Die Vorwürfe gegen Ulrich Siegmunds Studienabschluss sind widerlegt. Zurück bleibt eine so plumpe wie durchsichtige Kampagne, deren Absicht, Siegmund zu beschädigen, den Urhebern wie ein Betonklotz auf die eigenen Füße fällt.
picture alliance / dts-Agentur
Von demokratischen Verfahren, erst recht von demokratischen Diskurs kann keine Rede mehr sein. Denn es wird auf der politischen, auf der medialen und auf der juristischen Ebene immer absurder, immer schmutziger, wie man derzeit auch in Sachsen-Anhalt beobachten kann. Für die Protagonisten und Mitläufer der Brandmauereinheits-Partei aus SED-Linken, Grünen und Union liegen die Nerven blank. Im „Land der Reformation“, in dem der Satz „Hier stehe ich, ich kann nicht anders, Gott helfe mir, Amen“ nachhallt, hat die AfD das erste Mal die Chance, die Regierung zu übernehmen.
Der Bildungsminister von Sachsen-Anhalt beschimpft Schüler und Eltern öffentlich, anstatt Probleme, wenn es sie denn tatsächlich gibt, intern zu lösen. Der Ministerpräsident der CDU, Sven Schulze, der in Blockparteimanier sich wohl auch der SED-Linken unterordnen würde, wenn er denn dafür Ministerpräsident bliebe, klammert sich verzweifelt an einen früheren Sketch-Arbeiter des deutschen Fernsehens, der zwar nicht lustig, dafür aber albern genug war. Klar, dass Schulze da nichts zu lachen hat, aber vielleicht zaubern Didis Gähn-Songs und Pionierleiterweisheiten doch 19 Kreuze mehr bei der CDU. Statt Argumente und Perspektiven für Sachsen-Anhalt zu unterbreiten, spielt Schulze nur das Spiel „Wer hat Angst vorm blauen Mann“. Und umso beliebter Ulrich Siegmund wird, umso schmutziger werden die Anwürfe.
In höchster Not wird nun der Bachelor von Siegmund herausgekramt. Ohne Recherche werden Behauptungen aufgestellt, in einer Art schlimmer als es Putins härteste Verächter Putin stets unterstellen, und Desinformation betrieben. Zuerst wurde massiv angezweifelt, dass Siegmund einen Studien-Abschluss hat. Egal, ob es stimmt oder nicht, etwas bleibt immer hängen, sagen sich die Brandmauer-Propagandisten. Brandmauer-Profis fanden in Siegmunds Lebenslauf die Angabe, dass er an der Europäische Fernhochschule Hamburg zwischen 2013 und 2016 den Studiengang „Betriebswirtschaftslehre & Wirtschaftspsychologie“ belegt und mit dem Bachelor of Arts abgeschlossen hatte. Ulrich Siegmund veröffentlichte daraufhin sein Bachelor-Zeugnis. Ohne Recherche oder Nachfrage wurde dann typisch für Rotgrün verschwörungstheoretisch spekuliert, dass das Zeugnis gefälscht und mit künstlicher Intelligenz erstellt worden sein könnte, weil es diesen Anschluss nicht gibt. D.h. nicht mehr gibt, doch zu Siegmunds Studienzeit gab es diesen noch. Man hätte natürlich die Universität fragen können, wie es die Ostdeutsche Allgemeine tat: „Herr Ulrich Siegmund hat an der Euro-FH studiert und sein Studium 2016 erfolgreich abgeschlossen“, teilte die Hochschule dieser Zeitung mit. Siegmund habe den Studiengang „Betriebswirtschaftslehre & Wirtschaftspsychologie“ absolviert und den Abschluss Bachelor of Arts erworben.“
