüglet werden mit haarsträubenden Aussagen, denen Journalisten nichts entgegensetzen können. Beispiel gefällig: CO2 ist ein Treibhausgas, weil es ja in Infrarot-Strahlungsbereich stark absorbiert. Das die ganze Aufnahme von Energie durch viele Faktoren beinflusst wird, entsprechend auch das Abgeben von Energie ein komplexes Zusammenspiel im Bereich des Wärmeübergang mit anschliessender Wärmeabstrahlung ins Weltall… Mehr
Die Menschen bei uns sind einfach gutgläubig! Sie glauben nicht, dass Wissenschaftler auch nur Menschen wie Du und Ich sind, käuflich, eitel und anmassend. – Sorry Korrektur: „sind gutgläubig dumm“ „Nie haben die Massen nach Wahrheit gedürstet. Von den Tatsachen, die ihnen missfallen, wenden sie sich ab und ziehen es vor, den Irrtum zu vergöttern, wenn er sie verführt. Wer es versteht sie zu täuschen, wird leicht ihr Herr, wer sie aufzuklären versucht wird immer ihr Opfer.“ – Quelle: „Psychologie des Foules“ – Gustave Le Bon, 1895 Wer selber nichts weiß muss glauben. Wenn diese Welt kein Antwort mehr für sie… Mehr
Nein, nahezu alle (leider) Journalisten haben eine Mission, von der sie beseelt sind, sie wissen nichts von den Frequenzen, in denen CO2 wirksam ist, wie es wirkt, sie wollen es auch nicht wissen. Sie fragen nicht einmal nach mit wissenschaftlichen Kriterien erbrachten Beweisen, sie fragen auch nicht, warum es bis heute keinen wissenschaftlichen Beweis für die CO2-Wirksamkeit gibt. Sie verschweigen, dass die CO2-Wirksamkeit nach wissenschaftlichen Kriterien nur eine These ist! Sie lassen sich albern abspeisen, es gibt ja die Mission! Sie glauben an dumme Experimente, fern jeder Wissenschaftlichkeit – Dithfurt war einer der ersten mit einem dämlichen Experiment (kaum anders… Mehr
„…den Ausbau der Photovoltaik hätte man verpflichtend mit dem Speicherbau verbinden müssen.“ Hätte, hätte, Fahrradkette. Dann hätte, hätte, Fahrradkette es wieder Nörgelei gegeben. Stichwort: Überregulierung. In diesem Fall: Überflüssig. Über 80% der in den letzten beiden Jahren installierten privaten PVAs kamen mit Batteriespeicher. Jeder seriöse Fachbetrieb rät dringend dazu und jeder halberlei gut kalkulierende Hausbesitzer folgt dieser Empfehlung. Freiwillig. Ohne Regulierung. Um mal aus persönlicher Erfahrung zu berichten: PVA, gar nicht mal sonderloch groß; mit Batteriespeicher: Von Ende März bis Ende Oktober fahren wir fast autark. Hier hat tatsächlich die Zeitumstellung einen kleinen Einfluss. Wer zweimal drüber nachdenkt, versteht warum.… Mehr
„Von Ende März bis Ende Oktober fahren wir fast autark.“ Machen Sie sich ehrlich und fahren Sie das ganze Jahr autark! Kündigen Sie Ihrem Stromlieferanten! Das macht die Planung für den wesentlich einfacher. Mir reichen schon die Jubelmeldungen aus der Presse, dass der Windpark in xyz 1000e Haushalte mit Strom versorgt. Wieso hängen die dann noch am öffentlichen Netz? Und dass die Sonne keine Rechnung schickt, liegt an der Nichtnutzung des Sonnenregals (mittelalterlich-königliches Recht auf die Sonneneinstrahlung) durch den aktuellen Staat. Das Wasseregal ist nach wie vor in Kraft.
„liegt an der Nichtnutzung des Sonnenregals“ – haben sie sonst noch Abzockideen?
Wie ist es mit Steuer auf die Atemluft? – Luftregal
Steuer auf Atemluft gibt es doch schon: Co2 Steuer!
Was soll das Gepöbel? Der Staat war schon immer sehr erfinderisch in dem, was er besteuern kann bzw. woran er Rechte verkaufen kann. Für bewegte Luft bzw. fließendes Gewässer kann er nichts, aber jeder, der das nutzen will, muss das Recht dazu erst einmal kaufen. Steuern auf etwaigen Gewinn kommen dann noch oben drauf. Also, erst einmal schlau machen, bevor man in die Tastatur greift.
Immerhin bin ich nur zu 35% auf Netzstrom angewiesen.
Sie offensichtlich zu 100%.
Falsch! Genau das ist der große Irrtum, man kann es auch Selbstbetrug nennen.
In den 35% sind Sie zu 100% auf Netzstrom angewiesen. Denn all die Kapazitäten die Sie nur zu 35% nutzen müssen zu 100% über 24/7/365 vorgehalten, gewartet, geregelt und im Fall des Falles betrieben werden. Das ist es, was die sogenannte Energiewende so teuer macht. Fixkosten für ein Backupsystem mit 100%iger Kapazität, die, gemessen an der Kapazität, auf eine viel zu geringe Produktion umgelegt werden müssen.
