Angela Merkels Ballastabwürfe

Wer regierte Deutschland eigentlich seit 2005? Die Kanzlerin spricht nur sehr selten von sich. Wer ihre Rede deuten kann, erhält trotzdem ein ungefähres Bild von ihren Motiven. Und außerdem einen guten Blick auf ihre bleibenden Errungenschaften.

picture alliance/dpa/dpa POOL | Jan Woitas

Ein bisschen anders würde sich die Sache schon darstellen, wenn sich an dieser innersten Überzeugung bei ihr bis heute nicht viel geändert haben sollte, dass die Gesellschaft von einer wohlmeinenden Elite auf einen alternativlos richtigen Weg gebracht und dem Gesellschaftsmitglied der Zügel notfalls straff angezogen werden muss.

Politik als postmodernes Fondsmanagement: akquirieren, wieder abstoßen

In ihrer Feiertagsrede von 2021 behauptet Merkel an einer Stelle, aus ihrem Leben zu erzählen, tut es aber in Wirklichkeit gar nicht, sondern breitet eine ihrer berühmten rhetorischen Abdeckplanen aus. „Ich möchte Ihnen dazu ein Beispiel aus meinem Leben erzählen“, heißt es da: „In einem Ende letzten Jahres von der Konrad-Adenauer-Stiftung herausgegebenen Buch mit vielen Beiträgen und Positionen zur Geschichte der CDU heißt es in einem der dort veröffentlichten Aufsätze über mich: ‚Sie, die als Fünfunddreißigjährige mit dem Ballast ihrer DDR-Biographie in den Wendetagen zur CDU kam, konnte natürlich kein ‚von der Pike auf’ sozialisiertes CDU-Gewächs altbundesrepublikanischer Prägung sein.‘ Die DDR-Biografie, also eine persönliche Lebensgeschichte von in meinem Fall 35 Jahren in einem Staat der Diktatur und Repression – ‚Ballast‘? Dem Duden nach also eine ‚schwere Last, die‘ – in der Regel – ‚als Fracht von geringem Wert zum Gewichtsausgleich mitgeführt wird‘ oder als ‚unnütze Last, überflüssige Bürde‘ abgeworfen werden kann?“

Die von ihr herausgesuchte Formulierung in dem Band der Adenauer-Stiftung stellt zum einen etwas ganz Banales fest, nämlich, dass Merkel 1990 kein altbundesrepublikanisches CDU-Gewächs sein konnte. Wie auch? Da schwingt überhaupt kein Vorwurf mit.

Ihr geht es offenkundig um den Begriff „Ballast“, an dem sie sich abarbeitet. Dass aus Sicht eines westdeutschen CDU-Mitglieds von damals der Berufseinstieg einer Politikerin mit freundlicher Unterstützung von Geheimdienstmitarbeitern und Blockparteirädchen einer Diktatur als biographischer Ballast erscheint, zumindest dann, wenn jemand eine politische Karriere in der Partei Adenauers und Kohls in Angriff nahm – das klingt nun wirklich nicht überraschend, anmaßend oder diskriminierend.

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Eher wirkt es erstaunlich, dass sie, die damals privilegierte Akademiemitarbeiterin und Westreisende, so tut, als hätte sie einen ganz durchschnittlichen DDR-Lebenslauf absolviert. Sie könnte ja heute öffentlich erzählen, wozu ihre ganz speziellen Erfahrungen vor 1990 ihrer Meinung nach gut und nützlich für später waren, was sie von einem Schnur und einem de Maizière gelernt hatte, und wie es für sie war, mit dem DDR-Papier die Schleuse am Bahnhof Friedrichstraße Richtung Westen passieren zu dürfen. Stattdessen stilisiert sie sich kurzerhand zur DDR-Normalbürgerin, um ihre Biographiebricolage dann auch noch ein bisschen identitätspolitisch aufzuladen: „Ich möchte es vielmehr als Bürgerin aus dem Osten erzählen, als eine von gut 16 Millionen Menschen, die in der DDR ein Leben gelebt haben, die mit dieser Lebensgeschichte in die Deutsche Einheit gegangen waren und solche Bewertungen immer wieder erleben – und zwar als zähle dieses Leben vor der Deutschen Einheit nicht wirklich… Ganz gleich, welche guten und schlechten Erfahrungen man mitbrachte: Ballast.“ – So ganz gleich ist es eben nicht.

