Das Bundesentwicklungsministerium schloss seit Anfang 2025 Verträge für Zuschüsse in Höhe von 119 Millionen Euro in Syrien. Das dürfte noch lange nicht die Stärke sein, die sich Außenminister Wadephul als „starke Rolle“ beim Wiederaufbau Syriens vorstellt.
picture alliance/dpa | Sebastian Christoph Gollnow
Jens Spahn, Fraktionsvorsitzender der Unionsfraktion im Bundestag, äußerte gerade in der WELT am Sonntag „Menschen zu unterstützen, die sich etwas aufbauen und die eigenen vier Wände erarbeiten wollen. Das gehört zum Aufstiegsversprechen unseres Landes.“ Er hat vergessen, hinzuzufügen: für die Menschen in Syrien, für die Menschen in der Ukraine, für die Menschen in Gaza.
Das Versprechen der Union für Deutschland hingegen lautet: Steuererhöhungen, weniger Krankengeld, Zuckersteuer, keine Mitversicherung der Ehepartner, Abschaffung des Ehegattensplittings, eventuell eine Mehrwertsteuererhöhung von 19 auf 21 Prozent. Hinzu kommt die Freude der Regierung, an steigenden Spritpreisen mitzuverdienen. Die deutsche Regierung hat beschlossen, Wirtschaftswachstum nach Syrien, nach Gaza und in die Ukraine zu exportieren. Und natürlich ist der Iran-Krieg schuld daran, dass die Institute das prognostizierte Wirtschaftswachstum nach unten korrigieren müssen.
Es kann aber auch an mangelnder Bildung liegen, die im neuen schönen Brandmauerdeutschland Karrierevoraussetzung ist. Wie hatte doch Baerbocks williger und treuer Nachfolger im Außenministerium vor kurzem zum Besten gegeben: Syrien sehe „schlimmer aus als Deutschland im Jahr 1945“. Nun besucht der syrische Übergangspräsident und frühere Dschihadistenführer Ahmed al-Scharaa Deutschland. Nun ja, was man so Übergang nennt.
Wadephul, der auf dem Weg ins Amt das Portemonnaie des deutschen Steuerzahlers gefunden hat, hat nicht nur Ahmed al-Scharaa versichert, dass er an der Seite Syriens stünde – und wahrscheinlich nicht Syrien, sondern al-Scharaa gemeint. Diskret blickt der Außenminister darüber hinweg, dass al-Scharaas Regierung vorgeworfen wird, die Minderheiten im Land nicht vor Gewalt zu schützen oder sich sogar an der Gewalt zu beteiligen. Die Autonomie der Kurden in der Region beendete al-Scharaa durch Militäreinsätze.
Wadephuls Kollege Klingbeil weiß sich nicht mehr anders zu helfen, als die akuten Haushaltslöcher dadurch zu stopfen, indem er die Megaverschuldung, die für Deutschlands Zukunft gedacht war, verfrühstückt, doch Wadephul gibt den spendablen Herrn und äußerst großspurig, dass Deutschland eine „starke Rolle“ beim wirtschaftlichen Wiederaufbau Syriens spielen will. Das heißt im Klartext eine stark finanzierende Rolle.
Al-Scharaa berichtete, dass Syrien seine Energieinfrastruktur wieder aufbaue und „große Investitionschancen im Bereich der Infrastruktur“ bestünden. Oh, große „Investitionschancen im Bereich der Infrastruktur“ existieren auch in Deutschland, wurde nicht deshalb gerade beschlossen, 500 Milliarden Euro zu pumpen, um sie in die Infrastruktur zu investieren. War eigentlich gesagt, in welche?
Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), das abgewickelt gehört, hat seit Anfang 2025 Verträge für Zuschüsse in Höhe von 119 Millionen Euro in Syrien abgeschlossen. Doch das dürfte bei weitem noch nicht die Stärke sein, die sich Wadephul als „starke Rolle“ beim Wiederaufbau Syriens vorstellt (Der gesamte Wiederaufbau Syriens wird von der Weltbank auf ca. 216 Milliarden US-Dollar, rund 185–200 Mrd. €, geschätzt).
Wäre es da nicht klüger, statt an eine Mehrwertsteuererhöhung auf 21 Prozent auf 25 Prozent oder statt an 500 Milliarden an 1.000 Milliarden Schuldenaufnahme zu denken? Schließlich muss man den Finanzbedarf der Länder mitbedenken, in denen Deutschland beim Wiederaufbau eine „starke Rolle“ spielen will.


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Das geht so:
Pro Hundertausend abgeschlossene Rückführungen nach Syrien gibt es 200 Mio. Euro Geld aus Berlin zum Wiederaufbau.
Sonst gibt es nichts.
