Grönland als Spielball der Weltpolitik – doch nur die Europäer vergaßen darüber ihre Interessen

Die wochenlange Aufregung über Grönland ist ein merkwürdiger Fall der Zeitgeschichte. Immerhin lernte man den Namen der Inselhauptstadt Nuuk kennen und durfte sich an Korrespondenten vor eingeschneiter Kulisse erfreuen. War sonst etwas gewesen? Ja, Trump hat einmal wieder gewonnen, und ihm war wieder einmal egal, wie.

picture alliance / ASSOCIATED PRESS | Evgeniy Maloletka

In Davos erklärte Donald Trump den Europäern einmal mehr, woran sie scheitern, und zeigte, wie er selbst sogar aus verlorenen Schlachten politischen Gewinn schlägt. Er warnte Europa vor dem eigenen Verfall durch eine verfehlte Wirtschafts-, Energie- und Migrationspolitik, also auch vor der drohenden „zivilisatorischen Auslöschung“ des Kontinents. Gewisse Orte seien schlicht mehr wiederzuerkennen – und das „nicht in einem guten Sinn“. Damit dürfte Trump Recht haben, und ihn rettet auch, dass er sich gegen ähnliche Tendenzen in den USA sher wohl zur Wehr setzt (siehe den Tweet am Ende).

Daneben verkündete er seinerseits großzügig den Gewaltverzicht der USA mit Blick auf Grönland. Seine Stimme klang – leicht belegt – wirklich ein wenig nach Coppolas Trilogie „Der Pate“, als er, gerade dem Helikopter entstiegen, seine Grönland-Position vor der versammelten Weltpolitik revidierte und daneben den Europäern, wie nun schon gewohnt, die Leviten las. Er legte also die eigenen Ambitionen etwas beiseite, nicht ohne den Dänen oder den Europäern anzukündigen, dass er sich an ihr Nein „erinnern“ werde. Um genau zu sein, sagte er, die USA würden das tun.

War also alles nur ein gewaltiges Troll-Manöver gewesen? Zu diesem Schluss könnte man kommen, und er liegt bei Trump, diesem so überaus spielerisch agierenden US-Präsidenten nie fern. Aber im Grunde war alles an diesem Stunt politische Verhandlungskunst. wie eine kurze Analyse ergibt.

Trump erinnerte in Davos daran, dass die USA Grönland einst dummerweise den Dänen zurückgaben. Doch heute seien die Dänen viel zu undankbar für diese Großzügigkeit. Auch diese Kategorie der Dankbarkeit erinnert ein wenig an einen Paten. Zudem bemerkte er, dass die Bodenschätze der Insel doch gar nicht so viel wert seien – da sei doch gar nichts, keine seltenen Erden jedenfalls. Auch das eine typische Verhandlungstaktik, wie US-Beobachter bemerkten.

Europäer vergessen ihre Interessen

In jedem Fall muss man die europäische Polit-Szene zu der von ihr bewiesenen Phantasie und Vorstellungskraft beglückwünschen: US-Truppen, die auf Grönland anlanden, das derzeit von einem Nato-Partner verwaltet wird – das war schon ein filmreifes Szenario, an das viele besonnene Leute wohl kaum geglaubt hätten. Aber die EU-Politik und angeschlossene Medien träufelten genau dies dem Publikum ein, immer mit dem Unterton, dass einem Trump doch alles zuzutrauen sei.

Eher zwiespältig wird die Würdigung der Europäer, wenn man bedenkt, wie leicht sie damit wieder einmal weitaus bedeutendere Krisen aus dem Blick verloren – etwa auch den Ukraine-Krieg, für den sie inzwischen nicht nur eine gewisse Verantwortung tragen, sondern an dessen Ende sie auch ein Interesse haben sollten. Auch der Iran oder Syrien, wo sich die künftigen Wege des Nahen Ostens entscheiden könnten, waren offenbar nicht halb so wichtig wie diese dänisch-amerikanische Angelegenheit. Derweil nahmen einige Grönländer das Gerangel um ihre Insel mit Humor und riefen einen Zug der US-Gesellschaft in Erinnerung, den sie nicht übernehmen wollen.

