Iran: Die Ehe zwischen Sozialisten und Islamisten gerät in Gefahr

Der mögliche Sturz der Ajatollahs hat die westliche politische Linke kalt erwischt. Sollte sich das iranische Volk von der Mullah-Herrschaft befreien, könnte sich das Bündnis von Islamisten und Sozialisten wohl kaum von diesem Schlag erholen. Von Khalid Al-Hail.

picture alliance / Sipa USA | SOPA Images

Im Zuge des Qatargate-Skandals hatten hochrangige EU-Beamte offenbar im großen Stil Bestechungsgelder vom radikalen wahabitischen Regime angenommen, um eine Debatte über dessen Menschenrechtsverletzungen zu unterdrücken.

An dem Skandal beteiligt war auch Eva Kaili, die damalige Vizepräsidentin des Europäischen Parlaments. Sie gehörte der griechischen PASOK-Partei und der sozialdemokratischen EU-Fraktion an.

Das politische Netzwerk in Brüssel, das diese Gelder erhielt, scheint überwiegend sozialistisch geprägt gewesen zu sein. Das überrascht nicht. Die neue europäische Internationale zeigt die gleiche Geringschätzung gegenüber Nationalstaatlichkeit wie der wahhabitische Islam. Die jüngsten Ereignisse im Iran drohen jedoch, dieses Bündnis zu sprengen.

Was verbindet Islamisten und Sozialisten?

Sollte es gelingen, die Ajatollahs zu stürzen, wäre dies ein empfindlicher Schlag gegen die Zweckgemeinschaft zwischen der politischen Linken und dem Islamismus. Durch die Revolution von 1979 wurde eine alte, zivilisierte und gebildete Nation vollständig vom radikalen Islam unterwandert. Wenn im Westen die ganze Geschichte der langen, dunklen Jahrzehnte erzählt wird, die darauf folgten, wird sich die sozialistisch-islamistische Allianz von dem Prestigeverlust, der dadurch droht, wohl kaum erholen.

Einige zynischere politische Akteure wussten wahrscheinlich immer, dass dieser Tag kommen würde, hofften aber, er würde nicht während ihrer Amtszeit eintreten. Sozialisten haben lange versucht, an einem unmöglichen politischen „Mittelweg“ festzuhalten, indem sie so tun, als existiere politischer Islamismus in Europa nicht, während sie gleichzeitig auf die Unterstützung zunehmend radikalisierter anti-nationalistischer (insbesondere anti-israelischer) Wähler angewiesen sind, um ein Wiedererstarken europäischen Nationalbewusstseins zu unterdrücken.

Viele von ihnen scheinen entschlossen, das Bündnis bis zum bitteren Ende aufrechtzuerhalten, und mobilisieren nun zusammen mit der „woken“, keffiyehtragenden Menge Unterstützung für das iranische islamische Regime, das in den letzten Monaten Zehntausende seiner eigenen Bürger getötet hat.

Unter den Teilnehmern eines Pro-Regime-Marsches in London wurden Jeremy Corbyn, der ehemalige Vorsitzende der britischen Labour-Partei, und Mothin Ali, der stellvertretende Vorsitzende der britischen Grünen, gesichtet. Zohran Mamdani, der Bürgermeister von New York, der liberale LGBTQ-Wähler in Brooklyn mit einer pro-palästinensischen Plattform ansprach, hat ebenfalls seinen Unmut über das Wanken der Ajatollahs geäußert, ebenso wie der spanische Premierminister Pedro Sánchez, der kürzlich ankündigte, bis zu 800.000 illegale Migranten einen legalen Aufenthaltsstatus zubilligen zu wollen.

Als sich Menschen darüber beschwerten, dass die Neuankömmlinge Kriminalität nach Spanien bringen, erwiderte die Sprecherin der linken Partei Más Madrid, Tesh Sidi, gelassen, dass sie keine Ausländer mehr seien, sondern jetzt Spanier.

Die Verbindung zwischen denen, die das gemeinsame westliche Erbe vollständig preisgeben, und denen, die das, was ihnen dargeboten wird, für den politischen Islam einnehmen wollen, ist eine töricht.

