So macht von der Leyen die Bundeswehr fit

Die Bundeswehr ist in einem katastrophalen Zustand und nicht einsatzbereit, weil ein Großteil der Waffen nicht richtig funktioniert. Gut, dass wir eine Verteidigungsministerin haben, die die Prioritäten richtig setzt – und dies seit Beginn ihrer Amtsübernahme.

© Tobias Schwarz/AFP/Getty Images

Kürzlich gab es eine richtige Modenschau im Verteidigungsministerium. Die anwesenden Generale staunten nicht schlecht und waren wieder einmal verblüfft, wie gut ihre oberste Chefin die Probleme der Truppe versteht und wie sicher sie die richtigen Prioritäten setzt. Nach dem Abschluss eines „Trageversuchs“ steht die Truppe nunmehr endlich vor der Serieneinführung von Umstandsuniformen für Schwangere. Die flächendeckende Beschaffung soll noch in diesem Jahr eingeleitet werden. Derzeit werte man die Rückmeldungen der Soldatinnen aus und arbeite an Verbesserungen der Spezialuniformen.

Modenschau im Verteidigungsministerium

Nein, der 1. April war gestern
Armee in anderen Umständen
Insgesamt seien 500 Uniformsätze in verschiedenen Größen und Zusammensetzungen getestet worden – von der Feldbekleidung über Dienstanzüge bis hin zur Strumpfhose. Rund 80 Teilnehmerinnen hatten die Kleidungsstücke getestet und bewertet – etwa nach Optik, Tragekomfort und Atmungsaktivität. Es handelt sich laut Ministerium um elastische Uniformen. Insgesamt sei die Dienstbekleidung von den Soldatinnen positiv und die Feldbekleidung eher negativ bewertet worden, heißt es aus dem Ministerium. Bei der Feldhose etwa hätten Soldatinnen einen Strickeinsatz abgelehnt und einen leichteren Stoff Bisher greifen Soldatinnen der Bundeswehr zu Zivilkleidung, wenn die Uniform nicht mehr über den Babybauch passt. Rund zwei Prozent der insgesamt 20.000 deutschen Soldatinnen sind nach Angaben der Bundeswehr im Durchschnitt schwanger. Die Kosten für den Versuch belaufen sich laut Ministerium auf rund 650.000 Euro.

Kinderbetreuung, Tagesmütter, schönere Zimmer

Eine ihrer ersten Initiativen, nachdem von der Leyen das Amt übernommen hatte, war, die Kinderbetreuung zu verbessern, Tagesmütter zu engagieren und die Zimmer schöner zu machen. Dafür sollten 100 Mio. Euro ausgegeben werden. Besonders wichtig sei der Ausbau der Kinderbetreuung in den Kasernen: „Wir brauchen ein flexibles System der Kinderbetreuung rund um die Bundeswehr“, so die Ministerin. „Wir sollten gerade für die Betreuung in Randzeiten sehr viel stärker mit Tagesmüttern arbeiten. Denn das ist eine besonders flexible Form der Kinderbetreuung und wir haben den großen Vorteil, dass es in vielen Kasernen den Platz dafür gibt.“

Auf der Website der Bundeswehr heißt es fröhlich: „Bereits zum 4. Mal ermöglicht das Phantasialand den Bundeswehrtag im Phantasialand. Der große Spaß für die ganze Familie! Freuen Sie sich auf spannende Attraktionen, fesselnde Shows und jede Menge Überraschungen!“

Bundeswehr soll sozialer werden

Da die Bundeswehr bekanntlich unter einer Personalschwemme leidet, hat von der Leyen mit der Soldatenarbeitszeitverordnung dafür gesorgt, dass es garantiert sozial zugeht und niemand zu großem Stress ausgesetzt wird. Mit der Verordnung wurde die wöchentliche Arbeitszeit im Grundbetrieb auf 41 Stunden begrenzt, Mehrarbeit muss in der Regel mit Freizeit ausgeglichen werden.

