Leistungsfeindliche Ideologie und Realitätsleugnung befördern den Absturz der ehemaligen Bildungsnation Deutschland. Nicht nur die Probleme, die durch Massenmigration entstanden sind, werden von den Verantwortlichen ignoriert.
picture alliance/dpa | Marijan Murat
Der Zustand der (vormaligen?) Bildungsnation Deutschland schreit, ja stinkt zum Himmel. Selbst in internationalen Fachkreisen fragt man sich, wie eine vormals weltweit bewunderte, oft nachgeahmte Bildungsnation mit (Un-)Bildung ihr einziges Kapital verspielen konnte. Antworten auf diese Frage gibt es viele – und noch mehr Ausreden, Ablenkungsmanöver und Beschönigungen.
Die möglichen Detailantworten auf die Frage nach dem desaströsen Zustand des deutschen Bildungswesens kann man in zwei Antworten zusammenfassen. Zum einen sind für den Absturz hausgemachte, ideologisch ummantelte, im Endeffekt destruktive Fehlentscheidungen verantwortlich; institutionalisierte Schlafmützigkeit kommt hinzu.
Hinzu kommt der Import von Analphabetismus, Bildungsarmut und Gewaltaffinität in deutsche Schulen.
Miserable und „schöne“ Quoten
Problem 1: Jugendliche ohne Schulabschluss
Erst im Oktober 2025 wurde bekannt, dass sich der Anteil der Schüler ohne Schulabschluss binnen zehn Jahren (2013/14 versus 2023/24) verdoppelt hatte: Bei Schülern ohne Hauptschulabschluss etwa von 7,23 auf 17,92 Prozent. In der Summe waren es 2024 62.000 Schüler ohne Schulabschluss. Darunter rund zwei Drittel männlichen Geschlechts und fast 70 Prozent ohne deutschen Pass. Zahlen für 2025 liegen noch nicht vor. In den meisten Fällen muss man erwarten, dass das einen nahtlosen Übergang vom Bildungs- ins Sozialsystem bedeutet.
Problem 2: „Pseudoakademisierung“, Ausbluten der beruflichen Bildung und Fachkräftemangel
Dem stehen „schöne“ Quoten gegenüber: Der Anteil aller Schulabgänger mit Studierberechtigung (was nicht immer Studierbefähigung heißt) verharrt unvermindert bei 50 Prozent. 2025 gab es 488.000 Studienanfänger; 2015 waren es 443.000; 2025 werden es 530.000 sein. Gleichzeitig begannen 2025 476.000 junger Leute eine Lehre; im Jahr 2015 waren es 713.000.
Problem 3: Entwertung des Abiturs, „Einserschwemme“
Die Abitur-Durchschnitte 2025 variieren je nach Bundesland zwischen 2,13 (Thüringen) und 2,45 (Niedersachsen). Egal ob 2,13 oder 2,45: Das war früher ein Spitzenabitur; heute ist es Durchschnitt. In zahlreichen Bundesländern haben zudem 30 Prozent der Abiturienten einen Einser-Schnitt, das heißt eine Gesamtnote zwischen 1,0 und 1,9. Auch der Anteil der 1,0-Abiturzeugnisse hat zugenommen. In Hessen etwa stieg er auf 5,1 Prozent; das ist jeder zwanzigste Abiturient.
Das lange Jahre und Jahrzehnte ausgewogene Verhältnis von Hochschulbildung versus Berufsbildung ist aus dem Gleichgewicht geraten. Diese „Pseudoakademisierung“ trägt volkswirtschaftlich keine Früchte. Im Gegenteil: Sie befördert einen Fachkräftemangel.
Hausgemachte Schieflagen: Gleichmacherei- und Gefälligkeitspädagogik
Darüber sind manch kritische Bücher geschrieben worden. In Kürze dazu: Im Wahn der Egalisierung (Einheitsschule, Abitur für alle, Geringschätzung der beruflichen Bildung), im Rausch omnipotenter pädagogischer Machbarkeit, im Zuge einer Erleichterungs- bzw. Gefälligkeitspädagogik und einer Pseudopsychopathologisierung von Erziehung wurden die Ansprüche sukzessive heruntergefahren. Leistung wurde zu einem faschistischen Prinzip erklärt. Man wollte nicht wissen, dass es Bildung ohne Anstrengung nicht gibt. Schule sollte Spaß machen und einfach nur Lebensraum sein. Lehrpläne wurden zu Leerplänen.