Sozialismus und Islamismus stehen Schulter an Schulter, nicht, weil ihre Ziele übereinstimmen, sondern, weil sie nach denselben Prinzipien arbeiten.

Für beide steht Ideologie über der Nation. Beide arbeiten daher zusammen, um jede Gesellschaft, die über eine starke kulturelle Identität verfügt, anzugreifen. Beide teilen ein Tabula-Rasa-Menschenbild, verachten die Werte des Bürgertums  und hegen Groll gegen die Freiheit des Individuums.

Beide interpretieren Gerechtigkeit durch die Linse von Doktrin und Offenbarung und können daher Gleichheit vor dem Gesetz nicht akzeptieren. Beide sind folglich unfähig, gesellschaftliche Verträge und Wohlstand aufzubauen oder aufrechtzuerhalten. Beide verleugnen diese Tatsache und überdecken ihre Misserfolge, indem sie das nehmen, was freie Gesellschaften aufgebaut haben, und so tun, als hätten sie es selbst geschaffen. Schließlich müssen beide jeden zum Schweigen bringen, der die offensichtlichen Misserfolge ihrer Ideologien aufdeckt.

Auch Katar drohen Konsequenzen 

An Katar ist ungewöhnlich, dass das Land über viel Geld verfügt. Seine Ressource Erdgas wurde ihm zusammen mit seinem Staat 1971 von den Briten übergeben. Daher kann Katar, anders als andere islamistische Regime, strategischen Einfluss in Demokratien kaufen.

Universitäten, Moscheen, Kulturzentren und das Nachrichten-Netzwerk Al Jazeera operieren in Europa unter katarischer Schirmherrschaft, und Katars Protegés wenden sich geschlossen gegen Israel.

Als radikaler wahhabitischer Staat und eine der extremsten islamistischen Gesellschaften der Erde ist Katar bereit, jede Sache zu unterstützen, die konstitutionelle Nationalstaatlichkeit untergräbt. Es unterstützt Terrorgruppen, beherbergt Hamas-Aktivisten in Doha und sichert sich gleichzeitig exklusive Berichterstattungsrechte für Al Jazeera aus dem Gazastreifen.

Al Jazeera genießt in der EU offenbar dieselbe Immunität wie in den USA. Sein arabischsprachiger Kanal erfüllt alle Kriterien, nach denen RIA Novosti und Russia Today verboten wurden, und hat seine Verpflichtung aus dem Jahr 2020, sich in den USA als ausländisch unterstützter Agent zu registrieren, noch nicht erfüllt – könnte das etwas mit den 250 Millionen Dollar zu tun haben, die Katar seit 2016 für Lobbyarbeit und Öffentlichkeitsarbeit in Washington ausgegeben hat?

Katar mag ein wichtiger Nicht-NATO-Verbündeter des Westens sein, doch in Wissenschaft, Medien und Regierung mobilisiert es Kräfte zur Unterstützung Palästinas – und naive westliche Liberale sind offenbar bereit, sich dem anzuschließen.

Die Solidarität bröckelt

Das Wanken des Iran und die Reaktion (oder auch Nichtreaktion) darauf durch Demonstranten, Regierungen und Nachrichtenmedien werden ein aufschlussreicher Moment in der Geschichte der westlichen Selbstbestimmung sein. Wie wir beim osteuropäischen Kommunismus gesehen haben – und wie wir es auch bei der Gender-Theorie und großen Teilen der Net-Zero-Umweltagenda sehen werden – bricht eine Ideologie letztlich nicht wegen militärischer Niederlage oder politischer Sabotage zusammen, sondern weil sie ihre eigenen Mittel nicht mehr rechtfertigen kann.

