Umfrage: Le Pen und Macron Kopf an Kopf

Nach einer kurzen Scheinerholung geht es mit Macrons hochfliegenden Plänen weiter bergab. Er könnte die EU-Wahl gegen Le Pen verlieren.

PHILIPPE WOJAZER/AFP/Getty Images

Das Institut Ipsos hat für France Télévisions und Radio France 21,5 Prozent für La République en marche und MoDem, zusammen abgekürzt LREM – Modem, von Emmanuel Macron ermittelt und für Rassemblement national (RN) von Marine Le Pen 22 Prozent. Sieht ganz nach einem Kopf-an-Kopf-Rennen aus. Die anderen Parteien sind weit abgeschlagen.

Macron wollte zunächst LREM auch in anderen Ländern der EU etablieren. Als das scheiterte, bastelte er mit Guy Verhofstadt an einer Fusion mit ALDE. Doch die wird es wohl auch nicht geben. Keine gute Nachricht für Christian Lindner und FDP.

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Kommentare ( 41 )

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41 Comments
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Grumpler
2 Jahre her

Was treibt die FDP eigentlich? Gestern habe ich mal den Wahl-o-Mat-Test gemacht. Das Ergebnis hat mich fast von den Socken gehauen. Daß ich die größte Übereinstimmung mit einer noch nichteinmal sechs Jahre alten Partei habe, war noch nicht einmal überraschend. Daß die Linkspartei (zu der ich genauso in Zuneigung verbunden bin wie der Teufel dem Weihwasser — auch wenn hier die Rollen vertauscht sind 😉 ) aber VOR der FDP rangiert, war dann eine wirkliche Überraschung!

Andokides
2 Jahre her

Ob er n w ‚merkt? Das alles hat Gründe, die Politiker in ganz Europa nicht sehen, nicht wahr haben und nicht andprechen wollen!

Felix-Schmidt
2 Jahre her

Die Spatzen pfeifen es von den Dächern. Die Party ist vorbei.
Der Adidas Chef geht auf Distanz zur Politik der GROKO (heute in den Medien). So wie er denken viele, trauen sich aber nicht, es laut zu sagen.

Seit Jahrzehnten werden unsere exorbitant hohen Abgaben in fragwürdige Hände im Ausland verteilt. Seid 2015 auch zunehmend an fragwürdige Hände im Inland. Der Wohlstand schwindet zusehens, während im EU Ausland Prestigeprojekte vor allem mit deutschen Geldern subventioniert werden. So kann es nicht weiter gehen.

Wir hoffen auf starke EU kritische Partien und darauf, dass Orban endlich in die richtige Koalition wechselt.

Thorsten
2 Jahre her

Wer weiß wie weit diese Daten ein „Fake“ auf Spiegel-Niveau sind. Denen ist NICHT zu trauen,

pcn
2 Jahre her

Macron? Ist das nicht der, der aktuell ganz bös´in der Tinte sitzt?

Grumpler
2 Jahre her
Antworten an  pcn

… in gelber Tinte!

Juergen Schmidt
2 Jahre her

„Sieht ganz nach einem Kopf-an-Kopf-Rennen aus. “
Nun ja, wenn keiner darüber berichtet, dann ist es ja so gut wie nicht passiert, oder?
Funktioniert ja im Augenblick auch schon ganz gut – es herrscht praktisch eine Nachrichtensperre in D über Frau Le Pen und den RN. Ausgenommen natürlich, es lässt sich ein Skandälchen hochkochen, dann gibt es eine Meldung in den Medien …

giesemann
2 Jahre her

DA sind sie sich alle einig, meine Franzosen, bien sùr. (Leider geht das circonflèxe nicht ..).

Old-Man
2 Jahre her

Dann wollen wir einmal hoffen das Le Pen deutlich vor dem Macronenhaufen landet!
Das vorzeitige Ende von Macron habe Ich ja schon prognostiziert,Ich glaube wir sind schon sehr nahe daran angekommen!
Ja,und der Christian wird sich auch Beulen holen,aber damit wäre er gut bedient,es ginge auch schlimmer!

Luxor
2 Jahre her

„Immerhin ist auch sie eine erklärte Verfechterin des Prinzips „le boche payera tout“.“ Da bin ich mir gar nicht so sicher…. Frankreich ist, man glaubt es kaum, immer noch Netto-Zahler in der EU.

Aber ich persönlich würde für eine Präsidentin Marine Le Pen, die Frankreich vor dem nationalen Suizid durch Islamisierung und Afrikanisierung rettet, gerne Steuer zahlen.

hubert paluch
2 Jahre her

Das Ergebnis könnte noch viel krasser ausfallen, denn mittels der Europawahl können die Franzosen ihrem selbstherrlichen Präsidenten eins auswischen, ohne dass das direkte Folgen für Frankreichs Politik hätte.