Ein Logistikschiff, das die versenkte iranische Fregatte IRIS Dena begleitete, hat vor Sri Lanka einen Technikschaden gemeldet. Alle 208 Besatzungsmitglieder gingen von Bord. Von einem Muster ist die Rede: Iranische Marineeinheiten suchen „Hafenaufenthalte“ in der Region direkt nach US-Schlägen.
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Die IRIS Bushehr, ein iranisches Logistikschiff der Marine begleitete die Fregatte IRIS Dena. Am oder um den 5. März 2026 meldete es einen Motorschaden, ankerte vor Colombo, Sri Lanka und bat um humanitäre Hilfe. Alle 208 Besatzungsmitglieder (53 Offiziere, 84 Kadetten und weitere) gingen von Bord. Sie wurden in die Welisara-Marinebasis gebracht, medizinisch untersucht und stehen unter Aufsicht der sri-lankischen Behörden. Sri Lanka übernahm die Kontrolle über das Schiff (zunächst mit einer kleinen iranischen Restbesatzung an Bord zur Navigation) und verlegte es Richtung Trincomalee unter eigener Marinebesatzung ((Stand 9. März 2026 nach Berichten von Reuters, Fox News, NPR, AP und Iran International.)
Nur Tage zuvor, am 4. März versenkte ein US-U-Boot die IRIS Dena mit einem Torpedo in denselben Gewässern vor Süd-Sri Lanka. Dabei starben etwa 87 Seeleute, nur 32 wurden von Sri Lanka gerettet. Die Dena kehrte gerade von einer Marineübung in Indien zurück. Das Timing des „Defekts“ der Bushehr ist zu perfekt, um Zufall zu sein. Es war ein Unterstützungsschiff im selben Operationsgebiet, direkt nach dem Verlust der Kameraden. Viele an Bord waren Kadetten.
Was einen „reinen Defekt“ unwahrscheinlich macht
Ein anonymer ehemaliger sri-lankischer Marineoffizier sagte gegenüber Iran International (einer regimekritischen Exil-Plattform), die Motorpanne sei die Tarnung für eine Gruppenflucht. Die Besatzung habe nach der Versenkung der Dena das Vertrauen in die iranische Führung verloren – „das Regime kümmert sich nicht um das Leben seiner Soldaten“. Alle 208 verließen das Schiff und stehen nun unter sri-lankischer Aufsicht.
Nach einem geleakten US-Außenministeriums-Kabel (gesehen von Reuters) soll Washington Sri Lanka drängen, die Bushehr-Besatzung und Dena-Überlebende nicht in den Iran zurückzuschicken und sucht Kontakt zu ihnen. Sri Lanka hat sich noch nicht festgelegt. In sozialen Medien ist die Rede von „stiller Kapitulation“ und dem Antrag der Besatzung auf Asyl.
Das Mullah-Regime hat sich zur Bushehr-Besatzung nicht geäußert, sondern nur die Dena-Versenkung verurteilt. Sri Lanka agiert neutral als humanitärer Akteur. Die Besatzung ist vorerst sicher, ihr langfristiges Schicksal (Asyl, Rückführung oder anderes) ist offen. Das passt zu einem Muster: Iranische Marineeinheiten suchen plötzlich „Hafenaufenthalte“ in der Region direkt nach US-Schlägen.

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Angeblich ignorierte der Kapitän der Dena eine zweimalige Aufforderung des US-Bootes zu kapitulieren, bevor es den Torpedo abfeuerte. Ohne Gewähr; ob es wirklich so war, erfahren wir vielleicht irgendwann später.
R.I.P. Matrosen, Seeanemonen sind nun euer Grabschmuck.