Deutschlands irrationale Reaktion auf Trumps Grönland-Politik

Die trotzige Reaktion von Wirtschaft und Politik auf Donald Trumps Zollstrafe im Grönland-Konflikt zeugt von einer bemerkenswerten Realitätsverweigerung. Es wird immer deutlicher, dass man in Brüssel und Berlin eher bereit ist, erhebliche Kollateralschäden im Streit mit den USA in Kauf zu nehmen, als nach rationalen Lösungen zu suchen. Es ist höchste Zeit, die eigenen Schwächen offen anzuerkennen.

picture alliance / imageBROKER | Arnulf Hettrich

Am Ende kam es im Streit um die strategische Zukunft Grönlands, wie es kommen musste. Auf die Verlegung eines Mini-Kontingents europäischer Truppen auf die von Dänemark verwaltete Insel reagierte Washington mit einem substanziellen Hebel: der Zollpolitik. Dieses inzwischen gut eingespielte Instrument richtet sich nun gegen die acht Staaten, die sich an der Aktion beteiligt haben – darunter auch Deutschland, das mit einer Truppe von 15 Soldaten an dieser skurrilen Maßnahme partizipierte, die nach nur 44 Stunden bereits endete.

Ab dem 1. Februar soll zunächst ein Zusatzzoll in Höhe von zehn Prozent in Kraft treten. Ab dem 1. Juni, sollte sich an der Ausgangslage nichts geändert haben, stiege der Strafzoll dann auf 25 Prozent. Kommt es im Grönland-Streit zum handelspolitischen casus belli, wird dies direkte Auswirkungen auf das gesamtwirtschaftliche Geschehen haben. Besonders exportstarke Volkswirtschaften wie Deutschland könnten bis zu 0,3 Prozent ihrer Wirtschaftsleistung einbüßen.

Seewege und Rohstoffe

Worum geht es bei diesem Streit? Donald Trumps Interesse an der strategischen Kontrolle der Insel begründet sich doppelschichtig. Zum einen spielen die reichen Rohstoffvorkommen Grönlands, insbesondere bei den Seltenen Erden, eine entscheidende Rolle. Zum anderen geht es um die Kontrolle zentraler Seewege in der Arktisregion. Das Hauptaugenmerk Washingtons liegt auf der Kontrolle der Nordostpassage entlang Russlands sowie der Nordwestpassage entlang der kanadischen Küste. Diese Transportrouten zwischen Europa, Asien und Nordamerika könnten in Zukunft an strategischer Bedeutung gewinnen. Auch die Davisstraße zwischen Grönland und Kanada nimmt eine zentrale Rolle im strategischen Machtpoker Der USA ein. Sie gewährt Zugang zu bedeutenden Rohstoffgebieten. Die Nordatlantikregion gilt für die US-Regierung generell als unverzichtbar für die militärische Absicherung der eigenen Machtsphäre.

Trump betonte in den vergangenen Tagen mehrfach, dass sich weder die NATO noch die Europäische Union in den vergangenen Jahren substanziell gegen den wachsenden Einfluss Chinas und Russlands in dieser Region politisch positioniert hätten.

Diese Argumentation wirft zwangsläufig die grundsätzliche Frage nach dem plötzlichen Interesse Europas an Grönland auf. Ein sauberer Ausweg aus der Krise wäre zweifellos ein Referendum der teilweise autonomen Insel. Wie sich dieser Prozess weiterentwickelt, bleibt jedoch abzuwarten.

Trotz statt Strategie

Die unmittelbaren Reaktionen aus der deutschen Wirtschaft und der europäischen Politik deuten jedenfalls darauf hin, dass man zunächst bereit ist, den Konflikt rhetorisch eskalieren zu lassen. Vertreter deutscher Wirtschaftsverbände sprechen von einer Kehrtwende in der US-Politik. VDMA-Präsident Bertram Kawlath kritisierte die Zölle als politisch motiviert und sprach mit Blick auf die neuen Zölle von einer absurden Forderung. Ähnlich äußerte sich DIW-Präsident Marcel Fratzscher, der warnte, Deutschland und Europa dürften sich im Handelsstreit mit den USA nicht länger erpressen lassen.

Auch der Präsident des Außenhandelsverbands BGA, Dirk Jandura, sowie VDA-Präsidentin Hildegard Müller bezeichneten die angekündigten Zölle als grotesk. Sie wären für die ohnehin schwer getroffene europäische Industrie eine enorme Belastung. Beide forderten Brüssel zu entschlossenem strategischem Handeln auf.

