Schröder schüttelt Putin die Hand – Merz lügt Deutschland in einen Krieg

Bundeskanzler Merz spricht von einem russischen Angriff auf Deutschland. Er bezieht sich auf den Drohnenvorfall am Flughafen Leipzig. Während Ex-Bundeskanzler Schröder in Moskau Putin zum Geburtstag gratuliert, beschwören Politiker sowie Tagesschau und Co. einen Krieg herauf.

Screenprint via X / Alina Lipp

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) macht es Annalena Baerbock (Grüne) nach: Vor über drei Jahren erklärte die damalige Außenministerin vor der EU, Deutschland befinde sich in einem Krieg mit Russland. Merz, damals noch in der Opposition, antwortete darauf und bezeichnete ihre Erklärung später im Bundestag als „in hohem Maße verstörend“.

Am 4. Oktober sprach der jetzige Kanzler ebenso verstörend in Kiew: „Wir erleben Russland, dass Krieg führt gegen Europa und zwar nicht nur in der Ukraine, sondern gegen uns. Wir haben doch ganz konkrete Ereignisse: Der 4. August war ein bewaffneter Angriff auf den Flughafen von Leipzig. Ausschließlich von Russland kommend.“ Russland hat also Deutschland angegriffen.

Sprengstoffdrohne am Airport
Keine Beweise und viele Fragen: Wo ist der Busfahrer vom Leipziger Flughafen?
Dieses Statement trägt er mit einer Bestimmtheit und Ernsthaftigkeit vor – als befände sich Deutschland tatsächlich im Krieg. Dabei übergeht er, dass nichts geschehen ist. Nichts flog in die Luft. Eine Drohne wurde zwischen den Frachtmaschinen gesichtet, das kam schon öfter vor. Ab da geht die Spekulation auch schon los.

Merz scheint völlig vergessen zu haben, dass die Beweise für diesen Vorfall am Leipziger Flughafen bis heute nicht öffentlich vorliegen. Das legt die Vermutung nahe, dass es nach wie vor keine Belege gibt. Solange es keine Beweise dafür gibt, handelt die deutsche Regierung hochgradig verantwortungslos. Ein anderes Land zu beschuldigen, Deutschland angegriffen zu haben, ist eine Provokation und dient allein der Aufhetzung der deutschen Bevölkerung. Denn die Masse scheint noch immer nicht „kriegstüchtig“ zu sein.

Den Wehrdienst abzulehnen, wird nicht mehr toleriert

Für die geplante 5.000-Mann-Brigade der Bundeswehr, die in Litauen 2027 stationiert werden soll, fehlen freiwillige Soldaten. Dabei macht sich das doch großartig im Lebenslauf, erläutert ein „Experte“. – Nun ja, wenn man danach noch einen Lebenslauf braucht.

Nun befiehlt SPD-Verteidigungsminister Boris Pistorius 570 Soldaten, sich der Brigade an der „Ostflanke“ anzuschließen. Vielleicht ist es auch in Deutschland an der Zeit, seine Position in Kriegsminister umzubenennen? Wenn man seine Ziele hört, könnte man auf die Idee kommen, dass er Spaß daran hätte: „Mit der dauerhaften Stationierung der Panzerbrigade 45 in Litauen haben wir einen Auftrag übernommen, der in der Geschichte der Bundeswehr ohne Beispiel ist“, man beschütze Litauen und „Frieden und Freiheit für die Menschen in Deutschland“.

Landser-Kitsch der Bundeswehr
Süß und ehrenvoll ist es, für das Vaterland zu sterben
Auch beim Nachwuchs scheint die Kriegslust der Politiker nur bedingt zu fruchten. Die 18-Jährigen, die dieses Jahr von der Bundeswehr angeschrieben wurden, mit der Frage, ob sie Interesse an einem Wehrdienst haben, reagieren verhalten: Im ersten Halbjahr 2026 antworteten 90 Prozent der 18-jährigen Männer, bei den Frauen, die nicht antworten mussten, waren es gerade einmal 3 Prozent. Im zweiten Quartal wurden insgesamt 169.141 Personen angeschrieben. Rund ein Viertel der Männer gab an, an einem freiwilligen Wehrdienst interessiert zu sein. Einen Wehrdienst von mehr als elf Monaten konnten sich jedoch nur 8 Prozent oder 7.424 Personen einschließlich der Frauen vorstellen. Die meisten scheinen keine Lust zu haben, sich für kriegsgeile Politiker töten zu lassen.

Die Antworten interessieren die Bundeswehr nicht: Von den jungen Männern, die einen Wehrdienst abgelehnt hatten, wurden bereits rund 500 gemustert. Ab kommendem Jahr soll der gesamte männliche Jahrgang verpflichtend gemustert werden.