„Denn all die Kapazitäten die Sie nur zu 35% nutzen müssen zu 100% über 24/7/365 vorgehalten, gewartet, geregelt und im Fall des Falles betrieben werden.“ Richtig! Das gilt und galt aber schon immer, auch invers. Wohin früher mit überflüssigem Strom kaum regelbarer Kohle- oder Atomkraftwerke, wenn der nachts nicht verbraucht wird? Ältere werden sich noch an den sehr günstigen Nachtstromtarif erinnern. Oder Nachtspeicheröfen. „Dank“ Asbest und Chrom VI ein echter Entsorgungsalbtraum. Warum gab es sowas? Weil nachts die kaum regulierbaren Kohle- und Atomkraftwerke Strom ins Netz drückten, wo er kaum gebraucht wurde. Manche stromintensive Unternehmen (Aluhütten, Stahlwerke) passten ihr Schichten… Mehr
Aber niemals war der ins „Netz gedrückte Strom“ so unberechenbar wie der aus Sonne und Wind. Zudem ist es falsch, dass man Kohle- und Kernkraftwerke nicht regeln kann. Das kann man sehr wohl und das wurde auch gemacht. Was nicht geht, man kann sie nicht SCHNELL regeln. Und das mit dem angeblichen Überschussstrom hat einen einfachen Grund: Diese Kraftwerke arbeiten unter bestimmten Parametern am wirtschaftlichsten und effektivsten. Da war (ist) es einfach günstiger, den Strom preiswerter abzugeben, als den Wirkungsgrad nach unten zu drücken.
Wie kommen Sie jetzt darauf? Ich habe mit keinem Wort meinen Strombezug erklärt. Die Tatsache, dass über PV und Windkraft volatiler Strom erzeugt wird, der in der Masse die Netzbetreiber vor große Probleme stellt, lassen Sie komplett außen vor. Verdreifachen Sie Ihre Kapazität zur Stromproduktion und Sie sind entsprechend den Milchmädchenrechnungen der Regierung und von Frau Kemfert autark. Den letzten Schritt der Abschaltung des externen Strombezugs würden Sie aber nicht gehen, weil Sie um die Volatilität Ihrer Stromerzeugung wissen.
tja, wenn sie sich mit der Materie beschäftigen würden, dann würden sie nicht so unsinnige Aussagen oder Fragen stellen. 100% Autarkie sind eben nur schwerlich machbar. Egal mit welcher Technologie. Und warum sollte er die Solarfläche die dafür benötigt würde verfünfachen um die letzten 3 Dunklen Monate November, Dezember und Januar zu schaffen, wenn er doch in genau diesen Monaten auch oftmals günstigen Windkraftstrom beziehen kann.
Gegenfrage: Warum machen sie sich nicht autark wenn das ganze Netz so furchtbar ist? Kaufen sie sich doch einen großen Dieselgenerator?
Wo haben Sie den den Quatsch her?
Wie Sie HIER sehen können, können in diesen Monaten die Windanlagen den praktischen Komplettausfall der PV-Anlagen NICHT kompensieren.
Das stimmt, man kann es auch an den dynamischen Strompreisen ablesen. Im Winter gibt es bei diesen Anbietern nur mal vereinzelt halbwegs erträgliche Preise. I.d.R. sind die ziemlich hoch. Ich hatte es aus reiner Neugier mal mit Tibber versucht und nach wenigen Monaten gekündigt. Ich erinnere mich an Tage, als die kWh bei irgendwas um 1,30 Euro lag!
Ja, das ist alles sehr phantastisch, und was macht man mit dem Sondermüll, den auch die PV-Anlagen darstellen. Denn auch die sind nicht so recycelbar, wie es dargestellt wird – die Windräder sind aber die wirkliche Katastrophe. Wie wär’s mit einer vernünftigen Stromproduktion, wie sie alle andere Länder haben? Warum bauen so viele andere Atomkraftwerke? Warum entwickelt man die neuen kleinen? Warum wird der technologische Fortschritt, der sehr drastisch ist, niemals thematisiert. Wäre nicht eine vernünftige Stromproduktion, basierend auf absolut zuverlässigen Kernkraftwerken, entschieden besser als der Wackelstrom, den auch Sie ergänzen müssen?!!
Ich weiß nicht, wo Sie Ihre Informationen herhaben, aber PVA-Panele sind nahezu vollständig recyclebar.
Es klingt schon fast wie Hohn, hier als Alternative AKWs anzubringen. Bald 70 Jahre nach Inbetriebnahme des ersten AKWs in Deutschland haben wir noch immer kein Endlager. Das kommt frühestens 2070, über 100 Jahre nach dem ersten AKW hierzulande.
Und es handelt sich um ein „Endlager“. Also null Recycling.
Und andere Länder? Ja, die bauen neue AKWs. 2024 kamen weltweit 7GW an Leistung dazu. Im Vergleich dazu Regenerative: 700GW.
Hundertmal so viel! Allen voran: China.
Noch Fragen?
Allen voran auch China bei der Kernkraft, wo derzeit 36 KKW gebaut werden und weitere 41 bereits in der Pipeline sind.
Von den 700GW Zubau an „Erneuerbaren“ werden, so will’s der mürrische Wettergott, im Jahresdurchschnitt jedoch effektiv nur ~20% genutzt werden.
Was soll der Unsinn „nahezu vollständig“? In 50 Jahren wird das, was wir heute Atommüll nennen, auch „nahezu vollständig“ recycled werden und von fehlenden Endlagern wird nur noch in grünen Sommercamps am Lagerfeuer lamentiert.
„In 50 Jahren wird das, was wir heute Atommüll nennen, auch „nahezu vollständig“ recycled werden und von fehlenden Endlagern wird nur noch in grünen Sommercamps am Lagerfeuer lamentiert.“
Dieses Argument hörte ich schon in den 1980ern. Das ist jetzt 50 Jahre her 😉
Und scheinbar vertraut dem niemand, denn warum werden nicht nur in Deutschland sondern vielen Ländern händeringend Endlagerstandorte gesucht und geplant, für zig Milliarden?
Werden sie das? Ein großes Bohei darum gibt es nach meinem Eindruck nur in Deutschland. Weder in den USA, in China und schon gar nicht in Russland. Nicht einmal in Frankreich scheint das ein so großes Thema zu sein, wie im inzwischen kernkraftwerksfreien Deutschland.
