Die Auferstehung Jesu ist kein blinder Glaube, sondern gründet auf guten historischen Indizien.
Richard Dawkins war Professor für Biologie in Oxford und gilt als exponierter Vertreter des gegenwärtigen Atheismus. In seinem Kampf gegen den „Gotteswahn“ stellte er in einer Diskussion die These auf: „Glaube ist blind, Wissenschaft beruht auf Belegen“.
Der christliche Glaube ist nicht blind; „ich vertraue“ = „ich glaube“ sollte niemals blind sein. Ich vertraue dem Bäcker, weil ich schon öfters bei ihm eingekauft habe. Seine Brötchen haben geschmeckt und es gibt gute Gründe anzunehmen, dass er erstklassige Ware für seine Bröchen verwendet; das bestätigen meine Nachbarn. Es gibt kein Leben ohne Vertrauen. Beim Arzt, in der Politik, beim Wasserwerk, bei den Ampelschaltungen, bei einer Bückenüberquerung – überall brauchen wir Vertrauen. Aber Vertrauen sollte niemals blind sein.
Leider hat „die Wissenschaft“ in der Coronazeit sich verweigert, vertrauenswürdige Belege durch eine gute Zulassungsstudie für die mRNA-Impfstoffe zu bringen. Es waren „die Wissenschaft“ und die Corona-Politiker, die von den Menschen blindes Vertrauen in einen experimentellen Impfstoff erwartet haben.
Ich vertraue darauf, dass Jesus nicht bei den Toten geendet ist, sondern dass er auferstanden ist. Dafür gibt es gute Belege. Die elf Apostel, die ohne Judas übriggeblieben waren, waren nach der Kreuzigung Jesu am Boden zerstört. „Verflucht ist, wer am Holz hängt“, heißt es im Alten Testament (5. Mose 21,23). Darum war für die 11 Apostel klar: Die Sache mit Jesus ist aus und vorbei. Sie hatten dem Falschen vertraut.
Erstaunlicherweise kam es bei den 11 Aposteln zu einer totalen Kehrtwendung, raus aus der Verzweiflung hin zu einer lebendigen Hoffnung. Alle 11 Jünger wurden zu Zeugen für die Auferstehung Jesu und haben ihr Leben als Märtyrer für Jesus Christus geopfert. Warum sollten sie ihr Leben für eine Lüge opfern, wenn das mit der Auferstehung Jesu gar nicht stimmen sollte?
Doch die Menge der Zeugen der Auferstehung Jesu geht weit über diese 11 hinaus. Paulus schreibt wenige Jahre nach der Auferstehung Jesu: „Und er ist auferstanden am Dritten Tage nach seiner Kreuzigung. Und er wurde gesehen von Petrus, danach von den Zwölfen. Danach ist er gesehen worden von mehr als 500 Brüdern, von denen die meisten noch heute leben“ (1. Korinther 15).
Dabei hat Paulus noch nicht einmal die vielen Frauen erwähnt, denen Jesus zuerst erschienen ist. Auch die Vorrangstellung der weiblichen Osterzeugen in den Evangelien ist ein gutes Indiz für die Echtheit des Osterwunders. Bei der damaligen gesellschaftlichen Verachtung von Frauen im Zeugenstand hätte man niemals bei einer freien Erfindung der Osterereignisse den Frauen diese zentrale Bedeutung angedichtet.
Der christliche Glaube ist nicht blind. Er gründet auf intellektuellen Belegen. Und darüber hinaus gründet er auch auf persönlich-existenziellen Belegen. Ich habe meine Frau nicht geheiratet, weil ich ihr blind vertraut hatte, also blind an sie geglaubt hatte. Vor der Hochzeit haben wir uns Zeit genommen, uns kennenzulernen. Dabei ist durch die Erfahrung eines guten Miteinanders der Mut gewachsen, verbindlich gemeinsam durchs Leben zu gehen, bis der Tod uns scheidet.
