Israel, Libanon und der Iran-Partisan Hizbollah

Wie unterschiedlich das unterzeichnete trilaterale Rahmenabkommen der Vereinigten Staaten von Amerika, des Staates Israel und der Republik Libanon gedeutet wird.

Regierungsplakate angezündet

„Israel und der Libanon blicken auf eine Geschichte voller Abkommen zurück, die letztlich wertlos waren. Obwohl die Absichten beider Seiten lobenswert sind, bleibt unklar, wie der Libanon mit den Versuchen der Hisbollah und des Irans umgehen wird, das Abkommen zu torpedieren. Dessen Umsetzung hängt auch vom US-Präsidenten ab, der sich dem Abkommen möglicherweise anschließen könnte, selbst wenn es der Realität vor Ort widerspricht.“

Beschrieb Yoav Limor die Lage im Libanon in Israel Hayom und schließt: »Israel bleibt im Libanon, falls das Abkommen nicht realisiert wird. Trump ist jähzornig und neigt dazu, halbfertige Lösungen zu überbewerten. Er könnte versuchen, die Dinge zu beschleunigen und Druck auf die Parteien auszuüben. Und genau hier liegt das Dilemma: Soll man schnell handeln, um Fakten vor Ort zu schaffen, selbst wenn sie nur teilweise vorliegen, oder soll man langsam vorgehen und das Risiko eingehen, dass jederzeit jemand oder etwas alles zum Scheitern bringen könnte?«

„Trilateral Framework Between the United States of America, the State of Israel, and the Republic of Lebanon“ wird das Dokument auf U.S. Department of State genannt: Trilaterales Rahmenabkommen der Vereinigten Staaten von Amerika, des Staates Israel und der Republik Libanon.

AbuAliExpress hat eine Zusammenfassung der 14 Punkte: Israel und Libanon wollen als souveräne Nachbarn in Frieden zusammenleben • Libanon wird die Entwaffnung aller nicht staatlichen Gruppen und ihrer Infrastruktur im ganzen Land durchsetzen • In zwei Pilot-Gebieten werden die libanesische und israelische Armee diese Klärung verwirklichen und dann auf andere ausdehnen • Israel hat keine territorialen Pläne im Libanon • Israel und Libanon haben allein das Recht auf Selbstverteidigung und kein Dritter für sie • America mobilisiert global Wiederaufbaukräfte für den Libanon •

Wer nicht weiß, wes Kind die Hizbollah ist, findet pars pro toto den Eindruck bei einer Mutter, die ihre Söhne alle als „Märtyrer“ sterben sehen möchte, und dem Sohn, der lachend versichert, er werde sie glücklich machen. Das Ergebnis einer Indoktrination von Generationen in Familie, Schule, Moschee und öffentlicher Propaganda von der Qualität Gehirnwäsche: in die PLO, Hamas und Hizbollah alles Geld gesteckt haben, das sie vom Iran und aus Qatar dafür bekamen und sie von den „Hilfsgeldern“ der UN abzweigen konnten.

Mosab Hassan Yousef, der älteste Sohn von Hassan Yousef, einem Mitbegründer der Hamas, selbst lange in der Hamas aktiv, der sich 1997 von ihr abwandte und für den israelischen Geheimdienst Shin Bet arbeitete, sagt: »Hizbollah ist nun in die Enge getrieben und geschwächt, was sie extrem gefährlich macht. Das neue Abkommen knüpft den israelischen Rückzug direkt an die vollständige Entwaffnung der Hizbollah – was sie niemals friedlich akzeptieren wird … sie könnte ihre Waffen eher gegen die libanesische Regierung und Armee richten, als abzugeben. Der Libanon steht am Rande eines neuen Bürgerkriegs.«  Khaled Abu Toameh von Gatestone sieht das ähnlich. Israel hat gerade seinen größten strategischen Sieg über die Hizbollah seit 2006 eingesperrt meint OSINT613.

Regierungsplakate “Lebanon First” auf der Straße zum Flughafen Beirut wurden letzte Nacht von Hizbollah-Anhängern angezündet.

Lior Ben Ari sieht die größte Bedrohung für den israelisch-libanischen Deal in Libanons eigener Armee. In die von den IDF verlassenen Gebiete geschickt, um die Infrastruktur der Hizbollah zu zerstören und ihre Waffen einzusammeln leidet sie unter niedrigen Löhnen, schwachen Fähigkeiten und innerem konfessionellen Druck.  

Verteidigungsminister Israel Katz bewertet das Abkommen als historisches Ereignis, als bedeutende diplomatischen und sicherheitspolitischen Erfolg: »Israel zieht sich nicht aus dem Libanon zurück und hält die Sicherheitszone, einschließlich Beaufort, aufrecht. Israel wird keine Truppen im Libanon neu stationieren und sich nicht zurückziehen, solange die Hizbollah nicht im gesamten Libanon entwaffnet und die Sicherheit der Bevölkerung im Norden gewährleistet ist. Dies ist ein strategischer Schlag gegen die iranische Achse. Sollte der Iran versuchen, Israel anzugreifen, um die Umsetzung des Abkommens zu verhindern, werden wir mit aller Härte dagegen vorgehen.« Katz hatte vorher gesagt, Trump hätte Israel das Werk gegen die Hizbollah vollenden lassen sollen.

