Ein Kolonialist droht Israel mit Sanktionen

Die Labour-Regierung entdeckt Palästina als politisches Thema. Aber geht es London wirklich um Frieden im Nahen Osten? Oder nicht eher um Millionen muslimischer Wähler auf der britischen Insel?

picture alliance / Jonathan Brady/Pool PA via AP | Jonathan Brady

Nun auch noch Großbritannien, das Israel wegen seiner Politik im Westjordanland mit Sanktionen belegen will: Ausgerechnet eine Labour-Regierung, die noch immer in 14 Ländern und Regionen Kolonien unterhält und Tausende von Kilometern von der heimischen Insel entfernt Truppen stationiert hat, will Israel durch Strafen belehren. Es ist nicht vergessen: London hat als Kolonialmacht in Indien, China und Bengalen noch im 20. Jahrhundert Hungersnöte verursacht und in den Opiumkriegen 100 Jahre zuvor Millionen von Menschen in den Tod getrieben. Umfangreiche Wiedergutmachung hat Großbritannien nirgendwo angeboten oder gar geleistet.

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Der neue Premier in 10 Downing St., Andy Burnham (56), der vorher das eher bescheidene Amt des Bürgermeisters von Manchester bekleidete, hat seine Wähler damit beeindruckt, dass er die Buspreise sowie die Gewerbesteuer für Kneipen senken will. Britische Geschichte gehört wohl nicht zu seinen Lieblingsfächern. Sonst hätte er sich sechs Wochen nach Amtsübernahme nicht leichtsinnig auf das politische Minenfeld Nahost begeben. Israel wegen seines Umgangs mit den arabisch-palästinensischen Nachbarn im Westjordanland und Gaza zu drohen, ist historisch und auch aktuell gesehen für einen „Prime Minister of the United Kingdom“ zumindest unpassend.

Denn dass UK noch immer Gibraltar, die Falklandinseln, Ascension Island, Diego Garcia (Indischer Ozean), Akrotiri und Dhekelia (Zypern) als britisches Territorium betrachtet und dort militärisch präsent ist, weist Großbritannien nicht gerade als Fachkraft für staatliche Unabhängigkeit und Selbstbestimmung aus. Außerdem unterhält London Stützpunkte in Bahrain, Oman, Katar, Kenia, Brunei, Belize, Kanada, Singapur, Deutschland und den Vereinigten Arabischen Emiraten und kontrolliert damit zwei Prozent der Seewege weltweit. Der von London oft wiederholte Hinweis, dass das von den Ländern gewünscht wird, überzeugt wenig.

Würden die über zwei Millionen Palästinenser, die organisiert zumeist in Familienclans im Westjordanland leben, unabhängig und ohne von der PLO/Fatah-Herrschaft bedroht zu werden, wählen können, würde die Wahl zwischen Israel und „Palestine“ eindeutig ausfallen: pro Israel.

Zwei Generationen Araber aus Jenin, Ramallah und Nablus sind jahrzehntelang vor dem 7. Oktober 2023 zwischen 100.000 und 200.000 Mal täglich nach Tel Aviv, Jerusalem und Haifa zur Arbeit gefahren. Wurden dort um ein Vielfaches besser bezahlt als zu Hause und haben von ihren Verwandten in Israel erfahren, wie gut es sich als Araber in Israel leben lässt. Zwei Millionen von ihnen wohnen dort freiwillig und genießen die Vorzüge eines demokratisch geführten Sozialstaates. Außerdem wissen die Palästinenser im Westjordanland, von wem Elektrizität und Trinkwasser zuverlässig zu bezahlbaren Preisen geliefert werden und wer die Kommunikationswege gebaut hat.

All das kann man aus der Geschichte der Besatzungsmacht Großbritannien zum Beispiel in Indien und China im 18. und 19. Jahrhundert nicht sagen. Um die Massen in China willfährig zu halten und sie auszubeuten, haben sie aus Indien Opium eingeführt, Millionen von Menschen drogenabhängig gemacht und daran auch noch gut verdient. Als Mandatsmacht im damaligen „Palästina“ haben sich die Briten auch keinen guten Namen gemacht. Als sie sich 1948 nach 30 Jahren aus dem Wüstenstaub machten, begann ein Krieg um „Palästina“, der mit der Gründung Israels begann und für Millionen Araber in Flüchtlingslagern auch im Libanon, Syrien und Jordanien bis heute andauert.