Erst zu Wochenbeginn hatte das Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben zudem mitgeteilt, dass die Zahl der Anträge auf Kriegsdienstverweigerung steige. Bis Ende August gingen demnach 12.102 Anträge ein. Das waren bereits mehr als dreimal so viele wie im Gesamtjahr 2025, als es 3.879 Anträge gab.

Am 3. Oktober zahlreiche Bürger von Stuttgart über Plauen und Dresden bis Berlin auf die Straße und demonstrierten für Frieden. Sie forderten den Verzicht auf die Wehrpflicht und ein Ende der Aufrüstung.

Heuchelei beendet keinen Krieg

Neuer KI-Filter des MAD
Wer nicht zur Bundeswehr will, muss nur rechts im Web posten
Ganz anders klingt der Bundeskanzler: Entschlossen verkündete er am vergangenen Wochenende, Deutschland werde die Ukraine weiter unterstützen. Während in Deutschland beinahe wöchentlich weitere Unternehmen insolvent gehen oder Arbeitsplätze abbauen, andere Unternehmen auf Rüstungsproduktion umstellen und somit weiteres Steuergeld verschießen, verschenkt der Kanzler weitere 1,35 Milliarden Euro an die Ukraine. Und wozu? Glaubt er auch an den Satz seiner Kriegserklärer-Freundin Baerbock: Waffen schaffen Frieden? Wohl eher flüstern ihm seine Blackrock-Kontakte zu.

Die Tagesschau flankiert den Bundeskanzler gekonnt: Sie zeigt eindrückliche Aufnahmen von den Zerstörungen in Kiew, die Merz als „tägliche Kriegsverbrechen“ bezeichnet. Er hat recht: Krieg ist furchtbar und zerstört das Leben vieler Menschen. Ob weitere Waffenlieferungen und Geldgeschenke an ein korruptes Land helfen den Krieg zu beenden? Er heuchelt Gesprächsbereitschaft, ohne ernsthaft auf die andere Seite zugehen zu wollen.

Nach dem Merz-Auftritt übernimmt eine Korrespondentin der Tagesschau und erläutert, warum die Menschen in der Ukraine weiterhin deutsches Geld brauchen. Die Ukraine sei hochverschuldet, man wisse noch nicht, wie man die Kosten der nächsten Monate decken könne. Kein kritisches Wort zur Kriegstreiberei des Kanzlers.

Tagesschau und Merz im Gleichschritt

Der ehemalige Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) wiederum traf sich am 7. Oktober mit Putin in Moskau und gratulierte dem russischen Präsidenten zu seinem Geburtstag. Putin habe von Schröders Aufenthalt aus den Medien erfahren und ihn zur Feier eingeladen, heißt es. Sie posieren gemeinsam auf einem Foto, in dem sie sich fest die Hände schütteln und lächeln. In der Vergangenheit hatte Putin ihn als möglichen Verhandlungspartner benannt. Schröder war in Russland, um sein Amt als Aufsichtsratsvorsitzender bei der dortigen Tochtergesellschaft von „Globus“ anzutreten.

Statt diese Geste als mögliche Annäherung zu werten und darüber nachzudenken, wie Europa in Frieden miteinander leben und Handel treiben kann, beschuldigen Merz, viele hochrangige Politiker und Medien Russland weiter, Deutschland angegriffen zu haben. Schröder gilt selbstverständlich als „Putin-Versteher“. Die Tagesschau, Süddeutsche Zeitung, Bild, Spiegel und Konsorten empören sich, als hätte er Deutschland verraten. Merz hingegen wird für seine törichte Äußerung über einen Krieg mit Russland gefeiert.

Beweise dafür gibt es keine. Man kann nur hoffen, dass Merz endlich zurücktritt, bevor er Deutschland aus Unfähigkeit, Torheit oder Gewissenlosigkeit in einen zerstörerischen Krieg führt.

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Kommentare ( 1 )

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Thomas
35 Minuten her

Die Globalisten sind so verzweifelt das sie zu allem bereit sind um ihre Macht zu behalten.
Auf dem Spiel steht nicht nur ihr persönliches Reichtumsprogramm: sinnlose Kriege, Ökowahn, internationale Geldwäsche, Spekulations Finanzkapitalismus, der totale Ausverkauf „ihrer“ Länder, sondern auch die aufziehende Gefahr als Hochverräter ihrer jeweiligen Länder zur Rechenschaft gezogen zu werden.
Um das zu vermeiden sind sie bereit Europa in einem Krieg mit Russland zu führen und wenn das nicht klappt Europa in Migrantifa Bürgerkriege zu stürzen.

Last edited 34 Minuten her by Thomas