Das Problem ist: In Berlin sitzen keine „Dealmaker“ wie Trump. Und der würde wahrscheinlich gar nichts zahlen, sondern mit Zöllen & ICE winken.
Mann müsste eigentlich laut lachen über „Whatafool“ and Co., wenn es nicht so unendlich traurig wäre, wie unser Land Schritt für Schritt zu Grunde gerichtet wird.
Aber die deutschen Schlafschafe und Klatschhasen wollen es scheinbar nicht anders.
Zahlen die Hauptverursacher der Zerstörungen? Darüber wird im Artikel leider nichts erwähnt.
So läuft es doch immer: die USA Bomben irgendwo für „Freiheit und Demokratie“, die US-Kolonie BRD nimmt die Flüchtlinge des amerikanischen Desasters auf und zahlt den „Wiederaufbau“. Ahmed al-Scharaa ist übrigens eine CIA-Marionette, die früher Enthauptungen durchführte. Warum wird das bei TE beschönigend bzw. nur am Rande erwähnt?
Die „Politische Elite“ gibt sich mit Verbrechern ab.
Rückführung , nein ,Einbürgerung vor Ausweisung.
Schuster bestimmt den Kurs , nicht Merz.
Es ist frustrierend.
Ich denke nun bereits seit Tagen darüber nach, ob in den Reihen der Kämpfer für „UNSERE DEMOKRATIE“ irgendjemand mit ausreichender Ausstattung an Hirnwerkzeugen zu finden ist, der oder die sich im im Rahmen seriöser Wahrscheinlichkeitsberechnung eine Chance im Wettbewerb um einen Nobelpreis erhoffen könnte.
Mir ist bis zur Stunde keine Person aus diesen Reihen eingefallen. Was mir auffällt, ist eine weit verbreitete Kompetenzvortäuschungskompetenz insbesondere beim Umgang mit unseren Steuereinnahmen.
Kann mir vielleicht jemand helfen, doch noch fündig zu werden?
Was in Berlin gerade geschieht, ist US-Vassallen-Politik. Die US-Marionette al-Scharaa wird empfangen vom US-Vasallenstaat Deutschland. Israel und die USA haben Syrien über 15 Jahre zerstört und die Regierung Assad gestürzt. Zigtausende Syrier sind deshalb nach Europa und Deutschland gekommen. Und als Dank dafür müssen wir jetzt – auf Weisung unserer besten Freunde -dem Massenmörders al-Scharaa einen Staatsempfang bereiten und uns zum Wiederaufbau Syriens verpflichten. Das gleiche Spiel wie in der Ukraine: Bidens Krieg – mit deutschem Geld und deutschen Waffen – zerstört das Land, wir bekommen die Flüchtlinge und die Wiederaufbaukosten aufgedrückt. Deutschland sollte aus der Nato austreten, die Amis… Mehr
So weit ich weiß, haben die Syrer sich in einem Bürgerkrieg selbst zerstört und Russland hat dann noch kräftig mitgeholfen.
Israel und die USA waren nur mittelbar involviert.
Drückt Wadefool ne Schippe und ne Spitzhacke in die zarten Händchen, dann kann er in Syrien sofort loslegen! Außerdem richtet er solange in Deutschland keinen weiteren Schaden an. Und seiner Charakterbildung wäre ein wenig harte Arbeit sicher auch zuträglich.
Eine win-win-win-Situation. 👍🏻
Und die restliche Regierungsbande kann er gleich mitnehmen.
Verstehe ich es richtig? – Wir nehmen heute Schulden auf, um Syrer in Deutschland zu bezahlen und Syrien aufzubauen, und unsere Kinder werden dieses Geld Jahrzehntelang zurückzahlen???
Welchen Beitrag werden Syrer leisten? Wie viel Geld wird der kleine siebenjährige syriesche Mustafa an Deutschland zurückzahlen, wenn er mal groß ist?
Oder soll das seine Klassenkameraden Lea und Sören für ihn bezahlen?
Wir werden jeden Tag mit immer mehr stinkenden, durchs Dorf getriebenen Säuen beglückt. Wovor werden wir tatsächlich abgelenkt, der Zorn, der Unmut umgelenkt? Was kommt wirklich auf uns zu? Welche Schritte dienen tatsächlich wozu? Agenda 2030? Gelenkter, orchestrierter Totalzusammenbruch? Teils paralysierte, teils lethargische, teils desinteressierte, teils zornige, teils teilnahmslose, teils ängstliche, und mutlose Menschlein, wie könnte eine derart emotional gespaltene Gesellschaft es eigentlich noch schaffen, sich ernsthaft und geschlossen gegen diese Verbrechen wehren? Ich befürchte, der Zug von Freiheit, Wohlstand und Frieden ist diesmal tatsächlich ohne uns abgefahren.