Neue Massenmigration aus Maghrebstaaten

Die Massenmigration wird weitergehen. In den Maghreb-Staaten stauen sich die ausreisewilligen Männer bereits in den Küstenregionen, auf ihre Überfahrt wartend. Und beispielweise die deutschen Grünen wollen ihnen einen Teppich ausrollen.

IMAGO / Anan Sesa

An den tunesischen Olivenbäumen verfaulen die Früchte, weil sich keiner findet, der sie erntet, gleichzeitig sehen Millionen junge männliche Tunesier in ihrem Land keine Zukunft mehr, berichtet beispielsweise die Neue Züricher Zeitung. Klar darf man betroffen sein, dass die Welt nicht überall ein so komfortabler Ort ist wie beispielsweise in den Ländern Nordwesteuropas. Aber noch viel mehr müssten auch in Deutschland längst die Alarmsirenen schrillen und alle Hebel in Bewegung gesetzt werden, dass Spanien, Italien, Frankreich und Co diese Millionen nicht ins Land lassen bzw. nach ihrer gelungener Überfahrt in Gratisbusse setzen, welche die illegal Eingewanderten umstandslos an die deutschen Grenzen bringen.

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Ja, auch das ist geschehen, TE hat mehrfach darüber berichtet. Im Grunde genommen kann es gleich sein, ob Syrer, Afghanen oder Tunesiern der Zutritt verwehrt wird. Aber die illegale Zuwanderung aus dem Maghreb hat sich als noch einmal gefährlicher erwiesen. Nicht nur in der Silvesternacht zeigte sich, was für eine Mentalität vielfach in diesen muslimisch geprägten jungen Männern steckt, auch die Kriminalitätsstatistiken dokumentieren das in schöner Regelmäßigkeit und eine hier bei TE veröffentlichte Aussage eines deutschen Polizeichefs zu dieser speziellen Klientel verweist auf die große Bedrohungslage, wenn es tatsächlich so sein sollte, dass sich an den Küsten Nordafrikas Millionen Menschen bereit gemacht haben für ihren Sprung in die deutschen Sozialsysteme.

Währenddessen – TE hat schon hinreichend darüber berichtet – versuchen Kräfte im eigenen Land wie der Noch-EKD-Chef Heinrich Bedford-Strohm, diese drohende illegale Massenzuwanderung noch zu befeuern – die Kirche schickt(e) Schiffe ins Mittelmeer um Passagiere aus Schlauchbooten zu übernehmen.

Aber diese Millionen, die noch kommen wollen, sind schlecht oder gar nicht ausgebildet, leben in den armen Vorstädten und dem Hinterland Tunesiens. Wenn wenigstens Besserung im Land sichtbar wäre, aber die wirtschaftliche und politische Situation wird auch in Tunesien immer schlechter, gerade ist die Kreditwürdigkeit des Landes noch einmal herabgestuft worden. Das Land steckt in einer Sackgasse, und aus der EU kommen keine hinreichenden Signale mitzuhelfen, daran etwas zu ändern. Dabei müsste die EU eigentlich ein elementares Interesse haben, dass es Tunesien nicht immer schlechter, sondern perspektivisch besser geht. Ja, man kann es Erpressung nennen, wenn Millionen junge muslimische Männer eine Art Faustpfand für EU-Wirtschaftshilfe geworden sind, aber nicht zuletzt die Bundeskanzlerin hat diese Länder mit ihrer verheerenden Migrationspolitik ab 2015 erst auf die Idee gebracht.

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Noch dramatischer: Es heißt, dass auch viele Angestellte im öffentlichen Dienst Tunesiens mit dem Gedanken spielen, das Land zu verlassen um nach Deutschland zu kommen. Es erübrigt sich, zu erwähnen, dass die Situation in Marokko und Algerien auch nicht viel besser aussieht. In diesen Ländern wissen zudem auch die ausgebildeten Kräfte, was es in der EU zu verdienen gibt. Und die EU gibt genug Signale, die sagen: Wenn du eine Ausbildung hast, bist du noch einmal mehr willkommen. Aber wo schon die wenigen Menschen mit Ausbildung abwandern, machen sich die nicht ausgebildeten noch viel mehr auf den Weg in die Sozialsysteme der nordwestlichen EU-Staaten.