Sie sollten sich mal schlauer machen. Finnland hat bereits ein Endlager, steht kurz vor Inbetriebnahme. In Schweden ist eines seit 2025 im Bau. In Frankreich befindet es sich in der Genehmigungsphase. Schweiz und Kanada haben jeweils einen Standort benannt, Prüfungen laufen. Und China, Japan und GB sind genau wie Deutschland in der aktiven Suchphase. Aber all diese Länder sind nach Herrn Pauluschs Auffassung wohl doof, weil hochradioaktiver Müll eh bald recyclingfähig ist. Merken Sie eigentlich noch, wie verschoben Ihre Wahrnehmung ist, wenn Sie statt dessen behaupten, PVAs seien nicht recyclingfähig? Das passiert heute bereits. Die Abgabe alter PV-Module am kommunalen… Mehr
Ich habe nirgendwo behauptet, dass keine Endlager gebaut würden. Ich habe gesagt, das nirgendwo darum so ein Gegacker gemacht wird wie in Deutschland. Was die verschobene Wahrnehmung betrifft: Wer sich wie Sie anmaßt, heute schon genau zu wissen wie man in vlt. 200 Jahren über das was heute noch Atommüll genannt wird denkt, hat die letzten 100 Jahre Wissenschaftsgeschichte entweder vollständig vergessen, nie davon gehört oder ignoriert diese aus ideologischer Verblendung bewußt. Die Endeckung der Radioaktivität ist knapp 130 Jahre, die der Kernspaltung noch nicht einmal 90 Jahre her, aber Sie wissen schon heute ganz genau, dass der Atommüll von… Mehr
Nachtrag: Abgesehen davon, wie sinnvoll es ist ein System (PV) zu errichten, welches in den Monaten Oktober bis Februar, also innerhalb von 5 Monaten, gerade einmal ~3,5% seiner installierten Leistung liefern kann. Und Nein, der Sommer kompensiert das nicht. Im Jahresverlauf reicht es bei der PV gerade einmal zu 10% der installierten Leistung und beim Wind immerhin zu 21%. Wobei die landschaftsverunstaltenden Onshore-Anlagen bei unter 20% liegen. Am 18 Januar 2025 trugen Wind und Sonne gemeinsam gerade einmal zu knapp 12% am Gesamtstromverbrauch bei, was 5,6% Kapazitätsauslastung entspricht. Selbst unter dem Gesichtspunkt der gewohnt kläglichen Kapazitätsauslastung von durchschnittlich ~15%, ist… Mehr
Eruieren Sie erst mal die Zahlen bez. der im Bau befindlichen KKWs und der geplanten, und dann, wo die PV installiert werden, wie viele Kohlekraftwerke, Gaskraftwerke – in einem anderen Kommentar habe ich die Zahlen geschrieben! Und es gibt noch sehr viele weiter Themen, die eruiert werden sollten. So ist das Unsinn, Glaubenspostulat, unverrückbar.
Wir haben unsere Pläne einer Solaranlage mit Batteriespeicher auf unserem gut geeigneten Dach aus guten Gründen aufgegeben: 1) nicht autark, bei Stromausfall kein Sonnenstrom, nur mit teuerer, echter Insellösung ist man wirklich AUTARK und nicht „fast autrark“ über einen schmale Zeitspanne 2) Für unsere knapp 3000 kWh pro Jahr hat sich die Kalkulation auch bei hohen und steigenden Strompreisen nicht gelohnt, das hat auch der seriöse Techniker eingesehen. Wir wollten uns auch nicht extra Stromfresser wie E Auto, Wärmepumpe oder Klimaanlage neu anschaffen, damit sich die Solaranlage lohnt. Ja, die Sonne schickt zwar keine Rechnung, aber die anteiligen Investitionskosten, Wartungskosten,… Mehr
Zu 1) Unsere Anlage hat eine Backup-Box für Inselbetrieb, schwarzstartfähig. Klar, umsonst war die nicht, aber immer noch deutlich billiger als die Batteriespeicher. Damit sind wir im Notfall völlig autark. Und waren es auch schon zweimal, als wir einen Stromausfall hatten als es einmal einen Fehler im nahegelegen Umspannwerk gab, das andere mal, als ein übereifriger Baggerfahrer im Nachbarort ein Stromkabel mitnahm. Zu 2) Die Installationsfirma hat eine saubere Amortisationsprojektion erstellt. Selbst das worst-case-scenario (zB keine Strompreissteigerung über die 25 Jahre Garantie) hätte sich immer noch gelohnt und die doppelte Einsparung erbracht als die Anlage kostete. Aktuell liegen wir sehr… Mehr
Die ist nicht „schwarzstartfähig“. Die trennt beim Stromausfall vom Netz und übernimmt über Wechselrichter und Speicher die Inselversorgung. Schwarzstartfähig ist was völlig anderes und bedeutet, ein NETZ nach einem Blackout wieder hochzufahren und zu synchronisieren. Das können Sie mit Wechselrichtern nicht. Dazu benötigt man Erzeuger, die eine stabile Referenzfrequenz liefern (für einen kleinen Zeitraum auch bei Überlast) auf die sich dann weitere Erzeuger einpegeln können.
Laut Spezifikation meiner Anlage ist sie so konfiguriert, auch per Insellösung ohne Netz schwarzstartfähig wieder hochzufahren, sobald die PV-Module wieder Strom liefern. Ob es tatsächlich funktioniert, kann ich aber noch nicht bestätigen. Einen über mehrere Tage andauernden Stromausfall hatten wir noch nicht.
Ich wohne nicht in Berlin 😉
Es geht nicht um die PV-Module. Aus denen kommt Gleichspannung woraus erst ein Wechselrichter die 50Hz Wechselspannung generiert. Das ist wie bei einem Akkupack für die Campingkühlbox. Aus Akkus oder Batterien kommt IMMER Gleichspannung, ein Wechselspannungsakku wurde bisher noch nicht erfunden.
Ja und? Was hat das damit zu tun?
