Die Nachricht für Merz-Macron-Starmer-von der Leyen lautet: Die öffentliche Meinung verschiebt sich von „Iran hat die Oberhand“ zu „Irans Vorräte gehen zur Neige“. Die Lage am Golf hat viel mehr Facetten, als diese Ignoranten sich vorstellen können.
Scxreenshot X / Xavian
Die Lage am Golf hat vor allem viel mehr Facetten, als sich etwa ein deutscher Kanzler Merz in seiner arroganten Ignoranz vorstellen kann – zusammen mit nicht weniger arroganten Ignoranten wie Presidente Macron und Premier Starmer.
Präsident Trump soll sich bald zu den jüngsten Entwicklungen im Iran äußern (29. April 15 Uhr 15). Sprecherin Karoline Leavitt bestätigte, Trump habe sein nationales Sicherheitsteam einberufen, um den jüngsten Vorschlag des Irans zu prüfen. Eine Anhörung im Kongress mit Secretary of War Pete Hegseth und dem Vorsitzenden der Vereinigten Stabschefs, General Dan Caine, befasste sich heute zum Haushalt im Kontext des Krieges.
Eine Nachricht für Merz-Macron-Starmer-von der Leyen bei Robin Brooks: »Die öffentliche Meinung verschiebt sich bereits. Wir bewegen uns von „Iran hat die Oberhand“ zu „Irans Vorräte gehen zur Neige“.
Scott Bessent: »Irans Schattenbankensystem ist lebenswichtige Finanzader und ermöglicht Aktivitäten, die den Welthandel stören und Gewalt im Nahen Osten anheizen. Illegale Gelder, die über dieses Netzwerk fließen, unterstützen die laufenden Terroroperationen des Regimes und stellen eine direkte Bedrohung für US-Personal, regionale Verbündete und die Weltwirtschaft dar. Finanzinstitute sind gewarnt: Jedes Institut, das diese Netzwerke unterstützt oder mit ihnen zusammenarbeitet, riskiert schwerwiegende Konsequenzen.«
Rial fällt. »Nachdem es dem Regime während der wochenlangen Kämpfe gelungen war, den Kurs der Landeswährung bei etwa 1,5 Millionen Rial je Dollar zu stabilisieren, ist der Rial in den letzten Tagen an den iranischen Märkten deutlich gefallen und notiert bei 1,694 Millionen Rial pro Dollar. Er hat innerhalb von drei Tagen rund 10 Prozent seines Wertes verloren.«
Ohad: »Wer die Äußerungen … der VAE in den letzten Wochen verfolgt hat, konnte die Botschaft deutlich vernehmen – eine bittere Enttäuschung über die politische Ordnung in der arabischen Welt (und Überlegungen, die Arabische Liga zu verlassen) sowie über die globale Energieordnung nach dem Krieg im Iran – daher kam diese Nachricht nicht völlig überraschend … die VAE beweisen einmal mehr ihre Kühnheit, ihre Entschlossenheit, ihre Unabhängigkeit und ihre Fähigkeit, Interessen selbstbestimmt zu verfolgen, ohne sich von anderen mitreißen zu lassen. – Es sieht so aus, als ob die Weltlage bald spannend wird. Wer hätte gedacht, dass Sinwars (Hamas-Führer) Blutdurst den Iran in die Knie zwingen und die Energie- und arabische Ordnung so grundlegend verändern würde?«
Bahrain. »Das Innenministerium gab den Entzug der Staatsbürgerschaft für 69 Personen bekannt, weil diese sich „während des Krieges öffentlich mit dem Iran identifiziert und ihre Opposition gegen den Krieg gegen den Iran zum Ausdruck gebracht hatten“.« – Es handelt sich um Doppelstaatsbürger.
Zur Einstimmung eine Beobachtung von Javier Blas, Bloomberg, in der Straße von Hormus gestern: »Ein japanischer Supertanker fährt auf dem Weg aus dem Persischen Golf in die Straße von Hormus ein. Der VLCC „Idemitsu Maru“ folgt den neuen iranischen Schifffahrtsrouten mit einer Ladung von rund 2 Millionen Barrel saudischem Öl. Ein Verhandlungssignal? Ein diplomatischer Schachzug?«
Der Iran hat einem japanischen Supertanker mit zwei Millionen Barrel Öl an Bord die Durchfahrt durch die Straße von Hormus genehmigt. Das Schiff befährt die vom Iran neu festgelegten Schifffahrtsrouten. Japan ist ein wichtiger Verbündeter der Vereinigten Staaten, weshalb diese Entwicklung bemerkenswert ist. Tokio zahlt mit Sicherheit eine Transitgebühr für dieses Schiff.