Der Europa-Abgeordnete des BSW, Fabio di Masi, hat dazu das Notwendige auf X gesagt: „Die Debatte über den Studienabschluss des AfD Spitzenkandidaten in Sachsen-Anhalt offenbart in ihrer Dämlichkeit warum die elitäre, liberale „Mitte“ gegenüber dem Aufstieg der AfD so hilflos ist. Man ist so besoffen von der eigenen vermeintlichen Überlegenheit, dass man der AfD immer wieder einen solchen Gefallen tut! Siegmund steht sinnbildlich als bodenständiger Duftverkäufer bei Galeria Kaufhof, während man in der Austernbank in Berlin-Mitte die Nase rümpft, dass es kein Master of Neuroscience der ETH Zürich war. Ein Politiker kann übrigens drei Doktortitel tragen und maximal schlechte Leistung für das Allgemeinwohl abliefern und ein Facharbeiter anständiges politisches Handwerk erbringen. Ich wurde zunächst nicht zum Abitur zugelassen, da ich seit dem 17. Lebensjahr mein Lebensunterhalt finanzieren musste und habe später dann über einen Umweg studiert und durch diesen Bruch in meiner Biografie mit größter Motivation als Andere respektable akademische Leistungen erzielt. Entscheidend ist das alles aber nicht!“
Aber auch Medien haben sich da wieder mal keineswegs mit Ruhm bekleckert:
— Florian Gallwitz (@FlorianGallwitz) August 4, 2026
Doch die künstliche und mit Diffamierungsabsicht angezettelte Debatte hatte übrigens zwei unerwünschte Nebeneffekte: Der eine ist ein ungeheurer unfreiwilliger Sympathiebekundungseffekt und Fremdscham über diese durchschaubare, wie schlampig recherchierte Kampagne. Der andere ist der, dass nun plötzlich der Studienabschluss von CDU-Sven Schulze in Frage gestellt wird. Um es kurz zu machen, die Vorwürfe gegen Schulze sind so substanzlos wie die gegen Siegmund.
Doch man kann schon darauf warten, dass, anstatt Sachargumente vorzubringen, wieder mit Schmutz geworfen wird, Verdächtigungen, Halbwahrheiten, Diffamierungen und Behauptungen ohne Nachweise in die Welt (auch im plattesten Sinne des Wortes) gesetzt werden, teils sogar bis in die Kampagne hinein getrieben werden.
Da fordern 1000 Juristen das Verbot der AfD, 1000 Juristen, die so politisieren, dass sie wohl in jeder politischen Justiz, in jeder Diktatur willkommen wären. Man lese nur die Gerichtsreden von Wyschinski, Melsheimer und Hilde Benjamin. Wolfram Weimer bettelt inzwischen zum Fremdschämen um Anerkennung bei Rotgrün und will auch gern sein Scherflein zur Diffamierung beitragen. Wahrscheinlich kann er auch nicht mehr, als ein Amigo zu sein. Denn jetzt sieht sich Weimer als „Kulturkämpfer“, als Kulturkämpfer gegen die AfD und fügt hinzu: „Die AfD in Sachsen-Anhalt steht in direkter Kontinuität der Nazis, was das Bauhaus angeht.“ Dass Weimer zitiert werden wird mit dem Teilsatz: „Die AfD in Sachsen-Anhalt steht in direkter Kontinuität der Nazis“, weiß er, ebenso wie er weiß, dass er aus rechtlichen Gründen immer darauf verweisen kann, dass er unvollständig zitiert wurde, denn man hat ja die Einschränkung weggelassen: „was das Bauhaus angeht.“ Wenn man so selektiv herangeht wie Weimer, könnte man mit der Methode auch die Nörgler-Rede, die „Wegtreten-Rede“ von Merz in Kontinuität mit den Nazis setzen, was auch Unfug wäre. Aber man sollte den Kulturkämpfer Weimer, der so verzweifelt nach Kultur sucht, auch nicht überfordern. Von Claudia Roth unterscheidet er sich nur dadurch, dass er keine Röcke trägt.