Warum so trotzig? Gehen Ihnen die Argumente aus? Finden Sie sich damit ab, man hat Ihnen unter dem ideologisch gekaperten Schlagwort „schwarzstartfähig“ ein Produkt verkauft, was technisch gesehen kein großer Akt ist, aber durch ein schickes schlankes Gehäuse, Display(s), blinkende LEDs und natürlich der unvermeidlichen Äääp wie Zauberei wirkt. „Schwarzstartfähig“ ist daran aus o.g. Gründen nichts, sondern macht nichts weiter, als bei Netzausfall für Sie unmerklich -natürlich blinkt und piepst es irgendwo und auf den Handy ploppt eine Nachricht auf- auf Inselbetrieb umzuschalten. Das macht auch ohne dieses Gewese jede Powerbank, z.B. diese HIER, Wenn Sie dieses Gerät permanent in… Mehr
Erst wenn das Licht ausgeht wird vielen ein Licht aufgehen. Die Deutschen lernen nur durch Schmerzen von ihren Illusionen ab zu lassen. War immer so….
Erst wenn das Licht ausgeht wird vielen ein Licht aufgehen. – da befinden sie sich im Irrtum.
Der Autor hat überhaupt keine Ahnung, aber viel Meinung. Schon der erste Satz: Viel Sonne bedeutet viel Solarenergie, aber auch starke Schwankungen. Ist schlichter Mumpitz. Jeder, der eine Solaranlage auf dem Dach und einen Speicher im Keller hat, weiß das. Natürlich ist der Ertrag am höchsten zur Mittagszeit und schwankt stark über den Tag. Aber dafür gibt es Speicherlösungen! Egal ob bei der privaten Solaranlage oder der großen auf dem Feld. Natürlich bedingt das Investitionen. Aber trotz dieser ist der so erzeugte Strom konkurrenzlos günstig. Wenn … man investieren lässt und diese Möglichkeit nicht aktiv behindert – siehe Fr. Reiche.… Mehr
Sie haben keine PV Anlage auf dem Dach oder?
Doch mit Speicher, sowie Wärmepumpe… Ich zahle für meinen Strom so gut wie nichts mehr.
Geht mir sehr ähnlich.
Einigen hier scheint genau das ein Dorn im anti-PVA-Strom verblendeten Auge zu sein.
Vielleicht ist es einfach nur purer Neid…
Worauf sollte ich neidisch sein?
Dann müssten Sie aber eigentlich auch wissen, dass bei steigenden Temperaturen die Leistung Ihrer Module total einbricht. Der Autor hat auch nichts gegen Solaranlagen oder Speicher. Ganz im Gegenteil, er hält ja sogar Speicher für notwendig. Sie setzen aber die Energieversorgung eines ganzen Landes mit dem eines EFH gleich, was dem Vergleich von Äpfel und Birnen entspricht. Was für Speicher wollen Sie denn bei Mietshäusern einsetzen? Oder in Industriebetrieben? Das funktioniert nicht, oder ist auch eben nicht mehr „konkurrenzlos günstig“ wie Sie schreiben. Und dass Sie für Ihren Strom (gerade in Verbindung mit einer Wärmepumpe) so gut wie nichts mehr… Mehr
Eine dumme Unterstellung. Ich habe hier nichts gleichgesetzt. In Mietshäusern können sie die gleichen einsetzen, die sie in EFH einsetzen. Die Größe eines solchen Speichers ist minimal. Für einen Puffer für eine 4-köpfige Familie reicht eine die kleiner ist, als die meisten Kommoden (meine ca. 1×1 m, 40 cm tief), also etwas größer als ein Heizkörper. Sie gehen in ihrem ideologischen Verblendung außerdem davon aus, dass alles eng beisammen stehen muss. Das ist Unsinn. Wir haben Stromnetze! D.h. Strom kann problemlos transportiert werden. Schon einmal davon gehört. Der Speicher kann also kilometer entfernt irgendwo am Stadtrand stehen.Sie suchen krampfhaft Gegenargumente… Mehr
Na wenigstens beleidige ich meine Mitforisten nicht, nur weil sie eine andere Meinung haben. Und wenn Sie sich Ihren eigenen Kommentar noch einmal genau durchlesen, werden Sie feststellen, dass nicht ich der bin der Unsinn schreibt. Speicher wird ja auch verschenkt und die Vermieter schlagen sich bestimmt darum, die Kosten zu übernehmen. Oder vielleicht auch die Mieter, die froh sind, dass sie sich gerade noch die Wohnung leisten können. Tut mir leid das schreiben zu müssen, aber Sie sind der, der vor ideologischer Verblendung die Realität nicht mehr sieht.
Sie unterliegen einen entscheidenden Denkfehler oder ideologischer Verblendung. Die Krux ist nämlich, dass die nutzbare Dachfläche für eine PV Anlage nicht linear mit der Anzahl der Mietparteien steigt. Das heißt, was im EFH für 4 Personen notwendig ist, bekommen Sie auf das Dach eines Mehrfamilienhaus für maximal drei Mietparteien a 4 Personen. Bei 6, 8 oder gar 10 Mietparteien ist das völlig illusorisch.
Sie wollen doch jetzt wohl nicht ernsthaft behaupten, die Klimaerwärmung hätte was mit heißen Solarmodulen zu tun???
Doch genau das will ich! Es hängt natürlich nicht nur damit zusammen, trägt aber dazu bei.
Schon mal was von Energieerhaltungssatz gehört? Und Albedo-Effekt?
Der Energieerhaltungssatz entkräftet Ihren Mythos. Wenn Sonnenlicht auf eine Oberfläche trifft, wird die Energie aufgeteilt: Gesamtenergie = Reflektierte Energie + Absorbierte Energie. Ein klassisches dunkles Ziegel-, Schiefer- oder Bitumendach absorbiert den Großteil des Sonnenlichts und wandelt es zu 100% in Wärme um, während ein schwarzes Solarmodul rd. 25% dieser Energie in elektrischen Strom umwandelt.