Nun scheinen einige Klarstellungen nötig zu sein. Zum ersten: Was man Trump als exzentrische Positionierung vorwarf, war eigentlich nur der Common Sense westlicher Militärstrategie seit Jahrzehnten. Die sogenannte GIUK-Linie (Greenland–Iceland–UK) bezeichnet eine strategische Grenze im Nordatlantik, an der die jeweilige Seemacht im Westen ihre Herrschaft über das Weltmeer vor der eigenen Haustür behaupten kann oder auch nicht. Die Briten hatten deshalb einen großen Teil ihrer Flotte in Scapa Flow stationiert, um die imaginäre Linie von Grönland über Island bis zur eigenen Insel zu überwachen.

Im Zweiten Weltkrieg übernahmen dann die USA den Schutz und die Unterstützung des wirtschaftlich abhängigen Grönland, als die Kolonialmacht Dänemark ausfiel. Das meinte Trump, als er davon sprach, die USA hätten Grönland an Dänemark zurückgegeben und nichts dafür bekommen. Immerhin hinterließen sie aber zahllose Stützpunkte auf der Arktis-Insel, die sie erst am Ende des Kalten Krieges zum größten Teil abbauten.

Trump vorerst zufrieden mit „Rahmen eines künftigen Abkommens“

Die Einigung von Davos, so schemenhaft sie auch sein mag, ist beachtlich. Denn sie zeigt einmal mehr, wie Trumps internationaler Verhandlungsstil funktioniert. Man sollte nie vergessen, dass es den US-Präsidenten schlicht nicht kehrt, wie negativ oder von oben herab über ihn geurteilt wird. Beim Verhandeln von Deals geht es – das lernt man wohl auf jedem Basar – darum, früh den Verhandlungsrahmen zu bestimmen, also das eigene erste Gebot möglichst hoch anzusetzen, damit man im folgenden dann beim allgemeinen Zurückrudern auf eine akzeptable Linie zurückfällt.

Genau das ist nun geschehen: Trump verlor zwar den Anspruch, Grönland den USA anzugliedern – unter anderem, weil die Grönländer das eventuell gar nicht wollen –, er hatte so aber die fragwürdige Zugehörigkeit zu Dänemark ins Rampenlicht der Weltpolitik gestellt und erhielt am Ende bedeutende Zusagen, wenn stimmt, was die New York Times nun als möglichen Kompromiss berichtet. Trump spricht vom „Rahmen eines künftigen Abkommens“, mit dem er – vorerst! – zufrieden zu sein scheint.

Danach seien nun US-Stützpunkte als extraterritoriale Gebiete auf Grönland im Gespräch. Außerdem soll die Insel bei der Errichtung des „Golden Dome“ eine Rolle spielen. Laut Trump drohen die Raketen der Zukunft genau über dieses Gebiet zu fliegen. Und die USA sollen Mitsprache bei der Erschließung der Bodenschätze des Landes bekommen. Das ist offenbar mehr, als Trump vor seinem Vorstoß in Händen hatte. Insofern ein voller Erfolg. Die weiteren Verhandlungen sollen laut Fox News JD Vance, Außenminister Marco Rubio und der Sondergesandte Steve Witkoff übernehmen.

Trump-Flüsterer Rutte – nun nur noch ein „Sekretär“

Nun wird auch über Trumps Nervosität angesichts negativer Kurssignale spekuliert. Die Parole „Trump always chickens out“, kurz TACO, macht hinter höhnisch vorgehaltener Hand die Runde: Danach schreckt Trump zurück, wenn er sieht, dass einer seiner Vorschläge ihn ins Abseits schießt und die Börsenkurse schwanken lässt. Man könnte auch das schlicht ein rationales Verhalten nennen – genauso rational wie die übertriebenen Ansprüche zuvor.

Außerdem wäre Trump damit auch nicht der erste Politiker, dem ein U-Turn in nachrangigen Fragen den Kopf rettet. Die besondere Verhandlungskunst Trumps besteht darin, diese nachrangigen Fragen vorher selbst hochzureden. Den eigenen Popanz kann er dann nach Belieben aufblasen oder auch die Luft herauslassen, wenn es ihm opportun erscheint. Das macht ihm so leicht keiner nach – jedenfalls kein Friedrich Merz. Und das ist der Clou an der Sache: Trump ist jederzeit Herr des Verfahrens. Marc Rutte wusste das zu würdigen.