Auswendiglernen gilt als verpönt, Schreibschrift, Kopfrechnen und eine Bewertung der Rechtschreibung ohnehin. Die Sitzenbleiberquoten wurden gegen null manipuliert. Schlechte Noten ab Note 4 wurden zu traumatisierenden Erfahrungen hochstilisiert. Verbunden mit der Forderung, Noten ganz abzuschaffen. Ein leibhaftiger Ministerpräsident (der „Grüne“ Kretschmann, vormals selbst Gymnasiallehrer und Ex-Kommunist) „weiß“ Anfang 2025, dass es „wegen Navis“ kein Fach Geographie mehr, wegen PC-Korrekturprogrammen keine Rechtschreibung mehr und wegen Übersetzungscomputern keine Fremdsprachen mehr braucht.
In Niedersachsen wird in der Grundschule das schriftliche Dividieren abgeschafft. Im schwarz-grün (grün-grün?) regierten NRW berät man, ob schulische Prüfungen zukünftig nicht auch in den Sprachen der Herkunftsländer von Migranten stattfinden sollen. Man verdrängt, dass das auch nicht hilft, wie die Ergebnisse der theoretischen Führerscheinprüfungen zeigen. Diese kann man in 13 Sprachen ablegen, und dennoch ist die Durchfallerquote auf 50 Prozent gestiegen. Zugleich hielt noch mehr Ideologisierung Einzug in den Schulen: Klima! Diversity! Gegen Rassismus!
Der damalige und vormalige CSU-Vorsitzende und Bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer sagte im September 2018: Die Migrationsfrage sei die „Mutter aller politischen Probleme“. Stimmt, das gilt nach wie vor. Siehe die Kosten der Zuwanderung, die Überforderung der Kommunen, Krankenhäuser, Behörden und Gerichte, die Kriminalitätsziffern, die sich etablierenden Parallelgesellschaften usw.
Migration als „Mutter aller politischen Probleme“ – auch schulpolitisch
Migration als „Mutter aller Probleme“: Das gilt in besonderem Maße für die Schulen. Im Klartext heißt das: Wir bekamen dorthin Bildungsdefizite und archaische, gewaltaffine Prägungen importiert. Dabei wissen wir seit PISA 2000: Ab einem Migrantenanteil von 20 Prozent sinkt das Leistungsniveau einer Klasse signifikant ab. „20 Prozent“ – darüber können Tausende von Schulen in Deutschland nur milde lächeln. Haben sie doch zumal in Ballungsgenbieten und sozialen Brennpunktvierteln Migrantenanteile von 80 und mehr Prozent. Von Disziplin-, ja Gewaltproblemen der kleinen Paschas ganz zu schweigen. Alltag ist das.
Da helfen noch so viele „multiprofessionelle Teams“ an Schulen nicht. Da hilft es nicht, was sich die in allen Belangen überforderte Bundesbildungs-, Jugend-, Frauen-, Familien- und Seniorenministerin Karin Prien (CDU) ausgedacht hat: Sie möchte quasi qua Landverschickung die Migrantenanteile gleichmäßig über alle Regionen und Bezirke verteilen. Boshaft ausgedrückt: Schulen mit hohen Migrantenanteilen sollen mit deutschen Schülern und Schulen mit hohen Anteilen deutscher Schüler mit Migrantenkindern verdünnt werden.
Auch über alle damit zusammenhängenden Probleme hat TE regelmäßig berichtet.
Es geht nicht um „Benachteiligung“, sondern um Fakten
Die Migrationslobby sieht all die eklatanten Probleme mit Schülern „nicht-deutscher Herkunftssprache“ (amtsdeutsch: NdH) anders und behauptet, diese Probleme hätten zu tun mit mangelnder Integrationsbereitschaft der deutschen Gesellschaft und zumal des deutschen Bildungswesens sowie mit antimuslimischem Rassismus. Dass Integration – etwa qua Deutschlernen und Achtung der hier geltenden Verhaltensregeln – auch eine Bringschuld ist, lässt diese Lobby – getragen von deutschen und nichtdeutschen Exponenten – nicht gelten.