Wenn etwas an Ihrem Mythos dran wäre, dürften sich Ozeane oder Wälder kaum erwärmen, weil da gibt’s keine PVAs.
Kann man alles nachlesen, z.B. beim Fraunhofer Institut.
PV Module werden bis zu 75 Grad Celsius heiss. Dann erklären Sie mir doch mal, wo diese Temperaturen bleiben.
Dann fassen Sie mal ein Ziegel-, Schiefer-, Bitumen- oder Kupferdach an. Auf meinen Balkonfließen (mittelgrau, heller als die Dachziegel) konnte ich die letzten Tage barfuß nicht laufen, ohne mir sofort die Sohlen zu verbrennen. Seit wir die PV-Module auf dem Haus haben, wird es im Sommer unter dem Dach weitaus weniger heiß. Und das auch, wenn die Klimaanlage nicht läuft. Nochmal: Laut Energieerhaltungssatz verschwindet die Energie heller Oberflächen nicht. Sie wird nur reflektiert und erwärmt dann die Umgebungsluft. Bei Eisflächen (Albedo-Effekt) oder natürlichem Grün (Gras, Wälder) sieht das etwas anders aus, aber selbst dort nicht wirklich gravierend. Wobei ich kein… Mehr
Falsch! Die kurzwellige Strahlung der Sonne wird erst durch die Absorbtion auf Flächen in langwellige Infrarotstrahlung umgewandelt. Die reflektierte Strahlung erwärmt nichts, es ist die Aussendung langwelliger Strahlung durch die absorbierenden Flächen. Deswegen bleibt die Fensterscheibe kalt, während der Kaktus und der Mensch dahinter schwitzt.
Sie haben es Gott sei Dank selbst geschrieben, sonst hätte ich gefragt was ich auf Freiflächenanlagen anfassen soll. Bei uns hier gibt es nämlich jede Menge, jedes einzelne in der Größe mehrerer Fussballfelder. Also wenn man sich bezgl. des Themas schlau macht, dann liest man das was Sie schreiben, also: soll(!) vernachlässigbar sein, etc.. Hätte, wäre, könnte… Nach meiner Einschätzung: Man weis es nicht sicher! Und das schreiben sogar Unternehmen/Gruppen, die von Solar eigentlich profitieren. Das gibt mir zu denken, vor allem: 75 Grad heisse Module heizen die Luft definitiv auf, was sollte sonst anderes passieren? Irgendwelche Theorien hin oder… Mehr
Weil Sie offensichtlich nicht rechnen können, technisch keinerlei Ahnung haben und oder sich am liebsten selbst belügen‼️
Minus Zinsverlust!
..
Die Speicher speichern Strom für ein paar Stunden. Ich möchte wissen, wo der Strom im Winter herkommen soll. Und zwar ohne AKW Strom aus Frankreich und nach Abschaltung der letzten Kohlekraftwerke.
Auf meine Frage bekomme ich selten eine Antwort. Manche nennen Grünen Wasserstoff . Aber die Umwandlungsverluste sind finanziell untragbar. Und Fracking Gas soll es ja auch nicht sein. Bleibt radikales Schrumpfen der Wirtschaft
.. Ist das die Antwort?? Bitte klären Sie uns auf.
Sie haben meine Antwort nicht gelesen? Es gibt bereits Hochtemperatur-Speicher, die Energie kostengünstig über Monate hinweg speichern können. Und nein, die Umwandlungsverluste dabei sind nicht untragbar. So werden z.B. beim aktuell durch die Presse gehenden Hitze-Speichersystem 90% zurückgegeben. Diese „Dunkelflauten“ können damit problemlos überbrückt werden.
Wasserstoff wird nicht für Stromerzeugung benötigt und sollte genausowenig für Heizungen verwandt werden, da er für andere Prozesse sinnvoller eingesetzt werden kann.
Ihre Annahmen und Schlussfolgerungen sind schlicht falsch. Informieren Sie sich doch einfach mal, bevor sie posten.
Das ist einfach nur falsch und um Haushalte geht es eh nicht, denn die Aufgabe ist ein Industrieland sicher mit Strom zu versorgen. Kapieren Sue das wirklich nicht?!
Zunächst reicht es an den meisten Tagen durch die Nacht. Es gibt nur wenige Tage im Jahr, in denen ich Strom zukaufen muss.
Außerdem rede ich nicht von den „Kleinspeichern“, sondern Großspeichern. Ob jetzt Speicher für Hitze oder Natriumspeicher oder … Klar, wenn man hinterm Mond lebt, weiß man nichts davon.
Bei ausreichend Speicher reicht das auch durch die vielzitierte „Dunkelflaute“…
Ja, die AKWs in Frankreich. Was die bei Hitzewellen taugen haben wir ja gerade wieder gesehen…die Kohlekraftwerke desgleichen. Man braucht bei vernünftigem Speicherausbau kaum weitere Kraftwerke – die GW die Reiche bestellt hat sind erwiesenermaßen viel zu viele.
Ja, der Glaube versetzt Berge, heißt es!!
Im Übrigen, vielleicht haben Sie es überlesen: von 57 AKWs in Frankreich sind ganze 8 an Flüssen, ohne Kühltürme, und die müssen derzeit verhalten laufen!!!!
Ein tolles Argument! Sehr enthusiastisch, aber leider nicht gerade weitsichtig.
Es gibt keine relevanten Großspeicher weil diese schlichtweg unbezahlbar sind‼️
Vom puren Glauben! Mathematik, Physik etc., s. Bärbock, ausgerechnet bzw. gerade die: „Alles ausgerechnet!“
Sollte 1965 ihr Geburtsjahr sein, dann scheint mir, dass ihr Alter mit ihrer Weisheit nicht im Einklang korreliert.