Ein kürzlicher Kommentar des ehemaligen Premierministers von Katar ließ erkennen, wie verzweifelt das Spiel geworden ist, die radikale Linke und Islamisten zusammenzuhalten: „Sobald wir dem Iran den Krieg erklären, wird Amerika sich aus dem Konflikt zurückziehen, Waffen an beide Seiten verkaufen und unsere Ressourcen nutzen, um beide Seiten zu besiegen und das Projekt eines Groß-Israel auszuweiten.“

Fanatische Linke mögen da zustimmend nicken. Es ist allerdings nicht zu übersehen, dass hier auf abstruse Verschwörungstheorien zurückgegriffen werden muss, um dem Angriff auf den Iran die Legitimation abzusprechen, und Linke – unter Berufung auf den gemeinsamen Hass auf Israel – darauf zu verpflichten, sich gegenüber dem Mullah-Regime in Teheran solidarisch zu zeigen.

Gelingt ein Regimechange im Iran, würde das ganze Ausmaß islamistischer Einflussnahme im Westen offenbar – und es wäre deutlich schwieriger für die entsprechenden Akteure, diesen Einfluss weiterhin auszuüben.


Khalid Al-Hail ist ein Überläufer aus dem herrschenden Establishment Katars, Vorsitzender der Nationalen Demokratischen Partei Katars und der prominenteste Sprecher der Opposition des Landes. Er lebt derzeit im Exil im Vereinigten Königreich. Von dort aus fordert er demokratische Reformen in Katar und deckt staatlich unterstützten Einflussnahmen und Medienmanipulationen des Regimes im Ausland auf.


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Kommentare ( 71 )

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Montesquieu
1 Monat her

Die Mehrheit der Gegner des iranischen Regimes baden im Wohlstand des Westens.
Im Iran selber gibt es ganz offensichtlich keine dominante Opposition.
Die Lorelei vom „Befreiungskampf“ führt bei mir zum Tinnitus. Irak, Afghanistan, Syrien, Lybien, Ukraine etc.
Sollen sie sich doch selber befreien, so sie das wollen.
Weder Israel noch den USA geht es um das Interesse eines einzigen Iraners. Es geht um geopolitische, wirtschaftliche und millenaristisch-religiöse Motive. Alles andere ist pure Heuchelei.

Last edited 1 Monat her by Montesquieu
Soistes
1 Monat her

Es gab auch mal eine Ehe zwischen dem CIA und den Islamisten. Ich sage nur Afghanistan! Schon vergessen ? Im übrigen habe ich bis heute den Verdacht, dass man Khomeini 1979 so schnell in den Iran ausreisen ließ, weil man unbedingt eine Machtübernahme der Linken verhindern wollte. Die Religiösen haben dann nicht nur die Kommunisten sondern auch die USA düpiert. Den USA wurde das erst mit der Botschaftsbesetzung in Teheran klar. Tja, Geschichte wiederholt sich nicht, aber sie reimt sich. Wie war das mit der Finanzierung Lenins durch das Deutsche Reich anno 1917. Funktionierte kurzfristig und ging langfristig nach hinten… Mehr

epigone
1 Monat her

Zitat: „Beide teilen ein Tabula-Rasa-Menschenbild, verachten die Werte des Bürgertums und hegen Groll gegen die Freiheit des Individuums.“ Um es mal auf einen einfachen Punkt zu bringen: es ist der Widerspruch zwischen einem kollektivistischen und einem freiheitlichen Menschenbild. Die Kollektivisten bekämpfen die Freiheit des Einzelnen, denn sie sträubt sich naturgemäß gegen ihre Unterwerfung unter deren Ideologie, egal ob sie rot, islamisch, nationalsozialistisch oder öko-totalitär ist. Und die Juden sind nun einmal die Flagschiffe und Leuchttürme des erfolgreichen Individualismus, ein verschwindend kleines Volk mit einem überwältigen großen Erfolg freier und kluger Individuen: bei einem Anteil an der Weltbevölkerung von 0,2 %… Mehr

Last edited 1 Monat her by epigone
Soistes
1 Monat her
Antworten an  epigone

Ich habe vollstes Verständnis für den Selbstbehauptungswillen Israels und die robusten Methoden seiner Selbstbehauptung in einer feindseligen Region. Man will schließlich in einer feindseligen Umgebung überleben. Aber mit Verlaub, Israel ist sicher kein Flaggschiff des Individualismus westlicher Prägung. Eher habe ich manchmal den Eindruck, dass Teile der israelischen Bevölkerung den religiösen Integrismus ihrer Nachbarn übernommen haben.