Warum gerade jetzt wieder? Ganz einfach, weil das Wetter besser wird und sich mit besserem Wetter die Wogen des Mittelmeeres glätten. Die Bundeszentrale für politische Bildung verweist auf eine lange „Ein- und Ausreisetradition“ der Leute im Maghreb. Die Mobilität ist also schon von jeher eine besonders hohe, Abwandern Teil der historischen Erzählungen dieser Länder.

Als in Marokko 2018 der UN-Flucht- und Migrationspakt unterzeichnet wurde, wurde auf dem Gelände der UN-Konferenz als Kunstinstallation die Silhouette eines Mannes mit Rücksack aufgestellt, und die Bundeszentrale verweist auch auf die historischen Netzwerke aus dem afrikanischen Hinterland in die nordafrikanischen Staaten.

In den 1960er und 1970er Jahren boomte die tunesische Auswanderung nach Frankreich aber auch nach Deutschland. Der so generierte Wohlstand sorgte wiederum dafür, dass viele Kinder und Jugendliche in den Genuss einer Ausbildung kamen. So ausgebildet wurden sie später wiederum attraktiv für den Westen, die Familien- und Studentenmigration folgte der Gastarbeitermigration. Jetzt also als dritte Welle mit noch viel größerer Wucht die Armutsmigration in die Sozialsysteme.

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Der schon seit Jahren andauernde Streit in Deutschland darüber, ob die Maghreb-Sataten sichere Herkunftsländer seien oder nicht, spiegelt wieder, wie wehrlos sich der Westen zeigt, aufgerieben zwischen den Fronten der Welcome-Refugees-Bewegungen und jener, die noch den Willen zeigen, die eigenen Werte zu verteidigen und die illegale Migration abzuweisen – ja, auch unter Inkaufnahme hässlicher Bilder. Angela Merkel argumentierte noch 2015 mit der Abwehr solcher hässlichen Bilder, die mutmaßlich ohne die Offenhaltung der Grenzen auf der so genannten Balkanroute entstanden wären. Aber schon Monate später entstanden die hässlichen Bilder in Deutschland selbst, namentlich in Köln. Und diese Übergriffe von Köln waren nur die massive Konzentration eines Phänomens, dass die deutschen Kriminalitätsstatistiken mittlerweile Jahr für Jahr immer umfangreicher werden lässt.

Die Massenmigration wird weitergehen. In den Maghreb-Staaten stauen sich die ausreisewilligen Männer bereits in den Küstenregionen, auf ihre Überfahrt wartend. Und beispielweise die deutschen Grünen wollen ihnen einen Teppich ausrollen, die WELT titelte gerade im Vorfeld des sogenannten Integrationsgipfels: „“Zu viele Türen verschlossen“ – Grüne verlangen bessere Bedingungen für Einwanderer.“ Die grüne Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt will die deutsche Gesellschaft noch schneller und noch rasanter umbauen, sie möchte viel mehr Menschen jeder Couleur im Land wissen, es geht ihr um Vielfalt und nicht mehr um das verfassungsmäßig und per UN-Völkerrecht geschützte Recht auf Selbstbestimmung der Völker Europas.

Oder mit den eigenen Worten der Grünen: „Noch immer bleiben People of Colour und Menschen mit Einwanderungsgeschichte zu viele Türen verschlossen.“ Darauf allerdings sollten die Deutschen vehement bestehen, dass diese Türen verschlossen bleiben für alle, die keinen Asylanspruch haben oder nicht als qualifiziert ausgebildete, mit den Werten des Westen kompatible Menschen nach Deutschland eingeladen werden, hier gerne zum eigenen, aber noch viel mehr zum Wohle Deutschlands tätig zu werden. Die Grünen möchten etwas ganz anderes für dieses Land und für Europa: „Wir müssen endlich an die Strukturen ran, um echte Veränderungen in unserer Einwanderungsgesellschaft zu erreichen.“, sagt Göring-Eckardt und macht damit vor allem eines klar: Die Bedrohung kommt nicht zuerst aus den Maghrebstaaten, der Feind unserer Art zu leben sitzt längst in den Parlamenten.

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Kommentare ( 141 )

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Black Cat
1 Monat her

Hier ist doch schon lange Hopfen und Malz verloren.