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Dass elf weitere Länder, darunter Frankreich und Kanada, im gleichen Sanktionsboot sitzen, macht die Argumentation nicht richtig. Israel ist keine Besatzungsmacht. Dieser Begriff setzt voraus, dass es im Westjordanland jemals einen Staat gegeben hätte. Das ist aber nicht der Fall, auch wenn man Jahrhunderte zurückblickt. Die Anerkennung eines Staates „Palestine“ durch über 140 Länder ist eine politische Fata Morgana. Die herrschenden Palästinenser von PLO über Hamas bis Hisbollah, dirigiert und finanziert vom Iran, wollen keinen palästinensischen Staat, sondern einen Nahen Osten ohne Israel. „From the River to the Sea – Palestine Free“ ist ihr weltweiter Schlachtruf, der durch die Sanktionen gegen Waren und den Siedlungsbau unterstützt wird.

Die Gewaltanwendung der Israelis im Westjordanland wird von der überwiegenden Mehrheit in Israel abgelehnt. Selbst Ministerpräsident Benjamin Netanyahu, der sich selten öffentlich dazu geäußert hat, lehnt „entschieden die kriminellen Gewalttaten“ einer „Handvoll Randalierer“ ab. Die Täter verstießen gegen das Gesetz, behinderten die israelische Armee und schadeten „Israels Ansehen in der Welt“, sagte er kürzlich.

Israel befindet sich seit dem Sechstagekrieg in einem Dilemma. Würde es sich aus dem Westjordanland zurückziehen, übernähmen Terrororganisationen über Nacht das Ruder und würden das israelische Kernland bis Tel Aviv massiv bedrohen. Die Anwesenheit israelischer Truppen schafft Sicherheit, löst aber das Problem nicht. Die Erfahrung zeigt: Gewalt wird durch Gegengewalt nicht abgeschafft, meistens verstärkt.

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Politik und Massenmedien verdrängen die Fakten, die auch die unverdächtige, israelkritische NGO „B’Tselem“ dokumentiert: Seit dem Jahr 2000 haben palästinensische Terroristen 348 israelische Zivilisten, darunter 60 Minderjährige, ermordet. Andere Quellen sprechen von 231 „signifikanten“ Terroranschlägen mit Fahrzeugen, Messern, Schusswaffen oder Sprengsätzen im Westjordanland und in Jerusalem allein im Jahr 2024. Eine endgültige, lebensfähige Antwort auf diese Gewalt ist bisher nicht gefunden worden.

Sanktionen haben weder für Großbritannien noch für Israel eine wirtschaftliche Relevanz von Bedeutung. Der gesamte Handel mit Israel macht in der Londoner Bilanz 0,4 Prozent aus. Israels Pro-Kopf-BIP geht laut International Monetary Fund (IMF) in diesem Jahr auf die 70.000 US-Dollar zu. Der entscheidende Störfaktor der zwölf Sanktionsländer ist aus israelischer Sicht die unterschwellige Botschaft an Israel-Hasser in EU und UNO – davon gibt es reichlich: Macht weiter so! Wir zwingen Israel in die Knie.

Würde Großbritannien Israel über das Westjordanland wirklich bedrohen wollen, müsste es seine nicht unwesentliche Beteiligung am US-Kampfjet F-35 zurückziehen, den auch Deutschland gerade in Texas bestellt hat. Mit diesem Fluggerät und seinen Vorgängern verfügt Israel heute und in naher Zukunft über die Lufthoheit im gesamten Nahen Osten. So weit wird London aus wirtschaftlichen und militärischen Gründen nicht gehen.

Worum geht es den Labours in London? Sie wollen die Millionen Moslems als Alt- und Neuwähler auf der britischen Insel bei der Stange halten und gewinnen. Nigel Farage von der rechten Reform-Partei – stärkster Konkurrent der Labour-Regierung – hat bereits angekündigt: „Wenn wir die nächsten Wahlen gewinnen, wird die Sanktionspolitik rückgängig gemacht.“

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Kommentare ( 29 )

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Dr. Rehmstack
14 Tage her

Aber warum in die Ferne schweifen, das Schreckliche liegt doch so nah: Sie hätten auch sehr gut mit den Verbrechen, die Engländer als Kolonialmacht in Irland begangen haben, während der großen Hungersnot bis bloody sunday Derry, beginnen können; darüber mag man so gar nicht gerne sprechen, oder?

Mugge
14 Tage her

„einen Nahen Osten ohne Israel. „From the River to the Sea – Palestine Free“ ist ihr weltweiter Schlachtruf“ und Berlin sein leider erfahrenes Stimmbildungsinstitut.

Monostatos
12 Tage her
Antworten an  Mugge

Achso – und deswegen ist eine aggressive, mörderische Politik, die ein Großisrael errichten will, richtig? Daher das Zitat, welches genau von den Israelis stammt. „The River“ ist nämlich der Euphrat.