Montesquieu
1 Monat her
Antworten an  Soistes

Wurden die Israelis in das feindliche Umfeld vertrieben?

Last edited 1 Monat her by Montesquieu
Schwabenwilli
1 Monat her
Antworten an  Soistes

„Aber mit Verlaub, Israel ist sicher kein Flaggschiff des Individualismus westlicher Prägung.“

Gerade stehen wir vor den Scherben des westlichen Individualismus mit seiner vollendeten Wohlstandsverblödung.

Und sie wollen dich nicht im Ernst die jüdische Religion mit dem Islam vergleichen?

OJ
1 Monat her

Ihre Enkelkinder werden Kopftücher und Bärte tragen ❗

Thomas
1 Monat her
Antworten an  OJ

Der Islam hat keine Zukunft.

maru
1 Monat her
Antworten an  OJ

Meine ganz bestimmt nicht!
Letztlich sollte es gelingen, die westliche Überlegenheit gegenüber so primitiven Kulturen wie den islamischen zu behaupten.

Last edited 1 Monat her by maru
Juergen P. Schneider
1 Monat her

Der Begriff Islamismus soll vortäuschen, dass die totalitären Tendenzen des Islam nur in einer extremen Abspaltung existieren. Der Islam ist zwar vielgestaltig, aber sein beherrschendes Prinzip ist die Welteroberung und Unterdrückung jedes anderen Bekenntnisses. Wer den Begriff Islamismus verwendet, ist dem Islam bereits auf den Leim gegangen. Muslime leben nirgendwo auf der Welt in Frieden mit anderen Religionen. Die Penetranz und Dreistigkeit ihres Auftretens steigert sich mit ihrem Prozentanteil an der Bevölkerung. Es gibt kein islamisch geprägtes Land, das eine parlamentarische Demokratie nach westlichem Vorbild besitzt. Islam und freiheitlich-demokratische Gesellschaften sind unvereinbar.

H. Priess
1 Monat her

Sozialismus und Islamismus stehen Schulter an Schulter, nicht, weil ihre Ziele übereinstimmen, sondern, weil sie nach denselben Prinzipien arbeiten. Das ist falsch! Beide haben die selben Zieleund, beide arbeiten mit den selben Prinzipien und Methoden. Die Linksgrünrotwoken haben den Ökosozialismus zu ihrer Religion erhoben und beten Marx und Mao(Wahlweise das Klima) an. Die Islamisten eben Allah. Beide verachten das Volk und hassen die Freiheit besonders die Meinungsfreiheit und Freiheit des Individuums. Beide sind totalitäre Regimes. Beide leben von der Indoktrination und Unterdrückung der Menschen etc.pp. Der Schulterschluß ist auch keiner sondern eine Zweckehe um die selben Ziele zu erreichen. Warum… Mehr

Kaesebroetchen
1 Monat her

Der Iran ein „wahabitisches“ Regime, jetzt statt Schía die islamistische und vom Westen tolerierte, fanatische Glaubensrichtung des sunnitischen Saudi Arabiens und der Al Qaida? Leider kann man nach diesem unsinnigen, ersten Absatz das Lesen des Artikels zu diesem eigentlich interessanten Thema bereits einstellen. Der Autor hat ganz offensichtlich noch weniger Ahnung von der Region und ihren Religionen als der amerikanische und für sein Unwissen bekannte Statthalter Paul Bremer im eroberten Irak.

Sina Gaertner
1 Monat her
Antworten an  Kaesebroetchen

Katar wird als wahabitisches Regime bezeichnet, nicht Iran. Lesen hilft.