Rutte bekundete auch gegenüber Fox News, wie sehr Trump „vollkommen Recht“ damit hatte, dass man die Arktis-Insel im Nato-Gebiet besser schützen müsse. Denn die Möglichkeit einer Bedrohung durch Russland und China dort wachse jeden Tag. Rutte wurde so seinem Ruf als Trump-Flüsterer wieder einmal gerecht. Und er wurde in deutschen Medien prompt zum „Sekretär“ der Nato degradiert. Denn ein wichtigeres Amt kann man keinem überlassen, der sich auf ein Treffen mit Trump freut und „das Grönland-Thema“ laut SMS „voranbringen“ wollte.

Sei das, wie es will. Trump scheint sein (äußerliches) Mäandern in weltpolitischen Fragen bisher nur Siege einzubringen. Er stellte durch die, immer nur andeutungsweise, Nennung rationaler Motive – nationale Sicherheit – zudem sicher, dass man ihn dennoch ernst nahm.

Und Europa strauchelt weiter

Im EU-Parlament stimmten nun die deutschen Grünen zusammen mit der AfD. Die Brandmauer wurde mal wieder eingerissen. Aber nachher wollte es keiner gewesen sein. Ein erhellender Kommentar aus der grünen Parteizentrale blieb jedenfalls bisher aus.

Vorausgegangen war freilich eine EU-Führung, die es nicht vermocht hatte, wesentliche Kritikpunkte an dem Freihandelsabkommen Mercosur – etwa von Seiten der Bauern – auszuräumen. Die EU bietet durch ihre Zerstrittenheit selbst den Nacken der Guillotine dar. Derweil können andere Politik machen. Vor allem die Weltmächte, die Friedrich Merz am Donnerstag auf der Weltbühne zurück willkommen hieß – ohne auch nur den Gedanken daran, selbst eine solche Macht sein zu können.

Das mag im Falle Deutschlands noch immer andere Gründe haben, die sich nur keiner mehr zu benennen traut. Sicher ist, auch dieses Bein, das wir uns stellen, lässt andere in ihrem rationalen, legitimen Machtstreben vorankommen, während Deutschland und die anderen Europäer straucheln.

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Kommentare ( 52 )

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alter weisser Mann
1 Monat her

Es gibt noch keinen deal.

alter weisser Mann
1 Monat her

…erhielt am Ende bedeutende Zusagen, wenn es stimmt ….
„bedeutende Zusagen“ als bislang puren Verhandlungsrahmen und vom Trump-Schleimer Rutte, der nichts zuzusagen hat?

Deutscher
1 Monat her

Wer Trump nicht ehrt, der denkt verkehrt!
😁👍🏻

Last edited 1 Monat her by Deutscher
HavemannmitMerkelBesuch
1 Monat her

Man muß den deutschen Narzissmuswahnsinn ja auch mal in Schutz nehmen. Seit Kriegsende wird uns von allen allierten Siegermächten die Friedlichkeit auferlegt, anerzogen und eingebleut, die ein solches ewiges Tätervolk nun einmal demütig und devot zu erbringen habe. Eine Bundeswehr, vor der keine NVA Angst hatte und eine NVA, vor der auch kein Bundeswehrsoldat wirklich Angst hatte. Im Rücken immer die jeweiligen Siegermächte gewiss, die schließlich alle militärische Macht und Stärke generierten und am Ende im Osten eben nicht einmal mehr das. Deutsche Männer im wehrfähigen Alter heute können kein Auto mehr überbrücken – selbst wenn sie im Fach ausgebildet… Mehr

DDRforever
1 Monat her

Viel zu viel Text, es geht doch kürzer. Einfach BRD!

Apfelmann
1 Monat her

Und wieder ist Doni nach wenigen Tagen umgefallen. Zölle zurückgenommen, Militärische Annektion zurückgenommen und abgespeist mit ein paar Militärbasen. Was für eine herrlich Ohrfeige Opi von Merz, Macron und den anderen Europäern da bekommen hat. Man hat förmlich das Klatschen auf Trumps geschminkter Wange gehört.

