Vor dem Parteitag der SED wacht die Polizei, während drinnen ihre Abschaffung besprochen wird. Det is Berlin. Das Volk rätselt derweil: Wer wird Millionär im Schloss Bellevue und Nachfolger von Frank-Walter Steinmeier?
♦ Schüler fordern völlig zu Recht bessere Schulen, die Linksextremen prügeln enthemmt wie gewohnt (wie einst die SA, nur diesmal „Alles gegen Deutschland“) auf Polizisten ein, und die Talahons plündern H&M (die besseren Geschäfte hatten sich verbarrikadiert). Frankfurt, Hamburg, Berlin. Dahinter die schamlosen linken Ideologen, die sich mit ihren ebenso schamlosen Propagandisten von Staatsfunk bis „Zeit“ in die Hand, die sie füttert, verbeißen.
♦ Dabei war es zunächst ganz schön bunt gestern. Bei einer „Feministischen Halloween-Demo“ wollten „Frauen, Lesben, intergeschlechtliche, nicht-binäre, trans und agender Personen“ unter sich bleiben. Und auf dem Berlin-Parteitag der SED versuchte die Linksjugend vergeblich eine SED-Regierung zu verhindern, weil „sozialistische Klassenpolitik und ein grundlegender Politikwechsel im Sinne der Arbeiter*innenklasse und sozial Benachteiligten mit pro-kapitalistischen Parteien (SPD & Grüne ;-)) nicht umsetzbar sind“.
♦ Die Linken haben das, was man an der Börse „Momentum“ nennt. Selbst „Bild“ langweilt seine Leserschaft mit der Regierungsbildung in Berlin, wo sich Grüne und Spezialdemokraten noch ein wenig zieren, mit den Islamo-Kommunisten zusammenzugehen. Nachdem SED-Spitzenkandidatin Elif Eralp Opfer eines „niederträchtigen Journalismus“ (SED-Bodo Ramelow) wurde – der Spiegel berichtete von einer Art Geiselhaft der Linksfrau durch Islamisten –, freute sich ein Polizeigewerkschafter, dass Eralp, die nun Polizeischutz vor ihren eigenen Leuten bekommt, „jetzt merkt, wie wichtig die Polizei ist“. Lustigerweise sind auch die Grünen und die SPD dagegen, die Berliner Polizei durch Sozialarbeiter zu ersetzen. Die Grünen, weil sie die Führungsstellen eh mit ihresgleichen besetzt haben, die „stolze, bürgerliche, staatstragende SPD“ (Bild-Ronzheimer), weil sie weismachen will, dass sie tatsächlich staatstragend ist. Außerdem: Wer soll denn sonst Aufrührer wie Paul Brandenburg verhaften?
♦ Nach all den Finanzskandalen rund um die SPD in Niedersachsen zieht SPD-Chef Klingbeil (Niedersachse, der seine Pappenheimer kennt) nun die Konsequenzen und „will die Zügel deutlich anziehen“ (Bild). Künftig sollen verdächtige Geldflüsse schneller gestoppt, Konten vorübergehend gesperrt und der Zugriff auf Immobilien- und Eigentümerdaten erleichtert werden. Bravo!
♦ Carsten Schneider versteht wenig von den Feinheiten der Automobilindustrie, weshalb ihn die SPD zum Klimaminister machte. Als solcher weiß er, dass Audi natürlich einen Fehler macht, SUVs in Amerika herzustellen. Der Experte mit „Public Policy-Abschluss der Universität Erfurt“: „Audi reitet ein totes Pferd.“ Nur ein SPD-Klimaminister weiß, welche Autos eine Firma bauen sollte (am besten keine).
♦ Sven Schulze, berüchtigter CDU-Fraktionschef in Sachsen-Anhalt und nebenberuflich Ministerpräsident ebenda, wollte Hercule Poirot artig die verräterischen Vier entlarven, die für den Landtagspräsidenten der AfD gestimmt haben. Schulze soll alle 14 Verdächtigen in einem Raum versammelt und ihnen eine eidesstattliche Versicherung vorgelegt haben, auf der ein jeder schriftlich bestätigen sollte: Ich war’s nicht! Es wurde allerdings eher ein Inspektor Clouseau-Stück (der rosarote Panther) draus, nachdem ein Teilnehmer die Frage stellte, wie ein Abgeordneter angesichts einer „geheimen Abstimmung“ seine „Unschuld“ beweisen solle. Blödes Drehbuch!
