Sind die Deutschen zu feige, ihren Zerstörern die Stirn zu bieten?

Kernkraft-Aus, Migrationskrise, Corona-Regime, Russland-Konflikt: Die Bilanz deutscher Politik seit 2010 liest sich wie ein Protokoll nationaler Selbstzerstörung. Warum folgen Millionen absurden Narrativen? Eine Analyse der Massenpsychose.

IMAGO / Chris Emil Janßen

„How dare you!“ Diese drei Worte, wiederholt ausgerufen durch ein 16-jähriges autistisches Mädchen anlässlich der UN-Klimakonferenz am 23. September 2019 in New York, sind die wahrscheinlich folgenreichsten und teuersten Worte der deutschen Wirtschaftsgeschichte.

Es war nicht zu übersehen, dass die mittlerweile als unbelehrbare Antisemitin entlarvte Greta Thunberg Hilfe benötigte. Doch die spektakulär inszenierte Instrumentalisierung einer jugendlichen Patientin für die Finanzinteressen der bereits damals bestens geschmierten tKlima-Industrie machte sie in den Augen insbesondere der fanatisierten deutschen Medien endgültig zur Klima-Ikone, die in eine Reihe mit rhetorischen und moralischen Giganten der Weltgeschichte wie Martin Luther King gestellt wurde.

Der Klimawahn und die Auslöschung der deutschen Automobilindustrie

Die EU-Kommission unter ihrer Präsidentin Ursula von der Leyen vollendete diesen Auftritt quasi mit der Verabschiedung des „European Green Deal“, der mit dem Verbrenner-Verbot die vorsätzliche Zerstörung der europäischen und insbesondere der deutschen Automobilindustrie bis zum Jahr 2035 in die Wege leitete.

160 Jahre weltweiter Dominanz deutscher Ingenieurskunst, die seit den Zeiten von Nikolaus Otto, Carl Benz, Gottlieb Daimler und Wilhelm Maybach dem Land und dem Kontinent Wohlstand gebracht hatte und die gerade in der langen Übergangsphase zur Elektromobilität von entscheidender Bedeutung gewesen wäre: Zerstört, weder durch Wirtschaftskrisen noch durch zwei Weltkriege, sondern ohne jeden deutschen Widerstand innerhalb von wenigen Wochen von ebenso anmaßenden wie ahnungslosen EU-Technokraten ohne demokratische Legitimation aufgrund dünnster Narrative einer Klimasekte, die nicht das Wetter von morgen voraussagen kann, aber das Wetter in 100 Jahren durch Windräder und Deindustrialisierung sowie durch Mobilitäts- und Konsumverzicht „retten“ will.

Totalversagen deutscher Politik in allen Schlüsselmomenten seit 2010

Wie kann das sein? Wie kann ein Volk mit der historisch höchsten Dichte an Akademikern innerhalb kurzer Zeit dermaßen um seinen Verstand gebracht werden, dass nicht einmal die elementarsten Abwehrreflexe gegen eine offen suizidale Politik wirksam werden, die unweigerlich zu Armut und Massenelend außerhalb der steuerfinanzierten grünen Bourgeoisie führen wird?

Und vor allem: Wie kann es sein, dass in nur zehn Jahren zwischen 2012 und 2022 der Klimawahn nicht der einzige widerstandslos hingenommene Exzess der existenzgefährdenden Selbstermächtigung selbsternannter Moraleliten war, sondern  diese Scheineliten den Deutschen innerhalb kürzester Zeit gleich fünf Mühlsteine um den Hals gehängt haben, von denen jeder einzelne die Kraft hat, das Land zu ruinieren?