Das Wort Ballast bildet den eigentlichen Kern ihrer Rede, nur anders, als sie selbst es vermutlich meint. Wenn es überhaupt eine Spitzenfigur in der europäischen Politik der letzten Jahrzehnte gab, die mühelos jeden Ballast abwerfen konnte und gerade durch Ballastabwurf aufstieg: dann Angela Merkel. Von dem Schnur/de Maizière-Ballast trennte sie sich sofort, als beide Politiker stürzten. Ihre Anfänge in der Politik erwähnte sie überhaupt nur verschleiert oder in Gestalt eines sorgfältig redigierten Skripts, beispielsweise in ihrer Einheitsfeierrede von 2006: „Die Mauer ist gefallen“, heißt es dort, „ich habe Lust bekommen, Politik zu machen. Raus aus dem alten Beruf an der Akademie der Wissenschaften, rein ins Ungewisse, ins völlig Neue … Und wie ich losmarschiert bin, wie viele andere auch, hinaus ins Offene, ins Neue: Zunächst einmal nur, um den Leuten beim ‚Demokratischen Aufbruch‘ zu helfen, um Computer aus Kartons auszupacken und anzuschließen – wir konnten anpacken, wir konnten zupacken –; schließlich, um die Verhandlungen zur Deutschen Einheit mitzuerleben.“

Plötzlich ist ihre Lust auf Politik da, dann kommen auch gleich die Pakete mit den Computern, auspacken, anschließen, niemand erscheint sonst in der Szene, und schon geht’s in die Einheitsverhandlungen. Inhalte im Zusammenhang mit Politik kommen in dieser Erzählung nur als Hardware für Parteibüros vor, die aus Pappkisten geholt werden müssen.

Später in ihrer CDU-Laufbahn – wir überspringen ein paar Stationen – war sie es, die als Generalsekretärin 1999 Helmut Kohl als Ballast abwarf. Mit der gleichen Kaltblütigkeit warf sie noch während des Wahlkampfs 2005 das liberale Steuerkonzept des von ihr engagierten Verfassungsjuristen Paul Kirchhof über Bord, das sie als Last empfand, sobald sie dafür ein wenig Gegenwind bekam. Im Lauf ihrer Kanzlerschaft – wir springen wieder ein bisschen – summierten sich viele kleine Lastabwürfe zu einem großen: Sie befreite sich irgendwann von einem Ballast namens CDU, jedenfalls von der Partei des alten Typs. Spätestens 2015 übernahm sie stattdessen den Vorsitz in einer immerwährenden Konferenz der ARD-Kommentatoren, Chefredakteure und NGO-Anführer, mit denen sie die Richtlinien der bundesdeutschen und gelegentlich europäischen Politik nachhaltiger bestimmte, als sie es mit der zähen und etwas begriffsstutzigen Christdemokratie je gekonnt hätte.

Es spricht viel dafür, dass diese Leichtigkeit, mit der sie sich von früheren Gönnern und von alten Ansichten über Atomkraft, Migration, europäische Geldverteilung und vielem anderen trennte, in ihrer Natur liegt. Bindungen scheinen ihr nicht viel zu bedeuten. Wenn Adenauer und Kohl politisch wie mittelständische Firmenpatriarchen wirtschafteten, die ihren Laden autoritär beherrschten, ihn aber auch nie nur als Instrument verstanden, ähnelt Merkel eher einem postmodernen Fondsmanager, der prinzipiell alles akquiriert, was ihm lohnend erscheint, aber auch ohne Zögern alles abstößt und notfalls verramscht, was nicht mehr in sein Portfolio passt.