Kassandra
1 Monat her
Antworten an  Apfelmann

So the new deal is … 1) Denmark has to keep paying the population of Greenland $600 million per year. 2) USA gets sovereignty over whichever parts we want for US military bases 3) USA gets mineral rights 4) China and Russia aren’t allowed in Greenland 5) Cost $0.00 https://x.com/WallStreetMav/status/2014180931670622617   Hier die Verlautbarung: „Based upon a very productive meeting that I have had with the Secretary General of NATO, Mark Rutte, we have formed the framework of a future deal with respect to Greenland and, in fact, the entire Arctic Region. This solution, if consummated, will be a great… Mehr

humerd
1 Monat her

EU-Kommission kündigt Investitionspaket für Grönland an
Im nächsten EU-Haushalt ab 2028 will die Kommission laut von der Leyen die finanzielle Unterstützung für Grönland, das zum Hoheitsgebiet Dänemarks gehört, verdoppeln.  Zudem müsse insbesondere in arktistaugliche Ausrüstung investiert werden – etwa in einen europäischen Eisbrecher. „Wir haben gemeinsam zu wenig in die Arktis und die Sicherheit der Arktis investiert“, sagte sie. https://www.zeit.de/politik/ausland/2026-01/eu-groenland-usa-ursula-von-der-leyen-donald-trump-investition
Bis 20298 hat sie bestimmt einen Grönland Bond, wie den Ukraine Bond.

Haba Orwell
1 Monat her
Antworten an  humerd

> Zudem müsse insbesondere in arktistaugliche Ausrüstung investiert werden – etwa in einen europäischen Eisbrecher.

Zufällig war ich einmal in Helsinki (da die Flüge besonders billig waren) und sah eine ganze Eisbrecher-Flotte am Kai. Wieso sollte gerade Dänemark damit Probleme haben? Und wieso muss sich die EUdSSR auch noch mit so etwas befassen? Grönland gehört nicht mal dazu.

> Bis 20298 hat sie bestimmt einen Grönland Bond, wie den Ukraine Bond.

Mein Zeithorizont reicht nur bis 10191. Stammen die Harkonnens von Trump oder von Soros? Vielleicht vereinigen sich bis dahin beide Dynastien?

Haba Orwell
1 Monat her

Interessant, dass der Artikel darüber von einem Paten schreibt genauso wie ein anderer von Hans-Jürgen Geese vom 18. Januar… All die USA-Hörigen mit exzessiver ÖRR-Sucht mögen auf ein Waterloo der USA warten: „Anderweltonline.com: Warten auf Waterloo“ > „… Bei den U.S.A. handelt es sich heute um einen Mafia-Staat. Gesetze gelten nicht mehr. Donald Trump ist ein Capo, ein hochrangiger Anführer. Er ist aber nicht der Don, der Boss der Organisation. Die Entscheidungsmacht liegt nicht bei ihm. … Die Chinesen und die Russen wissen das alles. Ihr Bemühen liegt vor allem darin, einen Weltkrieg zu vermeiden, der mit nuklearen Waffen ausgeführt… Mehr

Last edited 1 Monat her by Haba Orwell
Deutscher
1 Monat her
Antworten an  Haba Orwell

Als ob der ÖRR so Trump-affin wäre…😄
Lieber Hamas Orwell, heute haben Sie sich schon wieder selbst übertroffen!

Interessieren würde mich mal, wie in Ihrem verschwörungsmediengestählten Weltbild DDR-SED-Nostalgie, roter Antiamerikanismus / Antisemitismus und Islamisierungssympathien mit AfD wählen und kapitalistischem Lebenserwerb unter einen Hut passen.

Last edited 1 Monat her by Deutscher
Juergen P. Schneider
1 Monat her
Antworten an  Haba Orwell

Die von Ihnen benannten Hard-Core-Fans von Trump sehen halt, dass er den links-grün-woken Mist in seinem Land die Tonne tritt. Wenn uns ihn Deutschland dies in den nächsten Jahren nicht gelingt, werden wir hier Zustände wie in einem Entwicklungsland haben. Den Hard-Core-Fans ist der Charakter des POTUS egal, für sie zählt nur die Politik, die er macht und die für die deutsche Innenpolitik durchaus ein Vorbild sein kann. Im Übrigen sind die USA immer noch mehr ein Rechtsstaat als Deutschland. Woher die unsinnigen Überlegenheitsgefühle der deutschen Untertanen gegenüber den freiheitsliebenden Amerikanern kommen, wird wohl immer ein Rätsel bleiben.