Limonade
1 Monat her

Die Grünen gehen doch schon so weit, jeden der Einwanderung regeln will als Rassisten zu diffamieren. Vernunftbegabte Staaten die auch Rücksicht auf die Interessen der eigenen Bevölkerung nehmen regeln Einwanderung ganz selbstverständlich. Aber die Grünen tun ja so als würden keine Nationalstaaten mehr existieren und spielen schon auf Kosten der deutschen Bevölkerung Weltregierung. Gleichzeitig können sie damit ihren Hass auf die deutsche Kultur und Lebensart voll austoben.

SwingSkate
1 Monat her

Wäre die deutsche politische Ausrichtung eine Andere müssten auch die Mittelmeeranrainer ihre Strategie überdenken. Aber: an der von Marx/Lenin geforderten „revolutionären Situation“ (Also quasi ein Bürgerkrieg, bei dem man die Macht wie eine reife Frucht einfach vom Baum pflücken kann) ist die deutsche Linke seit 68 und RAF regelmäßig gescheitert (Wie soll das normalerweise auch funktionieren in einem hochentwickelten mitteleuropäischen Land). Jetzt wissen die Genossen wie es geht – zumal der Union unerklärlicherweise immer noch eine Ex-FDJ-Sekretärin vorsteht – und es gibt kein Halten mehr. 

Cubus
1 Monat her

Diese grünen Spinner mit ihrer Wirklichkeitsallergie werden doch nur benutzt, so wie die Linke insgesamt. Wer hat denn derzeit den Platz auf Klaus Schwabs Schoß inne? Die Anna-Lena, eine „Young Leaderin“. Umberto Eco hat das sehr treffend wie folgt beschrieben: „Wir können hinschauen, wo wir wollen, in allen westlichen Ländern, ob Europa oder Amerika, gewinnen die Faschisten immer mehr Macht – und die Linken helfen ihnen dabei – und verwandeln die Länder in Polizei- und Überwachungsstaaten. Der Faschismus von heute hat nichts mit dem Faschismus der Vergangenheit zu tun. Kein Stechschritt, kein Gruß, kein erhobener Arm. Nein, er ist modern,… Mehr

Kalinka
1 Monat her

Tagesthemen am 20. 02. 2018, ein Interview mit Yascha Mounk, ein in die USA ausgewanderter Jude:“Wir wagen hier ein historisch einzigartiges Experiment, und zwar eine monoethnische und monokulturelle Demokratie in eine multiethnische zu verwandeln. Das kann klappen, das wird, glaube ich, auch klappen, dabei kommt es aber natürlich auch zu vielen Verwerfungen.“ Wir, wer ist wir? Nun weiss also auch das allerletzte bundesdeutsche Schaf Bescheid, so es das überhaupt wissen will.

SwingSkate
1 Monat her
Antworten an  Kalinka

Das hat noch nie geklappt. Jeder größenwahnsinnige Versuch, in der Politik und damit im Zusammenspiel mit vielen Millionen Menschen „Großes“ zu vollbringen, in eine „Neue Zeit aufzubrechen“ oder ein „Experiment zu wagen“ wird im Desaster enden – wie gehabt. Fast wäre eine Loblied auf die vielgeschmähten „ewig gestrigen“ angebracht. 

Holger Wegner
1 Monat her

Was müssen die noch sagen, dass es die Wähler hören und blicken, statt bei Grün nur an Umwelt zu denken?

Habakuk06
1 Monat her

Das Geschwurbel kann man sich auf YT mit der Suche
Nach -Durchsicht: Der Gipfel der Integration- zu Gemüte führen.

Deucide
1 Monat her

Was müssen die GrüneINNEN und diese Göring-Eckardt noch sagen, wollen, fordern um endlich zum Verfassungsfall zu werden ? Die „Einwanderung“ = illegale Massenimmigration ins grenzfreie Territorium, die Gesellschaft, die sie wollen, ist nämlich mit dem Grundgesetz und dem People of Germany nicht vereinbar !!! Aber ja ich weiß, unser großartiges Schutzpersonal ist schon ausgelastet mitten im Auftrag gegen die AfD..