Eine Freundschaftsbeziehung zu Gott, der in Jesus Christus uns menschlich zugewandt ist, reift auch in persönlichen Erfahrungen: Es gibt in der Beziehung zu Gott ein erfülltes Leben, auch wenn er nicht alle unsere Wünsche erfüllt und uns sogar Kreuzwege zumutet. Ein Leben in der Nachfolge Jesu ist ein aufregendes Abenteuer mit Höhen und Tiefen, das aber gleichzeitig um den allerschönsten Hafen der Geborgenheit weiß. Im sehenden Vertrauen auf Jesus Christus bekommt nicht nur das Leben, sondern auch mein Sterben eine österliche Ausrichtung.
Darum bin ich Christ. Meine Glaube kennt viele „Darums“, viele Belege. Das blinde Vertrauen überlasse ich „der Wissenschaft“.
„Gepriesen sei der Gott,
der Vater unseres Herrn Jesus Christus,
der uns in seiner großen Barmherzigkeit ein neues Leben geschenkt hat.
Er hat uns durch die Auferstehung Jesu von den Toten
eine lebendige Hoffnung auf ein Erbe geschenkt,
das für uns im Himmel aufbewahrt wird,
und zwar in einem makellosen, unzerstörbaren und unvergänglichen Zustand.
Bis dahin werdet ihr durch die Kraft Gottes bewahrt.
Durch euer Vertrauen auf Gott habt ihr
das Tor für eure Rettung aufgemacht.
Das wird jetzt am Ende der Zeit ganz besonders deutlich.
Ihr habt also allen Grund zu jubeln,
auch wenn ihr jetzt noch manchmal durch verschiedene Anfechtungen
niedergedrückt werdet.
Doch nur so kann die Echtheit eures Glaubens gezeigt werden,
wie auch die Echtheit von Gold durch ein Feuer erprobt wird.
Es wird sich zeigen, dass er kostbarer als Gold ist,
das doch einmal seinen Wert verliert.“
Der Apostel Petrus im 1. Petrusbrief 1,3 ff
(Übertragung des Neuen Testaments aus dem Griechischen von Fred Ritzhaupt)


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Die ursprüngliche Karmalehre wurde verdreht, der Glaube an das Jenseits wurde falsch eingebunden. Die jüdische Religion wurde hineingequetscht, um politische Wirkungen zu entfalten.
Das erschuf eine Schriftsammlung, die völlig ins sich im Widerspruch steht. Dies zeigte sich dann auch im Verhalten der Kirche. Die Kirchen degenerierten zu Moralverkündern und die Menschen wurden vom Eigendlichen absichtlich abgelenkt.
Die jüdischen 10 Gebote, aus denen die Juden über 1000 gemacht haben, sind völlig Irrelevant, in einer Karmalehre.
Liest man das Thomas Evangelium, spürt man sofort den wahren Urspung!
Die größten Atheisten – und nicht nur die – sollten gerade in der Gegenwart die Kurzgeschichten – und nicht dessen Verfilmungen! – Giovanni Guareschis von „Don Camillo und Peppone“ lesen.
Ohje, Herr Zorn… den selbst ernannten, falschen Apostel Paulus können Sie abhaken. Der war kein Zeuge. Und die paar Zeugen der Auferstehung, welche die Bibel zitiert, sind nicht wirklich vor einem Gericht haltbar. Hier klingt es eher nach der Suche eines neuen Geschäftsmodells, weil das alte, die Revolution scheiterte. Also man das tatsächlich beim Bar-Kochba-Aufstand noch x probierte, war endgültig Schluß mit der Messias-Nummer. Die Mehrheit der Follower glaubte auch nicht an die Auferstehung. Wenn Sie Ihrem Bäcker oder Brückenbauer oder Ihrer Frau vertrauen, so was bisher auch das Vertrauen berechtigt, bei Jesus von Nazareth nicht. Dieser kleine Wanderprediger, der… Mehr
Danke dafür.
Ihnen und allen hier Frohe Ostern!