Bis zu 100.000 Stellen, vier Werke auf der Kippe: Der radikale VW-Umbau nimmt offenbar Gestalt an. Was Tichys Einblick vor Tagen aus Zusammenhängen ableitete, berichten nun offenbar Insider dem Manager Magazin.
picture alliance / imageBROKER | Josef Kube
Wann verlässt VW Deutschland? Diese rhetorisch Frage stellte Thomas Kolbe in einem Artikel für Tichys Einblick, der vor einigen Tagen erschienen ist. Manche werden sich vielleicht fragen, woher TE Tage bereits wissen konnte, worüber das Manager Magazin heute berichtet. Wir wissen nicht, woher es das Manager Magazin erfahren haben will, wir wissen aber, wie TE zu dieser Nachricht kam: durch das Denken in Zusammenhängen und das Verbinden von Punkten und Fakten. Wie richtig diese Methode ist, zeigt die Meldung des Wirtschaftsmagazins mehrere Tage nach dem Artikel bei TE.
Volkswagen steht offenbar, so meldet das Manager Magazin, vor dem tiefgreifendsten Umbau seiner Unternehmensgeschichte. Was bislang bereits als beispielloser Sparkurs galt, soll offensichtlich noch einmal deutlich verschärft werden. Demnach könnten weltweit bis zu 100.000 Arbeitsplätze wegfallen und vier deutsche Werke mittelfristig geschlossen werden. Offiziell bestätigt hat der Konzern diese Angaben bislang nicht.
Bisher hatte Volkswagen angekündigt, bis zum Jahr 2030 rund 50.000 der insgesamt etwa 657.000 Stellen abzubauen. Nach dem Bericht soll dieses Ziel nun faktisch verdoppelt werden. Wie sich die Zahl von bis zu 100.000 wegfallenden Arbeitsplätzen konkret zusammensetzt, sei allerdings noch unklar. VW-Chef Oliver Blume habe seine Pläne für das Sanierungskonzept dem Vorstand vorgestellt. Ein Insider erklärte dem Magazin, in dem zentralen Strategiepapier werde bewusst keine eindeutige Zielzahl genannt.
Besonders einschneidend wären die Folgen für den Industriestandort Deutschland. Nach dem Bericht stehen die Volkswagen-Werke in Hannover, Zwickau und Emden sowie das Audi-Werk in Neckarsulm mittelfristig auf der Kippe. Mit dem Auslaufen der dort derzeit produzierten Modelle könnte die Fertigung an diesen Standorten eingestellt werden. Ob und wann es tatsächlich zu Werksschließungen kommt, ist derzeit offen. Der Sparkurs von VW hätte katastrophale Auswirkungen auf die deutsche Zulieferindustrie. Die wegfallenden Arbeitsplätze könnten sich so vervielfachen.
Der geplante Umbau beschränkt sich dem Bericht zufolge nicht auf den Stellenabbau. Volkswagen soll auch organisatorisch grundlegend neu aufgestellt werden. Sowohl die Kernmarke Volkswagen als auch die Komponentensparte sollen aus dem bisherigen Konzernverbund herausgelöst und in eigenständige Gesellschaften überführt werden.
Nach der im Bericht beschriebenen Logik könnten dadurch künftig auch einzelne abgespaltene Marken leichter am Kapitalmarkt platziert werden. Volkswagen würde sich damit nicht nur personell, sondern auch strukturell grundlegend verändern.
Noch handelt es sich ausschließlich um Informationen aus einem Medienbericht unter Berufung auf Insider. Eine offizielle Bestätigung für den möglichen Abbau von bis zu 100.000 Stellen, die Schließung von vier Werken oder die geplante Neuordnung der Konzernstruktur liegt bislang nicht vor.


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Nicht so schlimm. Dann haben sie in Wolfsburg immer noch den Grünkohlanbau. Vor VW war dort, wo jetzt Wolfsburg ist, schließlich auch nur Wildnis.
In dem Zusammenhang haben laut Nachrichten die drei Ministerpräsidenten mit großen Autofirmen, also von Bayern, Baden-Württemberg und Niedersachsen einen Brief an von der Leyen geschrieben mit dem Inhalt: Klimaziele sind extrem wichtig und wir müssen das auch machen, aber die Ziele dürfen nicht so hart sein, dass die Automobilindustrie untergeht.