In ihrer Rede vom Oktober 2021, der mutmaßlich letzten größeren wie gesagt, kommt sie auch kurz auf ihre Migrationsentscheidung von 2015 zu sprechen. „Auch dieses Beispiel erzähle ich nur“, erzählt die Kanzlerin, „weil ich es bezeichnend und damit am Tag der Deutschen Einheit bedenkenswert finde. In einem Ende letzten Jahres in der ‚Welt am Sonntag‘ erschienenen Artikel schrieb ein … Journalist und Autor – Bezug nehmend auf eine Antwort von mir in einer Pressekonferenz am 15. September 2015, unter anderem: ‚Und sie tat etwas, was keiner ihrer Amtsvorgänger je getan hatte: Sie distanzierte sich einen Atemzug lang von der Republik, deren zweite Dienerin sie doch war. Sie sagte: Wenn man sich dafür entschuldigen müsse, in der Flüchtlingskrise ein freundliches Gesicht gezeigt zu haben, ‚dann ist das nicht mein Land’. Da blitzte einen Moment lang durch, dass sie keine geborene, sondern eine angelernte Bundesdeutsche und Europäerin ist.‘

Keine geborene, sondern angelernte Bundesdeutsche? Keine geborene, sondern angelernte Europäerin? Gibt es zwei Sorten von Bundesdeutschen und Europäern – das Original und die Angelernten, die ihre Zugehörigkeit jeden Tag aufs Neue beweisen müssen und mit einem Satz wie dem in der Pressekonferenz durch die Prüfung fallen können? Mit einem Satz, mit dem ich in einer Antwort auf eine Reporterfrage unter anderem auf die im September 2015 um die Welt gegangenen Bilder von Bürgerinnen und Bürgern erinnere, die in München und anderen Orten Flüchtlinge mit offenem Herzen und, ja, mit einem freundlichen Gesicht am Bahnhof empfangen hatten? Distanziere ich mich in meiner Antwort tatsächlich von meinem Land? Anders gefragt – denn darum geht es mir heute hier im Kern –: Wer entscheidet, wer die Werte und Interessen unseres Landes versteht und wer das nicht tut beziehungsweise eben nur, um das Wort noch einmal aufzugreifen, in ‚angelernter‘ Weise? Welches Bild von Wiedervereinigung wird darin sichtbar? Hier die einen, die seit jeher Bundesdeutsche sind, dort die anderen, die hinzugekommen, die sich durch Übung etwas aneignen müssen – von geborenen und angelernten Europäern gar nicht zu reden?“

Von wegen "Fehlerkultur"
Merkel belehrt den Bundestag: "Es nützt nichts, den ganzen Tag zu kritisieren."
Hier geht sie ganz in ihrer idealen Rolle als Vorsitzende der Bundesrichtlinienkonferenz auf. Schon ihr Satz von 2015 vom freundlichen Gesicht stellte ja eine manipulative Meisterleistung dar. Denn weit und breit niemand – sie meinte ja vor allem das aufkommende kritische Grummeln in ihrer Partei und der CDU – hatte damals von ihr verlangt, sie solle sich für irgendetwas entschuldigen. Schon gar nicht dafür, dass Leute auf dem Münchner Hauptbahnhof die Migranten, damals gut 10.000 pro Tag, mit freudigen Gesichtern begrüßten. Was etliche in ihrer Partei und auch außerhalb von ihr zaghaft verlangten, war eine Erklärung, wie das Hereinwinken zehntausender Migranten aus arabischen und afrikanischen Ländern ohne jede Prüfung sich eigentlich mit dem Grundgesetz und anderen Gesetzen vertragen sollte. In dem einschlägigen Verfassungsartikel stand schließlich immer noch – sogar bis jetzt –, dass Personen, die über sichere Drittländer einreisen, keinen Anspruch auf Asyl haben. Das Aufenthaltsrecht verbot es sogar rundheraus, Leute einfach prüfungslos und ohne Papiere ins Land zu lassen.