Aboriginal
14 Tage her

Die nächste Nachwahl I’m UK ist für Starmer bisherigen Wahlkreis in London eine Abstimmung zwischen Greenies und Liebour. Da könnten die Muslime das Zünglein an der Waage sein. Diese Anbiederunhspolitik geht so lange gut, bis der blöde weiße christliche Engländer sich das nicht mehr gefallen lässt aber das wird noch dauern.

Haba Orwell
14 Tage her

> London hat als Kolonialmacht in Indien, China und Bengalen noch im 20. Jahrhundert Hungersnöte verursacht und in den Opiumkriegen 100 Jahre zuvor Millionen von Menschen in den Tod getrieben.

Ob das rechtfertigt, was Israel heute im
Westjordanland und woanders tut?

joly
13 Tage her
Antworten an  Haba Orwell

London hat im 20. Jahrhundert 2 mal einen Weltkrieg gegen Deutschland provoziert. Im 2. WK hat es versucht die Zivilbevölkerung Deutschlands auszurotten. KZ und deren Perversionen hat es in Afrika erfunden – gegen deutsche Zivilisten. Wir sollten das niemals vergessen. UK ist auch an der gegenwärtigen Situation mitschuldig. Sie haben Juden nach Palästina exportiert und wundern sich, dass die dort lebende Stammbevölkerung diesen Import bis heute nicht akzeptiert. Es ist das Recht der indigenen arabischen Bevölkerung gegen den Volksaustausch vorzugehen. Unsere Medien und Politiker hören das aus gutem Grund nicht gerne. Sollten die Deutschen eine israelische Politik kopieren, dann müssten… Mehr

Schwabenwilli
14 Tage her

„Aber geht es London wirklich um Frieden im Nahen Osten? Oder nicht eher um Millionen muslimischer Wähler auf der britischen Insel?“

Natürlich geht es um die Wähler der Religion des Friedens, was sonst. Deren Macht ist mittlerweile so groß England umzukrempeln.

Berlin (und viele weitere Städte in Deutschland) im kleinen ist England im großen.

Haba Orwell
13 Tage her
Antworten an  Schwabenwilli

> Oder nicht eher um Millionen muslimischer Wähler auf der britischen Insel?

So müsste es normalerweise in einer Demokratie laufen, dass es darum geht, was Wähler wollen. Warum sollten Eroberungsgelüste eines fernen Landes wichtiger sein? Nach diesem Prinzip könnte man auch hier alles den Eroberungsgelüsten der Banderas unterordnen.

Thomas
14 Tage her

Demographie ist Schicksal. Das gilt für Israel aber auch für England. Und bald auch für Deutschland wie wir jetzt schon in Berlin sehen können.

Hieronymus Bosch
14 Tage her

Wer Israel verrät, verrät den Westen!

Schwabenwilli
14 Tage her
Antworten an  Hieronymus Bosch

Nicht nur den Westen, auch das Christentum

Kassandra
14 Tage her
Antworten an  Schwabenwilli

Das scheint seit dem II. Vatikanischen Konzil bereits unterworfen.
https://nixgut.wordpress.com/2016/11/29/helmut-zott-allah-und-der-gott-der-christenheit/

Haba Orwell
14 Tage her
Antworten an  Schwabenwilli

Ihnen ist klar, dass große Mehrheit gewisser Entität keine Christen sind? Die Entität bombardiert und vertreibt Christen in Libanon.

joly
13 Tage her
Antworten an  Schwabenwilli

Das Christentum ist ein korrupter, mörderischer Gesangsverein.

joly
13 Tage her
Antworten an  Hieronymus Bosch

Was bedeutet denn dieser sogenannte Verrat des Westens? Wieso verraten wir Israel, wenn wir gegen diese israelische Besatzungspolitik sind? Was verraten wir denn? Aus Sicht der dortigen Menschen/Araber verraten wir die Interessen dieser benachbarten Länder/Völker. Ägypten, Jordanien, Syrien, Libanon und Palästina.

Leserbriefer
14 Tage her

Wenn das mal keine falsche Schlussziehung ist. Ich sah ein Video, in dem der Ersteller berichtete, dass die arabischen Israelis, die er kennenlerte durchaus israelfeindlich gesinnt waren. Was ist denn mit den in Deutschland befindlichen Arabern oder Muslimen, sind die deutschlandfreundlich, nur weil sie die Vorteile unserer Kultur und Gesellschaft genießen? Davon könnte man ja nur pauschal sprechen, wenn es bei einer überwältigenden Mehrheit so wäre. Die falsche Schlussziehung beruht auf einer an Kooperation orientierten westlichen Sicht. Die muslimischen Kulturen sind aber dominanzorientiert. Sie können nicht zufrieden sein, wenn sie nicht das sagen haben.