Auffällig an der trotzigen Reaktion der deutschen Wirtschaft war insbesondere die Forderung von Marcel Fratzscher, künftig stärker auf Kooperationen mit China zu setzen. Dabei ist in Erinnerung zu rufen, dass erst vor wenigen Wochen der Streit um die Lieferung Seltener Erden mit Peking beinahe eskalierte – einem Akteur, der seine Interessen mithilfe des Rohstoffhebels ebenso rücksichtslos durchsetzt.

Europa setzt auf Eskalation

Einigkeit besteht also darin, dass Brüssel den von den USA geworfenen Fehdehandschuh nun aufnehmen müsse. Die EU-Kommission von Präsidentin Ursula von der Leyen kündigte an, über ein Zollvergeltungspaket zu verhandeln, das die US-Wirtschaft im Europageschäft mit bis zu 93 Milliarden Euro belasten würde. Die Zeichen stehen damit zunächst auf Sturm. Fraglich bleibt jedoch, ob sich die US-Regierung von diesen Ankündigungen aus Brüssel tatsächlich beeindrucken lässt.

Aus europäischer Sicht ergeben sich aus dieser Eskalationslogik vor allem zwei mögliche Handlungsstränge. Zum einen ließe sich das von zahlreichen deutschen Politikern seit Langem geforderte Modell einer harten Besteuerung amerikanischer Tech-Unternehmen und Kommunikationsplattformen nun umsetzen – die Einführung der sogenannten Digitalsteuer. Selbstverständlich wäre auch dies potenzieller Eskalationsstoff, ebenso wie die von der EU-Kommission ins Spiel gebrachten Gegenzölle, die zweite unmittelbare Option, um in den bevorstehenden Verhandlungen mit der US-Administration Gegendruck aufzubauen.

Die entscheidende Frage lautet: Bis zu welchem Punkt kann die EU diesen Machtpoker wirklich durchstehen, bevor die ökonomischen Kosten untragbar werden? Brüssel hat in Konflikten wie dem Ukraine-Krieg eine Tendenz gezeigt, an Maximalforderungen festzuhalten und dabei beträchtliche Kollateralschäden in Kauf zu nehmen. Im Handelsstreit mit den USA droht nun dieselbe Dynamik: Die europäische Rhetorik ist hart, die wirtschaftliche Substanz jedoch verletzlich.

Und ähnlich wie im Ringen mit Russland sieht sich die EU auch im Kräftemessen mit den USA einem sichtbaren Machtgefälle zugunsten des Kontrahenten gegenüber. Die amerikanische Wirtschaft expandierte im Schlussquartal des vergangenen Jahres auf Jahressicht um 5,5 Prozent, während die Arbeitslosenquote auf 4,4 Prozent sank. Getragen wird dieses Wachstum vor allem von privatwirtschaftlichen Investitionen und einem massiven Zugewinn an Produktivität – dem eigentlichen Ausweis nachhaltigen wirtschaftlichen Erfolgs.

Ganz anders stellt sich die Lage in der Europäischen Union dar. Insbesondere die industriellen Kernregionen Deutschlands bluten regelrecht aus. Trotz massiver Schuldenaufnahme und umfangreicher, staatlich induzierter Konjunkturprogramme gelingt es bislang nicht, die private Wirtschaft zu nennenswerten Investitionen zu bewegen oder relevante Produktivitätsgewinne zu erzielen.

Asymmetrie der Macht

Über dem langsam eskalierenden Handelsstreit schwebt das Damoklesschwert des Ukraine-Konflikts und der damit verbundenen Energiekrise in Deutschland. Die verpasste Gelegenheit, vor Monaten durch die Vermittlung der US-Regierung einen gordischen Knoten zu lösen, rächt sich nun. Schritt für Schritt könnten die Vereinigten Staaten ihre Sicherheitsgarantie für Europa neu justieren und so die wirtschaftliche und militärische Verletzlichkeit der EU sichtbar machen.

Die bereits im Dezember veröffentlichte neue Sicherheitsstrategie Washingtons macht deutlich, dass die EU nicht länger als strategischer Verbündeter betrachtet wird. Stattdessen geht man taktisch dazu über, die eigenen Interessen notfalls mit harter, eiserner Faust durchzusetzen.

Es ist nicht länger zu leugnen: Mit der neuen US-Regierung meldet sich die Machtpolitik auch im Verhältnis mit der EU zurück. Die neuen Realitäten müssen in Europa zur Kenntnis genommen werden, stets unter der Bedingung einer realistischen eigenen Lagebetrachtung.

