Staatssekretäre, die kritische Beamte abziehen wollen; Referenten, die immer mehr Visa fordern und dabei vielleicht auch die Wünsche der Anwältin-Ehegattin erhören. In Sachen von Baerbocks „Afghanen-Luftbrücke“ ist das Auswärtige Amt zum Korruptions- und Intrigen-Stadl degeneriert.
Wind und Wetter schmirgeln auf Dauer die Oberflächen der Rotorblätter von Windrädern ab. Die Partikel, die giftige Stoffe wie PFAS enthalten, verteilen sich über Wald und Wiesen – und verseuchen Wildschweinlebern. Die Windradindustrie wehrt sich gegen ein Verbot dieser Stoffe: ohne PFAS kein Bau von Windrädern.
Wie schmutzig ist das Wasser der Seine wirklich? Die Bilder des Triathleten Tyler Mislawchuk, der sich nach dem Schwimmen übergab, gingen um die Welt. Eine NGO wirft dem IOC vor, bewusst die Daten zur Wasserqualität zurückzuhalten.
Am 1. September 2024 tritt in Deutschland „freiwillig“ der EU-Impfpass in Form eines Pilotprojekts in Kraft – ab 2026 dann in der ganzen Europäischen Union. Wussten Sie davon? Wozu auch. Befragt hat man Sie dazu ohnehin nicht, aber es gab vor einigen Jahren eine gesteuerte Meinungsumfrage – das sollte reichen. Was all das bedeutet, fassen wir kurz für Sie zusammen.
Der 9. August 2024 dürfte als ruhmlosester Tag aller Zeiten in die Geschichte Olympias eingehen. Im letzten unwürdigen Akt dominierte die „algerische Boxerin“ Imane Khelif (XY) über die Weltmeisterin Yang Liu (XX) und gewann eine olympische Goldmedaille. Von Daniela Seidel
Ihre geniale Idee gegen Wohnungsnot nennen die Berliner Grünen „Lizenz zum Vermieten“. Sie setzen dabei auf Bevormundung und Bürokratie. Schaffen können die Grünen nichts, aber kontrollieren wollen sie alles. Dafür soll ein Landesamt für Wohnungswesen aufgebaut werden.
Der EU-Grenzschutz am Mittelmeer bleibt konzeptionslos. Im Wettlauf mit den Schleppern hinken die Staaten hinterher. Doch die Migration, die in Griechenland, Spanien und Zypern bleibt, sorgt dort für wachsende Ressentiments. Auf Zypern scheint sogar die UNO in Schleusungen verwickelt.
In der Kategorie der „unglücklichen Verlierer“ haben die Deutschen am besten abgeschnitten. Eine Enttäuschung nach der anderen. Das sollte in einer Gesellschaft, in der sich Leistung immer weniger lohnt, nicht wundern.
Der TE-Wecker erscheint montags bis freitags – und bietet Ihnen einen gut informierten Start in den Tag. Ideal für den Frühstückstisch – wir freuen uns, wenn Sie regelmäßig einschalten. An Wochenenden und Feiertagen erscheint der Wecker mit einer Schwerpunktsendung.
In krisenhafte Zeiten suchen viele Menschen nach Antwort auf die Frage, wie der herrschende Irrsinn, Kriege und Not zu erklären sind. Schlechte Zeiten sind der Nährboden der Philosophie. Ein schmales Buch gibt den Überblick und zeigt Einstiege.
Der deutliche Anstieg der Insolvenzzahlen trifft alle Branchen – besonders deutlich im Verarbeitenden Gewerbe. Und der gesamte Bereich Thyssen-Krupp-Stahl steht auf der Kippe, mitsamt den Jobs.
ARD und ZDF zeigen im Internet alles über die Olympischen Spiele in Paris. Fast alles. Ausgerechnet das Volleyball-Halbfinale der Damen ließen sie aus. Türkei gegen Italien. Das Spiel passte nicht ins deutsche Türkei-Bild.