  • 2012 die Einleitung des Energie-Disasters mit der 2023 vollendeten Zerstörung der sicheren Energieversorgung in Gestalt zuverlässiger und zudem „klimaneutraler“ Kernkraftwerke, welche unweigerlich in den Kollaps und die Abwanderung der energieintensiven Teile der deutschen Industrie führt und aus demselben Grund die Ansiedlung moderner KI-Industrien verhindert.
  • 2015 die Initialzündung für die Migrationskrise mit der Freigabe der unkontrollierten illegalen Massenimmigration überwiegend kulturfremder und bildungsferner Wirtschaftsflüchtlinge, welche das Potenzial hat, die deutsche Gesellschaft, das deutsche Bildungswesen und die deutschen Sozialsysteme innerhalb von nur wenigen Dekaden zu pulverisieren.
  • 2019 die beschriebene Kulmination des Klima-Wahns, insbesondere einhergehend mit der Selbstzerstörung der deutschen Automobilindustrie.
  • 2020 der Startpunkt der Coronakrise, während der Wirtschaft und Familien mit verlogenen Narrativen und überzogenen Lockdowns gepeinigt wurden und die Gesellschaft mit einer exzessiv betriebenen Impfhetze gespalten wurde.
  • 2022 der von diplomatischem Versagen begleitete Beginn der rhetorischen, politischen und wirtschaftlichen, inzwischen auch militärischen Mobilmachung gegen Russland, die neben den ungeheuren wirtschaftlichen und politischen Kollateralschäden ein Extremrisiko birgt, wenn eine Militärdoktrin Deutschland als Hauptkampfgebiet der Bedrohung durch die Nuklearmacht Russland beschwört.

Dass innerhalb desselben Zeitraums Deutschland in bis dahin unvorstellbarer Weise verdreckt und verrottet ist, das einst bewunderte Musterland effizienter Infrastruktur hinsichtlich der Berechenbarkeit des Zugverkehrs inzwischen noch hinter Burkina Faso rangiert und dass man angesichts einstürzender Brücken und unendlicher Projektdauern wie beim BER-Flughafen oder beim Bahnhof Stuttgart 21 zum Gespött der Weltpresse geworden ist: Das alles ist erschütternd, aber fast schon nebensächlich angesichts der gewaltigen Bedrohungen aufgrund des historischen Totalversagens der deutschen Politik in allen Schlüsselmomenten der vergangenen 15 Jahre.

Staatliche Propaganda zur Manipulation der Massen

Wie konnte all das passieren, wo doch fortlaufend und sogar zunehmend von einem „Nie wieder“ in Bezug auf die Verblendung und Aufhetzung eines Volks durch falsche Narrative die Rede ist. Die Antwort ist ernüchternd einfach und sie wurde bereits vor mehr als 100 Jahren durch Walter Lippmann gegeben, den vielleicht einflussreichsten politischen Schriftsteller des 20. Jahrhunderts. Der Erfinder des Worts vom „Kalten Krieg“ im Nachkriegs-Europa hat 1922 in seinem Hauptwerk „Die öffentliche Meinung“ den aus seiner Sicht anzustrebenden Mechanismus der Herausbildung einer öffentlichen Meinung im Zeitalter der Informationsüberflutung des Bürgers skizziert.

Nach seiner Vorstellung, die auf Erfahrungen mit den erfolgreichen Bemühungen um einen Kriegseintritt der USA in den Ersten Weltkrieg beruht, ist die Demokratie institutionell überfordert, in einer komplexen Welt eine sachgerechte Urteilsbildung zu organisieren. Dies könne nur durch eine Elite von Experten geschehen, die sich sodann der permanenten Propaganda gleichgerichteter Medien bedient.

Aufgabe dieser Propaganda sei es, den Bürgern nicht die Realität selbst zu beschreiben, sondern Bilder, Eindrücke und Konstruktionen in ihrem Kopf zu erzeugen und dadurch Stereotype im Sinne vereinfachter Denkmuster zu bewirken. Dadurch produzierten die Medien eine „Pseudo-Umwelt“, also eine vermittelte Wirklichkeit, die nicht die Realität selbst ist. Auf diese Weise lasse sich die öffentliche Meinung im Sinne der „weisen Entscheidungen“ der Experten-Elite manipulieren.

