Seelenhygiene mit humorvollen Aphorismen

Trigger-Warnung! Diese unfrommen Aphorismen sollten nur Menschen lesen, die Humor haben und die manchmal wie Achijah Zorn ihren inneren Haushalt geborgen, frech und frei mit Spott und Hohn regulieren.

Manchmal denken Parteisoldaten, Politik sei die Wissenschaft von Ignoranz, Arroganz und Larmoyanz.

Manchmal steht „links-progressiv“ für den direkten Durchmarsch einer Kulturnation in den Schweinestall.

Manchmal fällt durch die deutsche Außenpolitik noch nicht einmal in China ein Sack Reis um.

Manchmal halten sich die demütigen Mitglieder der Antifa für das Bundesverfassungsgericht, während die restlichen Antifanten felsenfest überzeugt sind, die göttlichen Richter im sofort zu vollstreckenden Letzten Gericht sein zu müssen.

Manchmal sind demokratische Wahlen ein Pferderennen mit trojanischen Pferden.

Manchmal präsentiert der öffentlich-rechtliche Rundfunk einen Lottogewinner als „Experte“ für Lottozahlen.

Manchmal wundern sich Politiker, dass sie mit der inflationär gebrauchten „Nazikeule“ nur noch ein erholsames Schnarchen auslösen können.

Manchmal enthält das WM-Spiel Deutschland-Paraguay mehr Aufbauendes für die Seele als der Abschlussgottesdienst des Kirchentags.

Manchmal fühlen sich Leute bereits discreminiert, wenn sie sich selber mit Sonnencreme eincremen.

Manchmal denken Politiker, eine Kuh würde mehr Milch geben, wenn man zusätzliche verbeamtete Melker einstellt.

Manchmal sollte man Anfängen wehren, aber noch häufiger sollte man Anfänge ehren.

Manchmal erinnern mich die Körper von übertätowierten Fußballern an die Schmuddelecken unserer Güterbahnhöfe mit ihrer filigranen Graffiti-Kunst.

Manchmal orientieren sich Bischöf*innen am Chamäleon, wenn sie Farbe bekennen.

Manchmal ist der Hauptfeind der CDU das C und das D und das U; macht ihr aber nichts, solange sie den Kanzler stellt.

Manchmal schlachten Politiker ihre Kühe, um sie noch effektiver melken zu können.

Manchmal fliegen durch die Computer-Funktion der Autokorrektur in einem Text die Fotzen.

Manchmal bekommt in einem Chor die Krähe die schwierigste Gesangsstelle, weil sie die richtige Haltung beim „Singen“ hat.

Manchmal schaut der gewichtige Bundestagsabgeordnete in den Spiegel und ist überzeugt davon, dass er mehr Diäten braucht.

Manchmal erinnern mich Bundestagsreden, in denen politisch korrekte Phrasen erneut durchgequirlt werden, an einen Komposthaufen.

Manchmal sind die Dogmen der Kulturelite so irre, dass sie in mir sämtliche Lebenskräfte wecken, noch viel älter zu werden, um ihr Scheitern und ihre Revision unbedingt noch genüsslich miterleben zu können.

Manchmal ist das einzige, was mich an der Regierung stört, alles.


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