Schockfund bei Florenz: Enthauptete Deutsche gefunden – Ermittlungen laufen

In Scandicci wurde die Leiche einer 44-jährigen Deutschen entdeckt, der Kopf war abgetrennt. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Mordes. Ein Tatverdächtiger sitzt in Haft.

picture alliance / ROPI | Riccardo Germogli

In Scandicci bei Florenz ist die Leiche einer 44-jährigen Deutschen gefunden worden. Nach Angaben aus Ermittlerkreisen war der Kopf der Frau abgetrennt. Die Staatsanwaltschaft leitete ein Verfahren wegen Mordes ein. Der Fundort liegt an einem verlassenen Landhaus in einer Grünanlage auf einem früheren Gelände des italienischen Forschungsrates CNR. Das Areal gilt nach Medienberichten seit Längerem als verwahrlost und wird auch von Obdachlosen genutzt.

Die Tote soll nach Informationen des staatlichen Senders Rai obdachlos gewesen sein. Es soll sich nach Medienangaben um die Deutsche Silke S. handeln. Die Ermittler nahmen nach Angaben der Nachrichtenagentur Ansa einen Tatverdächtigen fest. Er soll das Opfer gekannt haben. Rai zufolge handelt es sich um einen Mann nordafrikanischer Herkunft, der den Behörden bereits bekannt gewesen sein soll.

Unklar ist bislang, ob der Fundort auch der Tatort ist. Eine Obduktion soll klären, wann die Frau starb und ob die Enthauptung im Zusammenhang mit der Tötung erfolgte oder erst später. In der Nähe des Leichnams wurde nach Berichten ein Messer gefunden, das nun untersucht wird. Am Tag des Fundes soll ein Hund den Bereich bewacht haben; Einsatzkräfte konnten sich demnach zunächst nicht nähern. Erst nach dem Eingreifen von Hundefängern begann die Spurensicherung. Nach Informationen von Rai soll der Festgenommene der Halter des Hundes sein; er befinde sich zudem im Krankenhaus und habe sich kurz zuvor einer „obligatorischen medizinischen Behandlung“ unterzogen.

Erinnerungen werden bei der Brutalität der Tat auch an Dezember 2018 wach: In den Atlasbergen nahe Imlil in Marokko wurden die Touristinnen Louisa Vesterager Jespersen (24) und Maren Ueland (28) getötet und anschließend enthauptet. Die Täter filmten das Verbrechen und verbreiteten das Video. Ein marokkanisches Gericht verhängte im Juli 2019 gegen drei Angeklagte die Todesstrafe.

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Kommentare ( 8 )

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Polit-Legastheniker
1 Monat her

„In den Atlasbergen nahe Imlil in Marokko wurden die Touristinnen Louisa Vesterager Jespersen (24) und Maren Ueland (28) getötet und anschließend enthauptet. Die Täter filmten das Verbrechen und verbreiteten das Video. Ein marokkanisches Gericht verhängte im Juli 2019 gegen drei Angeklagte die Todesstrafe.“
Oh…sind die drei nicht rechtzeitig geflohen und in Deutschland Asyl beantragt?

Judith Panther
1 Monat her
Antworten an  Polit-Legastheniker

Ein paar frühere Kommentare dazu aus MERKEL HAT FERTIG, als ich noch nicht ahnte, daß Angelia „The Mummy“ Merkel wenige Jahre später wieder aus der Unterwelt zurückkehren würde. Soll mir recht sein, wenn sie Merz endgültig plattmacht. http://www.epochtimes.de/blaulicht/MUTTER-VON-IN-MAROKKO-ENTHAUPTETER TOURISTIN-FORDERT-TODESSTRAFE 11.07.2019 Hintergrund: Zwei Studentinnen aus Skandinavien waren in Marokko entführt und brutal ermordet worden. Die 90 Mörder filmten einen der Morde und schworen anschließend dem Anführer der Dschihadistenmiliz die Treue. Ein weiteres Video zeigte die Enthauptung eines der beiden Opfer. Die Verteidiger der drei Hauptverdächtigen wollen nach eigenen Angaben mildernde Umstände geltend machen. „Die Angeklagten sind Opfer der sozialen Verhältnisse, aus… Mehr