Hizbollah baute mit Irans Geld und technischer Unterstützung Jahrelang ein weit verzweigtes unterirdisches Netzwerk an Israels Grenze: Raketen, Waffenlager, Lebensmittelvorräte, Kommandozentralen und detaillierte Pläne. In diesem Bericht werden die Funde in den Tunneln untersucht, was sie über die Militärstrategie der Hisbollah aussagen und welche Bedeutung sie für die nächste Phase des Konflikts haben könnten.

Dan Burmawi erzählt die ganze Geschichte: »Der Libanon wurde durch Übernahme fremder Interessen und seine Instrumentalisierung als Ausgangspunkt für Angriffe gegen Israel zerstört. Araber und Muslime konnten das, weil der Libanon als christlich geprägtes Land die arabische und muslimische Mehrheit in seinen Nachbarländern beschwichtigen musste. Israel hat den Libanon nie unprovoziert angegriffen. Der Libanon wurde 1948 unter Druck gesetzt, gemeinsam mit den arabischen Staaten Israel anzugreifen. Nachdem der sunnitische König Jordaniens die Palästinenser vertrieben hatte, wurden diese in den Libanon gebracht, die christlichen Libanesen konnten sich nicht weigern. Die sunnitischen Muslime bewaffneten zusammen mit den Kommunisten die palästinensischen Milizen und ermöglichten ihnen, den Libanon als Ausgangspunkt für Angriffe gegen Israel zu nutzen. Israel marschierte ein, um die palästinensischen Terroristen zu vertreiben, da der Libanon selbst dazu nicht in der Lage war. Die Invasion 1982 trug in Wirklichkeit zur Wiederherstellung der Souveränität des Libanon bei. Die Hizbollah wurde 1982 als Irans Stellvertreter gegründet, um die sogenannte palästinensische Sache für sich zu nutzen. Israel blieb im Südlibanon, um die neue iranische Miliz abzuschrecken. 2000 zog sich Israel aus dem Libanon zurück. Die Hizbollah griff Israel weiterhin an, 2006 erklärte Israel dem Libanon den Krieg, nachdem die Hizbollah israelische Soldaten entführt hatte. 2023, nach dem Hamas-Angriff, griff die Hizbollah Israel am 8. Oktober 2023 unprovoziert an. Die libanesische Regierung ist zu schwach, um die Hizbollah zu entwaffnen. Israel braucht Garantien für seine Sicherheit, daher ist die Entwaffnung der Hizbollah nicht verhandelbar. Wer Ihnen eine andere Version erzählt, lügt.«

Trump hat Israel dazu gebracht, keine Häuser im Libanon mehr zu zerstören. Nun müssen die IDF jedes verdächtige Haus durchsuchen. Das kostet Tote.  Pallywood berichtet das nicht, daher die Westmedien auch nicht.

Samir Geagea, Vorsitzender der libanesischen christlichen Partei Libanesische Kräfte, griff den Sprecher des libanesischen Parlaments und Anführer der schiitischen Amal-Bewegung, Nabih Berri, an: »Das Abkommen … ist der wichtigste politische Schritt des libanesischen Staates seit rund fünfzig Jahren. Ziel ist es, Libanon und seine Bürger aus der tragischen Krise und ihren Folgen zu befreien, die durch die verschiedenen Widerstandsbewegungen im Süden des Landes über die Jahre hinweg verursacht wurden.«

Alarabya meldet: »Das Terrorist Financing Targeting Center (TFTC), dem America, Bahrain, Kuwait, Oman, Katar, Saudi-Arabien und die VAE angehören, gab am Dienstag koordinierte Sanktionen gegen Al-Qard Al-Hassan, Bayt al-Mal und mehrere hochrangige Funktionäre der Hizbollah bekannt. Fünf Organisationen und 16 Einzelpersonen wurden sanktioniert, teilte das US-Finanzministerium in einer Erklärung mit.«

Die schärfste Kritik an Trump lautet: Israel wurde von Trump um den Sieg über HIzbollah gebracht. Die Zusammensetzung der Gruppe, die entscheiden wird, ob die Hizbollah entwaffnet ist, kann negativ für Israel ausfallen, sie entscheiden, nicht Israel sebst. Die von Trump geplante Besiedlung mit „Industrie“ im Südlibanon finanzierten und kontrollierten Saudi-Arabien und Qatar. Das tauschte Hizbollah gegen Muslim-Bruderschaft – Shia gegen Sunni – und machte Israels Norden unbewohnbar. – Wer will, kann das bei Marco Rubio zwischen den Zeilen immer mal wiederfinden.

Also wird TE weiter hinschauen und berichten.

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