Kaesebroetchen
1 Monat her
Antworten an  Sina Gaertner

Was hat Qatar mit dem in der Überschrift angesprochenen, iranischen „Regime“ zu tun? Billige Effekthascherei oder will man vom Wahabismus als dem in Wahrheit größten internationalen Sponsor islamistischen Terrorismus ablenken, weil diese Regime zwar sehr viel totalitärer als der Iran, aber prowestlich sind? Der frühere CIA-Mitarbeiter und Kenner der Region Robert Baer hat über diese westliche Doppelmoral sehr klug geschrieben, „In Bed with the Devil“, ein augenöffnendes Buch.

Mike76
1 Monat her
Antworten an  Kaesebroetchen

Besser den Belag wechseln, dann wird’s ein Wurstbroetchen.

H. Hoffmeister
1 Monat her

Das selbst in der bereits seit Jahrzehnten in vielen Ländern des Globus existierenden und – vermeintlich – aufgeklärten Moderne mit ihren vielfältigen Kommunikations- und Informationsaustauschmöglichkeiten sich doch immer wieder archaische Totalitarismen (ideologiebasierte Diktate auf Politiken, Religionen, Religiobssurrogaten aufbauend) flächenbrandmässig ausbreiten und uns alle ins Verderben stürzen können, wird mir immer ein Rätsel bleiben.

Kassandra
1 Monat her
Antworten an  H. Hoffmeister

Mir nicht – denn die westlichen Medien sind gekapert – durch wen auch immer – und schon seit 2008, wohl auch mit den spdmedien vordem: Hier taten es wohl einstweilen „Säuberungen“ – denn wer nicht auf Linie ist, findet sich da so gut wie nicht mehr – wie auch die Redaktionen der msm lange von solchen befreit sind, die der Realität ins Auge schreiben konnten. Augstein beschrieb das ja bereits 2010 – weshalb es an sich kein Thema sein sollte, dem örr einen Strick aus der eigenen Berichterstattung zu drehen – und den Beitrag für solche Mitmacher einzubehalten. Auch die… Mehr

Phil
1 Monat her
Antworten an  H. Hoffmeister

Es ist wenig verwunderlich, da sich in der Moderne auch jene Gefühle wie ein Lauffeuer verbreiten, welche wenig zuträglich für einen respektvollen gemeinsamen Umgang miteinander sind. Die Wurzel jeder Ideologie und damit der Zerstörung des Individuums und der Zivilisation, ist die Selbe, ein verletztes Ego dessen Gefühle sich verzehren. Nicht umsonst gelten Hochmut, Habgier, Wollust, Zorn, Völlerei, Neid und Trägheit, als Todsünden und werden als Mittel zur Manipulation verwendet. Sie eignen sich ganz wunderbar um die Menschen politisch und spirituell zu dividieren. Die schlimmsten zivilisatorischen Plagen sind der Sozialismus und der Islam, sie nutzen die niederen Gefühle der Menschen um… Mehr

Haba Orwell
1 Monat her

Ex-CIA Philip Giraldi: https://uncutnews.ch/zeit-trump-und-netanyahu-den-stecker-zu-ziehen/ > „… Kein US-Interesse wird dadurch bedient, Israel politische Dominanz zu erlauben … Das Ausmaß, in dem israelische Interessen die US-Außenpolitik im Nahen Osten dominieren, lässt sich an ihrer Wirksamkeit messen, wenn man die sieben Reisen in die USA betrachtet, die der israelische Premierminister Benjamin Netanyahu im ersten Amtsjahr von Präsident Donald Trump unternahm. Bibi erhielt im Kongress und in den Medien einen begeisterten Empfang, obwohl er der Mann war, der hauptsächlich für einen schrecklichen Völkermord verantwortlich ist, der gegen die Menschen in Gaza verübt wird, sowie jüngst für unprovozierte Angriffe auf vor allem zivile Ziele… Mehr

Schwabenwilli
1 Monat her
Antworten an  Haba Orwell

„Wenn konvertiert, dann nicht zum Judentum, sondern zum Zionismus. Es ist wie eine radikale Parareligion – verglichen mit ihr ist Islam fast harmlos“

Schon eine interessante Meinung die sie da vertreten.
Aber egal.

OJ
1 Monat her

Millionen aus dem Iran und Libanon sind schon auf dem Weg zu uns ❗