Kassandra
14 Tage her
Antworten an  Leserbriefer

Islam darf und wird sich nicht integrieren. Und schon gar nicht in solchen Massen, die uns bereits lange oktroyiert sind. Bestenfalls lassen sie uns in Ruhe, so lange wir zahlen – aber die vielen Opfer bislang zeigen schon, dass das nicht so ist – und sich in Zukunft zu unseren Lasten verstärken wird. „Erdogan ruft die Muslime Europas dazu auf, eine getrennte Gemeinschaft zu bilden, die sich niemals assimiliert. Die Türkei bedroht unsere Zivilisation. Ihre islamonationalistischen Organisationen arbeiten mit den Muslimbrüdern zusammen, um unsere Werte auf unserem Boden zu untergraben.“ [Alexandre del Valle] https://t.me/AntifaAufklaerung/76881 https://www.danisch.de/blog/2026/05/09/integralfalschrechnung/ . Integration ist wie in… Mehr

Danton
14 Tage her

Herr Rosenberg, sie gehen in dieser Haltungsfrage viel zu sehr in die Tiefe politischer Handlungsfehler. Auch in England gilt: Der Islam gehört zum Königreich. Die Rolle die England nach dem 2. WK als Besatzer in Israel gespielt hat, die interessiert in Westminster keinen mehr. Der Islam stellt Forderungen, und es gibt bis auf ein paar Ausnahmen keine westliche Regierung die diese Forderungen in Frage stellt. Der Kampf um’s Heilige Land ist der Endkampf des Islams um die Vorherrschaft. Die gesamte EU hat lange kapituliert ohne sich zu wehren. Nur Israel sieht dem Feind in die Augen und lässt sich nicht… Mehr

Kassandra
14 Tage her
Antworten an  Danton

Bis zur Selbstaufgabe.
Ist bei uns nicht anders.

Hieronymus Bosch
14 Tage her

Israel ist er einzige moderne Staat im ganzen Nahen Osten! Die Anrainerstaaten haben weder ein modernes Sozialsystem, keine zukunftsträchtige Wirtschaft und keine demokratischen Institutionen! Es sind mittelalterliche Mullah-Regime mit autoritären Herrschaftsformen umd militärischen Milizen, die waffentechnisch vom Iran beliefert werden! Sie kassieren UN-Hilfsgelder, über deren tatsächlichen Verbleib nichts bekannt ist! Woher stammt all das Geld für die Waffen? Die geistigen Brandstifter sitzen im Westen! Sie befeuern den ewigen Konflikt mit ihren fehlgeleiteten Moralpredigten!

R.Baehr
14 Tage her
Antworten an  Hieronymus Bosch

soso, ein moderner Staat, aha, der weltweit gesuchte Verbrecher auf und in Schutz nimmt. Modern viell. ja, moralisch vollkommen verdorben und suhlen sich seit 45 in der Opferrolle und glauben deswegen für alle Zukunft Narrenfreiheit zu haben. Mit denen da unten gehörte ganz anders umgesprungen, statt nie wieder zu rufen.

Hieronymus Bosch
14 Tage her
Antworten an  R.Baehr

Gehen Sie in den Iran! Oder gleich zur Hisbollah! So etwas Dummes habe ich selten gelesen!

joly
13 Tage her
Antworten an  Hieronymus Bosch

Der Iran ist unter den Bedingungen des gegenwärtigen Regimes extrem erfolgreich. Der Islam hat unter der Blockade des Westens sich sehr erfolgreich etabliert und vergessen wir nicht – er führt uns weltweit vor, wie man die USA und Israel miliärisch und wirtschaftlich vorführt. Der Iran lässt den Westen und fast die halbe Welt über sein Stöckchen springen. Diese Menschen im Iran sind extrem intelligent und politisch erfolgreich. Eine kleine Mittelmacht zerstört den Nimbus der der Unbesiegbarkeit der größten Weltmacht und des gesamten Westens. Ohne die freundliche Kooperation des Irans geht bei uns gar nichts mehr. Bald dürfen sie mit dem… Mehr

Haba Orwell
13 Tage her
Antworten an  R.Baehr

Trump und Milei können gerne jeden in die USA (wo eh schon mehr Juden als in Israel leben) und nach Argentinien einladen – weit weg von den Arabern. Zumindest muss man sich nicht vor der polnischen Botschaft anstellen, dortige Abstammung nachzuweisen und Staatsangehörigkeit zu beantragen – in letzter Zeit sehr angesagt im gewissen Land.

Kassandra
14 Tage her
Antworten an  Hieronymus Bosch

„Und nun fällt eine schwarze Wolke auf Europa; und wenn sie sich wieder teilt, wird der Mensch der Neuzeit dahingegangen sein: weggeweht in die Nacht des Gewesenen… eine dumpfe Erinnerung…“ Egon Friedell zu anderen Zeiten – passend erneut.