Wohlgemerkt: Das war seinerzeit nicht etwa eine Kritik an der Manipulation von Massen, sondern die Beschreibung eines Ideals der Top-Down-Kommunikation in einer komplexen Moderne unter Wahrung des Anscheins von Demokratie. Die Geschichte hat sehr schnell gezeigt, wohin eine solche „Bau-Anleitung“ für politische Propaganda führt, wenn sie in die falschen Hände gerät.

Doch nicht nur Nationalsozialismus und Stalinismus, die beiden aus dem Sozialismus hervorgegangenen totalitären Strömungen des 20. Jahrhunderts, haben Lippmanns Ideen für ihre Zwecke missbraucht. Der stupende Erfolg selbst absurdester linker und grüner Initiativen heutiger Prägung ist ohne die von Lippmann postulierten Mechanismen kaum erklärbar.

Lippmanns Überlegungen zu den Auswirkungen derart fiktiver Vorstellungen auf die reale Welt wurden später als Thomas-Theorem bekannt: Wenn zum Beispiel politische Sekten etwas Wahnhaftes als real definieren, dann ist dies jedenfalls in seinen Auswirkungen tatsächlich real.

Ins Deutschland des 21. Jahrhunderts übersetzt bedeutet dieses Theorem: Der vielfältige Wahn einer grünen Minderheit – egal ob hinsichtlich der Gefahren der Kernenergie, der „Klima-Rettung“ durch Windmühlen und Deindustrialisierung oder der „Bereicherung durch Fachkräfte“ aufgrund der illegalen Massenimmigration – dieser Wahn wird jeweils in seinen dramatischen Folgen zur bittersten Realität für die Mehrheitsgesellschaft.

Vereinzelung und Sinnverlust als Voraussetzung für Manipulierbarkeit

Doch wie kann es sein, dass selbst 100 Jahre nach der Entschlüsselung des Mechanismus der Konstruktion von Stereotypen zur Massenmanipulation und 70 Jahre nach dem Erscheinen von Hannah Arendts epochalem Werk „Elemente und Ursprünge totaler Herrschaft“ es gerade den eifrigsten „Nie Wieder“-Rufern gelingt, über gleichgeschaltete Medien immer wieder gezielt wahnhafte Stereotype zu konstruieren, um damit Menschen für die Hinnahme oder sogar die aktive Unterstützung zivilisatorischer Katastrophen zu gewinnen?

Mit dieser Frage hat sich in den letzten Jahren der belgische Psychologe Mattias Desmet intensiv beschäftigt. Er gilt als einer der weltweit führenden Experten für das Phänomen der „Massenbildung“. Unter ausdrücklichem Bezug auf die Erkenntnisse Hannah Arendts beschreibt er in seinem Buch „Das Phänomen des Totalitarismus“ diese Massenbildung als eine Art kollektiver Psychose, deren tiefere Ursachen er in einem allgemeinen Gefühl der Einsamkeit und des Mangels an sozialen Bindungen sowie des Verlusts von Sinnhaftigkeit sieht. Die daraus entstehenden Missempfindungen und Ängste, die sich wiederum in Frustration und Aggression niederschlagen, werden von Regierungen sowie freiwillig oder unfreiwillig gleichgeschalteten Medien zur Verbreitung von bestimmten Narrativen gezielt genutzt und kanalisiert.

Zerstörung der Kernkraftwerke, illegale Massenimmigration, Klima-Wahn, Verbrenner-Verbot, Corona-Lockdowns, Impfhetze, Unterdrückung der Meinungsfreiheit, Verbot der Opposition, Informations- und Wirtschaftskrieg gegen Russland: Gerade weil die Mechanismen der Massen-Manipulation seit Walter Lippmann bekannt sind, weil deren gesellschaftliche Hintergründe von Hannah Arendt detailliert analysiert wurden und weil nunmehr auch die psychologischen Grundlagen von Mattias Desmet intensiv beleuchtet worden sind, stellt sich die Frage umso dringender: Warum um alles in der Welt lassen gerade die Deutschen all das wieder mit sich machen?