Es kommt wohl drauf an, wer welche Beziehungen zu welchem Teil der inzwischen völlig unübersichtlich zerrissenen IRGC-Führung des Iran hat und sie wie hier mit welcher Zahlung an wen regeln kann. Durch kommt also derzeir, wer die Iran-Maut zahlt, nachdem die US-Marine ihn durchlässt.
Es ist sehr schwierig zu wissen, was aktuell im Iran geschieht, sowohl politisch als auch gesellschaftlich. Im Interview sagt die iranische Soziologin Mahnaz Shirali, dass „niemand das Land heute noch kontrolliert“. Nur die Repressionskräfte seien weiterhin aktiv. Dies mache einen Sturz des Regimes ohne Intervention von außen unmöglich. Sie unterstütze den von den USA verfolgten Druck, um rivalisierende Machthaber zu brechen, die jede Ideologie aufgegeben hätten und sich nur noch auf ihr Überleben und das ihres Nutzens konzentrieren. Besonders scharf kritisiert sie Westmedien und europäische Regierungen, die sich durch die Weigerung, die „monströse“ Natur des Regimes anzuerkennen, zu dessen „Komplizen“ machen. Sie ist überzeugt, dass die Islamische Republik bereits gefallen ist. Und sie klammert sich an die Hoffnung, so bald wie möglich nach Teheran zurückkehren zu können.
Mor Edge Insight: »Mahmoud Nabavian, Vize-Vorsitzender des Nationalen Sicherheitsausschusses des iranischen Parlaments, erklärte, das islamische Regime wolle weder Verhandlungen noch einen Waffenstillstand und Verhandlungen nur, um seine Waffen und Vorräte aufzufüllen. – Es sei höchste Zeit, den Waffenstillstand zu beenden und dieses Regime mit beispielloser Härte ein für alle Mal zu stürzen.«
Iran News9: »Dramatischer Bericht aus der Sitzung des Obersten Nationalen Sicherheitsrats: Das Regime bereitet sich auf ein mögliches Wiederaufflammen der Proteste in den kommenden Tagen vor. Laut Quellen, die Iran International berichteten, zeichneten Sicherheitsbeamte ein besonders düsteres Bild der Lage: Sie befürchten einen Aufruf Reza Pahlavis zu Protesten auf der Straße und gehen davon aus, dass die Wirtschaftskrise, die Arbeitslosigkeit und der starke Preisanstieg bald zu einer Eskalation führen werden.«
Jason Brodsky zitiert Anwar Gargash: »„Dies war ein sorgfältig geplanter Angriff, keine spontane Entscheidung von 24 oder 48 Stunden. Der Angriff Irans auf seine arabischen Nachbarn ist ein geplanter Angriff, Teil eines Konfrontationsszenarios, das von iranischen Planern entworfen wurde. Diese errichteten die notwendigen Befestigungen und bewaffneten sich entsprechend.“ „Jeder Golfstaat verfolgte eine Politik der Eindämmung Irans, und all diese Eindämmungsstrategien sind gescheitert.“ „Ob diese Eindämmung nun in Form von Vermittlung, Beteiligung an gemeinsamen Energieprojekten, strategischen Abkommen oder – wie im Fall der VAE – durch Handelsbeziehungen erfolgte.“ „Sie alle sind kläglich gescheitert.“ „Es ist schlichtweg inakzeptabel, den iranischen Außenminister sagen zu hören: ‚Wir sind gute Nachbarn.‘ Dieses Problem lässt sich nicht mit einer Reihe von Erklärungen abtun, als sei nichts geschehen.“
UANI: „Der Iran verfolgt seit 47 Jahren dieselbe Strategie und glaubt, Präsident Trump aussitzen zu können. Doch die USA haben militärisch alle Trümpfe in der Hand, und die Blockade hat gravierende Folgen für die iranische Wirtschaft.“
Matt Broomfield sieht einen neuen Irakkrieg komme: »Iraks weitverzweigtes Netzwerk pro-iranischer Milizen findet im Vergleich zur Hisbollah oder den Huthis wenig Beachtung. Doch sie sind für Irans wirtschaftliches und strategisches Überleben von entscheidender Bedeutung – und steuern auf einen Konfrontationskurs mit den USA zu.«
Wer glaubt, der Iran gewinne diesen Krieg, sollte seine Meinung überdenken. Die Zahl der bei amerikanischen und israelischen Angriffen getöteten zweiundfünfzig hochrangigen Militär-, Geheimdienst- und Sicherheitsbeamten, zeigt ein Ausmaß an Zerstörung, das die Propaganda der Islamischen Republik nicht verbergen kann.
