Europa wird wieder von illegaler Migration überrannt – diesmal in Spanien

Spaniens Regierung ordnet per Dekret die Legalisierung von einer halben Million illegal Eingewandeter an. Die Folge: Sturm auf die Grenze in den spanischen Enklaven in Afrika und kilometerlange Schlangen vor den Konsulaten. Droht Europa eine Wiederholung der Migrationskrise von 2015?

screenshot x @visegrad24

Die Bilder, die man derzeit aus Spanien und von jenseits der Grenzen der beiden spanischen Enklaven in Afrika, in Ceuta und Melilla sehen kann, sind die gleichen Bilder, die man 2015 auf dem Höhepunkt der illegalen Masseneinwanderung in Österreich und Deutschland sehen konnte. Unendliche Mengen junger Männer, die sich auf den Weg in das für sie gelobte Land machen. Wer sie sind, was sie vorhaben, wird nicht überprüft. Es könnte eine gewaltige Armee sein, die da in die EU kommt und von dieser auch versorgt werden wird.

Illegale Migranten als Wählerpotential
Spanien: Ex-Ministerin Montero bejubelt Legalisierung Illegaler und freut sich über „Bevölkerungsaustausch“
Die spanische Regierung aus Sozialisten und Kommunisten hat vor kurzem die Legalisierung von 500.000 illegal im Land lebenden Ausländern versprochen. Da sie über keine Mehrheit im Parlament verfügen, wurde diese Entscheidung per Dekret am Parlament und am Senat vorbei verkündet. Eben ganz demokratisch. 2015 war es in Deutschland genauso gemacht worden. Und da man genau wusste, was man tat, wahrte man die Kontinuität und ordnete es mündlich an. Nichts Neues in Deutschland.

Sieht man die Schlangen der Menschen vor den Konsulaten und nimmt man die Bilder der ungeheuren Mengen von jungen Männern, die versuchen, die Grenzen in den afrikanischen Enklaven zu überwinden, sollte jedem klar sein, dass es nicht bei der halben Million bleiben wird.

 

Es ist auffällig, dass es immer diejenigen sind, die, zumindest am Sonntag in hehren Worten davon sprechen, die europäischen Werte – was immer das sein soll – verteidigen zu wollen, von Montag bis Samstag alles tun, um genau das Europäische zu zerstören. Das war in Deutschland so, als Merkel, ohne sich im Geringsten um die Meinung der anderen 26 Länder zu scheren, die Grenze öffnete. Das gilt genauso für die EU-Kommission und ihre ernannte und nichtgewählte Präsidentin.

Ex-Ministerin fordert Bevölkerungsaustausch
Die Invasion Spaniens spricht den angeblich regelbasierten EU-Normen Hohn
Die spanische Regierung von Ministerpräsident Sánchez, deren unglaubliche Korruption zur Zeit in Prozessen aufgearbeitet wird bzw. aufgearbeitet werden wird, hofft zwar, sich auch ohne eigene Mehrheit noch über die Runden retten zu können, weiß aber, dass sie die nächsten Wahlen nicht mehr gewinnen können wird. Pragmatischer als in Deutschland, haben die konservativen Parteien jetzt Koalitionsvereinbarungen getroffen, die zuerst in einigen Länderregierung getestet werden sollen, dann aber das Muster für eine nationale Koalition sein sollen. Beobachter sehen in der Anordnung zur Legalisierung, die von den Kommunisten ganz offiziell als Beginn des Bevölkerungsaustauschs gefeiert wird, so etwas wie einen Nero-Befehl. Ähnliches gibt es ja auch in Deutschland bei der Zerstörung von Kraftwerken und der Flutung von Kohlerevieren.

Die Freunde der spanischen sozialistischen und kommunistischen Regierung, fest antiisraelisch verankert, sind bezeihungsweise waren die Diktaturen dieser Welt: Venezuela, Iran und China. In China erklärte Sánchez jetzt, so hat zumindest die chinesische Presse berichtet, dass er die chinesische Annexion Taiwans begrüßen würde. Die Festnahme Maduros und den Angriff der Amerikaner und der Israelis auf das Terrorregime im Iran hat er selbstverständlich als Verletzung des Völkerrechts bezeichnet. Und im Völkerrecht kennen sich die extremen Linken aus. Da macht ihnen keiner etwas vor.

X-Post von FroilLannister: „Was die Taiwan- und China-Frage angeht, scheint Sánchez nicht ganz so der Verfechter des Völkerrechts und der Menschenrechte zu sein wie sonst.“

Wie sich die bald Legalisierten das Leben in der EU vorstellen, sagen sie ganz offen, Geld für ein Haus und zum Leben. Arbeit, Dank oder eigene Verantwortung kommen dabei nicht vor.

