Als „Karen Jones“ wird Anschlagsopfer Rosalia Shikhverg in einem Krankenhaus in Sydney behandelt. Hat das Krankenhaus ihren Namen aus Angst vor radikalisierten muslimischen Angestellten gefälscht? Der Gesundheitsminister wiegelt ab, aber es liegt auf der Hand, dass die Einhaltung zivilisatorischer Grundsätze in zunehmend tribalisierten Gesellschaften immer weniger gewährleistet werden kann.
Screenprint: Sky News
Schwer verletzt überlebt Rosalia Shikhverg am 14. Dezember 2025 den Anschlag auf eine Chanukka-Feier am Bondi Beach in Sydney. Fünfzehn Menschen werden an diesem Tag von zwei Attentätern erschossen, darunter ein zehnjähriges Mädchen.
Als Shikhverg in ein Krankenhaus im Westen der Stadt eingeliefert wird, wird ihr Name auf ihrem Patientenarmband geändert. Ohne ihr Einverständnis. Auch Dokumente, die Medikation und andere Angaben zur Behandlung enthalten, weisen nicht ihren echten Namen auf – während ihres Krankenhausaufenthalts gilt sie als „Karen Jones“, Angaben zur Religionszugehörigkeit fehlen. Angeblich, so sagt man ihr damals, um sie vor den Medien zu schützen.
Shikhverg jedoch ist davon überzeugt, dass ihre jüdische Identität verschleiert werden sollte – aus Angst vor antisemitischem, insbesondere muslimischem Krankenhauspersonal. Das gab sie im Interview mit dem Sender Sky News zu Protokoll.
Der Gesundheitsminister von New South Wales, Ryan Park, entschuldigte sich zwar bei Shikhverg, hält aber mit nebulös vagen Formulierungen daran fest, man habe die Patientin zwar schützen wollen, aber nicht vor den eigenen Angestellten, sondern aufgrund des „erhöhten Sicherheitsrisikos in und um Sydney“ und aufgrund „externer Angelegenheiten“. Die Umstände seien zu diesem Zeitpunkt für Juden „herausfordernd“ gewesen, man habe verhindern wollen, dass Fremde ins Krankenhaus eindringen könnten, um sie zu belästigen oder zu bedrohen. Hingegen wolle er „klar sagen, dass es nicht darum ging, sie vor Personal oder Personal mit anderem ethnischem Hintergrund zu schützen“.
Nun ist diese Erklärung weder beruhigend noch überzeugend: Offenbar war man der Ansicht, die Sicherheit von Patienten nicht gewährleisten zu können, ohne ihre Identität zu fälschen – unabhängig davon, ob die Gefährdung von internen oder externen Kräften ausgeht, ein Zustand, den man in zentralafrikanischen Kriegsgebieten erwartet, nicht aber in einem Land, das kulturell dem „Westen“ zuzuordnen ist.
Die Andeutung Parks könnte man zwar durchaus so interpretieren, dass man sicherstellen wollte, dass nicht weitere Attentäter in ein Krankenhaus eindringen, um dort nach jüdischen Patienten zu suchen. Allerdings wäre dann erklärungsbedürftig, warum bei Verletzten, die in Krankenhäuser in anderen Stadtvierteln eingeliefert wurden, nicht ebenso verfahren wurde.
Dass von muslimischem Krankenhauspersonal Gefahr für jüdische Patienten ausgehen könnte, ist indessen alles andere als eine paranoide Annahme: Im Februar 2025 hatten ein Krankenpfleger und eine Krankenschwester in einem Social-Media-Stream nicht nur mehrfach insistiert, dass sie jüdische Patienten nicht behandeln würden; während Sarah Abu Lebdeh verlauten ließ, sie würde solche Patienten töten, behauptete ihr Kollege Ahmad Rashad Nadir, es seien bereits jüdische Patienten eingeliefert und getötet worden – er unterstrich diese Aussage mit einer eindeutigen Handbewegung, die für Enthauptung steht.
Das Video wurde im Krankenhaus aufgenommen, beide äußerten diese Drohungen in ihrer Dienstkleidung. Das Bankstown-Lidcombe-Krankenhaus entließ die beiden Angestellten, denen allerdings zahlreiche muslimische Gruppen vor Ort mit Solidaritätsbekundungen zur Seite sprangen – es habe sich lediglich um „konstruierte moralische Panik“ gehandelt.
— Mark Rowley (@MarkWRowley) February 19, 2025
Dass angesichts eines solchen Vorfalls das Vertrauen in Verlässlichkeit und Arbeitsethos muslimischer medizinischer Fachkräfte und Ärzte sinkt und Muslime dadurch einem Generalverdacht ausgesetzt werden, steht außer Frage.
Allerdings handelt es sich hier letztlich nicht nur um einen Konflikt zwischen Radikalislam und westlicher Ordnung. Einerseits zeigen sich nun die Folgen einer durch sozialmediale Parallelwelten beförderten Verrohung – das Leben wird als Computerspiel aufgefasst, als virtuelles Geschehen, in dem man als Spieler auch über Leben und Tod und über die Geschicke anderer entscheiden darf, und darin moralisch unangreifbar ist. Nicht immer führen online getätigte Äußerungen solcher Fantasien zu Taten – aber niemand weiß, ob und wann sie in die Realität Eingang finden und umgesetzt werden.