Wie lange das zerrissene IGRC-Regime sich halten kann, wird auch der Pakistan nicht ändern können, das sechs Landkorridore für den Iran geöffnet hat, während er den Vermittler mimt. Trump weiß das natürlich.
J. Eckleben: »Ich vermute, der Iran denkt wieder über das Projekt Iran-Pakistan-India (IPI) „Peace Pipeline“ (auch „Friedenspipeline“ genannt) nach, die Erdgas aus dem iranischen South-Pars-Feld direkt über die Iran-Pakistan-Grenze nach Pakistan und weiter nach Indien (ca. 2.775 km) Die Erdöl-Goreh-Jask-Pipeline innerhalb des Iran liegt schon von Busheer bis zum Golf von Oman. Von da aus ist es bis Pakistan auch nicht weit.«
»Auch nach zwei Wochen kommen iranische Frachtschiffe durch die Straße von Hormus. Am Wochenende durchquerten 17 Schiffe die Straße von Hormus. 2. Etwa die Hälfte davon lud in iranischen Häfen. 3. Die meisten nutzen von Iran festgelegte Routen. 4. Die USA geben insgesamt 38 Abfangmanöver an und haben mindestens zwei Schiffe kontrolliert. 5. Goldman Sachs hat seine Prognose für den Brent-Rohölpreis im vierten Quartal auf 90 US-Dollar pro Barrel angehoben. So funktioniert es: Die Schiffe laden Öl in iranischen Häfen und fahren dann entlang der iranischen Küste in Richtung Pakistan. Sie dringen nie in internationale Gewässer ein, in denen die US Abfangrecht haben. Von dort aus passieren die Schiffe die Küstengewässer Pakistans und Indiens unter dem sogenannten „friedlichen Durchgang“. Dies ist ein völkerrechtlich garantiertes Recht. Sobald die Schiffe diese Korridore erreichen, haben die US keinerlei Befugnisse mehr. Offiziell herrscht eine vollständige Blockade, doch in Wirklichkeit hat der Iran zahlreiche Schlupflöcher gefunden.«
OSINTYB: »Iran: Lager voll, Tanks marode, Produktion kurz vor dem Stillstand. Ein Hoch auf die „Experten“, die die Amerikaner für Amateure hielten! Aufgrund der amerikanischen Seeblockade können die Iraner ihr Öl nicht mehr regulär abtransportieren. Sie legen Vorräte an – doch die Lagerkapazitäten reichen nicht aus. Sie kämpfen mit den Folgen der Krise und improvisieren mit verlassenen Tanks und heruntergekommenen Anlagen in Gebieten wie Ahvaz oder Asaluyeh. Das gesamte System stößt an seine Grenzen, suchen sie nach Ausweichlösungen. Zum Beispiel den Transport von Öl nach China per Bahn. Doch die Bahn ist langsam, teuer und vor allem völlig ungeeignet für solche Mengen. Schätzungen zufolge sind die Lagerkapazitäten in wenigen Tagen erschöpft. Dann müssen sie die Produktion entweder drosseln oder ganz einstellen. (Ein Produktionsstopp ist logistisch äußerst schwierig und mit vielen Risiken verbunden.) All das erklärt, warum Teheran in den letzten Stunden so vehement auf ein Abkommen oder eine Lockerung der Blockade gedrängt hat. Im Kern geht es um ihre Fähigkeit, wirtschaftlich weiterzubestehen.«
Ayesha Tariq: »Irans Lagerkapazitäten werden erschöpft sein, sollte die US-Blockade andauern. Dies bedeutet, dass auch die Produktion schrittweise reduziert werden muss. „Die nutzbaren Lagerkapazitäten liegen bei ca. 26 Millionen Barrel (ca. 14 Tage), einschließlich schwimmender Lagertanks bei ca. 22 Tagen. Sollten nicht alle Lagertanks genutzt werden können, sinkt die nutzbare Kapazität einschließlich schwimmender Lagertanks auf nur noch ca. 12 Tage.“«
Hisbollah. »Die IDF zerstörten mit 450 Tonnen Sprengstoff den bisher bedeutendsten unterirdischen Tunnel im Südlibanon. Der Tunnel war etwa zwei Kilometer lang, bis zu 25 Meter tief, umfasste 30 Schächte und 30 Wohnquartiere. Der Tunnel war in Granitfelsen gehauen worden – ein gewaltiges und kostspieliges Projekt.«
Warum es kein Abkommen mit dem Iran geben kann, sehen viele Beobachter so: Kontrollierte der Iran die Durchfahrt durch die Straße von Hormus, wären das Petrodollar-System und die Golfstaaten verloren. Der Iran baute Atomwaffen, falls er nicht schon welche hat.