Und die aktuelle wirtschaftliche Situation sieht wahrlich nicht rosig aus.

Sich nun im Brustton moralischer Überlegenheit über die vermeintlichen „Wildwest-Methoden“ der Amerikaner zu empören, ist scheinheilig. War es nicht die EU-Kommission, die über viele Jahre Handelspartner – zuletzt die Mercosur-Staaten – unter das eigene klimaprotektionistische Regime zwang? Ist es nicht moralisch mindestens ebenso problematisch, die eigene Bevölkerung in eine ökonomische Krise zu treiben, um klimasozialistische Machtfantasien durchzusetzen und so die eigene politische Macht auszuweiten?

Der wachsende Zensurapparat der EU gehört sachlich nicht hierher. Er zeigt jedoch, dass die europäische Politik ihre eigenen Entscheidungen oft durch eine rosarote Brille betrachtet. Im Ringen mit den USA fehlen sowohl ökonomische als auch energiepolitische Argumente, um auf Augenhöhe über eine mögliche Eskalation des Handelskonflikts hinzuwirken.

Sich nun, wie von Marcel Fratzscher vorgeschlagen, stärker der chinesischen Position anzunähern – einem Akteur, der mindestens mit derselben geopolitischen Methodik operiert wie die USA oder Brüssel – ist naiv. Aus strategischer Sicht Europas wäre dies die denkbar schlechteste Option.

Europa muss nun flexibler agieren und die Sicherheitsstrategie der USA in seine Dispositionen aufnehmen. Trump hat deutlich gemacht, dass Grönland zum Aufbau des Golden Dome, des eigenen Raketenabwehrsystems der USA, von hoher Bedeutung sei. Dies mag stimmen. Doch könnte man dies sicherlich im Rahmen der NATO mit einer Vertragslösung herbeiführen.

Ein Blick auf die Landkarte und die wiederentdeckte Monroe-Doktrin – die Sicherung des eigenen Einflusses in der westlichen Hemisphäre – macht deutlich: Die USA sind unter der aktuellen Regierung nicht bereit, Konzessionen einzugehen, wenn es um die Durchsetzung ihrer Sicherheitsstrategie geht.

Hinzu kommt, dass sie im Ringen mit der EU ökonomisch und militärisch die besseren Karten auf der Hand halten. Die EU pokert hoch, um eine bessere Verhandlungsposition einzunehmen.

Doch auch für das anstehende Kräftemessen gilt: Der Bluff Europas fliegt auf, sobald Trump den Einsatz erhöht. Im Falle der europäischen Wirtschaft weiß inzwischen die ganze Welt, dass Brüssel tatsächlich mit leeren Händen dasteht.

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Kommentare ( 174 )

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Waehler 21
1 Monat her

Das mit der Bundeswehr hat die USA schwer beeindruckt. Ich glaube die Bundesregierung unter dem Kanzler Merz legt nach und schickt den Shanty-Chor aus Hamburg los. Auch: Wo sind denn unsere Aktivisten, die sich überall festkleben und anderen ein Häufchen vor die Tür setzen?
Die leben alle zusammen mit der Bundesregierung in einem luxuriösem Pflegeheim namens BERLIN.

Last edited 1 Monat her by Waehler 21
andreas
1 Monat her

Zu hinterfragen ist doch erstmal, warum Trump sich Grönland unbedingt als Staatsgebiet einverleiben will. Es kann nicht nur um irgendwelche strategische Ziele gehen. Grönland eignet sich wegen des Klimas und der Abgelegenheit ideal für den Aufbau einer riesigen KI Serverstruktur, die gut gekühlt und im Rahmen zukünftiger Aufstände gegen die von Tech-Milliardären geführte Welt unangreifbar ist. Die Grönland -Idee führt Trump für seine Hintermänner aus, an deren Fäden er hängt.

Dellson
1 Monat her

Wo waren eigentlich alle Trump Basher gewesen, als seine Vorgänger uns diese tollen Flüchtlingsströme übergestülpt haben? Irak, Libyen, Ukraine, Syrien Afghanistan wurde besetzt, eingenommen, ausgebeutet, den archaischen, armen Drainflow uns reingedrückt, mit Unterstützung unserer willfähigen Menschenfreunden im Land, mit größtmöglichem Abstand zum Selbererleben und ausbaden! Wann wurde denn hier im Land von den intellektuellen Konsumenten von Blues mit Pflaumenmus, den als Messias gehypten Obama, der demente Biden, Sekretärinnenversteher Clinton und der trinkfeste Bush denn nur einmal als Diktatoren, Irre, Despoten, radikale Irren bezeichnet? Nein, man hat sich gesonnt in ihrem Schatten und alles unbeachtet nach unten der Bevölkerung durchgereicht, solange… Mehr

Thorben-Friedrich Dohms
1 Monat her

Ein Referendum wäre tatsächlich die sauberste Lösung. Dänemark und die EU begründen Ihre Ansprüch im Grunde damit, dass Grönland einst eine dänische Kolonie war. Man stelle sich die Woge der Empörung vor, wenn Portugal Ansprüche an Brasilien oder gar Deutschland an Nambia geltend machen wollten.