Absolut nicht gelten lässt sie Fakten, deren Nennung und Beschreibung seit Jahrzehnten als „rassistisch“ gilt. Seit Jahrzehnten heißt: seit den Werken der US-Psychologen Arthur Jensen (How Much Can We Boost I.Q. and Scholastic Achievement aus dem Jahr 1969) und Charles Murray/Richard Herrnstein (The Bell Curve von 1994). Diese drei Forscher kommen zu dem Ergebnis, dass es je nach Herkunftsethnie unterschiedliche Intelligenzquotienten gibt.
Zwei deutsche Psychologen sind dieser Frage im Zusammenhang mit der Zuwanderung nach Deutschland nachgegangen. Professor Dr. Bruno Klauk (Hochschule Harz in Wernigerode) kam in einem Aufsatz mit dem Thema „Intelligenzdiagnostik bei überwiegend Nicht-EU-Migrantinnen und -Migranten. Ergebnisse einer empirischen Studie mit einem kulturfairen Messverfahren“ zu dem Ergebnis: Testanden, darunter 44,4 Prozent aus Syrien, zeigten Testergebnisse, die im Durchschnitt dem Niveau von in Deutschland getesteten Hauptschülern entsprechen (also bei einem IQ von rund 90).
Prof. Dr. Reiner Rindermann (TU Dresden) stellte in einem Beitrag mit der Überschrift „Ingenieure auf Realschulniveau“ 2015 mit Blick auf das Bildungsniveau von Migranten aus Südosteuropa, Vorderasien und Afrika fest, dass die Resultate dieser Länder um mehr als 110 Punkte (auf einer Skala mit Durchschnitt 500) hinter Ländern wie Deutschland und den USA zurücklägen, was ca. drei Schuljahren Kompetenzunterschied entspräche. Zudem verwies Rindermann in dem Artikel auf eine Studie. Demnach wiesen Asylbewerber mit Universitätsstudium einen Durchschnitts-IQ von 93 auf.
An anderer Stelle kommt Rindermann zu dem Ergebnis: Entwicklungsländer erzielen in internationalen Tests zur kognitiven Leistungsfähigkeit tendenziell schwache Ergebnisse. Ihre Leistungen liegen typischerweise ein bis zwei Standardabweichungen unter den Durchschnittswerten westlicher Länder.
Fazit: Faktenverdrängung, Gutmenschentum und falsche Schuldzuweisungen lösen kein Problem. Schon gar kein Integrationsproblem. Bildung ist und bleibt eben ein großes Stück Eigenverantwortung. Wer das ignoriert, der befördert, dass die vormalige Bildungsnation Deutschland sich mehr und mehr dem Niveau von Schwellenländern nähert.
Ergänzung: Von den Hochschulen in Deutschland war hier nicht die Rede. Doch auch dort ist längst nicht mehr alles Gold, was glänzt: Spitzennoten und Spitzenquoten, rund 30.000 Promotionen pro Jahr, 50.000 Professuren usw. Dazu „cancel culture“, Disziplinierung kritischer Professoren, antisemitische Umtriebe, immer mehr zweckfreie Studiengänge in „Gender“, „Diversity“, „Postcolonial Studies“ und Co. „Humboldt isch over“! Aber das ist eine eigene Betrachtung wert.









Sie müssenangemeldet sein um einen Kommentar oder eine Antwort schreiben zu können
Bitte loggen Sie sich ein
Reiner Rindermann ist Professor an der TU Chemnitz. Na ja, ist ja irgendwie nahe bei Dresden.
Der „Marsch durch die Instanzen“ war ein parasitärer Marsch, der zur inneren Verfaulung führte.
Man muß sich darüber keine Gedanken machen. Das hat sich erledigt. Intelligenz ist erblich. Wir importieren die Leute aus Ländern mit den niedrigsten IQs. Da ist Hopfen und Malz verloren.