Es gab auch ganz praktische Fragen: Wo kommen die Menschen unter in einem Staat, in dem schon damals Wohnraum in Ballungszentren knapp war? Handelt es sich wirklich überwiegend um gut ausgebildete Fachkräfte? Was passiert in einer Gesellschaft, die innerhalb kurzer Zeit sehr viele junge muslimische Männer aus Konfliktgebieten aufnimmt? Statt eine dieser Fragen auch nur andeutungsweise zu beantworten, schmolz Merkel sie einfach zu einer einzigen banalmoralischen Alternative ein: Wer es begrüßte, dass wir unsere Grenzen nicht schützen können, der zeigte eben ein freundliches Gesicht. Wer die oben angeführten Einwände vorbrachte, ein unfreundliches.

Zweitens bedeutete ihr Satz von damals eine nur halb getarnte Erpressung in Richtung der unzufriedenen Parteifreunde: Wenn ihr nicht mitmacht, könnt ihr euch eine andere Kanzlerin suchen. Sie wusste schon, dass dort Loyalität als höchster Wert galt, aber eben umgekehrt nie gefragt wurde, ob die Person an der Spitze auch loyal zur Partei und zur Verfassung stand.

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Kommentare ( 81 )

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81 Comments
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CIVIS
1 Monat her

Selten, nein …noch nie in meinem langen Leben so einen großen Widerspruch erlebt zwischen dem, was vorgegeben wird zu sein, …und dem, was tatsächlich ist und übrig bleibt.

Tatsächlich ist bzw. bleibt übrig so gut wie nichts; alles nur heiße Luft.

Ego Mio
1 Monat her

Bitter, aber sehr wahr.
Und die meisten ihrer treuen Wähler werden nie verstehen, wie ihnen geschadet wurde.

HavemannmitMerkelBesuch
1 Monat her

Vor einem ernsthaftem Gericht würde das Urteil lauten – aufgrund ausreichender Indizienkette, Anscheinsbeweis erbracht. Da kann sie tricksen wie sie will, sie war und ist nicht DDR Oppositioneller und wollte es nie sein. Sie war ALLES, was man an der DDR hassen mußte! Sie war DIE DDR! Sie war DIE, wegen der hunderttausende echte Diktaturgegner unter Gefährdung von Leib und Leben auf die Straßen gingen! Sie saß in der Sauna, als die Mauer fiel! Wer saß schon überhaupt in einer Sauna in der DDR? Wer konnte einfach mal so nach Berlin West reisen, falls nicht Rentner oder überzeugtester verlässlichster Kader!!… Mehr

ChristianeB
1 Monat her

Der Herr Wanderwitz hat die Diktatursozialisierung eindeutig falsch adressiert.
Das Problem ist nicht, in einer Diktatur geboren zu sein. Dafür kann niemand etwas. Das Problem ist, wie ich mich mit Einsetzen des Verstandes zu dieser positioniere. Und DIE hatte definitiv kein Problem mit dem SED-Regime.

moorwald
1 Monat her

Merkel zeigte in ihrer Amtszeit alle Zeichen von Überforderung: Die notorisch mißgelaunte Miene, der lauernde Blick, das Tragen einer „Uniform“.. Das äußere Erscheinungsbild eines seiner selbst höchst unsicheren Menschen, der ständig auf der Hut ist. Daher der Eindruck einer außerordentlich reduzierten, menschlich dürftigen Person. Besonders deutlich und auch peinlich wenn sie „emotional“ wurde – was die Presse dann als offenbar bemerkenswertes Ereignis feierte. Wobei andererseits Sachlichkeit auch nicht Merkels Stärke war… (allem Geschwätz von der „Naturwissenschaftlerin“ zu Trotz) Was tut ein maßlos ehrgeiziger Mensch, wenn er nach kurzer Zeit feststellen muß, in ein Amt geraten zu sein, von dessen Bedeutung… Mehr

grenzenlos
1 Monat her
Antworten an  moorwald

Moorwald, genau so ist es!