flo
1 Monat her

Mein Beileid den Angehörigen des Opfers dieser brutalen Tat. Ich ertappe mich allerdings reflexhaft dabei, nach dem Satz „Der Täter gilt als psychisch krank und wurde in eine Klinik überstellt, er war 2025 schon mal in Behandlung eines Psychologen wegen Schizophrenie …“ zu suchen. Gefühlt hat man den Eindruck, zumal migrantische Täter gelten immer ziemlich schnell als traumatisiert und nicht voll zurechnungsfähig, wodurch man sich auch die lange Suche nach Gründen und Motiven des Verbrechens spart. Selbstverständlich kann eine Tat auf (temporärer oder andauernder) psychisch-mentaler Krankheit beruhen, klar. Nur ist es bei grausamen Handlungen von kulturfremden Migranten evtl. öfters so,… Mehr

Kassandra
1 Monat her
Antworten an  flo

Es gibt welche, die haben den Auftrag, in ihren Augen Ungläubige zu töten. Was bei Gericht regelmäßig ausgelassen wird und so gut wie niemals zur Sprache kommt: https://www.zukunft-ch.ch/wp-content/uploads/2017/03/Zukunft-CH-Infoblatt-Kampfbefehle-im-Islam.pdf?pid=10125
Was sonst noch als Voodoo, Hexerei aber auch Ehrenkodexen sozialisiert in so manchem steckt – auch das will hier keiner wissen.

Deutscher
1 Monat her

Es gab mal eine Zeit, noch nicht soooo lange her, da hätte solch ein Fall europaweit Aufsehen erregt, denn eine Enthauptung in ihrer Grausamkeit war damals fast unglaublich. Heute dagegen Alltag. Aber Europa ist halt inzwischen Afriorientopa. Neue Bürger, neue Sitten. Hauptsache, wir werden nicht rechts!

Last edited 1 Monat her by Deutscher
R. Scholl
1 Monat her

Die Skandinavierinnen wurden nicht nach der Tötung enthauptet, sondern durch die Enthauptung bei lebendigem Leibe getötet. So wurde es jedenfalls damals berichtet. Eine Tat, die an Grausamkeit nicht zu überbieten ist.
Auch nicht zu vergessem ist der enthauptete Obdachlose aus Koblenz, der in 2018 auf einem Friedhof gefunden wurde. War nur kurz in der Presse. Sollte schnell vergessen werden. Ich hab´s nicht vergessen können.

Manfred_Hbg
1 Monat her

Nun ja, schon ein kleiiin büttel seltsam-bemerkenswert wie viele Menschen doch in Deutschland und EUropa seit 2015 „durch“ ein Messer(nicht Täter) kopflos geworden sind oder, wie grad erst vor Kurzem, mitten auf der Autobahn ihre Hände haben liegen lassen.
#fachkräfte, #bereicherung, #rentenkassenauffueller, #goldstücke, #wirhabenplatz, #wirschaffendas

Kassandra
1 Monat her
Antworten an  Manfred_Hbg

Ja. Wir hatten hier bald nach dem Einzug der Massen einen auf einem Friedhof in Koblenz: https://www.polizei.rlp.de/fahndung/detailansicht/mord-an-einem-obdachlosen-auf-dem-hauptfriedhof-koblenz-10000-eur-belohnung
Der Täter läuft weiter frei herum.
Zudem gab es einen, der mit dem Kopf seines Opfers vor einem Gericht in Bonn auftauchte: https://www.bild.de/regional/koeln/koeln-aktuell/bonn-hasan-h-legte-abgetrennten-kopf-vor-gericht-ab-knast-86347416.bild.html
Schade, dass die Bild die zugehörigen Bilder mit der Zeit nicht mehr betrachten lässt. Weshalb eigentlich?
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Der Frauenkörper in Italien soll zudem zerstückelt gewesen sein – fand man heute früh noch bei t-online.
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Wie der der Frau, deren Hände man zunächst auf der Autobahn fand, auch: https://www.swr.de/swraktuell/rheinland-pfalz/koblenz/frauenleiche-ohne-kopf-und-haende-bei-monreal-gefunden-zusammenhang-zu-fall-aus-nrw-100.html