Ihr Hinweis Dr.Rindermann,s über „Ingeneure m. Realschulniveau“ möchte ich mal auf eine „Kleinigkeit alter Schulbildung“ hinweisen:
Der Realschulabschluss war ein höherer kaufmännischer(!) Schulabschluss, der neben einer erweiterten Allgemeinbildung Berechnungen an Konstruktionen bzw. Bilanzierung/Verwaltung/Banken direkt ermöglichte.
Die Gymnasialreife hingegen bildete Schüler dazu aus, selbstständig Wissen zu erlernen/erarbeiten.
Davon ist wohl heute nicht mehr viel über…
Nun es ist eine alt Weisheit, mit Verblödeten kann man machen was man will! Sie werden höchstens maulen und meckern, aber sich dann doch unterwürfig fügen. Äh, wie ist es eigentlich in Deutschland, in Europa? kommt einem ja schon irgendwie bekannt vor, oder?
Neben der überbordenden Digitalisierung und Social Media, sehen ich noch als Problem: das unsinnige Kurssystem an Gymnasien (man prüfe mal die heutigen Einserabiturienten wirklich über alle Fächer wie früher) und den Schwerpunkt auf Kompetenzen und nicht mehr auf Wissen.
Die besten Jahrgänge nach dem Krieg waren die in den vierziger und fünfziger Jahren geborenen, mit Ausnahme der verkorksten Grünen, bei denen grundsätzlich was falsch gelaufen ist und da die Geburtenrate schon lange sinkt, steigt zwangsläufig das Alter der Verbliebenen und wird auch nie wieder so werden wie es war, denn der Zulauf von außen, wird das Dilema nicht begünstigen und ist der Einstieg zum Abstieg, denn was die Vovorderen zusammen mit ihren späteren Kindern aufgebaut haben wird nicht mehr kommen, weil der Wille, der Intellekt und die Erkenntnis fehlt, wie man es machen muß um wieder nach oben zu… Mehr
Problem 4 haben Sie vergessen, Herr Kraus. Die Digitalisierung. Haben sie in letzter Zeit versucht eine Rechnung über 18,20.- mit einem Zwanziger und einer 20 Cent Münze zu bezahlen, um nicht so viel Kleingeld zurück zu bekommen, sondern nur eine 2.- Münze? Ich tat es. Auch mit anderen aber ebenfalls leicht zu rechnenden Beträgen. Ohne Kassaeingabe geht in 2 von 3 Fällen nix. Selbst in meiner Generation (50+) haben die Leute das Kopfrechnen verlernt. Die Kartenzahlungen machen die Denkfaulheit noch schlimmer.
Und alle sind beteiligt, machen mit oder halten die Klappe bzw. grummeln nur leise. Lehrer, Bildungswissenschaftler, Bildungspolitiker, Schüler und Studenten, Schulen und Unis, alle wollen die Anforderungen und Anstrengungen senken und im Gegenzug die Nichtleistungen gewürdigt sehen, suchen Ausreden und lavieren sich auf bequeme Positionen.
Da rede ich noch nichtmal von den üblichen bildungsfernen Schichten, das grassiert sogar da, wo früher Bildung war oder zu vermuten war.
„Hinzu kommt der Import von Analphabetismus, Bildungsarmut und Gewaltaffinität in deutsche Schulen.“ Nein man hat etwas ganz anderes importiert: Nicht Analphabetismus, sondern: Einen generell verminderten IQ, der auch bei diesen Menschen zu min. 80% vererbt wird. Nicht Bildungsarmut, sondern: Ignoranz gegenüber etwas Wissen wollen, Neugier den Sachen auf den Grund gehen zu wollen. Allerdings kein Wunder, wenn man dazu überhaupt nicht die Voraussetzung, siehe oben, hat. Nicht Gewaltaffinität, sondern: Der geringe IQ in Verbindung mit dem Fehlen der Kriegergen-Kombination. Diese Wechselwirkung ist verhängnisvoll da natürlich auch der nicht so schlaue seine Interessen und Willen durchsetzen will und sogar auch muss,… Mehr