Was genau Hisbollah und Iran im Schilde führen, weiß niemand. Die iranischen Führer sind mit ihren Drohungen auf einen Baum geklettert, von dem sie schwer wieder runterkommen. So lange herrscht in Israels angespanntes Warten.
Die Bedrohungslage durch islamischen Terror sei in Deutschland anhaltend hoch, so die Innenministerin. Aber getan wird: nichts. Faeser wollte die schärferen Grenzkontrollen nach der EM nicht fortsetzen. Scholz kündigt an, aber liefert nicht. Und der Visa-Skandal sagt alles, was man dazu von Baerbock wissen muss.
Je mehr Tage vergehen, desto unwahrscheinlicher wird es, dass aus den jüngsten Ausschreitungen etwas gelernt wird. Und mit diesem Verdacht kommt das unvermeidliche Gefühl eines Déjà-vu auf. Denn wir waren schon einmal in einer solchen Situation.
Die britischen Unruhen könnten schneller enden als gedacht. Doch die Folgen für die Redefreiheit könnten einschneidend sein. Online-Plattformen sollen zunehmend nach „Hass“ durchkämmt werden. Dazu feiert auch eine Desinformations-Einheit aus der Covid-Ära ihre verfrühte Auferstehung.
Keine Sondersendung zum Visa-Skandal, kein Magazinbeitrag, keine Talkrunde, kein Interview mit Baerbock, keine Anfrage an den Regierungschef. Da kann der öffentlich-rechtliche Rundfunk noch so viel auf die „drei Affen“ machen – nichts hören, sehen, sagen: Der berühmte weiße Elefant verschwindet nicht.
Das Bürgergeld ist die Katastrophe, die von der Ampel in Erinnerung bleiben wird. Erklären lässt diese sich nur mit dem Trauma, das die SPD nach den Hartz-Gesetzen durchlitten hat. Durch ihr Beharren bereitet die Partei ihr nächstes Trauma vor.
In Wien wurden die Konzerte von Taylor Swift wegen Terrorgefahr abgesagt. Auch wenn es gern verschwiegen wird, es ist kein Einzelfall: Seit 2015 ist dies bereits der vierte Terror-Akt in Österreich mit IS-Fanatikern, die aus Bosnien oder Nordmazedonien stammen. Von Richard Schmitt
Den Demokraten zugeneigte Medien in den USA und Deutschland loben Walz als „bodenständig“ und freundlich. Gleich bei seinem ersten Auftritt nutzte er allerdings eine schlüpfrige Falschbehauptung, um Stimmung zu machen.























Trotz all dieser unbeantworteten Fragen arbeiten sich deutsche Politiker, Funktionäre und Medien weiterhin kriegsrhetorisch an der Leipziger Drohne ab. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis die fehlenden Beweise vergessen sind. Im medialen und öffentlichen Gedächtnis bleibt die „Leipziger Drohne“ als ein Einschnitt zurück: Russland bedroht Deutschland. Und Deutschland entging nur knapp einer Katastrophe. Die Folgen: mehr Geld in die Ukraine, mehr Macht für den Bundesnachrichtendienst, mehr Abwehr und Bespitzelung im Inneren und weitere Aufrüstung. Und eine weitere Eskalationsstufe der deutsch-russischen Beziehungen.
Was den Mitarbeiter verwundert, war die Geschwindigkeit mit der die Polizei, Bombenentschärfungsspezialisten, Feuerwehr, Fernsehteams und Bombenentschärfungsausrüstung, inklusive eines speziellen Roboters, Vorort waren. Diese Geschwindigkeit habe die Mitarbeiter am Flughafen verwundert: 20 Kilometer vom Leipziger Zentrum entfernt, hinzukommen die Sicherheitskontrollen, um auf das Flughafenfeld zu gelangen, so spezifisch ausgestattet und zahlreich zu erscheinen, das alles dauere normalerweise deutlich länger, wird der Informant zitiert.