„Diversity Management“

In dem von ihr vorgestellten Weißbuch erklärte von der Leyen, welche Aufgaben aus ihrer Sicht besonders wichtig seien: In der Bundeswehr sollten Vielfalt und Chancengerechtigkeit mit „Diversity Management“ und „interkultureller Kompetenz und Mehrsprachigkeit“ wichtig werden, um Frauen, Menschen mit Migrationshintergrund und solche mit anderer sexueller Orientierung, aber auch ältere Menschen, solche mit unterschiedlichen Religionen oder mit Behinderungen mit einzubeziehen. Diesem Thema wurde hohe Priorität eingeräumt, von der Leyen initiierte eigens Seminare in der Truppe zum „Umgang mit sexueller Identität und Orientierung in der Bundeswehr“.

Politisch tarnen und täuschen
Gute Nacht, Bundeswehr!
Der Workshop war von Parteifreunden, dem SPD-Koalitionspartner und der Boulevardpresse als „Sex-Seminar“ verspottet worden. Ob es denn nichts Wichtigeres gebe, als Sensibilität für Menschen mit Transgender-Identität in den Streitkräften zu schaffen, fragte manch einer, der die zentrale Bedeutung des Themas nicht richtig verstand. Die ARD-„tagesthemen“ widersprachen dieser Kritik empört und stellten klar: „Tatsächlich ist ein tolerantes Klima für die Bundeswehr keineswegs ein Spartenthema oder nur eine Art Hobby, das der früheren Familien- und Arbeitsministerin von der Leyen besonders am Herzen läge. Es geht um die Zukunft der Armee und ihre Stellung als attraktiver oder eben weniger attraktiver Arbeitgeber.“

Helmut Schmidts Bild ist jetzt richtig „eingerahmt“

Präventivkapitulation
Bundeswehr: Nicht bloß bedingt, sondern null einsatzbereit!
Richtig engagiert war von der Leyen, als es um die „Säuberung“ der Bundeswehr von allem ging, was irgendwie verdächtig erschien. Und verdächtig war vieles – so etwa ein Foto in einer Kaserne des ehemaligen Bundeskanzlers und Verteidigungsministers Helmut Schmidt in Wehrmachtsuniform, das auf Weisung von der Leyens abgehängt werden musste. Das Bild wurde jedoch einen Monat danach wieder von den Studenten im selben Flur des Wohnheims der Universität angebracht, jedoch an einer Wand gegenüber vom ursprünglichen Ort. Das Foto ist nun mit der Erläuterung versehen, dass Schmidt bereits als junger Reserveoffizier durch kritische Bemerkungen zur NS-Führung auffiel. Daneben hängen nun Auszüge aus einer Rede Schmidts beim Feierlichen Gelöbnis 2008 vor dem Reichstag, in der er sich zu seiner Erfahrung als Soldat in der NS-Zeit äußert. Als drittes wurde nach Angaben des Sprechers ein Foto angebracht, das Schmidt in seinem Arbeitszimmer zeigt. So wurde das alte Foto neu „eingerahmt“, damit keiner auf die Idee kommt, Schmidt für einen Nazi zu halten. Man sieht also, dass in der Bundeswehr dank der Führung durch von der Leyen sehr intensiv über die wichtigsten Fragen diskutiert und nachgedacht wird.

Merkel sei Dank

Gut, dass wir eine Kanzlerin haben, die von der Leyen so stark unterstützt. Deshalb war sie auch eine der wenigen Minister(innen), die nicht ersetzt wurde und im neuen Kabinett ihre wichtige Arbeit fortführen darf. Führung zeigt sich eben vor allem darin, dass die Prioritäten richtig gesetzt werden und der Blick für das Wesentliche nicht durch Randthemen und Nebensächlichkeiten – wie etwa die Funktionsuntüchtigkeit der meisten Waffensysteme – abgelenkt wird.

Möglicherweise steckt hinter all den wichtigen Reformen der Bundeswehr auch ein anderer Gedanke, den die meisten Beobachter nur noch nicht erkannt haben: Vielleicht kommen Merkel und von der Leyen demnächst auf die Idee, Donald Trumps Ermahnung an die Selbstverpflichtung, 2% des BIP für die Verteidigung auszugeben, mit dem Hinweis zu kontern, Deutschland habe mit Leyens bahnbrechenden Reformen ja auf eine andere und viel wirksamere Weise dafür gesorgt, dass die Bundeswehr schlagkräftiger wird.

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Zum Zustand der BW kann ich nur sagen; Hoffentlich kommt die “ Baseler Feuerwehr “
eines Tages nicht auf die Idee Deutschland anzugreifen. Als ehemaligen ZS von 1966 – 1970 kommen einem die Tränen. Armes Deutschland, was ist nur aus dir geworden.