Zivilgesellschaft und Hypermoral als Geburtshelfer des Totalitarismus

Es sind wohl vor allem zwei Faktoren, welche den widerstandslosen Durchmarsch linker und grüner Wahnvorstellungen in die Realpolitik begünstigt haben: zum einen die sogenannte „Zivilgesellschaft“ und zum anderen die von ihr in Anspruch genommene „Hypermoral“. Beide Faktoren waren zu dem Zeitpunkt, als Walter Lippmann seine Ideen zur „öffentlichen Meinung“ verfasste, jedenfalls hinsichtlich ihrer enormen Durchschlagskraft noch nicht erkennbar.

Da ist einmal also die Auslagerung der dem demokratisch verfassten Staat eigentlich verbotenen Unterdrückung abweichender Meinungen an ein dichtes Netz staatlich finanzierter „Nicht-Regierungs-Organisationen“. Diesen als „Zivilgesellschaft“ firmierenden Handlangern staatlicher Propaganda stehen in Deutschland inzwischen neben schier unerschöpflichen Finanzmitteln sogar hoheitliche Funktionen in Form von „Meldestellen“ sowie geheimdienstliche Kompetenzen und sogar paramilitärische Ressourcen zur Verfügung.

Den zweiten Faktor hat der Medien- und Kommunikationswissenschaftler Norbert Bolz mit der von Linken und Grünen für ihre Ideen in Anspruch genommenen „Hypermoral“ beschrieben. Hypermoral ist gekennzeichnet durch den Versuch, rationale, interessenbasierte Politik durch eine emotional aufgeladene Gesinnungsethik zu ersetzen. In seiner Publikation „Keine Macht der Moral!“ argumentiert Bolz, dass Moral von politischen Akteuren wie NGOs und linksgrünen Aktivisten als Waffe eingesetzt wird, um abweichende Meinungen zu diskreditieren und eine offene Debatte zu verhindern.

Egal ob Kernkraft, Klima, Corona, Migration oder Russland: Jedes große politische Thema wird moralisch aufgeladen und die eigene Sichtweise als „alternativlos“ propagiert, da es um die Entscheidung zwischen Gut und Böse gehe, sodass selbst ein Kompromiss im Vorhinein ausgeschlossen ist. Widerspruch und Opposition verkörpern in einem solchen Wertesystem das absolut Böse und müssen bekämpft, möglichst ausgeschaltet werden.

Wer die politischen Argumentationslinien linksgrüner Ideengeber, die inzwischen sogar weit in ehemals liberal-konservative Parteien und Medien hineinwirken, in den entscheidenden Diskussionen der letzten Jahre aufmerksam verfolgt hat, sieht die Diagnose einer kompromisslosen „Hypermoralisierung“ fast überall eindrucksvoll bestätigt. Und die am finanziellen oder geistigen Tropf dieser Ideengeber hängenden Medien sehen ihre Aufgabe darin, im Sinne Walter Lippmanns die entsprechenden Bilder und Stereotype in den Köpfen der Bürger zu erzeugen und durch permanente Wiederholungen zur Manipulation der Massen einzusetzen.

Radikale Intoleranz und die Feigheit der Liberal-Konservativen

Unmittelbar verbunden mit der von Norbert Bolz skizzierten „Hypermoral“ ist also ein weiteres Phänomen linker und grüner Protagonisten: die radikale Intoleranz gegenüber abweichenden Meinungen. Schon lange ist bekannt, dass insbesondere die Anhänger der Grünen am wenigsten tolerant sind. Dort, wo die eigene Meinung, mag sie auch noch so absurd sein, mit dem Anspruch der absoluten moralischen Überlegenheit verknüpft wird, kann es nur noch darum gehen, Kritik und Opposition als das absolut Böse zu stigmatisieren und auszuschalten. Keine andere politische Strömung hat ihre geistigen Fundamente so nahe am Totalitarismus wie die grüne Partei.