Für Grönland wäre ein Referendum auch die Entscheidung zwischen „Leave it in the ground!“ und „Drill, baby, drill!“. Vor dieser Entscheidung zittert die Klimakirche und deshalb wird die EU alles versuchen, um ein Referendum zu verhindern.

Peter Pascht
1 Monat her

„Deutschlands irrationale Reaktion auf Trumps irationale Grönland-Politik“ So, jetzt passt’s. Denn was Trump macht ist alles irational, es hat nur einen Maßstab, egal wie skrupellos galt bei ihm nur „make money“, „make more money“ vor dem Hintegrund eines pathologisch gestörten Charakters und Geistes und Unbildung. Er hat aus dem Wesen der USA gelernt – das lohnt sich pekuniär – denn so war es doch schon immer seit der Einwanderung der Weißen nach Amerika. Aber der „Magier“ Trump ist bei seinen Wähler entzaubert, zum „betrügenden Propheten“ geworden. Der „Präsident der Reichen Schmarotzer“ hat den „armen Schmarotzern“ alle Staatsbeihilfen gestrichen, bedeutet keine… Mehr

Will Hunting
1 Monat her
Antworten an  Peter Pascht

Na, Schaum vorm Mund?

Dundee
1 Monat her

„Europa muss, Europa soll,“ Europa blablabla… In zwanzig Jahren ist Europa (Deutschland, Frankreich, GB, Dänemark, Schweden, Norwegen usw) arabisch. Wenn die Amerikaner keine von arabischen Clans verwaltete Insel vor der Haustüre haben wollen, dann müssen die Amerikaner sich diese Insel holen. So einfach ist das. Zwanzig Jahre sind schnell rum. Vor zwanzig Jahre bekamen wir Merkel. Und sie regiert noch immer. Oder was sonst macht sie in „ihrem“ von uns bezahlten Büro Platz der Republik 1, 11011 Berlin? Wenn die Politik trotz anderer Wahlen seit zwei Legislaturen immer noch genau wie unter Merkel ist – dann ist sie immer noch… Mehr

Kassandra
1 Monat her
Antworten an  Dundee

Sie wird es nicht alleine sein, als Rädchen – denn in den USA würde ähnliche Politik durchgesetzt, hätte Trump die Wahl nicht gewonnen.
Kanada dort vor der Haustüre ist ähnlich verloren wie wir hier!
Auch die werden in ein paar Jahren nicht mehr als verlässliche Partner eingeschätzt werden können – eher früher als später.
Trump sorgt mit seinem Handeln für die Sicherheit kommender Generationen – auch, wenn das für die meisten „Beobachter“ gar nicht erfassbar sein wird.

Gerdt Novak
1 Monat her

Ein Lösung für alle Beteiligten kann nur sein, wenn sich der Ami „sein“ Grönland nimmt und Europa im Gegenzug den Ami aus Deutschland rausscheißt und sich mit dem natürlichen Nachbarn Russland verbündet.

Kassandra
1 Monat her
Antworten an  Gerdt Novak

„Der Ami“ wird nicht groß Lust haben, in einem Islamland die Kartoffeln aus dem Feuer zu holen – und Putin auch nicht.
Wie weit die „Interessensgemeinschaft Russland und USA schon gediehen ist, das wird sich zeigen.
Zumal wenigstens Macron zu erkennen scheint, dass geredet werden muss.

