Seine Armee steht im Krieg gegen Russland unter Druck - ohne 90 Milliarden Euro der europäischen Steuerzahler ist sein Land in wenigen Wochen bankrott: Da bietet Ukraine-Präsident Wolodymyr Selenskyj der EU seine Hilfe an beim dringend notwendigen Ausbau der Raketenabwehr.
Wolodymyr Selenskyj hat iauf X die europäischen Nationen eindringlich dazu aufgerufen, ihre Verteidigungsfähigkeiten auszubauen: Die Ukraine wolle ihre jahrelangen, harten Erfahrungen im Abwehrkampf gegen russische Raketen und iranische Drohnen nun aktiv teilen, um dem europäischen Kontinent bei der Sicherung seines Luftraums, Landes und seiner Seewege zu helfen.
„Europa muss sich endlich mit echter Stärke und der Fähigkeit ausrüsten, seinen Luftraum, sein Land und seine See gegen Angriffe jeglicher Art zu verteidigen“, rät Selenskyj. Besonders dringend sei der Aufbau ausreichender Produktionskapazitäten für moderne Luftverteidigungssysteme – sowohl gegen Drohnen als auch gegen ballistische Raketen. Die aktuelle Lage im Nahen Osten mache schmerzlich klar, dass selbst hochgerüstete Staaten keinen hundertprozentigen Schutz garantieren könnten.
Selenskyj verweist explizit auf die Golfstaaten, die über deutlich modernere und zahlreichere Luftverteidigungssysteme verfügen als jene, die der ukrainischen Armee bisher von den westlichen Partnern geliefert wurden. Dennoch sei es dort nicht gelungen, alle ballistischen Raketen abzufangen. Auch einige Drohnen der Iraner hätten erfolgreich die gewünschten Ziele erreicht.
„Es ist nun jedem klar, dass die ukrainische Verteidigungserfahrung in vielerlei Hinsicht unersetzlich ist“, meint der Präsident. Die Ukraine sei bereit, dieses Wissen an jene Nationen weiterzugeben, die Kiew in diesem Winter und während des gesamten Krieges unterstützt hätten.
Konkret nennt Wolodymyr Selenskyj die Notwendigkeit ausreichender Flugabwehrraketen, fundierter Erfahrung beim Abschuss von Drohnen sowie eine starke Produktion moderner Abfangdrohnen. „Gemeinsam können wir dies erreichen“, bietet der Präsident eine aktive ukrainische Mitwirkung an der Entwicklung gemeinsamer europäischer Verteidigungsfähigkeiten an. Selenskyj wörtlich: „Wir sind bereit, diese Erfahrung weiterzugeben und jenen Nationen zu helfen, die der Ukraine in diesem Winter und während des gesamten Krieges beigestanden haben. Wir sind bereit, an der Entwicklung gemeinsamer europäischer Verteidigungsfähigkeiten mitzuarbeiten.“
Patriot-Raketen nun für den Nahen Osten
Doch auch die Ukraine wird durch den neuen Konflikt stark belastet: Bei der Abwehr iranischer Angriffe auf US-Militärbasen und auf andere Ziele im Nahen Osten kämen verstärkt Patriot-Systeme zum Einsatz – darunter zahlreiche in den Golfstaaten stationierte Batterien. Für die effektive Bekämpfung ballistischer Raketen seien vor allem Patriot-Raketen vom Typ PAC-3 MSE oder PAC-2 GEM erforderlich. Also genau jene Munition, um die die Ukraine ihre Partner seit Monaten wegen akuter Knappheit bittet (eine PAC-3 MSE kostet etwa vier Millionen US-Dollar).
Der ehemalige schwedische Außenminister und heutige Co-Vorsitzende des Europäischen Rates für Außenbeziehungen, Carl Bildt, warnt dazu auf X: „In seinem neuen Krieg setzen die USA Hunderte und Aberhunderte von Patriot-Raketen ein, die zur Verteidigung der ukrainischen Städte hätten eingesetzt werden können. Politik bedeutet Entscheidungen zu treffen.“
Bildt bestätigt damit die wachsende Sorge der EU-Spitze, dass der enorme Einsatz von Abwehrraketen im Nahost-Konflikt die ohnehin knappen Ressourcen für die Ukraine weiter reduzieren könnten.
Angriffe mit 57.000 Shahed-Drohnen
Vor dem Hintergrund des seit Februar 2022 andauernden Krieges mit Russland hat die Ukraine eine einzigartige Expertise im Umgang mit Massenangriffen durch Drohnen – insbesondere iranischer Bauart Shahed – und ballistischen Raketen aufgebaut. Mehr als 57.000 Shahed-Drohnen wurden bisher von Russland gegen ukrainische Ziele eingesetzt. Diese Praxis hat zu hochentwickelten Taktiken bei der Erkennung, Ortung und Zerstörung solcher Bedrohungen geführt. Ein Wissen, das nun auch für Europa relevant werden könnte, sollte die Bedrohung durch Drohnen- und Raketenangriffe zunehmen.
Selenskyj hat im Krieg nicht zuletzt auch gelernt, wie er Geld akquirieren kann.
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In meinem Leben gibt es Momente, in denen ich einfach meinen Mund halte.
Aber nicht, weil ich nichts zu sagen hätte, sondern weil dann das Gesagte schlicht unangebracht wäre.
M.E. hat das etwas mit Stil und Charakter zu tun…
Wie lächerlich erbärmlich ist das denn ❓
Deutschland finanziert direkt und mit den größten Nettozahlungen innerhalb der EU nicht nur die gesamte Kriegsmaschinerie der Ukraine sondern das komplette Leben jedes einzelnen Bürgers in der Ukraine.
Zusätzlich generiert Deutschland ca. 1,4 Millionen Ukrainern eine Luxus Alimentierung innerhalb von Deutschland.
Es ist zum kotzen❗
Was für ein Hohn …kann sein Land selbst nicht verteidigen, bekommt noch Gas von uns (wahrscheinlich gar aus Russland) statt wir über die von seinem Land gesprengte Pipeline und ausgerechnet der der ständig bei Uschi bettelt, der unser Steuergeld mit Hilfe von Uschi, Toni Agnes und Fritz verbrät wähernd hier alles den Bach runtergeht, ausgerechnet dieser Mensch will uns was erzählen. Soll er mal bei sich machen und den schon laut Welt und co seit Mai 22 geschlagenen Russen außer Landes begleiten.
Der soll mal den Krieg beenden, anstatt noch einen auf Gönnerhaft zu machen… zahl uns die Milliarden zurück, dass wäre gerade der jungen Generation lieber, als dass man noch von dem Spinner Kriegsgerät kauft, damit er noch länger die jungen Ukrainer in den Tod schicken kann, nur um an der Macht bleiben zu können. Selensky muss weg!
keinerlei Hilfe Kriegshilfe mehr für die Ukraine. Das bisher Bezahlte bekommen wir dioch nie zurück. Nur ständig neue Forderungen
Man nennt dies auch „Chuzpe“.