Nur in einer derart pervertierten „Lippmann-Welt“ sind Polit-Phänomene wie etwa Kevin Kühnert oder Ricarda Lang überhaupt erklärbar: Menschen, die vor ihrer politischen Karriere niemals in ihrem Leben etwas nachhaltig Produktives geleistet oder auch nur eine Ausbildung oder ein Studium abgeschlossen haben, aber unter Berufung auf eine angeblich überlegene Moral die Aufbauleistung von Generationen mit einem Federstrich zerstören wollen, ohne auch nur eine Ahnung davon zu haben, ob das, was sie dafür an die Stelle setzen wollen, überhaupt funktionieren kann.

In der politischen Debatte gegenüber Liberal-Konservativen, die von ihrem Weltbild her immer auf die Akzeptanz abweichender Meinungen und auf einen Ausgleich im Kompromiss gerichtet sind, ergibt sich ein massiver Startvorteil aggressiver linker und grüner Positionen. Der Konservative ist von Beginn an stets in der Defensive und soll sich rechtfertigen.

Das wäre, wie schon Carl von Clausewitz für die militärische Auseinandersetzung gezeigt hat, kein Nachteil, wenn die Konservativen in Deutschland verteidigungsbereit wären. Doch genau dort liegt die Schwäche des deutschen Konservatismus. Er hat sich in entscheidenden Fragen wie Kernkraft, Energie und Migration von links-grünen Absolutheitsansprüchen nahezu widerstandslos überrennen lassen und den Absturz Deutschlands hingenommen oder in vorauseilendem Gehorsam sogar forciert.

Das widerspruchlose Hinnehmen solcher offener Zerstörungsabsicht kann man aber nicht mehr mit „Toleranz“ umschreiben oder gar rechtfertigen. Das ist Feigheit. Feigheit in Fragen, die für das Überleben unseres Landes und seiner Bürger existenziell sind.

Glück und Freiheit brauchen den Mut zum Widerstand

In diesen Zeiten, in denen zum wiederholten Mal in der deutschen Geschichte ein Abgleiten ins Totalitäre droht, wird Widerstand zur Pflicht. Und ja, dieser Widerstand ist riskant. Das ist nicht zu vergleichen mit dem „Risiko“ eines Mitläufers in staatlich instrumentalisierten Hilfstruppen zur Skandalisierung erfundener Bedrohungen, wie im Fall der inszenierten, vom Bundeskanzler angeführten Massenaufmärsche aufgrund der Lügengeschichte um eine neue „Wannsee-Konferenz“.

Es ist echte, ja existenzielle Bedrohung durch einen Parteien-Staat, der zur gesellschaftlichen Ächtung und finanziellen Vernichtung von Dissidenten und Oppositionellen entschlossen ist. Alternative Medien, Leuchttürme der Freiheit und der Hoffnung in diesen sich verfinsternden Zeiten, erleben es beinahe täglich hautnah. Der bekannte Rechtsanwalt und Bestseller-Autor Joachim Steinhöfel hat es als Person erfahren und dies in seinem neuen Buch verarbeitet.

Ja, Widerstand gegen zerstörerische Politik, gegen die Unterdrückung der Meinungsfreiheit und gegen die Ausschaltung der Opposition erfordert Mut. Auch und gerade weil es sich nur um friedlichen und diskursiven Widerstand gegen einen überlegenen staatlichen Machtapparat mit der einzig zulässigen Waffe des besseren Arguments handeln darf. Aber die Moral ist eben gerade nicht auf der Seite der staatlichen Simulatoren einer Hypermoral.

Keine totalitäre Bestrebung kann dauerhaft bestehen. Diese Erkenntnis macht Mut. Mut, den Freiheit und Demokratie brauchen, um ihren Feinden zu widerstehen. Genau so, wie es Perikles, der große Staatsmann der Athener, vor bald 2.500 Jahren ausgedrückt haben soll:

„Das Geheimnis des Glücks ist die Freiheit. Das Geheimnis der Freiheit aber ist der Mut!“

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