Zuschauer
1 Monat her
Antworten an  Kassandra

Das Interesse der USA am Erwerb Grönlands besteht seit mehr als einem Jahrhundert! Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde Grönland in Kriegsplänen als Nation aufgeführt, die im Falle eines Angriffs auf die USA erworben werden sollte. Nach dem Erwerb Alaskas gab Außenminister William Seward einen Bericht über die Ressourcen Grönlands in Auftrag, da er die Insel als „strategischen Gewinn” betrachtete. Obwohl ein Kaufpreis von 5,5 Millionen Dollar in Gold diskutiert wurde, kam es aufgrund des mangelnden Interesses des Kongresses zu keinem formellen Angebot. ‚ Im Jahr 1910 unter Präsident William Howard Taft schlugen amerikanische Diplomaten einen komplexen Landtauschplan vor, der… Mehr

Privat
1 Monat her

Zu dem elendigen Grönland habe ich eine eigene Meinung – nämlich Grönland
gehört zu einem anderen Land und deshalb geht uns das ganze einen Sch…dreck an.
Aber die bekloppten Deutschen haben seit 20 Jahren ein Händchen dafür, sich durch ihre Besserwisserei und durch ihre dauernde Einmischung in fremde Angelegenheiten weltweit jede Menge unnötigen Ärger einzuhandeln.
Jetzt in Form von US-Strafzöllen für die deutsche Einmischung.
Einmischen und Belehren – Das ist die neue deutsche Unart, die wir Bürger ertragen müssen.
Es ist allein Schuld der Wähler, die in einer grenzenlosen Dummheit immer die falschen Parteien und auch noch ausgemachte Betrüger wählen.

Peter Pascht
1 Monat her

Sie meinen es sei rational sich erpressen zu lassen Herr Kolbe.
„Wer sich einmal erpressen läßt, wird immer erpresst werden“ – Herr Kolbe
Putin und Trump beweisen diese Volkweisheit.
Beide menschlich gescheiterte Existenzen verstehen nur sie Sprache der Gewalt, Drohung, Erpressung, Krieg – alles Straftaten in jedem Rechtstaat.
Putin: „Ich habe auf der Straße gelernt, wenn dir einer eins in die Fresse haut, musst du ihm eins Zurück hauen“
Als China auf Trumps Zölle mit der Gegenmaßnahme drohte keine „seltenen Erden“ zu liefern hat Trump den Schwanz eingezogen.
Deswegen ist ihre geschmacklose Satire auf die Europäer gar nicht lustig.

Klaus Uhltzscht
1 Monat her
Antworten an  Peter Pascht

Also was der Herr Putin da gesagt hat, ist richtig. Ich hab das genauso gelernt. Auch mein Bruder, als er im Knast war.
Das Leben wird täglich neu ausgehandelt. Freuen Sie sich doch einfach drauf.

Peter Pascht
1 Monat her
Antworten an  Klaus Uhltzscht

Nur weil sie meinen, was man im Knast lernt ist richtig, ist das noch lange nicht richtig.
Genau deswegen war ihr Bruder im Knast – klingelts?
Offenbar haben sie noch nicht kapiert, dass wir nicht im Knast leben.
Ich war 20 jahre meines Lebens in der Schule mit Lernen beschäftigt, aber nie im Knast.

Donostia
1 Monat her
Antworten an  Peter Pascht

Die Frage ist nicht, ob man sich erpressen lassen muss, sondern ob man sich gegen die Erpressung sinnvoll wehren kann. Um auf ihr Bild zurück zu kommen indem man seinem gegenüber eins in die Fresse hauen muss, ist zu sagen, dass man dazu in der Lage sein muss. Das ist das enteierte, 72- Geschlechter anbetende, gendergetriebene, klimawahnerzogene, asylliebende europäisches Seelchen nicht. Ein fünfjähriges europäisches Bübchen mit 15kg Kampfgewicht sollte nicht einem amerikanischem Schwergewichtsboxweltmeister entgegen treten. Unsere Politiker haben dieses Land zu dem gemacht was es heute ist. Wehr- und bedeutungslos. Das hat man vorher nicht so deutlich gesehen, als noch… Mehr

Peter Pascht
1 Monat her
Antworten an  Donostia

„dieses Land zu dem gemacht was es heute ist. Wehr- und bedeutungslos“ –
„die Zerschlagung Deutschlands“ das haben die Feinde Deutschlands und des deutschen Volkes in 2 Weltkriegen gemacht.
„Indem man den Faschismus mit dem Nationalcharakter und der Geschichte Deutschlands identifiziert,
wird den Menschen weisgemacht,
die Zerschlagung Deutschlands sei ein Synonym für die Ausrottung des Faschismus“ – Hannah Arendt, 1945

Jens Frisch
1 Monat her

Politik ist die Umsetzung staatlicher Interessen – daher kann ich „Politik“ bei der Regierung gar nicht mehr erkennen.
Eine Gruppe Kleinkinder im Sandkasten – dieses Bild drängt sich mir auf!