♦ Geschichten, die das Leben schreibt, finden sich auch gelegentlich beim MDR (der diese allerdings erst nach den Wahlen ausstrahlt, um nicht den Falschen zu nutzen): „Eine MDR-Reporterin kehrt nach acht Jahren in rumänische Dörfer zurück – und staunt über neue Häuser und teure Autos. In deutschen Kommunen trifft sie dagegen auf Überforderung und verärgerte Anwohner.“
Auszüge:
„Die Straßenzüge der Roma-Viertel (in Rumänien) sind voller Menschen mit zum Teil luxuriösen Autos. Viele Autokennzeichen sind deutsch. Die Häuser sind moderner und deutlich größer geworden.“ Derweil in Schland. „Seit 2014 hat sich etwa die Zahl der rumänischen Staatsbürger in Sachsen-Anhalt fast verzwanzigfacht.“
Die OB von Magdeburg:
„Wir haben Gesetze umzusetzen und wenn die Gesetze so sind, dann haben wir das zu tun.“
♦ Apropos. Wahrscheinlich hat die Mehrheit der Deutschen nie verstanden, worum es bei der Nicht-Ernennung einer Brosius-Gersdorf zur Verfassungsrichterin wirklich gegangen ist, wie sollen sie da verstehen, was gerade in Polen los ist. Dort versuchten EU-Tusk und seine Gefolgsleute das oberste Gericht in ihrem Sinne umzugestalten, was selbst den neugewählten Präsidenten Nawrocki auf die Barrikade trieb, sprich: über die Absperrung des Gerichtshofes klettern ließ.
— Lexa _ Reloaded (@webaxvita) October 31, 2026
Es geht um nicht weniger als die Frage: Bleibt polnische Recht polnisches Recht, oder bestimmt die Leyen-EU, was die polnischen Bürger zu akzeptieren haben. Apropos. Wahrscheinlich hat die Mehrheit der Deutschen nie verstanden, worum es bei der Nicht-Ernennung einer Brosius-Gersdorf zur Verfassungsrichterin wirklich gegangen ist, wie sollen sie da verstehen, was gerade in Polen los ist. Dort versuchten EU-Tusk und seine Gefolgsleute das oberste Gericht in ihrem Sinne umzugestalten, was selbst den neugewählten Präsidenten Nawrocki auf die Barrikade trieb, sprich: über die Absperrung des Gerichtshofes klettern ließ. Es geht um nicht weniger als die Frage: Bleibt polnische Recht polnisches Recht, oder bestimmt die Leyen-EU, was die polnischen Bürger zu akzeptieren haben.
♦ „Jesus.de“ meldet, in Leipzig seien innerhalb weniger Tage fünf Kirchen beschädigt worden. Damit wurden in den vorangegangenen zwölf Monaten 67 Kirchen in Sachsen attackiert: 55 von der evangelischen Landeskirche und zwölf vom katholischen Bistum Dresden-Meißen. Irgendwo hatte ein Lümmel, der wenigstens Englisch konnte, in eine Eichentür „Fuck a fake God“ geritzt. Hm. Brauchen Göring-Eckardt vom Präsidium des Evangelischen Kirchentags und woke Katholenbischöfe zum Ausleben ihres Glaubens überhaupt noch eine Kirche?
♦ Wer wird Millionär im Schloss Bellevue und Nachfolger von Frank-Walter Steinmeier? Der Spruch ‚Ständig wird die nächste Sau durchs Dorf getrieben‘ verbietet sich hier schon wegen des zur Disposition stehenden Amtes, dennoch bleibt festzustellen, dass die Union genau das macht, um von ihrem innerbetrieblichen Elend abzulenken. Zwar berichtet die Presse pflichtschuldig über eine Frau aus Hessen, eine „anerkannte, durchsetzungsstarke und respektable Politikerin“, die auch noch „nett und freundlich“ sei, und schon von daher grundsätzlich geeignet für das Amt des Bundespräsidenten, aber so richtig anbeißen will die Journaille nicht. Denn dem demnächst demissionierenden Genossen Frank-Walter kräht kein Hahn im Volke nach, und der kleinste gemeinsame Nenner sollte beim Nachfolger nicht erneut wahlentscheidend sein. Ein bisschen Aufbruchstimmung wäre auch ganz nett. Damit ist natürlich auch die bayerische Ilse raus, die kennt niemand nördlich von Fladungen (nördlichste Stadt Bayerns).
