Die Bilder aus Ceuta und Melilla zeigen, was aus Schengen geworden ist: ein grenzenloser Raum für Invasoren und ein schutzloser Raum für seine Bürger. Die Frage ist längst nicht mehr, ob Berlin Deutschland verteidigt, sondern wie viele illegale Migranten noch ins Land gelangen werden.
picture alliance / Anadolu | Hicham Rachidi
Schengen-Europa, die Idee eines freien Europas, eines Europas ohne Grenzen innerhalb Europas, mit starken Außengrenzen liegt in Schutt und Asche. Nennen wir die Dinge beim Namen und drucksen wir nicht „politisch korrekt“ herum: Schengen-Europa liegt in Trümmern, weil die schwarzrotgrünen Politiker, die Brandmauer-Politiker, die den Verrat gleisnerisch „liberale Demokratie“ nennen, an der sehr, sehr wenig liberal ist, weil diese Politiker von Merkel, über de Maiziere, über Juncker, Asselborn, Habeck, Baerbock, Faeser, Scholz, Sánchez, Starmer, Macron, Merz, Klingbeil, Bas, Radovan und Dobrindt nicht den Schengenraum schützten, sondern ihn für den Ansturm aus Afrika und für die islamische Landnahme öffneten. In Ceuta sehen wir das erschütternde Ergebnis auch ihrer Politik.
Doch nun könnte es auch andere betreffen, Italien zum Beispiel, Frankreich zum Beispiel, Deutschland ist fast schon verloren. Schaut man nach Spanien, nach Ceuta, dann sieht man martialische Bilder, dann sieht es nach Krieg aus. In den letzten 24 Stunden sind laut Schätzung des spanischen Innenministeriums ca. 60.000 Migranten aus Marokko auf dem Land- und Seeweg in die spanische Exklave Ceuta gewaltsam eingedrungen. Was für ein Heer. Blickt man auf die verfügbaren Bilder, sieht man vorzugsweise eher jüngere Männer, eine Armee, die den Schengen-Raum angreift und zum Kollabieren bringt. Die Bilder, die man jetzt sieht, kennt der literarisch Interessierte aus dem damals politisch verketzerten Roman „Das Heerlager der Heiligen“ von Jean Raspail. In dem Roman von 1973 hält eine Flotte von Migranten, die von den Rotgrünen in ihrem Hass auf die eigene Nation geradezu als Heilige wahrgenommen wird, auf die Südküste Frankreichs zu. Sie stürmen die französische Küste. Europa besitzt nicht mehr die Kraft, aber auch nicht mehr den Willen, sich zu verteidigen.
Wenn wir noch eine deutsche Regierung haben, die sich den Deutschen und Deutschland verpflichtet fühlt, wenn Merz, Klingbeil, Dobrindt und Pistorius nur im Ansatz noch ihrer Verantwortung gerecht zu werden, sich verpflichtet fühlen, und Schaden vom deutschen Volk abwenden wollen, muss die deutsche Regierung sofort die Grenzen für Migranten und spanische Expresseingebürgerte schließen. Das würde den notwendigen Domino-Effekt erzeugen, dass auch die Franzosen und auch die Italiener ihre Grenzen kontrollieren. Die Regierung Klingbeil-Merz sollte es tunlichst unterlassen, sich auf Brüssel herauszureden. Von der Leyen, wie bereits ihr Vorgänger Juncker tragen eine erhebliche Mitschuld an der Situation, die übrigens nicht überrascht, sondern seit 2015 immer wieder prognostiziert wurde, zwar nicht von Leuten wie Ulf Poschardt, der damals noch in einem angeschafften Pathos von Merkels „Verabredung mit der Geschichte“ schwadronierte, aber u.a. von Tichy, Baberowski, Sarrazin, Mai, die dafür angefeindet wurden.
Von den Roten und den Grünen werden wir drastische Dinge hören. Sie müssen sich jetzt entscheiden, ob sie dieses Volk oder ihre Ideologie lieben – beides geht nicht zusammen. Sie können sich entscheiden, ob sie Ideologen oder Patrioten sein wollen. Sie sollten doch wenigstens aus dem Terroranschlag auf den CSD gelernt haben.
Sánchez wurde jedenfalls von Spaniern, als er in Ceuta eintraf, kritisiert, „Spanien zu verraten“ und „die Grenze ungeschützt“ gelassen zu haben.
Für Friedrich Merz ist die Stunde da, in der er beweisen kann, Deutschlands Kanzler zu sein. Er muss nicht einmal reden, d.h. er sollte auch nicht reden – er sollte, er muss nur handeln, nur einmal das richtige tun. Über seine Kanzlerschaft wird in Ceuta entschieden, darüber wie er mit der erwarteten Krise umgeht, ob er Deutschland schützt.
Es sind Bilder wie aus einem Kriegsgebiet, die uns aus Ceuta und Melilla erreichen. Es liegt in der Hand der Bundesregierung, ob es nur die Bilder sind, die uns erreichen. Und da steht einfach nichts Gutes zu befürchten.





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