Meine Anmerkungen dazu:
1.) Alle beteiligten Personen sind Deutsche, obwohl es um die EU geht. Also keine fremde Macht zwingt uns das auf.
2.) Landespolitiker schreiben das und nicht Merz. Ist es ihm nicht wichtig genug?
3.) Das ist scheinbar die Klimaform von „Ich bin kein …, aber …“.
Im Prinzip sind die Autokonzerne doch schon lange weg. Zählt man die Werke und Angestellten im Ausland, so übersteigen diese die im Inland existierenden Produktionsstätten und das Personal. Bei der derzeitigen, durch vernichtende politische Entscheidungen verursachten Wirtschaftskrise, die den hiesigen Wirtschaftsstandort für Unternehmen nicht nur unattraktiv, sondern existenzgefährdend macht, ist es nur eine Frage der Zeit, wann hier die Lichter ausgehen. Und wenn die einmal aus sind, wird es schwierig bis unmöglich, sie wieder anzuknipsen. Wenn die Industrie weg ist, wird sie es dauerhaft sein. Merz, Blackrock und Konsorten (u.a. von der Leyen) hätten dann ihr Ziel erreicht und die… Mehr
> Nach dem Bericht stehen die Volkswagen-Werke in Hannover, Zwickau und Emden sowie das Audi-Werk in Neckarsulm mittelfristig auf der Kippe.
Immer wieder höre ich, Hannover sei ganz besonders stark wokisiert. Werksschliessung spart CO2!
Möchte noch wer fragen, wieso nichtwestliche Völker Michels verachten?
Es wird geliefert wie bestellt. Ob es die zukünftig Arbeitslosen auch merken?
Zwickau und Emden, werden dort nicht die hochgelobten Elektromobile gefertigt, für die es solch reißenden Absatz gibt, dass deutsche Manager unlängst eine Forcierung der E- Mobilität forderten?
Das Deutschland trans- und deformierende, faktisch abschaffende udn zerstörende, UnsereDemokratieParteienSyndikat aus CDUCSUSPDFDPGrüneLinke treibt die Unternehmen zu Entlassungen von hunderttausenden Fachkräften und ver-treibt gleichzeitig seit Jahren hunderttausende auswandernde Hochqualifizierte ins Ausland. Demnächst hören wir wieder die Leibingers & Konsorten öffentlichkeitswirksam die Leier vom „Fachkräftemangel“ plärren. Die DAX-Wirtschaftsbosse sind an Erbärmlichkeit kaum mehr zu überbieten. Duckmäuserisch haben sie alles mitgemacht und tun es weiter: Kerrnkraftausstieg, Energie“wende“-Desaster, kulturfremde, gewaltverrohende, bildungsferne/unqualifizierte Millionen-Massenmigration, Verbrenner-Verbot, usw. CDUCSUSPD – Merkel, Scholz, Merz und deren rotgrün-linksideologische Daueragenda: Von A wie Albtraum bis Z wie Zumutung. Linkswoke SPDler, SEDLinke und Grüne sind Überzeugungswähler bzw. -täter. Sie argumentativ erreichen zu… Mehr
Die Manager fahren, im Prinzip im Auftrag der Politik, den Karren in den Dreck.
Dann muss der Wirtschaftsstandort Deutschland und Hunderttausende echte Facharbeiter das ausbaden.
SIE (die Kette US Machthaber, US Politiker, Deutsche Marionetten Politiker) hassen uns, und WIR hassen sie definitiv nicht genug.
Eine lehrbuchartige Kombination von US Wirtschaftskrieg und DE Hochverrat.
Mercedes und BMW werden folgen. Weffen! Ich hoffe, dass unsere brokene Parteien dem bald nachfolgen werden. Sind sie doch die Hauptübertäter.
In der Tagesschau haben sie gesagt, dass es an der verpassten E-Wende liegt.
Bei heute haben sie gesagt, es sei das Erstarken der AfD, vor dem die Arbeitsplätze flüchten.
Was stimmt denn nun?!