♦ Die Union darf diesmal eine Kandidatin vorschlagen (eine Frau muss es schon sein!), aber leider, außer Julia Klöckner, Karin Prien, Annegret Kramp-Karrenbauer, Ilse Aigner und der Unbekannten aus Hessen fällt den Unionisten keine ein. Zwar gibt es in der CDU mit Laura Patricia Kasprowski seit 2020 in Mülheim an der Ruhr eine echte Transfrau, aber der fehlen noch ein paar Jahre bis zur Bundespräsidentinnenreife (40-Jahre-Altershürde). Die ehemals konservative FAZ bringt Ursel von der Leine ins Gespräch, die hätte zweimal die Woche Zeit.
♦ An Richter Alexandre de Moraes kann sich unsere Justiz mal ein Beispiel nehmen. Nur einen Tag nach Bolsonaros Wahlniederlage verhängte der brasilianische Oberste Gerichtshof ein Ausreiseverbot gegen den Oppositionspolitiker. Das wird künftige Herausforderer eines linken Präsidenten lehren, nicht gegen „nossa democracia“, brasilianisch für „unsere Demokratie“ anzutreten! Der Bundesgerichtshof (BGH) und das Landgericht Frankfurt (Oder) sind schon auf einem guten Weg. So wurde ein AfD-Abgeordneter zu einer hohen Geldstrafe verurteilt, weil er ein Wahlplakat zu verantworten hat, auf dem Eltern mit erhobener Hand ein Dach formen als Schutz ihrer Kinder. Rechte Hand erhoben? Eindeutig Wiederbetätigung!
♦ Wenn Christine Lagarde auch gern als Hüterin unseres Geldes (vulgo: Euro) bezeichnet wird, nahm doch kaum jemand ihr Wirken groß zur Kenntnis. Sie bekam den Job als Präsidentin der Europäischen Zentralbank schließlich nur, weil Ursel von der Leine Kommissionspräsidentin wurde – Macron seinerzeit zu Merkel: Wön för jü, wön för mie. Wirklich Beachtung fand Madame Lagarde erst jetzt, als sie ihren Rücktritt erklärte, weil ihr „die Redefreiheit jenseits der Geldpolitik“ fehle. Diese Begründung wurde eher achselzuckend zur Kenntnis genommen, nur ihr Auftritt im Netz erschien vielen wie eine versteckte Botschaft.
Denn Madame, stets auf ihr Äußeres bedacht, verunstalteten zwei auffällige Pflaster im Gesicht, was zahlreiche Beobachter sofort an Macrons blaues Auge im Januar denken ließ. Der Präsident sprach damals von Entzündung, Spötter von Brigitte, und als Kanzler Scholz 2023 mit Augenklappe auftrat, hieß es Sturz beim Joggen. Christine nannte eine kleine Operation als Ursache ihrer Verletzungen, allerdings hätte sie mit ihrer Rücktrittserklärung im Februar noch ein paar Tage warten können. Trotz allem: Pass auf dich auf, Fritz!
Schönen Sonntag!
Nicht genug? Lesen Sie Stephan Paetow täglich auf
https://www.spaet-nachrichten.de/



Sie müssenangemeldet sein um einen Kommentar oder eine Antwort schreiben zu können
Bitte loggen Sie sich ein
„Transparenz bei Konten“ darf es natürlicht NICHT bei den Linken und bei den Clankriminellen geben.
Wo kämen wir dahin – wenn da Verbindungen ans Licht kämen…
Nachrichten aus dem Flyover-Country (geniale Idee von achgut)
Gehört man, wenn man (wie die Linksjugend) nicht arbeitet, zu denen, die für die Arbeiter sprechen können und sollen? Ich denke, dass Arbeiter das selber können – und die mir bekannten wählen überwiegend AfD und geben einen 💩 auf die Linken.
Jedem müssen aber auch drei Punkte klar sein:
1.Verschleudertes Geld ins Ausland und in die hirnrissige Energiewende (=“Klimaschutz“) kann kein zweites Mal (z.B. für Infrastruktur, darunter Schulen) ausgegeben werden.
2.Was die Unterrichtsqualität betrifft: Wer die Sprache nicht beherrscht – langweilt sich zwangsläufig im Unterricht und macht Blödsinn, vulgo stört.
3. Wie kann jemand, der Integration (auch Sprachenlernung) und Bildung ablehnt, beschult werden?
Ich finde nicht, dass Schüler zu Recht bessere Schulen fordern. Denen wird heute viel zu wenig abverlangt, das ist das Problem.