Frau von der Leyen wirkt ja immer sehr adrett. London, Paris, Kabul und die Frisur hält. Gute Erziehung. Alles, was sie macht, sieht hinterher adrett aus. Das ist ihr Markenkern. Einziger Nachteil: es funktioniert nicht!

Neulich in Deutsch-Troja : Nachdem die Stadt in harten Kämpfen jahrelang verteidigt wurde, überkam die Bevölkerung ein gewisser Überdruß am Kampf. Der Feind zog (vermeintlich) ab und hinterließ ein „Spielzeug für Erwachsene“. Unter debilen Freudengeheul der Bevölkerung und dem Segen der politischen Altvorderen, Priester und Schreiber wurde das hölzerne Pferd durch die Wehrmauer in das Inner der Stadt gezogen. Dabei wurde der neue Fetisch kreischend mit aus Holz geschnitzten Bären beworfen. Alle jubelten, während vor nicht allzu langer Zeit der Leichnam des Prinzen Hektors, der tapfer die Stadt gegen die feindlichen Horden verteidigt hatte, geschändet vor den Toren lag. Niemand… Mehr

Was passiert eigentlich, wenn Deutschland wirklich angegriffen wird? Werden dann Blockflöten erklingen? Deutschland steht zur Übernahme bereit, komme wer da wolle.

Wir gehen dann in die Kirche, Bilder gucken und singen christliche Weihnachtslieder, die Mutti uns fotokopiert hat („Schneeflöckchen, Weißglöckchen“ und so) und Altmeier und Kauder spielen dazu Blockflöte. Das wird uns im Untergang trösten! Und dann sagen wir alle im Chor das Mantra: „Wir schaffen das!“ auf…

Ich sehe schon Rambomäßig aufgeprezelte schwangere Kampfdrohnen auf Schlachtfeld stürmen. Der Gegner wird in eine Schockstarre fallen und sich ergeben.

Ehrlich wäre es, die Bundeswehr abzuschaffen. Stattdessen allen Bürgern Gebete mit Kässmann und Bedford-Strom nahelegen und – übrigens, wann haben Sie zuletzt Weihnachtslieder gesungen? So kommt das C im Parteinamen auch wieder zu seiner vollen Geltung. (Die CSU darf bis zu den bayrischen Landtagswahlen dagegen aufbegehren.)

Übrigens darf eine Frau bei der Bundeswehr auch nicht mehr als 25kg heben.Es gibt Panzer-Munition die mehr wiegt…wie war das nochmal mit der Gleichberechtigung?

woher haben Sie denn diesen Blödsinn ????????????

Immer nur, wenn es vorteilhaft ist.

Falls der Russe es jemals wieder wagen sollte Deutschland anzugreifen, wird die Bundeswehr ihn in den hauseigenen bunten Erlebnispark locken, wo der Russe unverzüglich durch Überreizung an innerem Wehrkraftzerfall zugrundegehen wird.

Weil dieses militärische Verteidigungskonzept so ungeheuer genial ist, können viele die Logik von von der Leyens Amtshandlungen jetzt noch nicht wirklich verstehen. Aber mit der Zeit werden die Konturen von von der Leyens Plan immer deutlicher hervortreten, und man wird sehen: So etwas hat es so noch nie gegeben – und wir dürfen die Vorbereitung dafür erleben!

Dieser Schiessverein ist an Lächerlichkeit nicht zu toppen und die Programme der Unfähigkeit*in in Person sind einfach nur noch Wahnsinn. Gibt es in diesem Sauhaufen noch irgend jemanden mit Sternen auf der Schulter, der mal das Maul aufmacht oder ist die Generalität durchgegendert am Blümchen pflücken.
Eine Lachnummer ohnegleichen und da sind die handelnden Personen noch stolz drauf. Kann weg. Braucht niemand.

Die Bundeswehr hält den Feind solange auf, bis die richtigen Soldaten kommen. Dieser Spruch existiert schon lange bei der Bundeswehr. Resignation und Desillusion.

Im Osten hat man immer gesagt, Wir greifen Freitag nachmittag an, denn da sind schon alle zuhause. Und das stimmt wirklich. Im Osten war volle Bereitschaft über das ganze Wochenende und im Westen lag man schon auf der Mutti.