Ich bin es müßig die einfachsten physikalischen Zusammenhänge mit Ignoranten zu diskutieren.
Es dürfte sich bereits um religiöse Verirrungen, als Ersatz für das Christentum, handeln.
Klar, ohne jegliches Argument – vermutlich weil die Fähigkeit und das Wissen schlicht nicht ausreichen – einfach der jämmerliche Versuch irgendwie zu beleidigen und dann von religiöser Verirrung reden, wo man selbst eigentlich…aber was rede ich Perlen vor die Säue.
Da haben Sie recht!
Wohl zuviel Claudia Kemfert Prosa gelesen.
Im übrigen bringt Herr Hennig auch die fehlenden Speicher ins Spiel: „den Ausbau der Photovoltaik hätte man verpflichtend mit dem Speicherbau verbinden müssen.“
Durchlesen hilft, man muss es nur verstehen, und da hapert es bei Vielen.
Das ist genau der entscheidende Punkt, den ich gemacht habe. Die CDU/CSU hat zusammen mit der Kohlepartei SPD wirksam verhindert, dass Speicher zugebaut werden. Das einer der Gründe für hohe Strompreise – neben der Verweigerung Bayerns erneuerbare zu bauen und der unsinnigen Verteuerung der Trassenpreise durch unterirdische Verlegung (Danke CSU).
Die Grünen fordern seit langem mehr Speicherkapazität. Dann wären wir nicht im aktuellen Schlamassel. Offensichtlich haben sie inhaltlich wenig zu bieten…außer die Namen irgendwelche Hassfiguren die sie in ihrer Blase haben zu posten…
Sie glauben auch, dass Speicher kostenlos vom Himmel fallen, um die Energiewende zu retten.
Die Speicher verbilligen den Strom nicht, sondern müssen zum Anlagenpreis hinzu addiert werden.
Die Grünen fordern viel, bezahlen sollen es immer die Anderen 😀 und profitieren dürfen die Windbarone.
In einem haben Sie recht, Windräder und PV hätten nie ohne parallelem Speicher gebaut werden dürfen, aber dann würde heute kein Windrad und keine PV-Anlage in der Landschaft stehen, es wäre unbezahlbar gewesen.
Weniger Ideologie und mehr Realitätssinn wäre angebracht gewesen.
Sie glauben, das fossile Energien kostenlos sind? Schauen sie sich die Kosten an. Die erneuerbaren sind mit Abstand die Günstigsten (mit Speicher!).
Nochmal schon die Kleinanlagen, die sich jeder auf das Dach / den Balkon stellen kann sind wirtschaftlich. Bei den Großanlagen umso mehr. Die Speicher werden gerade massiv gebaut – als Großsspeicher unterschiedlicher Technologie. Von kurzfristigen Pufferspeichern für die Nacht bis langfristigen über Monate! Und alle diese Speicher werden durch Skaleneffekte genauso immer günstiger, wie alle Teile der Fotovoltaik…
Sie sind wie Don Quijote. Sie sollten ihre ideologischen Scheuklappen ablegen.
Und wieder falsch, denn es muss das Gesamtsystem betrachtet werden und wir betreiben inzwischen alles parallel, was logischerweise die allerteuerste und ineffektivste Variante ist.
Ich wiederhole es nochmal, technisch haben Sie keinerlei Ahnung ‼️
WOHER SOLLEN DIE KOMMEN? KOSTEN? MACHBARKEIT?
Mein Gott: SACHLICH!
Bezahlbar. So lt. Fraunhofer für täglichen Tag-Nacht-Zyklen und die Stabilisierung des Netzes braucht man 20 Gigawatt (GW) Speicherleistung mit 80 Gigawattstunden (GWh) Kapazität. Dafür ca. 15-30 Mrd Euro. Für Dunkelflaute etc. gibt es auch Zahlen, die Sie einfach recherchieren könnten, wenn sie es wirklich interessierte – was ich bezweifle.
Nein, nein und nochmals nein, es ist und bleibt Unbezahlbar.
Blödsinn! Eruieren Sie mal, woher das Geld kommt für dieses Institut!!
Blablabla – das übliche Geschwätz der Systemprofiteure und Subventionsschmarotzer. Nur ein Beispiel: „wenn man investieren lässt.“ Soso. Wieviele investieren denn so – OHNE Subvention? Und wieviele Investoren haben sich denn trotz Milliardenunterstützung oder -angeboten aus dem grünen Schwachsinn zurückgezogen? Mangels Erfolgsaussicht? Die Liste im Artikel gibt schon mal einen kleinen Hinweis. Voraussetzung: Text lesen UND verstehen. Aber da ist leider – wie so oft – die Ideologie im Weg!
Sie haben offensichtlich vom Strommarkt keinerlei Ahnung. Die Regeln der Einspeisung sind Dank SPD/CDU/CSU/FDP selten dämlich, daher haben wir teueren Strom. Informieren Sie sich doch einmal bevor sie sich hier blamieren und von Ideologie faseln, die klar auf ihrer Seite liegt.
Strommarkt??? Sie meinen die sensationelle Wettbewerbsverzerrung Namens Vorrangeinspeisung? Noch dazu das ehemalige, jetzt das mehr oder weniger camouflierte EEG-Gesetz? Ahahahaha. Blamieren? Hahaha…
Manche Leute sehen einfach nie etwas ein, keine Glaubensverirrung, keinen Irrtum, keine Fehler in der Rechnung, sie sind einfach enthusiastisch im Glauben. Beweise werden nicht einmal angeschaut, und so kommt sogar heute noch immer und immer wieder, dass die Sonne doch keine Rechnung schicke, dass man nur Akkus bräuchte, die die bösen Rechten ja verhinderten, dass es nach einer Durststrecke viel, viel billiger werde etc. pp. Schließlich hat ein Obergrüner ja vom Preis einer Eiskugel gesprochen, als dieser noch unter einer Mark lag.