nachgefragt
1 Monat her

Mit Merkels DDR-Vergangenheit verhält es sich, wie bei einem Bewerber mit löchrigem Lebenslauf. Für einen Hilfsarbeiter reicht es, wenn er die riesigen Lücken nicht füllen und Unstimmigkeiten nicht erklären kann, eine Führungskraft braucht aber einen wasserdichten und wahrhaftigen Lebenslauf. Normalerweise. Bei Politikern nehmen das komischerweise viele hin, obwohl der Lebenslauf ein klarer, wenn nicht der einzige Hinweis auf die charakterliche Eignung, Integrität, Verlässlichkeit und Ehrlichkeit ist. Grundvoraussetzungen, jemandem Vertrauen zu schenken, ihm Dinge anzuvertrauen. Bei Merkel sprechen alle Indizien dagegen, was ihre blinden Flecken im Lebenslauf betrifft, dass Merkel auf der richtigen Seite war. Es gibt keine ernsthaft entlastenden oder… Mehr

Reinhard Schroeter
1 Monat her
Antworten an  nachgefragt

Es war für die Stasi kein Problem ihren Mitarbeitern einen Lebenslauf auf den Leib, je nach Einsatzgebiet, zu schneidern.
Doktorarbeiten und Doktortitel gehörten zum Repertoire.

Riffelblech
1 Monat her

Besonders im ersten Kapitelabschnitt wird die sozialistische Umgebung der Merkel mit Schnur ,Kraus und De Meziere bestens dargestellt . Wer sollte da nicht auf die Idee kommen das diese Denkweise noch lange nicht vorbei ist . Sind doch grünsozialistische und linke Bewegungen innerhalb der CDU seit Merkels Amtsantritt an der Tagesordnung . Merkel erledigt den Auftrag ihrer Lehrer und politischen Wegbereiter . Schreddern der BRD ! Denn warum wird jetzt nach der Wahl allerorten gerufen ,man müsse die CDU reformieren ohne den Elefanten im Raum zu benennen ? Man sieht die Scherben ,man sieht die Verursacher ,hat aber noch immer… Mehr

Kassandra
1 Monat her
Antworten an  Riffelblech

Weil alle um sie herum gut verdient und somit profitiert haben.
Hat sie das nicht mal verlautbart, dass sie sagen wolle, was sie weiß?: https://www.tichyseinblick.de/daili-es-sentials/angela-merkel-wenn-ich-mal-auspacke/

HBS
1 Monat her

Vielleicht sollte man diese Frau Merkel ganz schnell vergessen, – denn „Deutschland“ hat diese Frau mehr verwaltet – als gestaltet – und selbtst das „Lob“ aus dem Ausland ist mehr Hohn, – als Ehrlichkeit.

2 Beispiele:
A.Merkel hat 3 französchische Präidenten erlebt – Sarkozy (konservativ) – Hollande (Ultra-Sozialist) und einem Macron (links/grün ominös) – und alle 3 Peronen waren die besten Partei–Freunde von Angela.
A.Merkel hat auch 3 US Präidenten erlebt – Obama (Links-Popustisch), D.Trump (Konservativ) und nun der J.Biden – alle 3 US-Präsienten haben diese A.Merkel niemals ernst genommen.

F. Hoffmann
1 Monat her

1.) Ich bin froh, dass diese Wasweißichfüreine aus der Regierungsverantwortung verschwindet. 2.) Sie ist ein typisches DDR-sozialistisches Parteigewächs. Fällt jemand in Ungnade, und sei es dein bester Freund oder Förderer, wird er eiskalt abserviert, das ist typische sozialistische/kommunistische Funktionärssolidarität. 3.) Idealtyp des Regierens war für sie wohl das Politbüro, in den letzten Jahren wurde dieses Land von Kanzleramt und Koalitionsausschuss gelenkt. Der Bundestag geriet zu einer Art Volkskammer. 4.) Was das „freundliche Gesicht“ der Merkel betrifft, so war es eine aufgesetzte Fratze zum Überdecken von Rechtsbrüchen und Verantwortungslosigkeit. Zugegeben, ein guter Trick ihrer Ratgeber. Man müßte Merkel und diese Herrschaften… Mehr