Und wer fragt, wo ist eigentlich die UN-Riesenbürokratie, dem sagt Hillel Neuer: »„Können die Vereinten Nationen nicht zwischen Opfern und ihren Unterdrückern unterscheiden, verlieren sie ihren Existenzgrund.“ Das ist das Kernproblem. Die moralische Klarheit ist verloren. Autoritäre Regime werden gestärkt. Dissidenten werden an den Rand gedrängt. Setzt die UN sich nicht für die Opfer ein, steht sie an der Seite der Autokraten.«

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Eine interessante Zusammenstellung von sich widersprechenden Aussagen. Die Überschrift passt wohl aber nicht so richtig dazu.
Das Gerede, die USA hätten „keine Strategie“, ist Unsinn. Es unterstellt, dass es eine durchgeplante Strategie geben könnte. Gemäß Clausewitz (oder sonstwem ???), ist jeder Schlachtplan hinfällig, sobald die Schlacht losgeht. Wer also meint, den Krieg gegen den Iran im einzelnen planen zu können, irrt. Wer meint, dass eine Kriegspartei am Anfang ihre „Strategie“ verkündet, damit Kanzler Merz zufrieden ist, träumt.
Ob es für den Westen gut ausgeht, weiß ich nicht. Nichtsdestoweniger ist dieser Krieg notwendig. Einen Terror- und baldigen Atomstaat Iran kann die Welt nicht gewähren lassen. Mein Dank gilt schon jetzt den USA, Israel und deren Präsidenten.
Trump setzt auf ein radikales Neudesign des US-Reisepasses
„Das ist kein Patriotismus“: Empörung über Trumps Gesicht auf neuen Pässen mit einem Porträtfoto von Donald Trumps zweiter Amtseinführung.
https://de.euronews.com/kultur/2026/04/29/das-ist-kein-patriotismus-emporung-uber-trumps-gesicht-auf-neuen-passen
Nachdem der Kaffeesatz aus News, Fake News, Wunschdenken und Meinungen gelesen wurde – nirgends wird mehr gelogen als im Krieg – würde ich mehr von verfizierbaren Fakten halten.
Während gestern hier vermeldet wurde, dass dem Iran das Öl bald ausgeht, las ich vorgestern, dass die Öl-Lager im Iran wegen der Hormus-Blockade so voll sind, dass er nach Lagern im Ausland sucht. Ein Schließen der Bohrstellen würde die Wiederaufnahme aus technischen Gründen erheblich erschweren.
Dem Iran geht nicht das Öl aus – das wurde nirgendwo behauptet – dem Iran gehen die Lagerkapazitäten aus, weil er das geförderte Öl nicht exportieren kann. Und ein Stoppen der Ölförderung, die bald notwendig wird, so wurde geschrieben, könnte große Schäden an den Förderanlangen verursachen.
Was dem Iran noch auszugehen scheint, sind Devisen, die er zur Einfuhr wichtiger Güter braucht. Und, so vermute ich, die es zur Finanzierung seiner internationalen Terrorbanden braucht, wie Hamas, Hisbollah und Terrorbanden im Irak. Das allein finde ich schon gut.
> Die Nachricht für Merz-Macron-Starmer-von der Leyen lautet: Die öffentliche Meinung verschiebt sich von „Iran hat die Oberhand“ zu „Irans Vorräte gehen zur Neige“. Wieder mal im Hudson Institute? Ex-CIA Larry Johnson: >>>Keine Bomben mehr für den Iran, stattdessen Wirtschaftskrieg?<<< > „… wird die Weltwirtschaft vor erheblichen Gegenwinden stehen, die schädlicher sein werden als die Wirtschaftskrise von 2008. Zu diesem Zeitpunkt werden die USA unter starkem Druck stehen, die Blockade zu beenden, die eher symbolisch als substanziell ist, und die Verhandlungen mit dem Iran wieder aufzunehmen. Iran seinerseits wird nicht um Erleichterung bitten … Iran hat die volle Unterstützung, einschließlich… Mehr