Stromspeicher, die nächste grüne Lebenslüge. Kürzlich wurde in „Welt“ die neue „Eisen-Luft Batterie“ bejubelt. Im Artikel stand etwas von „240 Wh/kg Speicherkapazität“… da habe ich nicht weiter gelesen, das ist kein „Wunder“, das ist nur der nächste Öko-Betrug für die grünen MINT-Versager….
Offensichtlich haben sie andere Informationen. Wohl eine neue Physik, wie die von Fr. Storch? Neue Batterieen und Speichertechnologien kommen gerade en masse. Ob jetzt Natriumbasiert, ob Hitzespeicher…
Sie werden es durch ihre DUMMHEIT nicht verhindern. Es ist Marktwirtschaft und setzt sich durch, weil es schlicht mit Abstand die günstigste Form der Energieerzeugung ist.
„Neue Batterien“ – kommen „gerade“ en masse? Sowas, was alle ca. 10Jahre aufs Neue versprochen wird? Jetzt ganz bestimmt – versprochen…😂😂
Ich bekomme in einer Fachzeitschrift alle 3-4 Tage eine Jubelmeldung untergejubelt, die seit gut 25 Jahren immer von einem „Durchbruch“ faseln. Derzeit speichern – anfangs – die besten Speicher (teuer) ca. 170-200 Wh/kg. Im Labor sind Steigerungen auf 280 gelungen, aber mit bislang unüberwindbaren Problemen. Es ist immer eine Optimierung an Kathode und Anode. Weitere Technikentwürfe ohne Lithium erbringen weniger. Und selbst wenn die kommen, dann sind das 0,28 KWh/kg. Demgegenüber stehen 12 kWh/kg Diesel und 8,8 Mio. kWh bei Uran 235!!! Was ist wohl besser? Aber klar, was nicht sein darf, wird als ungeheuer gefährlich gebranntmarkt! Nun, sehr viele… Mehr
tja, nur ist die Realität dass jeden Tag schon unzählige Batteriespeicher umgesetzt werden. Hierzulande mit LFP, in China bereits von CATL bereitgestellte Natrium Ionen Akkus.
Nein, wirklich, der Autor ist ja nur Kraftwerkingenieur, wie soll er da Ahnung haben. Aber Sie, Sie haben die Ahnung. Sie sind bestimmt ein deutscher High-Performer. Nimmt man die Subventionen weg, stürzt das Kartenhaus Energirwende in sich zusammen. Nichts, aber auch gar nichts rechnet sich. Es ist alles ohne jeglichen Nutzen und kostet nur Geld. Wenn das Geld alle ist, ist die Party zu Ende. Speicher bringen gar nichts und sind astronomisch teuer.
Unfug. Aber bitte. Bleiben wir bei den Subventionen. Bitte recherchieren Sie einmal wieviel die Atomkraft an Subventionen bekam, die Kohleindustrie usw.
Offensichtlich könnt ihr weder rechnen, noch die Realität sehen. Die Daten sprechen eine klare Sprache. Fossil ist zu teuer. Unabhängig von den negativen Klimaauswirkungen. Wenn man die Kosten für Klimafolgenbehebung diesen gerechterweise noch zuordnen würde, wäre es noch deutlich teuerer. Allein die Umrüstung der Städte, wird Billionen kosten.
By the way. Weil die erneuerbaren so ein Scheiß sind, deshalb pflastert China sein ganzes Land mit Windkraft und Solar zu? Klar die sind ja blöde Kommunisten.
Die pflastern nichts zu. Die ergänzen und erweitern ihre Stromversorgung. Während Deutschland einseitig auf die sogenannten Erneuerbaren setzt, Kernkraftwerke sprengt und Kohlekraftwerke stilllegt, schießen diese in China wie Pilze aus den Boden.
Ideologischer Mumpitz. China baut bei weitem mehr Erneuerbare aus, als fossile oder Atomkraft. 2025 ca. 480 GW Erneuerbare, 71 Fossile (Kohle, Gas,..) und ganze 3 GW Atom. Die Steigerung des Ausbaus der Erneuerbaren über die letzten 3 Jahre in China lag bei 50%!
Aber es ist schon schwer als Rechtsextremer Fakten zur Kenntnis zu nehmen, die der eigenen Ideologie widersprechen.
„Die Steigerung des Ausbaus der Erneuerbaren über die letzten 3 Jahre in China lag bei 50%!“ Stimmt. Wenn ich von 10 GW auf 15GW ausbaue, habe ich 50% in drei Jahren – die üblichen Jubelmeldungen im Sozialismus (bei fast 10 000 Terawatt im Jahr Energiebedarf!). PS: China baut mehr Atomreaktoren als der Rest der Welt zusammen. Und Kohlekraftwerke werden auch weiterhin gebaut. China ist halt schlau: die mixen. Deutschland ist anerkanntermaßen saublöd: die sprengen grundlastfähige AKW’s und Kohlekraftwerke und verlassen sich auf Flatterstrom. Na ja, indoktrinierte Ideologen halt…
Und jetzt auch noch die Rechtextremismus-Keule, das ist dann der letzte Beweis, dass Sie absolut keinerlei Argumente (und technische Ahnung sowieso auch nicht) haben.
Ich bin raus, denn um mit Protagonisten, die auf dem Niveau von bockigen Kleinkindern stehen geblieben sind, zu diskutieren ist mir meine Zeit zu schade.