Die Brandmauer-Funktionäre und ihre Medien sind nicht mehr in der Lage, Sachargumente vorzubringen. Gar nicht mehr. Der demokratische Streit der Positionen und der Wettstreit politischer Alternativen werden durch das argumentum ad hominem ersetzt. Weil sie in der Sache nichts zu sagen haben, gehen sie ad personam, greifen Menschen an und werfen mit Schmutz.
Stellen wir uns darauf ein, bis zur Sachsen-Anhalt-Wahl wird es immer schmutziger werden – und danach nicht aufhören. Die Protagonisten der Brandmauer-Einheitspartei kämpfen nur um ihre Macht und immer schamloser um ihren Platz am Futtertrog. Dem Land haben sie außer Verwahrlosung, Niedergang, Kriminalität und Ausplünderung nichts zu bieten, außer Zensur, Repression und Propaganda. Sie merken in ihrem Überheblichkeitsrausch nicht, dass alles, was sie den politischen und intellektuellen Gegnern und den Kritikern, den „Nörglern“ (Merz) vorwerfen, nur eine erstaunlich exakte Beschreibung ihres eigenen Verhaltens, ihrer Umgangsformen ist.
Sie werfen den politischen Gegnern, die sie in stalinistischer Tradition als Feinde sehen, Hass vor. Doch propagieren sie den Hass, wenn sie bspw. skandieren „Ganz Stuttgart“ oder was auch immer „hasst die AfD“. Wenn auf dem ach so vielfältigen CSD in Hamburg Alice Weidel als Nazischlampe, aber auch anderswo, beschimpft wird, dann ist das Hass und Hetze in einem, die übrigens gar nicht vielfältig, sondern in diesem Fall einfältig queer ist. Wenn Leute wie der Berliner Queer-Beauftragte Alfonso Pantisano eine Karte in die Kamera hält, auf der steht: „Du Hetero-Sau“, ist das nicht ironisch, sondern diskriminierend gemeint. Wenn Weiße nach den Maßstäben der Antidiskriminierung rassistisch beleidigt und diskriminiert werden, dann ist das nicht rassistisch, weil Weiße nicht rassistisch beleidigt werden können, denn nur sie können nach der herrschenden rotgrünen Ideologie rassistisch sein.
Selbst im 200 Jahre alten Debattierklub Oxford Union tobte während einer Debatte über den Islam vor den Toren der Universität ein islamistischer Mob. Statt den Islamkritikern mit Argumenten zu begegnen, verwies Aisha Khan Aziz, Chief Negotiations Officer der Oxford Union, auf die Menge vor der Tür und drohte: „Ohne den Schutz und die Großzügigkeit einer muslimischen palästinensischen Präsidentin und eines überwiegend südasiatischen Exekutivkomitees wärst du, nun ja, buchstäblich erledigt.“ Spätestens daran lässt sich erkennen, wohin die rotgrüne Ideologie führt: in die Diktatur.


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Für die Protagonisten und Mitläufer der Brandmauereinheits-Partei aus SED-Linken, Grünen und Union liegen die Nerven blank.
Und das ist gut so.
Meine Oma, geboren 1899, sprach immer von Lügenpresse.
Meine Oma hatte recht.
Unsere Tageszeitung erscheint bereits im Klopapierformat.
Ich lebe seit Jahren ohne Abo und erfreue mich bester Gesundheit.
Es sind ja in den letzten Jahren einige akademische Dünnbrettbohrer aufgeflogen, meist mit Plagiaten, da hat man sich wohl gedacht, das bewährte Mittel mal bei der AfD anzuwenden.
Was den Haltungsjournalisten dabei nicht ins Hirnkastl geht ist, dass an den Vorwürfen auch was dran sein muss.
Übrigens geht es dabei nicht darum, ob und wieviele akademische Grade jemand hat, und inwiefern diese jemanden für ein Amt qualifizieren, sondern ob sich jemand mit falschen bzw. unverdienten Lorbeeren schmückt, und inwiefern das jemanden disqualifiziert.