Deutscher
1 Monat her
Antworten an  Juergen P. Schneider

Für mich als ausgesprochenem Trump-Fan ist gerade sein Charakter das Sahnehäubchen auf der Torte. Er pflegt diesen Charakter auch ganz bewusst, denn der ist das beste Mittel, das pseudorechtschaffene Moralistenmilieu vorzuführen und zu demaskieren. Außerdem hat er seine diebische Freude daran, diese Heuchler ständig auf Puls 180 zu halten. Wir als unter die Räder gekommene Konservative sollten von seiner fröhlichen Unverschämtheit und seinem breitbeinigen Selbstbewusstsein lernen: Als Underdogs werden wir uns niemals durchsetzen!

Last edited 1 Monat her by Deutscher
DDRforever
1 Monat her
Antworten an  Juergen P. Schneider

Sie werden jubeln würden sie nur zu einem Entwicklungsland. Es wird sehr viel schlimmer, Nordkorea wird als angenehm erscheinen.

murphy
1 Monat her

In der Debatte fiel heute eine mir bisher unbekannte Vokabel  „retaliation“ = Vergeltung
Und zwar, falls die EU seine Schuldscheine verkauft.
Davor scheint Trump ?/die USA ?/die FED ? „etwas“ Angst zu haben!
Das sagte Trump auf dem WEF Donnerstag (22.1.) in einem Interview von Fox.
Link auf meiner kl. Webseite (polpro.de)

Juergen P. Schneider
1 Monat her
Antworten an  murphy

Natürlich wäre ein solcher Verkauf für die Amerikaner sehr nachteilig. Jedoch würden die Reaktionen der USA den EU-Staaten einen noch größeren Schaden zufügen. Man droht sich gegenseitig, weiß aber, dass der jeweils andere gar nicht daran denkt, die Drohungen auch wahr zu machen.

alter weisser Mann
1 Monat her
Antworten an  murphy

Mittlerweile ist Trump wie ein mehrfach sitzengebliebener und daher körperlich überlegener Grundschulhofbully immerzu von irgendwas beleidigt und verkündet Vergeltung. Das Ganze mit dem Auftritt und Vokabular eines „spoiled brat“.

Teiresias
1 Monat her

Der eigentliche Irrsinn ist doch, daß Dänemark nicht am Verhandlungstisch saß!
Rutte hat für die NATO mit den USA die Übergabe von nationalem Hoheitsgebiet an die USA verhandelt, ohne die Dänen zu fragen.
Die Basen sollen US-Exklaven werden.
Nationale Hoheitsrechte gelten nicht.
Dänemark könnte das noch ablehnen.
Aber – und das ist m.E. der eigentliche Sinn dieser „Verhandlungen“ – die „großen Drei“(Deutschland, Frankreich und GB) haben klar gemacht, daß Dänemark dann mit keinerlei Solidarität zu rechnen hat und der US-Übermacht allein gegenübersteht.

Ein ausgesprochen schlechter Tag für alle Verfechter nationaler Souveränität und Selbstbestimmung.

Deutscher
1 Monat her
Antworten an  Teiresias

Die Dänen sind nicht Grönland.

Mikmi
1 Monat her
Antworten an  Deutscher

Es gibt Verträge, schon sehr lange und bestätigt von Intern. Gerichten, können die USA nicht vorweisen.

Haba Orwell
1 Monat her
Antworten an  Teiresias

> Dänemark könnte das noch ablehnen.

Dänemark hat es inzwischen abgelehnt – keine Exklaven. Egal, der Trumpigste hat seine Schlagzeilen und keiner erinnert sich, dass seiner Regierung in einer Woche das Geld ausgeht.

Was macht er am 1. Februar?

alter weisser Mann
1 Monat her
Antworten an  Teiresias

Rutte konnte also gar nichts belastbar anbieten, sondern bestenfalls Verhandlungspunkte skizzieren.
Was also hat Trump „gewonnen“?

Melly
1 Monat her

mein Gott hört auf euch um Sachen zu kümmern wo wir restlos Abgemeldet sind, ist das wirklich so schwer zu begreifen..

Mikmi
1 Monat her
Antworten an  Melly

Dänemark gehört zu Europa, es ist ein Land in Nordeuropa und auch ein Mitgliedstaat der Europäischen Union (EU) seit 1973. Es ist Teil des Königreichs Dänemark, das auch die autonome Gebiete Grönland und die Färöer-Inseln umfasst, welche jedoch eigene Regelungen bezüglich der EU haben. 

DDRforever
1 Monat her
Antworten an  Mikmi

Im Kern gibt es so etwas wie die EU oder Grönland gar nicht.