Die Fakten sind, dass das Rückgrat der chinesischen Stromversorgung nach wie vor Kohle- und Kernkraftwerke sind. In China kommt keiner auf die Idee, Kohle- und Kernkraftwerke abzuschalten. Ganz im Gegenteil. Dort werden derzeit etwa 300 Kohlekraftwerke neu gebaut oder sind bereits fest genehmigt. Hinzu kommen noch 36 bereits im Bau befindliche Kernkraftwerke und weitere 41, für die bereits alle erforderlichen Planungen und behördlichen Genehmigungen vorliegen. Kohlekraftwerke laufen in China permanent mit mindestens 30% der Leistung, praktisch im Leerlauf, wenn die Erneuerbaren genügend Strom produzieren, um jederzeit größere Netzschwankungen kompensieren zu können. Denn in China weiß man im Gegensatz zu Deutschland,… Mehr
Wenn Sie schon die Atomkraft so verdammen, wegen der Kosten, dann sollten Sie, um richtig zu diskutieren, auch darlegen, warum z. B. das finnische so teuer wurde, und Sie sollten die Gesamterträge und die Kosten beleuchten. Das tun Sie nicht, weil es gegen ihren Glauben gerichtet ist. Ferner lassen Sie die Neukonstruktionen völlig ausser Acht! So geht es nicht! Zu China: Die bauen im WEsentlichen in den abseits gelegenen Gegenden des Riesenreiches Solaranlagen, damit die Leute dort auch – mal – Strom haben. Aber sie bauen derzeit 36 AKWs. 43 weitere sind fest geplant und zugelassen. Bis in 15 Jahren… Mehr
So teuer war das finnische KKW nun auch nicht, denn die enormen Kosten relativieren sich ganz schnell, wenn man die geplante Gesamtlaufzeit von 80 (!!!) Jahren zu Grunde legt. 80 Jahre mit einer Auslastung von >90%! Und nicht wie bei den sogenannten Erneuerbaren max. 25 Jahre mit 22% (Onshore-Wind) oder 11% (PV).
Stimmt! Habe ich vergessen zu erwähnen. Die Kosten werden von den Rotgrünen wissentlich wesentlich erhöht, indem sie die Laufzeit erniedrigen und v. a. – das ist der wesentliche Punkt – die Leistung bzw. den Output ganz erheblich erniedrigen. Die lassen die mit 50 %, mal niedriger, mal höher, laufen, dann kommen die hohen kWh-Preise heraus.
DANKE! Ich habe die Zahlen kurzfristig nicht gefunden…
Batteriespeicher ist das Buzzword wenn sonst nix mehr hilft. Deutschland hat auch nachts einen Leistungsbedarf von 50 GW an elektrischer Energie. Wieviel GWh Speicherkapazität bräuchte Deutschland annähernd ihrer Meinung nach? Bitte mit den überschlägigen Kosten pro gespeicherter MWh.
Oh Gott! Haben Sie sich eigentlich mal überlegt, wie hoch die Kosten sind, wie viele Rohstoffen man dazu benötigt, was für tatsächliche Umweltschäden durch deren Abbau, Raffinierung, Weiterverarbeitung, Transport, später Recyclung, Abfalllagerung angerichtet werden? Gibt es überhaupt so viele Rohstoffe? Nein, ohne weite Teile der Erde zu ruinieren funktioniert es nicht, und die Kosten sind astronomisch – es betrifft meine Fachgebiete!! Es sind Klein-Erna-Rechnungen, wie ein Spielbausatz. Und das ist es nicht. Es ist die Beschaffung, die Auswirkung derselben, die Kosten, die Folgen, zu denen der Ruin des einstigen Wissens- und Industrielandes gehört. Und Klimawandel, ja es ändert sich, wie… Mehr
Ich habe Ihre Diskussion hier verfolgt. Im Grunde posten Sie Halbwahrheiten gewürzt mit Gepöbel.
ich kann da nur zustimmen. Ich habe praktisch nur 3 Monate mit Netzbezug und das inkl. E-Auto. In den nächsten Jahren rüste ich noch Split-Klima dazu um im Sommer zusätzlich zu kühlen und in der Übergangszeit zu heizen. Dann ist die Gasheizung nur noch in den tiefsten Wintermonaten beschäftigt.
Aber laut den Experten ja alles unmöglich. Komisch…bei mir klappts seit Jahren.
Tja, dann skalieren Sie Ihre Super-Mini-Kleinstanlage auf die Nation hoch. Bei ca. 600TWh/a nur Strombedarf (der ja erweitert werden soll durch Heizung, Mobilität, Industrie. Momentan etwa 2300TWh/a Gesamtbedarf, Tendenz steigend). Ähem, wieviel verbrauchen Sie nochmal?
Physik schlägt Ideologie. Immer!
„EE“ gibt es angeblich nicht,
sagen die afd-Clowns.
Aber die „erneuerbare“, potenzielle u. kinetische Energie des Tibet-Brahmaputra, wird bald, in 60GW elektrische Energie umgewandelt.
Ja,
Physik schlägt dummes Geschwurbel !
„„EE“ gibt es angeblich nicht…“ Komisch, das sagt auch – nicht nur „angeblich“ – der allgemein von echten Wissenschaftlern anerkannte Energieerhaltungssatz. Ist ja auch nur ein fundamentaler Satz in der Physik. Aber gut, mit Schwurblern zu diskutieren… Da halte ich es mit dem großen Philosophen Dieter Bohlen: erklär mal einem…
Nicht doch, sie müssen verstehen, dass die Oberpriester Habeck und Trittin den Energieerhaltungssatz doch bereits eindeutig mit dem Satz „Die Sonne schickt keine Rechnung“ widerlegt haben.
Wie können sie nur zweifeln? Frei nach Monty Python: Steinigt ihn, er hat Jehova gesagt 🙂
Am Physikunterricht teilnehmen hätte ihnen möglicherweise geholfen, allerdings braucht’s dazu dann auch noch das geeignete Organ am oberen Ende.
Die solidarische Angleichung an ärmere Länder wird Deutschland keine Sympathiepunkte bringen, da der sogenannte globale Süden sich entwickeln und nicht auf jetzig schlechten Niveau verharren will. Da kann man verstehen, dass der globale Süden andere Partner sucht.