Zugleich ist generell eine zunehmende Tribalisierung westlicher Gesellschaften feststellbar: Einst als universal festgeschriebene Grundsätze werden als untauglich befunden und durch zivilisatorisch rückschrittliche Modelle ersetzt – ein indirekter Triumph migrantischer Wertvorstellungen und Parallelgesellschaften, der viel tiefgreifender ist als die Dominanz im öffentlichen Raum.
Auch in dieser Frage ergänzen sich muslimische und linke Prämissen: In den USA hatten vermehrt über die sozialen Medien verbreitete Aussagen für Unruhe gesorgt, etwa TikTok-Videos, in denen eine – mittlerweile ebenfalls entlassene – Krankenschwester Ratschläge dazu erteilt, wie man ICE-Agenten durch die Verabreichung von Substanzen lähmen und durch Angriffe mit Spritzen in Panik versetzen könne. Ein gewissenloser Bruch mit der im Westen üblichen Übereinkunft, dass Heilberufe über Parteien und Fraktionen stehen. Hier erwartet man von Angehörigen solcher Berufe, dass sie – soweit möglich – ohne Ansehen der Person Hilfe leisten und ihre Kenntnisse nicht einsetzen, um anderen zu schaden.
Darüber hinaus wird hier die ideologisch bedingte Fragmentierung der Gesellschaft ins Extrem getrieben, die Dehumanisierung des angeblichen oder tatsächlichen Feindes vollzogen.
Es ist keine sekundäre Frage, ob und wie Sicherheit, Sicherheitsgefühl und Vertrauen, die für das Funktionieren westlicher Gesellschaften so fundamental sind, angesichts solcher Entgleisungen vor dem Zusammenbruch bewahrt werden können.



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„Die multikulturelle Gesellschaft ist grandios gescheitert.“ Merkel CDU 2004
„Der Ansatz für Multikulti ist gescheitert, absolut gescheitert!“ Merkel CDU 2010
Es sind keine radikalisierten Buddhisten oder Mennoniten, von denen Gefahr droht. Und noch gefährlicher als die Spinner ist die sich vorhersehbar zu ihrer Unterstützung sammelnde Moslem-Masse. Da wird das Recht auf Veröffentlichung von Morddrohungen kollektiv über sämtliche Rechte der Nicht-Moslem-Gesellschaft gestellt.
„Islam“ ist in seinem Grundverständnis bis zum nachweislichen Gegenteil stets „Islamismus“, also ein materiell-diesseitiger, invasiver und unduldsamer Totalitarismus mit einem blutrünstigen und räuberischen Rollenvorbild.
Daß Nichtmoslems den Moslems mit Alltagsdemonstrationsbedürfnis (Kopftuch, Kutte, Rundbart) immer spärlicher trauen, ist verständlich. Es beginnt bei den Juden, aber es hört mit den Juden nicht auf.
allein die !Tatsache!,das 60 australisch-muslimische Gruppierungen diese irren beiden „Nurses“ unterstützt haben trotz der klaren Aussagen der beiden,zeigt,das dieser Staat,von linken regiert,total kaputt ist.
Warum den Namen ändern? ich würde darauf bestehen,sofort ausgeflogen zu werden….
wieso sind die 60 Gruppen nicht verboten in einem Land,das social media für unter 16jährige sperrt?
All die häßlichen Seiten einer multikulturellen Gesellschaft, die jetzt nicht mehr zu leugnen sind, waren von Anfang an absehbar. Es war historisch schon immer so und wird auch immer so bleiben.
Es sei denn, es gelingt eine weitestgehende genetische Melangierung mit Auslöschung aller ethnokulturellen Identitäten.
Ich vermute, dass das das Fernziel derer ist, die diese Massenmigrationsströme initiiert haben und am Leben erhalten.
Bis dahin wird jedoch zunehmend Blut vergossen werden, die Rückzugsräume für die indigenen Bevölkerungsanteile werden kleiner und die Ressourcenverteilung wird gnadenlos.
Die Segen des Multikulti 🙏🏻
zunehmend tribalisierten Gesellschaften Nah hier irren sie sich aber gewaltig! Das hat absolut nichts mit einer tribalistischen Gesellschaft zu tun! Noch dazu dass Australien ja kaum Menschen aus diesen Kulturen aufgenommen hat! Auch würden solche Menschen wohl kaum in einem Krankenhaus arbeiten… aber gut bei uns glauben ja auch noch 80% der Wähler, dass wir hauptsächlich Nuklearwissenschaftler und Raketenwissenschaftler bekommen haben die nun auf Grund der Abschaffung der Kernenergie keine Arbeit finden… Nein es ist EINZIG und ALLEIN die Ideologie des Menschenhasses! So lange man nicht endlich diese faschistoide Ideologie in der westlichen Welt KOMPLETT verbietet und RIGOROS verfolgt wird… Mehr
Noch dazu dass Australien ja kaum Menschen aus diesen Kulturen aufgenommen hat….das stimmt doch so gar nicht…..Australien ist ein klassisches Einwanderungsland mit einem hohen Ausländeranteil von über 30 % im Jahr 2024, wobei viele Migranten aus Großbritannien, Indien und China stammen (google KI)