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Kommentare ( 43 )

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Boris G
27 Tage her

Tja, der linke Teil der Spanier hatte wohl schon immer einen Hang zur Anarchie – Volksfront zur revolutionären Vernichtung aller bewährten Ordnung.
Und dann gab es den konservativen Teil der Spanier, die ihre durchdrehenden Landsleute mit Gewalt in die Schranken wiesen.
Wie wird dieses epische Ringen diesmal ausgehen?

Musteridiot
27 Tage her

Wie sagte einmal ein junges Mitglied eines Familienclans im TV : Wir kommen hier her und sehen, dass die Deutschen in schönen Häusern wohnen und teure Autos fahren. Das wollen wir auch ! Dass unser Wohlstand, wenn vorhanden, über Generationen aufgebaut wurde und fast immer auf Bildung, Arbeit und Sparen beruht, das ist für solche Leute uninteressant. Damit wollen sie ja nichts zu tun haben. Wenn man sieht, dass es wieder nur die Starken sind (junge Männer), die kommen, dann schwant mir Böses. Da kommen dann viel Kriminalität und wenig Pflegekräfte zu uns und später dürfen die dann die Familie… Mehr

Mathias Rudek
27 Tage her

Das ist für mich eine regelrechte Kriegserklärung an Europa. Die Sozialisten, die die Verfassungen beugen müßten sofort in den Knast.

LiKoDe
27 Tage her

Es wird immer noch massenhafte Armutsmigration als Waffe gegen sozialstaatliche Länder Europas gerichtet.

Das liegt an Interessen verschiedener Kreise: Radikalliberale Globalisierer, Regierungen von Herkunftsstaaten, Schlepper&Schleuser, Regierungen von ‚Ankunfts-/Aufnahmestaaten, einheimische Asylindustrie.

Solange man Interessen aller beteiligten Kreise nicht offenlegt, können Bürger betroffener Staaten sich gegen die Flutung ihrer Länder nicht wehren.

Auf das Zusammenwirken oben genannter Kreise wies Rolf Peter Sieferle 2016 hin.

Privat
27 Tage her

Deutsche Dummheit möchte die Welt „retten“, wobei sie nicht merken, das es die Deutschen in den Abgrund führt.

Privat
27 Tage her

Die Strunz dummen Hirn gewaschenen Deutschen, wollen sich selbst vernichten, weil sie wählen ihre Verbrecher Parteien immer wieder

humerd
27 Tage her

Welche NGOs haben den Ansturm organisiert?

Hutten
27 Tage her

Völkerrechtlich gesehen gehört Taiwan zu China. Da hat Sanchez schon Recht.

Spyderco
27 Tage her

,,Es könnte eine gewaltige Armee sein, die da in die EU kommt und von dieser auch versorgt werden wird.“

Wer immer noch von den Verheißungen der EUdssR und den (für Kulturfremde)offenen Grenzen faselt,sollte sich Hilfe suchen!🙈🤡

Kassandra
27 Tage her
Antworten an  Spyderco

Es sind 80% die nicht blicken, dass man ihnen ans Leder will – und dass alles draufgehen wird. Leib&Leben wie Hab&Gut. Wenig wird beschrieben, was den Einheimischen angetan wurde, die es mit moslemischen Horden zu tun bekamen – und dass in ganzen Landstrichen nach einem „Durchzug“ die Menschen „ausgelöscht“ waren. Hier über Ungarn: 1526, nach der Schlacht bei Mohács, begannen die Türken mit der Besetzung und äußerlichen islamischen Transformation Ungarns. Ab 1541 hatten die Eroberer die direkte Gewalt über Mittelungarn. Sie installierten fünf Paschas mit jeweils einem Amtsbezirk (Paschaliks) unter der Kontrolle des Belerbegs, dem in Buda sitzenden Pascha. Die… Mehr

Hairbert
27 Tage her

So verlieren die Länder nach ohnehin schon frühzeitigen Gleichmachereibestrebungen der EU jetzt per Turbo noch schneller und radikaler ihre Authentizität; eine von den Sozialisten seit jeher verhasste Authentizität, die sie durch alle Epochen hindurch als oberstes Ziel zu vernichten versuchen mussten, um „den neuen Menschen“ zu erschaffen. Wie wir wissen war jedoch der „alte Mensch“ hartnäckig, das sozialistische Experiment scheiterte mit dem Untergang der Sowjetunion – vorübergehend, denn Sozialisten gibt es noch immer, auch an den Schaltstellen der Macht. Und sie haben neue Wege gefunden die althergebrachte Ordnung, die Authentizität und vorhandenen Kulturgesellschaften zu zerstören, schneller, nachhaltig und irreversibel: Massenmigration… Mehr

Last edited 27 Tage her by Hairbert