Last edited 1 Monat her by Deucide
jwe
1 Monat her

Ich denke immer an die Worte Scholl-Latours: Wer halb Kalkutta importiert, hilft nicht Kalkutta sondern wird zu Kalkutta. Und so wird es mit Deutschland auch. Die Entwicklung geht vom Industrieland hin zum afrikanisch-arabischen Shithole mit allem kriminellen und wirtschaftlichen Problemen. Aber genau das blenden die Grünen und Gutmenschen total aus. Die glauben fest, die Geldquellen sprudeln in DE weiterhin und müssen an alle Bedürftigen weltweit verteilt werden. Nur sind die, die da beladen kommen, ungebildet und unqualifiziert, maximal als Hilfsarbeiter zu gebrauchen und zu sonst nichts. Man braucht sich nur die PISA- und OECD-Studien anzuschauen, wohin Deutschlands Weg führt. Aber… Mehr

Der Schlaflose
1 Monat her

Was nützt es denn eigentlich noch sich mit aller Kraft gegen diesen staatlichen Irrsinn zu stemmen, wenn eine > 80%ige Mehrheit unserer Landsleute wieder und immer wieder diesen Irrsinn wählt? Mir fehlt langsam die Kraft dazu und der Kummer über den Zustand meines Landes macht mich auch nicht gerade gesünder. Die staatlichen Institutionen sind vollkommen durchsetzt, die Hochschulen, Schulen und Medien sowie die sog. kunstschaffende Szene sowieso. Wir, die wir unsere Heimat, unsere Kultur und unsere Art zu Leben bewahren wollen, sind doch schon lange die Ritter von der traurigen Gestalt. Wäre ich noch im richtigen Alter und bei besserer… Mehr

Kristina
1 Monat her
Antworten an  Der Schlaflose

Ich teile Ihre Gedanken zu hundert Prozent. Meine Gedanken kreisen sehr häufig darum, was ich tun kann, um eine „Fluchtmöglichkeit“ für meine Tochter zu etablieren und sie abzusichern für ein Leben in einem Land, wo nicht so viele durchgedrehte Gutmenschen wohnen, wenn es ganz hart kommt. Im Bekanntenkreis sind etliche – alles studierte Leute – , die tatsächlich glauben, dass es kein Problem ist, jährlich mehrere hunderttausend Migranten aus kulturfremden Ländern aufzunehmen. Probleme werden ignoriert und den eigenen Kindern mit Anhang gelingt es bis jetzt sich in Viertel zurückzuziehen, wo man unter sich ist und „Wir haben Platz“ ruft. Der… Mehr

Der Schlaflose
1 Monat her
Antworten an  Kristina

Liebe Kristina, ich verstehe Ihre Sorgen nur zu gut: Helfen Sie Ihrer Tochter so gut Sie nur können und reden Sie mit Ihr, etwas besseres können Sie nicht tun. Ihre Hoffnung bzgl. unserer Nachbarn kann ich leider nicht teilen: D ist innerhalb der EU der Riese auf tönernden Füßen … wenn er fällt, werden alle zur Seite springen und versuchen sich schadlos zu halten. Das wird ihnenn zwar nicht gelingen, aber sie werden ihre Grenzen hochziehen und die EU wird in rasendem Tempo zerfallen. Wir sind ja heute schon der Geisterfahrer innerhalb der EU: Niemand folgt noch unserer bescheuerten Politik.… Mehr

Fui Fujicato
1 Monat her
Antworten an  Der Schlaflose

Ich wäre dafür den Bundesadler durch einen Aasgeier oder einen Lemming zu ersetzen – nimm dem Staat das Recht, was bleibt ist eine Räuberbande !!! (bewiesen durch ungeschickte Profiteure der Covid-19 Maßnahmen) Geübte Profiteure lassen sich ihren Profit nämlich direkt auf Auslandskonten – bevorzugt Nummernkonten – in Steuerparadisen überweisen). Wieviele Millionen – eher Milliarden – als Provisionszahlungen an alle Protagonisten – in Relation zu den erwirtschafteten Profiten erfolgte Beteiligungen, Insidergeschäfte, etc., p.p. (Peanuts zu den durch untaugliche PCR-Tests, Ankauf überteuerter Masken, ungeprüfte Impfstoffe, untaugliche Schnelltests, etc., p.p.) zuungunsten aller Versicherten & Steuerzahler durch unsere absolut raffgierige Nomenklatura zu unseren Ungunsten… Mehr