Kassandra
1 Monat her
Antworten an  F. Hoffmann

Wieso sind eigentlich solche nicht im Blickfeld? „Seit 2000 fungierte Jung zudem als demoskopischer Berater der CDU-Vorsitzenden Angela Merkel.[1] In der Presse wurde Jung daher als „Merkels Demoskop“[2] oder „Kanzlerinflüsterer“ tituliert.“ https://de.wikipedia.org/wiki/Matthias_Jung_(Wahlforscher)

Schmidtrotluff
1 Monat her

Warum soviel Interpretation ? Sie hat keinen Ballast abgeworfen. Sie hat ihre Ziele anvisiert, geschossen, getroffen und versenkt.
Die Worte und Versprechungen im Vorfeld waren reines Tarnen und Täuschen. Die asymmetrische Demobilisierung ist ein anderes Wort für Zersetzung und Ruhigstellung.
Observieren, Separieren, Denunzieren. Alles aus dem Handbuch des kleinen Tschekisten.
Kohl und Schäuble waren zur Wendezeit durch die Parteispendenaffäre erpressbar. Alles weitere lief dann nach Drehbuch.

GeWe
1 Monat her

Eine interessante Historie, aber wenig erhellendes zum Charakter Merkels. Monika Maron sagte in einem vom CICERO am 7. Oktober veröffentlichen Interview: “Ihr Interesse an der Macht ist offensichtlich größer als an politischen Zielen. Anders lässt sich ja gar nicht erklären, warum sie sich im Lauf der Zeit so vollkommen widersprüchlich geäußert hat – egal, ob es um Migration oder Kernenergie ging.” Das kommt dem Kern viel näher. Der Machttrieb ist eine Sucht, die psychopathische Züge aufweist, weil sie den von ihm Besessenen wegen des nötigen Machterhalts ständig unter Druck setzt. Merkels Alkoholkonsum und Onychophagie sind beredte Indizien. Politisch äußerte sich… Mehr

nachgefragt
1 Monat her
Antworten an  GeWe

Ohne sie persönlich zu kennen, schätze ich nicht, dass es ihr um Macht an sich geht, sondern, dass sie schlicht eine im wahrsten Sinne des Wortes gelernte DDR-Staatsdienerin ist, die ihr Leben lang nach den Gesetzmäßigkeiten, dem Lehrbuch und den Dogmen der SED-Staatslehre vorgeht. Sie ist eine Hundertprozentige, die das ungeschriebene Regelwerk der DDR/SED nach der Wende Stück für Stück in der Bundesrepublik weiter umgesetzt hat, wie sie es von klein auf gelernt hat. Der Vergleich der Bundesrepublik heute und ihrer Institutionen mit denen der DDR, Volkskammer mit Schein-Opposition, StaatsRAT, GeneralSEKRETÄR des ZK, liegt nicht von ungefähr auf der Hand… Mehr

Kassandra
1 Monat her
Antworten an  nachgefragt

Tja. Sie trägt den „Ballast“, ohne zu erkennen, dass sie den „Ballast“ trägt. Von Kindheit an.
Und die, die mit ihr zu tun hatten, nahmen sie als eine der ihren – ohne zu erkennen, dass sie hinter der Mauer meilenweit von allem, was die BRD ausmachte, entfernt war. Samt ihrer Helfershelfer. https://lebenswege.faz.net/traueranzeige/jan-hecker
Das scheint der Fehler.
Darin ist sie denen, die in den Islam sozialisiert sind, unglaublich ähnlich. Für die darf es nämlich ihr Lebtag auch gar nichts anderes geben als das.

Last edited 1 Monat her by Kassandra