Das wird , wie vor vielen Monaten prognostiziert, noch viel “ besser“. Was sich sehr einfach aus 2 Faktoren herleiten lässt, der völligen charakterlichen Verwahrlosung der Täter, die unter anderem deshalb “ Karriere“ machten, ihrer kriminellen Energie und dem “ Preis“, der für sie auf dem Spiel steht. Menschen, die ohne Politik , auch als deren Handlanger, vollkommen gescheitert wären, die nun aber ohne jede Kompetenz fürstlich alimentiert werden, neigen dazu, mit allen Mitteln gegen die “ Bedrohung“ vorzugehen. Erst recht natürlich im Falle einer völligen sittlich/moralischen Verwahrlosung. Überraschend ist das nicht und “ eigentlich“ sollte es auch gerade in… Mehr
Vielleicht ist das der Hintergrund für die Negativauslese in den Parteien. Da kommen Leute voller Elan und guter intellektueller Basis in eine Partei, wollen sich einbringen und haben auch tatsächlich etwas, das sie in die Suppe bröseln können. Tageslichttauglich sowieso, sind sie gestandene Leute. Und dort treffen sie oft genug, zu oft eigentlich, auf den gesellschaftlichen Bodensatz. Widerwärtig vom Charakter, niederträchtig, sich für keine Schweinerei zu schade. Der Tüchtige wird von ihnen neidvoll angegriffen, er widersteht zunächst, die Angriffe werden aber immer persönlicher und gehen an die Integrität, an die Würde. So ziehen sie den Tüchtigen zu sich hinunter und,… Mehr
Möge dieses entsetzliche Land BRD so bald als möglich zerfallen und unter seinen Nachbarn aufgeteilt werden. Je weniger BRD Bürger desto besser!
Durch das sofortige Vorlegen des Abschlusses, wurde jeder Zweifel ausgeschlossen.
Baerbock hat bis heute nichts vorgelegt, außer die Rechnung ihrer Inkompetenz.
Bananenrepublik. Unterste, hinterste Bananenrepublik. Ich habe große Zweifel daran, dass Siegmund da noch was retten kann. Ich wünsche ihm trotzdem alles erdenkliche Glück und ein langes Leben.
ich begleite die AFD seit der Gründung 2013 und andere nationale Parteien zuvor…..
der „Einheitsparteienstaat“ arbeitet IMMER mit Diffamierung und Unterstellung,mit U-Booten wie Meuthen oder mit leicht zu drehenden Gestalten wie den ursprünglichen Professoren der AFD.
Es ist befriedigend zu sehen,das diese so platte und abgenutzte Taktik mittlerweile nur noch Ablehnung und Trotz im Volk erzeugt!
Das war übrigens auch bei den anderen nationalen Parteien so,nur wurde da nicht reflektiert berichtet oder recherchiert,da stand das Urteil sofort fest
> Man ist so besoffen von der eigenen vermeintlichen Überlegenheit, dass man der AfD immer wieder einen solchen Gefallen tut!
Vielleicht nicht gerade gegenüber der AfD, aber gegenüber etlichen nichtwestlichen Völkern trieft aus Manchen hier komplett dämliche Überlegenheit – die in einer Entität im freien Fall komplett nicht zusteht.
Die Mainstreamdödel könnte sich ja mal mit den Nichtabschlüssen des links-grünen Amtsinhaber in Bund und Land beschäftigen.
Die ganzen Gestalten, bestenfalls Abiturienten (m/w/d), die da Minister und Staatssekretäre mimen und keinerlei auch nur ansatzweise ausreichende Bildung haben. Dazu noch die Leute mit gruseligsten Abschlußthemen aus der Welt ganz weit jenseits von MINT. Man merkt dem Regierungserfolg an, was da für Hohlchargen sitzen.